Auch ich muss mir eine Pause gönnen.....
Ich poste ab ca. September wieder weiter.
Montag, 10. August 2009
Samstag, 18. Juli 2009
US-Baugenehmigungsdaten könnten heute USD-Kurs bestimmen
Während sich die Handelswoche ihrem Ende zuneigt könnte sich der Devisenmarkt als sehr volatil erweisen, da die Bekanntgabe der US-Baugenehmigungsdaten bei der Ermittlung des Dollar-Kurses wahrscheinlich eine entscheidende Rolle spielen wird. Sollten die Ergebnisse gleich oder höher als die vorhergesagten 0,52 Millionen ausfallen, könnte der USD beim heutigen Handel eine Aufwärtsrichtung einschlagen. Fallen die Daten jedoch schlechter als prognostiziert aus, könnte sich der Dollar zu seinen Haupt-Währungspartnern rückläufig verhalten. Händler sollten heute auch die Entwicklung beim Rohölpreis im Auge behalten, da plötzliche Bewegungen bei diesem Rohstoff einen starken Einfluss auf den USD haben könnten.
Wirtschafts News
USD
Schwache Wirtschaftsdaten lassen Dollarkurs sinken
Gestern war der Dollar rückläufig, verglichen zu all seinen Haupt-Währungspartnern. Den größten Rückgang verzeichnete der Dollar dabei zum EUR, und die EUR/USD-Paarung stieg über den Wert von 1,4150. Zum britischen Pfund Sterling und zum japanischen Yen ging der Dollar ebenfalls zurück.Treasury International Capital (TIC) veröffentlichte gestern den Bericht zu den TIC-Langzeit-Anschaffungen. Dieser Bericht misst für den Monat Mai den Differenzwert zwischen langfristigen ausländischen Sicherheitsanlagen, die von US-Bürgern gekauft und langfristigen US-Sicherheitsanlagen die von Ausländern gekauft wurden. Die Zahl weist einen Minussaldo von $19,8 Mrd. auf. Die Zahlen zeigen auch, dass die von China gehaltenen US-Schatzpapiere den Wert von $800 Mrd. überstiegen hat. Diese gigantische Schuldensumme ließ Bedenken aufkommen, dass darin das Potential liegen könnte, den Wert des Dollar auf lange Sicht gesehen zu mindern.Gestern wurde auch der Konjunkturbericht des Fed-Distriktes Philadelphia veröffentlicht, der die Geschäftsbedingungen des Bundesbezirks misst, in dem er veröffentlicht wurde. Der Bericht weist einen Wert von -7,5 aus, was heißt, dass die Produktionsumsätze in diesem Distrikt im Juli im 10. aufeinander folgenden Monat geschrumpft sind. Auch das trug zum Rückgang des Dollarkurses bei. Heute werden wichtige Immobilenmarktdaten aus den USA erwartet. Um 12:30 MGZ erfolgt die Bekanntgabe der Indikatoren für Baugenehmigungen und für begonnene Haus-Neubauten. Diese sind wichtige Messlatten für den Immobilienmarkt in den USA und tragen das Potential in sich den Markt gravierend zu beeinflussen. Nach derzeitigen Prognosen zeigt der Immobiliensektor für Juni relativ positive Daten. Sollten die tatsächlichen Ergebnisse dieses bestätigen oder sogar besser ausfallen, könnte der USD eine Korrektur des gestrigen Rückgangs erfahren. Händler sollten diesen Bekanntgaben große Aufmerksamkeit schenken, und gegebenenfalls von ihren Auswirkungen auf die Märkte profitieren.
EUR
EUR auf höchstem Stand zum Dollar seit zwei Wochen
Der EUR setzte gestern seinen Aufwärtstrend zum Dollar fort, und die EUR/USD-Paarung handelt derzeit nahe dem Wert von 1,4130. Zum britischen Pfund Sterling stieg der EUR ebenfalls, doch verzeichnete er einen leichten Rückgang zum JPY.Die Bekanntgabe schwacher Wirtschaftsdaten aus den USA lies den EUR zum Dollar steigen, und auch der Anstieg beim Rohölpreis wirkte sich schwächend auf den Kurs des Dollar aus. So stieg die europäische Währung zum Dollar auf den höchsten Stand seit zwei Wochen.Der EUR wurde gestern von positiven Daten aus den führenden Nationen der Eurozone unterstützt. Der französische Verbraucherpreisindex stieg im Juni um 0,1%, was Befürchtungen hinsichtlich einer Deflation unwahrscheinlich erscheinen lässt und der Krisengeschüttelten Wirtschaft zu einer kleinen Verschnaufpause verhilft. Die italienische Handelsbilanz, die den Wertunterschied zwischen importierten und exportierten Waren und Dienstleistungen misst, stieg im Mai um 1,19 Mrd. EUR. Das hat einen entscheidenden Einfluss auf die italienische Wirtschaft, die in großem Maße von ihren Export-Aktivitäten abhängig ist.Für heute dürfte die einzig wichtige Bekanntgabe aus der Eurozone die der europäischen Handelsbilanz sein. Analysten sagen ein 1,2 Mrd. EUR Ergebnis vorher, was besagt, dass die Export-Aktivitäten der Eurozone im Mai um 1,2 Mrd. EUR über den Importen lagen. Sollte das tatsächliche Ergebnis der Vorhersage entsprechen, wird es das erste positive Ergebnis seit 13 Monaten sein, was positive Auswirkungen auf den EUR haben dürfte.
JPY
JPY verzeichnet gemischte Ergebnisse zu den anderen Haupt-Währungen
Der Yen durchlief gestern einen äußerst volatilen Handel verglichen zu den anderen Haupt-Währungen. Obwohl der Yen gestern zwar keinen scharfen Rückgang verzeichnete, dürfte ihm doch der größte Einbruch innerhalb einer Woche seit zwei Monaten bevorstehen, da er eine extrem rückläufige Woche hinter sich hat. Die wichtigste Publikation aus der japanischen Wirtschaft war der Index of Tertiary Industry Activity, der die Entwicklung im Dienstleistungssektor beschreibt. Der Bericht zeigte, dass der erwartete Anstieg von 0,3% nicht erreicht wurde, stattdessen im Mai ein tatsächlicher Rückgang bei den Dienstleistungen von 0,1% zu verzeichnen war. Derzeit gehen die Erwartungen für den Yen dahin, dass er im Vergleich zum EUR fallen wird, da man annimmt, dass eine weitere Erholung an den Aktienmärkten die Nachfrage nach höhere Erträge erzielenden Anlagewerten steigen lässt. Der Yen ist bekannt dafür, dass er in Zeiten einer weltweiten Finanzkrise an Wert zulegt. So scheint es, als könne der Anstieg an den Aktienmärkten ein Anzeichen dafür sein, dass sich die Finanzlage verbessert, was das Potential in sich birgt, den Yen erheblich zu schwächen.
Rohöl
Rohölpreis zum Wochenende hin mit Aufwärtstendenz
Der Rohölpreis war in der Lage seine gestrigen Gewinne zu halten und handelt derzeit um den Wert von $62,70 pro Barrel. So ist der Ölpreis dabei, zum ersten mal seit über einem Monat, eine Woche mit Aufwärtstendenz zu beschließen. Zwei Faktoren führten zum Anstieg des Rohölpreises: Zum einen unterstützte die Rückläufigkeit des USD den Preis des Öls, da Rohöl in Dollar bewertet wird und folglich ein Rückgang des USD-Kurses den Ölpreis hochtreibt. Zum anderen führte die Erholung an den Aktienmärkten zu gesteigertem Optimismus, dass ein Konjunkturaufschwung nun doch bevorstehen könne. Eine Verbesserung der wirtschaftlichen Bedingungen führt zu einer größeren Nachfrage nach Rohöl, was wiederum den Rohölpreis ansteigen lässt. Das Ergebnis dieser Woche scheint erste Anzeichen dafür zu bestätigen, dass Investoren ihren Glauben in Rohöl als eine langfristige Investition wiedererlangt haben. Händler sollten die Wirtschaftsnachrichten aus den stärksten Volkswirtschaften, insbesondere den USA aufmerksam verfolgen, um die Entwicklung beim Öl für die kommenden Wochen vorhersagen zu können. Solange es so aussieht, als wurde sich die Weltwirtschaft langsam von der Rezession erholen, dürfte der Rohölpreis weiter ansteigen.
Technische News
EUR/USD
Diese Paarung hat in der zurückliegenden Woche eine kräftige Aufwärtstendenz zu verzeichnen gehabt, und sie erreichte mit 1,4165 am Donnerstag ihren Spitzenwert. Die Oszillatoren auf den Charts signalisieren, dass das Potential für dieses Paar besteht heute sogar noch weiter zu steigen. Der Slow Stochastic auf dem Stunden-Chart zeigt eine weitere zinsbullische Bewegung dieser Paarung für heute an, was auch vom RSI auf dem Tages-Chart bestätigt wird. Da sich der Handel für diese Woche seinem Ende zuneigt, könnte es heute eine kluge Entscheidung sein bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.
GBP/USD
Die GBP/USD-Paarung stieg diese Woche erheblich an und erlebte nur gestern einen kleinen Einbruch. Derzeit handelt das Paar um den Wert von 1,6390. Der Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart zeigt für die Paarung heute Rückläufigkeit an. Jedoch deuten RSI auf dem Tages-Chart und MACD auf dem Wochen-Chart heute auf eine zinsbullische Bewegung hin. Bei dieser Paarung jetzt einzusteigen könnte sich für heute auszahlen.
USD/JPY
Die USD/JPY-Paarung verzeichnete während des größten Teils dieser Handelswoche Anstiege. Gestern jedoch gab es einen Rückgang bis auf 93,26. Die Oszillatoren auf den Charts vermitteln gemischte Signale. So zeigt der RSI auf dem Wochen-Chart, dass das Paar in den kommenden Tagen ein zinsbullisches Verhalten an den Tag legen wird. Dem widerspricht der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart, der belegt, dass das Verhalten dieser Paarung heute rückläufig sein wird. Bei diesem Paar erst einzusteigen wenn die Signale eindeutiger sind dürfte für heute eine kluge Entscheidung sein.
USD/CHF
Diese Paarung hat in den letzten beiden Tagen einen heftigen Absturz erlebt und handelt derzeit um den Wert von 1,0760. Es scheint, als wäre in dieser Paarung noch viel Spielraum für Rückläufigkeit. Das wird auch vom Slow Stochastic auf dem Stunden-Chart und vom RSI auf dem Tages-Chart bestätigt. Ebenfalls deutet der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart auf eine weitere Abwärtsbewegung dieser Paarung für heute hin. Bei diesem populären Trend jetzt einzusteigen könnte sich für heute auszahlen.
Die Wild-Card
Gold
Gold hat sich diese Woche für Forex-Händler wieder als Haupt-Verdiener herausgestellt. Es scheint, als hätte der Goldpreis mehr und mehr zugelegt, je kräftiger der US-Dollar abstürzte. Jetzt, da sich die Handelswoche ihrem Ende zuneigt, scheint es als würde der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart darauf hindeuten, dass der Goldpreis heute rückläufig sein könnte. Der RSI auf dem 4-Stunden-Chart zeigt an, dass sich Gold im überkauften Bereich bewegt, was auf eine bevorstehende rückläufige Bewegung schließen lässt. Sich diesem Trend zu einem frühen Zeitpunkt anzuschließen könnte sich für heute als eine kluge Entscheidung erweisen. Forex
Wirtschafts News
USD
Schwache Wirtschaftsdaten lassen Dollarkurs sinken
Gestern war der Dollar rückläufig, verglichen zu all seinen Haupt-Währungspartnern. Den größten Rückgang verzeichnete der Dollar dabei zum EUR, und die EUR/USD-Paarung stieg über den Wert von 1,4150. Zum britischen Pfund Sterling und zum japanischen Yen ging der Dollar ebenfalls zurück.Treasury International Capital (TIC) veröffentlichte gestern den Bericht zu den TIC-Langzeit-Anschaffungen. Dieser Bericht misst für den Monat Mai den Differenzwert zwischen langfristigen ausländischen Sicherheitsanlagen, die von US-Bürgern gekauft und langfristigen US-Sicherheitsanlagen die von Ausländern gekauft wurden. Die Zahl weist einen Minussaldo von $19,8 Mrd. auf. Die Zahlen zeigen auch, dass die von China gehaltenen US-Schatzpapiere den Wert von $800 Mrd. überstiegen hat. Diese gigantische Schuldensumme ließ Bedenken aufkommen, dass darin das Potential liegen könnte, den Wert des Dollar auf lange Sicht gesehen zu mindern.Gestern wurde auch der Konjunkturbericht des Fed-Distriktes Philadelphia veröffentlicht, der die Geschäftsbedingungen des Bundesbezirks misst, in dem er veröffentlicht wurde. Der Bericht weist einen Wert von -7,5 aus, was heißt, dass die Produktionsumsätze in diesem Distrikt im Juli im 10. aufeinander folgenden Monat geschrumpft sind. Auch das trug zum Rückgang des Dollarkurses bei. Heute werden wichtige Immobilenmarktdaten aus den USA erwartet. Um 12:30 MGZ erfolgt die Bekanntgabe der Indikatoren für Baugenehmigungen und für begonnene Haus-Neubauten. Diese sind wichtige Messlatten für den Immobilienmarkt in den USA und tragen das Potential in sich den Markt gravierend zu beeinflussen. Nach derzeitigen Prognosen zeigt der Immobiliensektor für Juni relativ positive Daten. Sollten die tatsächlichen Ergebnisse dieses bestätigen oder sogar besser ausfallen, könnte der USD eine Korrektur des gestrigen Rückgangs erfahren. Händler sollten diesen Bekanntgaben große Aufmerksamkeit schenken, und gegebenenfalls von ihren Auswirkungen auf die Märkte profitieren.
EUR
EUR auf höchstem Stand zum Dollar seit zwei Wochen
Der EUR setzte gestern seinen Aufwärtstrend zum Dollar fort, und die EUR/USD-Paarung handelt derzeit nahe dem Wert von 1,4130. Zum britischen Pfund Sterling stieg der EUR ebenfalls, doch verzeichnete er einen leichten Rückgang zum JPY.Die Bekanntgabe schwacher Wirtschaftsdaten aus den USA lies den EUR zum Dollar steigen, und auch der Anstieg beim Rohölpreis wirkte sich schwächend auf den Kurs des Dollar aus. So stieg die europäische Währung zum Dollar auf den höchsten Stand seit zwei Wochen.Der EUR wurde gestern von positiven Daten aus den führenden Nationen der Eurozone unterstützt. Der französische Verbraucherpreisindex stieg im Juni um 0,1%, was Befürchtungen hinsichtlich einer Deflation unwahrscheinlich erscheinen lässt und der Krisengeschüttelten Wirtschaft zu einer kleinen Verschnaufpause verhilft. Die italienische Handelsbilanz, die den Wertunterschied zwischen importierten und exportierten Waren und Dienstleistungen misst, stieg im Mai um 1,19 Mrd. EUR. Das hat einen entscheidenden Einfluss auf die italienische Wirtschaft, die in großem Maße von ihren Export-Aktivitäten abhängig ist.Für heute dürfte die einzig wichtige Bekanntgabe aus der Eurozone die der europäischen Handelsbilanz sein. Analysten sagen ein 1,2 Mrd. EUR Ergebnis vorher, was besagt, dass die Export-Aktivitäten der Eurozone im Mai um 1,2 Mrd. EUR über den Importen lagen. Sollte das tatsächliche Ergebnis der Vorhersage entsprechen, wird es das erste positive Ergebnis seit 13 Monaten sein, was positive Auswirkungen auf den EUR haben dürfte.
JPY
JPY verzeichnet gemischte Ergebnisse zu den anderen Haupt-Währungen
Der Yen durchlief gestern einen äußerst volatilen Handel verglichen zu den anderen Haupt-Währungen. Obwohl der Yen gestern zwar keinen scharfen Rückgang verzeichnete, dürfte ihm doch der größte Einbruch innerhalb einer Woche seit zwei Monaten bevorstehen, da er eine extrem rückläufige Woche hinter sich hat. Die wichtigste Publikation aus der japanischen Wirtschaft war der Index of Tertiary Industry Activity, der die Entwicklung im Dienstleistungssektor beschreibt. Der Bericht zeigte, dass der erwartete Anstieg von 0,3% nicht erreicht wurde, stattdessen im Mai ein tatsächlicher Rückgang bei den Dienstleistungen von 0,1% zu verzeichnen war. Derzeit gehen die Erwartungen für den Yen dahin, dass er im Vergleich zum EUR fallen wird, da man annimmt, dass eine weitere Erholung an den Aktienmärkten die Nachfrage nach höhere Erträge erzielenden Anlagewerten steigen lässt. Der Yen ist bekannt dafür, dass er in Zeiten einer weltweiten Finanzkrise an Wert zulegt. So scheint es, als könne der Anstieg an den Aktienmärkten ein Anzeichen dafür sein, dass sich die Finanzlage verbessert, was das Potential in sich birgt, den Yen erheblich zu schwächen.
Rohöl
Rohölpreis zum Wochenende hin mit Aufwärtstendenz
Der Rohölpreis war in der Lage seine gestrigen Gewinne zu halten und handelt derzeit um den Wert von $62,70 pro Barrel. So ist der Ölpreis dabei, zum ersten mal seit über einem Monat, eine Woche mit Aufwärtstendenz zu beschließen. Zwei Faktoren führten zum Anstieg des Rohölpreises: Zum einen unterstützte die Rückläufigkeit des USD den Preis des Öls, da Rohöl in Dollar bewertet wird und folglich ein Rückgang des USD-Kurses den Ölpreis hochtreibt. Zum anderen führte die Erholung an den Aktienmärkten zu gesteigertem Optimismus, dass ein Konjunkturaufschwung nun doch bevorstehen könne. Eine Verbesserung der wirtschaftlichen Bedingungen führt zu einer größeren Nachfrage nach Rohöl, was wiederum den Rohölpreis ansteigen lässt. Das Ergebnis dieser Woche scheint erste Anzeichen dafür zu bestätigen, dass Investoren ihren Glauben in Rohöl als eine langfristige Investition wiedererlangt haben. Händler sollten die Wirtschaftsnachrichten aus den stärksten Volkswirtschaften, insbesondere den USA aufmerksam verfolgen, um die Entwicklung beim Öl für die kommenden Wochen vorhersagen zu können. Solange es so aussieht, als wurde sich die Weltwirtschaft langsam von der Rezession erholen, dürfte der Rohölpreis weiter ansteigen.
Technische News
EUR/USD
Diese Paarung hat in der zurückliegenden Woche eine kräftige Aufwärtstendenz zu verzeichnen gehabt, und sie erreichte mit 1,4165 am Donnerstag ihren Spitzenwert. Die Oszillatoren auf den Charts signalisieren, dass das Potential für dieses Paar besteht heute sogar noch weiter zu steigen. Der Slow Stochastic auf dem Stunden-Chart zeigt eine weitere zinsbullische Bewegung dieser Paarung für heute an, was auch vom RSI auf dem Tages-Chart bestätigt wird. Da sich der Handel für diese Woche seinem Ende zuneigt, könnte es heute eine kluge Entscheidung sein bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.
GBP/USD
Die GBP/USD-Paarung stieg diese Woche erheblich an und erlebte nur gestern einen kleinen Einbruch. Derzeit handelt das Paar um den Wert von 1,6390. Der Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart zeigt für die Paarung heute Rückläufigkeit an. Jedoch deuten RSI auf dem Tages-Chart und MACD auf dem Wochen-Chart heute auf eine zinsbullische Bewegung hin. Bei dieser Paarung jetzt einzusteigen könnte sich für heute auszahlen.
USD/JPY
Die USD/JPY-Paarung verzeichnete während des größten Teils dieser Handelswoche Anstiege. Gestern jedoch gab es einen Rückgang bis auf 93,26. Die Oszillatoren auf den Charts vermitteln gemischte Signale. So zeigt der RSI auf dem Wochen-Chart, dass das Paar in den kommenden Tagen ein zinsbullisches Verhalten an den Tag legen wird. Dem widerspricht der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart, der belegt, dass das Verhalten dieser Paarung heute rückläufig sein wird. Bei diesem Paar erst einzusteigen wenn die Signale eindeutiger sind dürfte für heute eine kluge Entscheidung sein.
USD/CHF
Diese Paarung hat in den letzten beiden Tagen einen heftigen Absturz erlebt und handelt derzeit um den Wert von 1,0760. Es scheint, als wäre in dieser Paarung noch viel Spielraum für Rückläufigkeit. Das wird auch vom Slow Stochastic auf dem Stunden-Chart und vom RSI auf dem Tages-Chart bestätigt. Ebenfalls deutet der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart auf eine weitere Abwärtsbewegung dieser Paarung für heute hin. Bei diesem populären Trend jetzt einzusteigen könnte sich für heute auszahlen.
Die Wild-Card
Gold
Gold hat sich diese Woche für Forex-Händler wieder als Haupt-Verdiener herausgestellt. Es scheint, als hätte der Goldpreis mehr und mehr zugelegt, je kräftiger der US-Dollar abstürzte. Jetzt, da sich die Handelswoche ihrem Ende zuneigt, scheint es als würde der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart darauf hindeuten, dass der Goldpreis heute rückläufig sein könnte. Der RSI auf dem 4-Stunden-Chart zeigt an, dass sich Gold im überkauften Bereich bewegt, was auf eine bevorstehende rückläufige Bewegung schließen lässt. Sich diesem Trend zu einem frühen Zeitpunkt anzuschließen könnte sich für heute als eine kluge Entscheidung erweisen. Forex
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Donnerstag, 16. Juli 2009
Rohölpreis verzeichnet größten Anstieg seit 3 Wochen
Der Rohölpreis hält sich am Donnerstag gleich bleibend bei über $61 pro Barrel, nachdem er zuvor um 3,4% zugelegt hatte. Der Preisanstieg am Mittwoch erfolgte, nachdem zuvor die Energy Information Administration (EIA) bekannt gab, dass in der vorangegangenen Woche die Rohölbestände in größerem Umfang zurückgegangen sind als ursprünglich vorhergesagt. Das zusammen mit dem schwachen US-Dollar, der zu den anderen Haupt-Währungen nahe dem tiefsten Stand seit einem Monat handelte, unterstützte den Anstieg des Ölpreises. Investoren werden mit großem Interesse die Bekanntgabe der wöchentlichen US-Arbeitslosenzahlen, die später am heutigen Tag erfolgt, verfolgen, um nach möglichen Anzeichen für einen Aufschwung der weltgrößten Wirtschaft zu suchen.
Wirtschafts News
USD
Erholung an den Aktienmärkten lässt USD abstürzen
Gestern fiel der Dollar verglichen zu den meisten seiner Währungspartner, nachdem eine Erholung an den Aktienmärkten die Nachfrage nach der Sicherheit der US-Währung zurückgehen ließ. Der Dollar schloss gestern zum EUR um 1% niedriger bei $1,4108, nachdem er zuvor schon mit $1,4135 den tiefsten Wert seit dem 2. Juli erreicht hatte. Zum Yen jedoch schloss der USD im Plus bei 94,36 gegenüber 93,39 am Dienstag. Die am Mittwoch veröffentlichten Zahlen des Konjunkturberichts des Fed-Distriktes New York, die besser als erwartet ausfielen, und der den Erwartungen entsprechende Verbraucherpreisindex setzten den Dollar weiter unter Druck. Die größten Aktivitäten fanden am Mittwoch an den Aktienmärkten statt, wo insbesondere US-Aktien einen kräftigen Aufschwung verzeichneten, nachdem Intel für das 2. Quartal sehr viel besser als angenommene Gewinne bekannt gab. Solche Gewinnbekanntgaben werden sehr wahrscheinlich die Marktbewegungen in den kommenden Tagen bestimmen, da JP Morgan, Citigroup und Bank of America ihre Gewinne noch diese Woche veröffentlichen werden. Händler sollten den Bekanntgaben der neuen Arbeitslosenansprüche, den Bericht zu den TIC-Langzeit-Anschaffungen und den Konjunkturbericht des Fed-Distriktes Philadelphia um 12:30, 13:00 und 14:00 MGZ Aufmerksamkeit schenken, da die Daten die derzeitige rückläufige Stimmung beim Dollar entweder verstärken oder umkehren könnten.
EUR
EUR verzeichnet Kursgewinne aufgrund erneuten Markt-Optimismus
Der EUR profitierte von der Rückkehr zu Risikofreudigkeit und dem Aufschwung an den Aktienmärkten und handelte bei $1,4112 zum USD gegenüber dem Schlusswert von $1,3935 am Dienstag. Der EUR war auch zum Yen im Plus und schloss bei 133,12 gegenüber Vorwert von 130,14. Das britische Pfund Sterling stieg zum USD auf $1,6425 gegenüber $1,6270 am Dienstag. Der EUR zeigte sich relativ unbeeindruckt von der Tatsache, dass die jährliche Verbraucherpreis-Inflationsrate der Eurozone im Juni um 0,1% gefallen ist, was das zum ersten Mal seit ihrer Einführung der Fall ist. Das britische Pfund Sterling stieg zum Dollar um 0,6%, nachdem Aktiengewinne auf dem Finanzsektor erfolgten. Von den allgemeinen pessimistischen Wirtschaftsdaten, die am Mittwoch in Großbritannien veröffentlicht wurden zeigte sich das Pfund Sterling relativ unbeeindruckt. Die Daten belegten zwar, dass die Neuanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Juni um die geringste Rate seit einem Jahr gestiegen ist, die allgemeine Arbeitslosenquote jedoch den höchsten Stand seit Januar 1997 erreicht hat. Da aus Europa heute keine wichtigen Wirtschaftsdaten zu erwarten sind, sollten Händler sich auf die Bekanntgaben aus den USA konzentrieren, da diese großen Einfluss auf die Währungspaarungen des USD haben könnten. Des Weiteren sollten Händler die fortgesetzten Bekanntgaben von Unternehmensgewinnen beachten, da sie weiterhin die Triebfeder für die Bewegungen an den Aktienmärkten sein werden und als solche die Nachfrage nach riskanteren Währungen, wie dem EUR und dem GBP bestimmen.
JPY
Yen-Kurs rückläufig da Investoren sich riskanteren Anlagewerten zuwenden
Der Yen fiel auf 133,01 EUR, nachdem er zuvor mit 2,1% den größten Rückgang innerhalb eines einzigen Tages seit Mai zu verzeichnen hatte. Zum USD fiel der Yen um 0,8% und handelte bei $94,25. Der Rückgang erfolgte nachdem ein Bericht aufzeigte, dass die US-Industrieproduktion im Juni weniger rückläufig war als vorhergesagt und die 2. Quartals-Gewinne der Intel Corp.'s höher als prognostiziert ausfielen. Der JPY hatte in den vergangenen zwei Wochen einen phänomenalen Aufschwung erlebt, da Investoren nach der Bekanntgabe schwacher US-Arbeitsmarktdaten bei der Sicherheit der japanischen Währung Zuflucht suchten. Dieser Aufschwung erfuhr am Montag jedoch sein jähes Ende, als sich abzeichnete, dass die Gewinne des zweiten Quartals sehr viel besser ausfallen würden als erwartet. Die Gewinne bei Goldman Sachs und Intel führten zu erneuter Risikofreudigkeit unter Investoren, ließen die Nachfrage nach dem Safe-Hafen-Yen schwinden und die nach riskanteren, höhere Erträge erzielenden Währungen steigen. Da sich die Aktienmärkte voraussichtlich weiter im Aufwind befinden dürften, ist es wahrscheinlich, dass der JPY während des heutigen Handels seine Kursverluste ausweiten wird.
Rohöl
Rohölpreis steigt da US-Lagerbestände zurückgehen
Der Rohölpreis stieg weiter an nachdem eine Erholung an den Aktienmärkten eingetreten war und die US-Rohöllagerbestände stärker zurückgegangen waren als erwartet. Der Rohölpreis für August-Lieferungen stieg am Mittwoch um 47 Cent, oder 0,8%, auf $62,01 pro Barrel. Der schwache Dollar und die kräftige Erholung am Aktienmarkt nach der Bekanntgabe der Intel-Gewinne trugen ebenfalls zur Steigerung des Ölpreises bei. Die Rohöllagerbestände fielen um 2,81 Millionen Barrel gegenüber den erwarteten 2,1 Millionen, und Raffinerien produzieren zu 87,9%, die höchste Auslastung seit August. Die Nachfrage bleibt jedoch weiterhin gering, und so ist es unwahrscheinlich, dass der Rohölpreis kurzfristig wieder $70 pro Barrel erreichen wird, sondern eher im Bereich von $60 bis $65 verharrt.
Technische News
EUR/USD
Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart vermittelt gemischte Signale. Auch die Oszillatoren auf den 4-Stunden-Charst lassen eine eindeutige Tendenz nicht erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie hierbei auf deutlichere Signale auf den Stunden-Charts.
GBP/USD
Die rückläufige Formation auf dem Tages-Chart ist immer noch intakt, jedoch ist das Momentum schon recht schwach. Auf dem 4-Stunden-Chart zeigt sich auch schwache Rückläufigkeit, jedoch ohne klare Ausrichtung. Auf dem Stunden-Chart zeigt sich ebenfalls die Bildung eines rückläufigen Crosses, was den allgemeinen Abwärtstrend bestätigt. Händler sollten das Erreichen der Grenze der Handelsspanne abwarten und erst dann in den Handel einsteigen.
USD/JPY
Beim Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart scheint sich ein rückläufiges Cross zu bilden, was darauf hindeutet, dass in Kürze eine Abwärtskorrektur stattfinden könnte. Beim RSI auf dem 4-Stunden-Chart scheint sich der Kurs im überkauften Bereich zu bewegen. Zu verkaufen und dann die bevorstehende Abwärtskorrektur abzuwarten dürfte für heute eine kluge Entscheidung sein.
USD/CHF
Diese Paarung handelt fortgesetzt ohne klare Ausrichtung. Das Stunden-Chart vermittelt gemischte Signale, und der Kurs bewegt sich meist im neutralen Bereich. Die Stunden-Charts vermitteln jedoch auch ein leicht zinsbullisches Momentum. Slow Stochastic und RSI auf dem Tages-Chart bestätigen, dass tatsächlich eine Aufwärtsrichtung vorliegt.
Die Wild-Card
Silber
Der jüngste Aufwärtstrend dieses Rohstoffs scheint langsam an Kraft zu verlieren. Die Spitzenwerte bei den Aufschwüngen steigen nicht mehr ganz so hoch, und die längerfristigen Oszillatoren zeigen eine bevorstehende Korrektur an. Beim Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart scheint sich ein rückläufiges Cross zu bilden, und der wöchentliche Momentum-Oszillator deutet ebenfalls abwärts. Forex -Händlern bietet sich hier die großartige Gelegenheit sich dieser möglichen Trendumkehr bei einem sehr guten Preis anzuschließen und von dem bevorstehenden Preisumschwung zu profitieren.
Wirtschafts News
USD
Erholung an den Aktienmärkten lässt USD abstürzen
Gestern fiel der Dollar verglichen zu den meisten seiner Währungspartner, nachdem eine Erholung an den Aktienmärkten die Nachfrage nach der Sicherheit der US-Währung zurückgehen ließ. Der Dollar schloss gestern zum EUR um 1% niedriger bei $1,4108, nachdem er zuvor schon mit $1,4135 den tiefsten Wert seit dem 2. Juli erreicht hatte. Zum Yen jedoch schloss der USD im Plus bei 94,36 gegenüber 93,39 am Dienstag. Die am Mittwoch veröffentlichten Zahlen des Konjunkturberichts des Fed-Distriktes New York, die besser als erwartet ausfielen, und der den Erwartungen entsprechende Verbraucherpreisindex setzten den Dollar weiter unter Druck. Die größten Aktivitäten fanden am Mittwoch an den Aktienmärkten statt, wo insbesondere US-Aktien einen kräftigen Aufschwung verzeichneten, nachdem Intel für das 2. Quartal sehr viel besser als angenommene Gewinne bekannt gab. Solche Gewinnbekanntgaben werden sehr wahrscheinlich die Marktbewegungen in den kommenden Tagen bestimmen, da JP Morgan, Citigroup und Bank of America ihre Gewinne noch diese Woche veröffentlichen werden. Händler sollten den Bekanntgaben der neuen Arbeitslosenansprüche, den Bericht zu den TIC-Langzeit-Anschaffungen und den Konjunkturbericht des Fed-Distriktes Philadelphia um 12:30, 13:00 und 14:00 MGZ Aufmerksamkeit schenken, da die Daten die derzeitige rückläufige Stimmung beim Dollar entweder verstärken oder umkehren könnten.
EUR
EUR verzeichnet Kursgewinne aufgrund erneuten Markt-Optimismus
Der EUR profitierte von der Rückkehr zu Risikofreudigkeit und dem Aufschwung an den Aktienmärkten und handelte bei $1,4112 zum USD gegenüber dem Schlusswert von $1,3935 am Dienstag. Der EUR war auch zum Yen im Plus und schloss bei 133,12 gegenüber Vorwert von 130,14. Das britische Pfund Sterling stieg zum USD auf $1,6425 gegenüber $1,6270 am Dienstag. Der EUR zeigte sich relativ unbeeindruckt von der Tatsache, dass die jährliche Verbraucherpreis-Inflationsrate der Eurozone im Juni um 0,1% gefallen ist, was das zum ersten Mal seit ihrer Einführung der Fall ist. Das britische Pfund Sterling stieg zum Dollar um 0,6%, nachdem Aktiengewinne auf dem Finanzsektor erfolgten. Von den allgemeinen pessimistischen Wirtschaftsdaten, die am Mittwoch in Großbritannien veröffentlicht wurden zeigte sich das Pfund Sterling relativ unbeeindruckt. Die Daten belegten zwar, dass die Neuanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Juni um die geringste Rate seit einem Jahr gestiegen ist, die allgemeine Arbeitslosenquote jedoch den höchsten Stand seit Januar 1997 erreicht hat. Da aus Europa heute keine wichtigen Wirtschaftsdaten zu erwarten sind, sollten Händler sich auf die Bekanntgaben aus den USA konzentrieren, da diese großen Einfluss auf die Währungspaarungen des USD haben könnten. Des Weiteren sollten Händler die fortgesetzten Bekanntgaben von Unternehmensgewinnen beachten, da sie weiterhin die Triebfeder für die Bewegungen an den Aktienmärkten sein werden und als solche die Nachfrage nach riskanteren Währungen, wie dem EUR und dem GBP bestimmen.
JPY
Yen-Kurs rückläufig da Investoren sich riskanteren Anlagewerten zuwenden
Der Yen fiel auf 133,01 EUR, nachdem er zuvor mit 2,1% den größten Rückgang innerhalb eines einzigen Tages seit Mai zu verzeichnen hatte. Zum USD fiel der Yen um 0,8% und handelte bei $94,25. Der Rückgang erfolgte nachdem ein Bericht aufzeigte, dass die US-Industrieproduktion im Juni weniger rückläufig war als vorhergesagt und die 2. Quartals-Gewinne der Intel Corp.'s höher als prognostiziert ausfielen. Der JPY hatte in den vergangenen zwei Wochen einen phänomenalen Aufschwung erlebt, da Investoren nach der Bekanntgabe schwacher US-Arbeitsmarktdaten bei der Sicherheit der japanischen Währung Zuflucht suchten. Dieser Aufschwung erfuhr am Montag jedoch sein jähes Ende, als sich abzeichnete, dass die Gewinne des zweiten Quartals sehr viel besser ausfallen würden als erwartet. Die Gewinne bei Goldman Sachs und Intel führten zu erneuter Risikofreudigkeit unter Investoren, ließen die Nachfrage nach dem Safe-Hafen-Yen schwinden und die nach riskanteren, höhere Erträge erzielenden Währungen steigen. Da sich die Aktienmärkte voraussichtlich weiter im Aufwind befinden dürften, ist es wahrscheinlich, dass der JPY während des heutigen Handels seine Kursverluste ausweiten wird.
Rohöl
Rohölpreis steigt da US-Lagerbestände zurückgehen
Der Rohölpreis stieg weiter an nachdem eine Erholung an den Aktienmärkten eingetreten war und die US-Rohöllagerbestände stärker zurückgegangen waren als erwartet. Der Rohölpreis für August-Lieferungen stieg am Mittwoch um 47 Cent, oder 0,8%, auf $62,01 pro Barrel. Der schwache Dollar und die kräftige Erholung am Aktienmarkt nach der Bekanntgabe der Intel-Gewinne trugen ebenfalls zur Steigerung des Ölpreises bei. Die Rohöllagerbestände fielen um 2,81 Millionen Barrel gegenüber den erwarteten 2,1 Millionen, und Raffinerien produzieren zu 87,9%, die höchste Auslastung seit August. Die Nachfrage bleibt jedoch weiterhin gering, und so ist es unwahrscheinlich, dass der Rohölpreis kurzfristig wieder $70 pro Barrel erreichen wird, sondern eher im Bereich von $60 bis $65 verharrt.
Technische News
EUR/USD
Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart vermittelt gemischte Signale. Auch die Oszillatoren auf den 4-Stunden-Charst lassen eine eindeutige Tendenz nicht erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie hierbei auf deutlichere Signale auf den Stunden-Charts.
GBP/USD
Die rückläufige Formation auf dem Tages-Chart ist immer noch intakt, jedoch ist das Momentum schon recht schwach. Auf dem 4-Stunden-Chart zeigt sich auch schwache Rückläufigkeit, jedoch ohne klare Ausrichtung. Auf dem Stunden-Chart zeigt sich ebenfalls die Bildung eines rückläufigen Crosses, was den allgemeinen Abwärtstrend bestätigt. Händler sollten das Erreichen der Grenze der Handelsspanne abwarten und erst dann in den Handel einsteigen.
USD/JPY
Beim Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart scheint sich ein rückläufiges Cross zu bilden, was darauf hindeutet, dass in Kürze eine Abwärtskorrektur stattfinden könnte. Beim RSI auf dem 4-Stunden-Chart scheint sich der Kurs im überkauften Bereich zu bewegen. Zu verkaufen und dann die bevorstehende Abwärtskorrektur abzuwarten dürfte für heute eine kluge Entscheidung sein.
USD/CHF
Diese Paarung handelt fortgesetzt ohne klare Ausrichtung. Das Stunden-Chart vermittelt gemischte Signale, und der Kurs bewegt sich meist im neutralen Bereich. Die Stunden-Charts vermitteln jedoch auch ein leicht zinsbullisches Momentum. Slow Stochastic und RSI auf dem Tages-Chart bestätigen, dass tatsächlich eine Aufwärtsrichtung vorliegt.
Die Wild-Card
Silber
Der jüngste Aufwärtstrend dieses Rohstoffs scheint langsam an Kraft zu verlieren. Die Spitzenwerte bei den Aufschwüngen steigen nicht mehr ganz so hoch, und die längerfristigen Oszillatoren zeigen eine bevorstehende Korrektur an. Beim Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart scheint sich ein rückläufiges Cross zu bilden, und der wöchentliche Momentum-Oszillator deutet ebenfalls abwärts. Forex -Händlern bietet sich hier die großartige Gelegenheit sich dieser möglichen Trendumkehr bei einem sehr guten Preis anzuschließen und von dem bevorstehenden Preisumschwung zu profitieren.
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Freitag, 10. Juli 2009
Dollar unter Abwärtsdruck, da G8-Gipfel seine Opfer fordert
Der US-Dollar kam am Donnerstag schwer unter Druck, da die Haupt-Schwellenländer, angeführt von China, Gespräche hinsichtlich des Austauschens des USD als Welt-Leitwährung wieder aufnahmen. Das führte beim Handel am Donnerstag zum rückläufigen Verhalten des Dollar im Vergleich zu seinen Haupt-Währungspaarungen. Zur Rückläufigkeit des Dollar trug auch bei, dass Händler wieder größere Risikobereitschaft zeigten, die US-Arbeitslosenansprüche geringer anstiegen als erwartet, Großbritannien seinen Leitzins unverändert beließ und die weltweiten Aktienmärkte sich erholten.
Wirtschafts News
USD
USD rückläufig aufgrund wieder erstarkter Risikobereitschaft
Der Handel am Donnerstag erlebte eine Umkehr jüngsten Stimmung der Risikovermeidung, die durch die schwachen US-Arbeitsmarktdaten vergangene Woche ausgelöst worden war. Der Dollar-Index fiel zum ersten Mal seit sechs Tagen und ging um 1,1% auf 79,85 zurück. Ausgelöst wurde das durch zunehmende Risikofreudigkeit da Investoren sich wieder Aktien, riskanteren Währungen und Rohstoffen zuwandten. Gestern verzeichnete der Dollar starke Kursverluste zu Pfund Sterling, Yen und Euro.Der Markt zeigte sich wenig verändert nach der Bekanntgabe der neuesten Daten der US-Arbeitslosenansprüche. Diese belegten, dass Ansprüche auf Arbeitslosenunterstützung in der vergangenen Woche völlig unerwartet auf den niedrigsten Stand seit Januar zurückgegangen sind. Da sonst in der Woche nur relativ wenige wirtschaftliche Indikatoren veröffentlicht worden sind, richteten sich Investoren hauptsächlich nach dem Geschehen an den Aktienmärkten.Händler sollten ihre Aufmerksamkeit heute auf drei Ereignisse lenken: der Bekanntgabe der US-Handelsbilanz um 12:30 MGZ, der Veröffentlichung des Berichts über das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan, sowie die Rede des US-Finanzministers Timothy Geithner um 14:00 MGZ. Diese drei Ereignisse dürften Einblick in den Gesundheitszustand der US-Wirtschaft gewähren. Schlechter als erwartete Ergebnisse könnten den gestrigen Trend wieder umkehren und Investoren wieder zu Risikovermeidung zurückführen. Händler sollten außerdem den letzten Tag des G8-Gipfels verfolgen, da noch mehr negatives Gerede über den Dollar zu einem weiteren rückläufigen Tag für die US-Währung führen könnte.
EUR
EUR verzeichnet Kursgewinne, da sich europäische Aktienmärkte erholen
Der EUR schloss am Donnerstag bei $1,3974 gegenüber dem Eröffnungswert von $1,3894. Zum Yen legte der EUR ebenfalls zu und schloss bei 129,90 Yen gegenüber Eröffnungswert von 129,41. Das Pfund Sterling kletterte um 1,9% zum Dollar auf $1,6380 und verzeichnete damit den größten Zuwachs innerhalb eines Tages seit dem 9. Juni. Angesichts der wieder erstarkten Risikobereitschaft musste der Dollar am Donnerstag scharfe Einbußen im Vergleich zu EUR und GBP hinnehmen. Chinas Absicht die Diskussion über eine alternative Leitwährung weiter führen zu wollen, setzte den Dollar verglichen zum EUR ebenfalls unter Druck. Der kräftige Anstieg des Pfund Sterling erfolgte nachdem die Bank of England beschloss ihren Leitzinssatz unverändert bei 0,5% zu belassen und bekannt gab, dass sie nicht vorhabe ihr Anlagen-Aufkaufprogramm zu ändern, obwohl der Markt eine Erweiterung erwartet hatte. In den vergangenen Wochen hatte der EUR jedoch immer Schwierigkeiten gehabt seine Kursgewinne zum Dollar halten zu können. Für heute werden aus Großbritannien und der Eurozone nur wenige Wirtschaftsnachrichten erwartet, doch sollten Händler die Zahlen der französischen Industrieproduktion um 06:45 MGZ und den britischen Erzeugerpreisindex um 08:30 MGZ mit Interesse verfolgen. Besser als erwartete Ergebnisse könnten die neuerliche Rückkehr zur Risikobereitschaft noch verstärken.
JPY
Yen-Kurs purzelt, da weltweite Finanzkrise sich abschwächt
Der Yen verzeichnete am Donnerstag Verluste im Vergleich zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner, da Bedenken hinsichtlich einer weltweiten wirtschaftlichen Erholung abnahmen. Der Yen handelte am Donnerstag bei 92,93 pro USD. Nachdem er gestern um 1,1% zurückgegangen war schloss der Yen zum EUR bei 129,90 gegenüber Eröffnungswert von 129,41. Allerdings hatte er am 8. Juli schon den Wert von 127,92 erreicht, den höchsten Wert seit dem 18. Mai.Der Yen schwächelte, da Händler wieder größere Risikobereitschaft zeigten, was den Kurs von EUR und GBP steigen ließ. Der Kurs des Yen steigt traditionsgemäß in Zeiten finanzieller Unruhe, da der japanische Handelsüberschuss die Abhängigkeit von ausländischen Anlagewerten reduziert, was der japanischen Währung ihren Safe-Hafen-Status verleiht. Angesichts der neuerlichen Zunahme der Risikobereitschaft erscheint der jüngste Kursanstieg des Yen übertrieben, da es hierfür keinerlei echte Grundlage gegeben hat. Folglich dürften sich die Verluste des Yen am heutigen Tag weiter fortsetzen.
Rohöl
Rohölpreis hält sich gerade eben über $60 pro Barrel
Der Rohölpreis schaffte es gerade eben so sich über dem Wert von $60 pro Barrel zu halten, nachdem er mit $59,25 schon auf den tiefsten Stand seit 7 Wochen gefallen war. Der Ölpreis verhielt sich gestern relativ stabil, während der Dollar im Vergleich zu den meisten seiner Währungspartner Schwäche zeigte. Das seinerseits kurbelte die Nachfrage nach Rohstoffen an. Der Ölpreis wurde auch gestützt durch die Bekanntgabe der US-Arbeitslosenzahlen, die belegten, dass neue Ansprüche auf Arbeitslosenunterstützung auf den niedrigsten Stand seit Januar gefallen sind. Einem anderen Bericht zufolge sind die Automobilverkäufe in China in die Höhe geschossen.Es wird erwartet, dass der weltweite Ölverbrauch in 2009 rückläufig sein wird. Folglich richten sich die Hoffnungen für eine Erholung bei der Nachfrage auf China, und hier insbesondere auf den Automobilmarkt, der Berichten zufolge um 36% gegenüber Vorjahr zugelegt hat. Hiermit ist China nahe dran die USA in diesem Jahr als weltgrößter Automarkt zu überholen. Nichtsdestotrotz, da laut Energy Information Administration die US-Lagerbestände an Benzin und destillierten Brennstoffen stetig ansteigen und auch Chinas Bedarf an Rohöl in diesem Jahr rückläufig sein wird, scheint es mehr als wahrscheinlich, dass der Rückgang beim Ölpreis noch nicht sein Ende erreicht hat.
Technische News
EUR/USD
Die EUR/USD-Paarung hat in der zurückliegenden Woche recht viel Rückläufigkeit erfahren. Es scheint jedoch, als würde dieser Trend sich seinem Ende neigen, da die Paarung gestern eine zinsbullische Korrektur durchmachte. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart und der RSI auf dem Wochen-Chart bestätigen, dass sich dieser Aufwärtstrend fortsetzen könnte. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte sich für heute als eine gute Strategie erweisen.
GBP/USD
Die Paarung ist in den letzten zwei Wochen erheblich zurückgegangen. Am Donnerstag erlebte der Handel eine Umkehr dieses Trends. Das Paar handelt derzeit um den Wert von 1,6304, allerdings vermitteln die Oszillatoren auf den Charts gemischte Signale. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart zeigt, dass sich der Aufwärtstrend fortsetzen wird. Das wird vom MACD auf dem Wochen-Chart bestätigt. Sich diesem populären Trend jetzt anzuschließen könnte für heute eine kluge Entscheidung sein.
USD/JPY
Diese Paarung war die vergangene Woche hindurch rückläufig. Gestern setzte sich dieser Trend fort, jedoch mit etwas geringerer Intensität. Die Oszillatoren auf den Charts vermitteln gemischte Signale. Einerseits besagt der RSI auf dem Stunden-Chart, dass sich die Rückläufigkeit fortsetzen wird. Andererseits deuten RSI und Slow Stochastic auf dem Tages-Chart an, dass beim heutigen Handel möglicherweise eine zinsbullische Umkehr stattfinden könnte. Bei dieser Paarung erst einzusteigen wenn die Signale deutlicher sind dürfte für heute eine kluge Entscheidung sein.
USD/CHF
In den vergangenen Tagen unterlag diese Paarung dem Range Trading zwischen den Werten von 1,0750 und 1,0950. Gestern jedoch wies das Paar recht viel rückläufiges Verhalten auf. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart belegt, dass sich dieser Trend heute fortsetzen könnte. Der MACD auf dem Tages-Chart hingegen zeigt, dass eine zinsbullische Korrektur heute jederzeit einsetzen könnte. Wenn die obere Grenze der Handelsspanne erreicht ist könnte es sich heute auszahlen bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.
Die Wild-Card
Silber
Der Preis für Silber und andere Rohstoffe ist in den vergangenen 2 Wochen kontinuierlich rückläufig gewesen. Ein schwacher Dollar führte jedoch dazu, dass sich der Preis in den letzten paar Tagen stabilisiert hat. Der MACD auf dem 4-Stunden-Chart und der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart belegen, dass sich der rückläufige Trend seinem Ende zuneigen könnte. Bei diesem Rohstoff frühzeitig einzusteigen könnte sich für Forex -Händler in den kommenden Tagen sehr bezahlt machen.
Wirtschafts News
USD
USD rückläufig aufgrund wieder erstarkter Risikobereitschaft
Der Handel am Donnerstag erlebte eine Umkehr jüngsten Stimmung der Risikovermeidung, die durch die schwachen US-Arbeitsmarktdaten vergangene Woche ausgelöst worden war. Der Dollar-Index fiel zum ersten Mal seit sechs Tagen und ging um 1,1% auf 79,85 zurück. Ausgelöst wurde das durch zunehmende Risikofreudigkeit da Investoren sich wieder Aktien, riskanteren Währungen und Rohstoffen zuwandten. Gestern verzeichnete der Dollar starke Kursverluste zu Pfund Sterling, Yen und Euro.Der Markt zeigte sich wenig verändert nach der Bekanntgabe der neuesten Daten der US-Arbeitslosenansprüche. Diese belegten, dass Ansprüche auf Arbeitslosenunterstützung in der vergangenen Woche völlig unerwartet auf den niedrigsten Stand seit Januar zurückgegangen sind. Da sonst in der Woche nur relativ wenige wirtschaftliche Indikatoren veröffentlicht worden sind, richteten sich Investoren hauptsächlich nach dem Geschehen an den Aktienmärkten.Händler sollten ihre Aufmerksamkeit heute auf drei Ereignisse lenken: der Bekanntgabe der US-Handelsbilanz um 12:30 MGZ, der Veröffentlichung des Berichts über das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan, sowie die Rede des US-Finanzministers Timothy Geithner um 14:00 MGZ. Diese drei Ereignisse dürften Einblick in den Gesundheitszustand der US-Wirtschaft gewähren. Schlechter als erwartete Ergebnisse könnten den gestrigen Trend wieder umkehren und Investoren wieder zu Risikovermeidung zurückführen. Händler sollten außerdem den letzten Tag des G8-Gipfels verfolgen, da noch mehr negatives Gerede über den Dollar zu einem weiteren rückläufigen Tag für die US-Währung führen könnte.
EUR
EUR verzeichnet Kursgewinne, da sich europäische Aktienmärkte erholen
Der EUR schloss am Donnerstag bei $1,3974 gegenüber dem Eröffnungswert von $1,3894. Zum Yen legte der EUR ebenfalls zu und schloss bei 129,90 Yen gegenüber Eröffnungswert von 129,41. Das Pfund Sterling kletterte um 1,9% zum Dollar auf $1,6380 und verzeichnete damit den größten Zuwachs innerhalb eines Tages seit dem 9. Juni. Angesichts der wieder erstarkten Risikobereitschaft musste der Dollar am Donnerstag scharfe Einbußen im Vergleich zu EUR und GBP hinnehmen. Chinas Absicht die Diskussion über eine alternative Leitwährung weiter führen zu wollen, setzte den Dollar verglichen zum EUR ebenfalls unter Druck. Der kräftige Anstieg des Pfund Sterling erfolgte nachdem die Bank of England beschloss ihren Leitzinssatz unverändert bei 0,5% zu belassen und bekannt gab, dass sie nicht vorhabe ihr Anlagen-Aufkaufprogramm zu ändern, obwohl der Markt eine Erweiterung erwartet hatte. In den vergangenen Wochen hatte der EUR jedoch immer Schwierigkeiten gehabt seine Kursgewinne zum Dollar halten zu können. Für heute werden aus Großbritannien und der Eurozone nur wenige Wirtschaftsnachrichten erwartet, doch sollten Händler die Zahlen der französischen Industrieproduktion um 06:45 MGZ und den britischen Erzeugerpreisindex um 08:30 MGZ mit Interesse verfolgen. Besser als erwartete Ergebnisse könnten die neuerliche Rückkehr zur Risikobereitschaft noch verstärken.
JPY
Yen-Kurs purzelt, da weltweite Finanzkrise sich abschwächt
Der Yen verzeichnete am Donnerstag Verluste im Vergleich zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner, da Bedenken hinsichtlich einer weltweiten wirtschaftlichen Erholung abnahmen. Der Yen handelte am Donnerstag bei 92,93 pro USD. Nachdem er gestern um 1,1% zurückgegangen war schloss der Yen zum EUR bei 129,90 gegenüber Eröffnungswert von 129,41. Allerdings hatte er am 8. Juli schon den Wert von 127,92 erreicht, den höchsten Wert seit dem 18. Mai.Der Yen schwächelte, da Händler wieder größere Risikobereitschaft zeigten, was den Kurs von EUR und GBP steigen ließ. Der Kurs des Yen steigt traditionsgemäß in Zeiten finanzieller Unruhe, da der japanische Handelsüberschuss die Abhängigkeit von ausländischen Anlagewerten reduziert, was der japanischen Währung ihren Safe-Hafen-Status verleiht. Angesichts der neuerlichen Zunahme der Risikobereitschaft erscheint der jüngste Kursanstieg des Yen übertrieben, da es hierfür keinerlei echte Grundlage gegeben hat. Folglich dürften sich die Verluste des Yen am heutigen Tag weiter fortsetzen.
Rohöl
Rohölpreis hält sich gerade eben über $60 pro Barrel
Der Rohölpreis schaffte es gerade eben so sich über dem Wert von $60 pro Barrel zu halten, nachdem er mit $59,25 schon auf den tiefsten Stand seit 7 Wochen gefallen war. Der Ölpreis verhielt sich gestern relativ stabil, während der Dollar im Vergleich zu den meisten seiner Währungspartner Schwäche zeigte. Das seinerseits kurbelte die Nachfrage nach Rohstoffen an. Der Ölpreis wurde auch gestützt durch die Bekanntgabe der US-Arbeitslosenzahlen, die belegten, dass neue Ansprüche auf Arbeitslosenunterstützung auf den niedrigsten Stand seit Januar gefallen sind. Einem anderen Bericht zufolge sind die Automobilverkäufe in China in die Höhe geschossen.Es wird erwartet, dass der weltweite Ölverbrauch in 2009 rückläufig sein wird. Folglich richten sich die Hoffnungen für eine Erholung bei der Nachfrage auf China, und hier insbesondere auf den Automobilmarkt, der Berichten zufolge um 36% gegenüber Vorjahr zugelegt hat. Hiermit ist China nahe dran die USA in diesem Jahr als weltgrößter Automarkt zu überholen. Nichtsdestotrotz, da laut Energy Information Administration die US-Lagerbestände an Benzin und destillierten Brennstoffen stetig ansteigen und auch Chinas Bedarf an Rohöl in diesem Jahr rückläufig sein wird, scheint es mehr als wahrscheinlich, dass der Rückgang beim Ölpreis noch nicht sein Ende erreicht hat.
Technische News
EUR/USD
Die EUR/USD-Paarung hat in der zurückliegenden Woche recht viel Rückläufigkeit erfahren. Es scheint jedoch, als würde dieser Trend sich seinem Ende neigen, da die Paarung gestern eine zinsbullische Korrektur durchmachte. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart und der RSI auf dem Wochen-Chart bestätigen, dass sich dieser Aufwärtstrend fortsetzen könnte. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte sich für heute als eine gute Strategie erweisen.
GBP/USD
Die Paarung ist in den letzten zwei Wochen erheblich zurückgegangen. Am Donnerstag erlebte der Handel eine Umkehr dieses Trends. Das Paar handelt derzeit um den Wert von 1,6304, allerdings vermitteln die Oszillatoren auf den Charts gemischte Signale. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart zeigt, dass sich der Aufwärtstrend fortsetzen wird. Das wird vom MACD auf dem Wochen-Chart bestätigt. Sich diesem populären Trend jetzt anzuschließen könnte für heute eine kluge Entscheidung sein.
USD/JPY
Diese Paarung war die vergangene Woche hindurch rückläufig. Gestern setzte sich dieser Trend fort, jedoch mit etwas geringerer Intensität. Die Oszillatoren auf den Charts vermitteln gemischte Signale. Einerseits besagt der RSI auf dem Stunden-Chart, dass sich die Rückläufigkeit fortsetzen wird. Andererseits deuten RSI und Slow Stochastic auf dem Tages-Chart an, dass beim heutigen Handel möglicherweise eine zinsbullische Umkehr stattfinden könnte. Bei dieser Paarung erst einzusteigen wenn die Signale deutlicher sind dürfte für heute eine kluge Entscheidung sein.
USD/CHF
In den vergangenen Tagen unterlag diese Paarung dem Range Trading zwischen den Werten von 1,0750 und 1,0950. Gestern jedoch wies das Paar recht viel rückläufiges Verhalten auf. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart belegt, dass sich dieser Trend heute fortsetzen könnte. Der MACD auf dem Tages-Chart hingegen zeigt, dass eine zinsbullische Korrektur heute jederzeit einsetzen könnte. Wenn die obere Grenze der Handelsspanne erreicht ist könnte es sich heute auszahlen bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.
Die Wild-Card
Silber
Der Preis für Silber und andere Rohstoffe ist in den vergangenen 2 Wochen kontinuierlich rückläufig gewesen. Ein schwacher Dollar führte jedoch dazu, dass sich der Preis in den letzten paar Tagen stabilisiert hat. Der MACD auf dem 4-Stunden-Chart und der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart belegen, dass sich der rückläufige Trend seinem Ende zuneigen könnte. Bei diesem Rohstoff frühzeitig einzusteigen könnte sich für Forex -Händler in den kommenden Tagen sehr bezahlt machen.
Schwache Konjunkturaussichten lassen USD zum Yen weiter sinken
Spekulationen darüber, dass die Führer der G8-Staaten den Status des Dollar als Welt-Leitwährung infrage stellen, ließen den US-Dollar zum Yen mit Minus 0,8% den zweiten Tag in Folge rückläufig sein. Die Führer der 8 wichtigsten Industrienationen treffen sich heute in Italien, um Maßnahmen gegen die schrumpfende Wirtschaft und steigende Arbeitslosigkeit zu erörtern, wenngleich die USA bereits ein Konjunkturpaket in Höhe von $12,8 Billionen aufgelegt haben, um die Rezession zu beenden.
Wirtschafts News
USD
Dollar macht gegenüber japanischem Yen an Boden gut
Der US-Dollar kletterte am Mittwoch auf breiter Front angesichts steigender Risikovermeidung, Unsicherheit hinsichtlich der weltweiten Konjunkturlage und US-Unternehmensgewinne. Der Dollar steig um 0,6% zum EUR auf $1,3840 und zum britischen Pfund Sterling auf $1,6046 gegenüber Vortagswert von $1,6072, nachdem er bereits mit $1,5985 auf den tiefsten Stand seit dem 8. Juni gefallen war.Der Dollar erholte sich gestern nachdem der US-Notenbankchef Ben Bernanke in einer Rede klarstellte, dass die Notenbank ihr Not-Darlehensprogramm für Sicherheitsunternehmen ins kommende Jahr ausdehnen werde, was der Zuversicht unter Investoren Auftrieb verlieh. Eine weitere Unterstützung des USD war der unerwartete Fall des Rohölpreises. Rohöl wurde gestern um $6 pro Barrel niedriger gehandelt als am Tag zuvor. Unterstützung wurde dem Dollar auch dadurch zuteil, dass japanische Importeure und Investoren, einschließlich Privatanlegern, nach Schnäppchen bei Fremdwährungen Ausschau hielten.Der US-Dollar fiel gestern jedoch um mehr als 3% verglichen zum japanischen Yen auf den tiefsten Stand seit Februar, da Investoren Risiken scheuten und sich von Carry Trades trennten. Der USD stand zuletzt mit 91,99 um 3,1% niedriger zum Yen, nachdem er bereits auf 91,82 gefallen war. Beim asiatischen Handel am Donnerstag war es dem Dollar allerdings gelungen etwas von dem Boden wieder gut zu machen, den er zum Yen am vorangegangenen Handelstag verloren hatte.
EUR
EUR zum Yen auf tiefsten Stand seit 6 Wochen
Am Mittwoch verzeichnete der EUR gemischte Ergebnisse verglichen zu den meisten seiner Währungspartner. Der EUR durchlief einen rückläufigen Trend zum USD und fiel um nahezu 100 Pips. Zum japanischen Yen ging der EUR gestern um mehr als 3% auf 127,95 zurück, den tiefsten Stand seit Mitte Mai, da Investoren Risiken scheuten und sich von Carry Trades trennten.Das Pfund Sterling fiel zum Dollar auf den tiefsten Stand seit einem Monat und weitete so seine Kursverluste aus, nachdem am Vortag schwache Industriedaten die Zweifel hinsichtlich einer Erholung der UK-Wirtschaft verstärkt hatten. Das britische Pfund Sterling fiel, verglichen zum US-Dollar, den 5. Tag in Folge und handelte bei $1,6048. Dazu führten Spekulationen, dass die Bank of England auf ihrem morgigen Währungspolitischen Komitee-Treffen ihr Anlagen-Aufkaufprogramm erhöhen wird, was die Versorgung mit der UK-Währung ankurbeln dürfte.Nach Ansicht von Wirtschaftswissenschaftlern wird die Bank of England morgen an ihrem Plan festhalten, 125 Millionen neu gedruckte Pfund Sterling auszugeben, um der Konjunktur Schwung zu verleihen. Nach Expertenmeinung dürfte das GBP in den kommenden Wochen zum Yen auf den tiefsten Stand seit 2 Monaten fallen, da es bereits unter den Stützwert von 154,08 abgesunken ist.
JPY
Sicherheitsdenken lässt den Yen den größten Anstieg seit 7 Monaten verzeichnen
Der Yen erzielte am Mittwoch zum Dollar den höchsten Stand seit 4 Wochen, da unsichere Aussichten betreffend die Weltwirtschaftslage die Risikobereitschaft von Investoren zügelten. Der JPY legte auch zum EUR zu, da Bedenken, dass die US-Unternehmergewinne rückläufig sein werden, Händler dazu veranlasste von ihrer Annahme Abstand zu nehmen, die japanische Währung würde sich abschwächen falls sich die Weltkonjunkturlage erholt. Traditionell verzeichnet der Yen in Zeiten finanzieller Unruhen Anstiege, da Japans Handelsüberschuss bedeutet, dass die Nation nicht auf ausländische Geldgeber angewiesen ist. Die japanische Währung stieg um 5,5% auf 70,96 zum Australischen Dollar, was den größten Anstieg innerhalb eines Tages seit dem 10. Februar darstellt. Zum südafrikanischen Rand stieg der Yen um 5,3% auf 11,16. Anlass dazu gaben Spekulationen, die Aussicht auf schwache US-Unternehmensgewinne und ein Rückgang an den Aktienmärkten werde die Nachfrage nach höhere Erträge erzielenden Anlagewerten reduzieren.
Rohöl
Rohölpreis den sechsten Tag in Folge rückläufig, da US-Daten Bedenken hinsichtlich der Nachfrage aufkommen lassen
Der Rohölpreis fiel am Mittwoch um mehr als 4% auf den tiefsten Stand seit 7 Wochen und zeigte sich den sechsten Tag in Folge rückläufig. Anlass dazu gab ein gestern veröffentlichter Bericht des US-Energieministeriums, wonach die US-Rohölbestände vergangene Woche mit einem Rückgang um 2,9 Mio. Barrel auf 347,3 Mio. auf den tiefsten Stand seit Januar gefallen sind. Die Periode der Rückläufigkeit beim Rohölpreis ist die längste seit der, die am 5. Dezember endete. Der Rohölpreis ist in diesem Monat bereits um 14% zurückgegangen, und Investoren stellen sich die Frage, ob der Grundsatz von Angebot und Nachfrage ausreichend genug ist, um den jüngsten Rohölpreisanstieg auf über $70 pro Barrel zu rechtfertigen. Die von der Organisation der Erdölexportierenden Länder (OPEC) herausgegebenen Welt-Öl-Aussichten 2009 trugen ebenfalls zur gedrückten Stimmung bei, indem sie darlegten, dass es, aufgrund der schwachen Wirtschaftslage und dem Nachfrageeinbruch Jahre dauern könne, bis man sich von dem Rückgang in 2009 erholt hat. Das Kartell ist der Meinung, der Rohölverbrauch werde bis 2013 nicht über den durchschnittlich in 2008 erzielten Verbrauch von 31 Millionen Barrel pro Tag hinausgehen.
Technische News
EUR/USD
Der RSI auf dem Tages-Chart vermittelt gemischte Signale und bewegt sich im neutralen Bereich. Der RSI auf dem Stunden-Chart bewegt sich jedoch bereits im überkauften Bereich, was besagt, dass eine Abwärtskorrektur bevorstehen könnte. Sobald die untere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
GBP/USD
Der zinsbullische Trend verliert an Kraft und die Paarung scheint sich um den Wert von 1,61 zu konsolidieren. Das Paar befindet sich beim RSI auf dem Stunden-Chart derzeit am oberen Grenzbereich, was bedeuten kann, dass eine Abwärtskorrektur bevorsteht. Auch hier könnte es heißen: Sobald die untere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
USD/JPY
Das rückläufige Momentum, das dieses Paar seit dem Durchbrechen des Channel auf dem Tages-Chart aufweist, setzt sich fort. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart zeigt eine Weiterführung dieses Trends und die Studien der Stunden-Charts bestätigen diese rückläufige Annahme. Zu verkaufen könnte für heute die richtige Wahl sein.
USD/CHF
Die Paarung befindet sich derzeit inmitten eines relativ heftigen Abwärtstrends und handelt um den Wert von 1,087. Es sieht jedoch so aus, als würde sich der Wert von 1,085 als ein sehr starker Stützwert herausstellen. Sollte es der Paarung gelingen diesen zu durchbrechen, dürfte eine weitere kräftige rückläufige Bewegung einsetzen.
Die Wild-Card
Rohöl
Ein ausgeprägter rückläufiger Channel hat sich auf dem Tages-Chart gebildet, da Rohöl derzeit im unteren Preisbereich gehandelt wird. Da derzeit jedoch alle Oszillatoren aufwärts deuten, scheint es, als könne eine technische Korrektur einsetzen. Hier könnte sich Forex -Händlern eine großartige Gelegenheit bieten sich diesem Trend bereits am Ausgangspunkt anzuschließen.
Wirtschafts News
USD
Dollar macht gegenüber japanischem Yen an Boden gut
Der US-Dollar kletterte am Mittwoch auf breiter Front angesichts steigender Risikovermeidung, Unsicherheit hinsichtlich der weltweiten Konjunkturlage und US-Unternehmensgewinne. Der Dollar steig um 0,6% zum EUR auf $1,3840 und zum britischen Pfund Sterling auf $1,6046 gegenüber Vortagswert von $1,6072, nachdem er bereits mit $1,5985 auf den tiefsten Stand seit dem 8. Juni gefallen war.Der Dollar erholte sich gestern nachdem der US-Notenbankchef Ben Bernanke in einer Rede klarstellte, dass die Notenbank ihr Not-Darlehensprogramm für Sicherheitsunternehmen ins kommende Jahr ausdehnen werde, was der Zuversicht unter Investoren Auftrieb verlieh. Eine weitere Unterstützung des USD war der unerwartete Fall des Rohölpreises. Rohöl wurde gestern um $6 pro Barrel niedriger gehandelt als am Tag zuvor. Unterstützung wurde dem Dollar auch dadurch zuteil, dass japanische Importeure und Investoren, einschließlich Privatanlegern, nach Schnäppchen bei Fremdwährungen Ausschau hielten.Der US-Dollar fiel gestern jedoch um mehr als 3% verglichen zum japanischen Yen auf den tiefsten Stand seit Februar, da Investoren Risiken scheuten und sich von Carry Trades trennten. Der USD stand zuletzt mit 91,99 um 3,1% niedriger zum Yen, nachdem er bereits auf 91,82 gefallen war. Beim asiatischen Handel am Donnerstag war es dem Dollar allerdings gelungen etwas von dem Boden wieder gut zu machen, den er zum Yen am vorangegangenen Handelstag verloren hatte.
EUR
EUR zum Yen auf tiefsten Stand seit 6 Wochen
Am Mittwoch verzeichnete der EUR gemischte Ergebnisse verglichen zu den meisten seiner Währungspartner. Der EUR durchlief einen rückläufigen Trend zum USD und fiel um nahezu 100 Pips. Zum japanischen Yen ging der EUR gestern um mehr als 3% auf 127,95 zurück, den tiefsten Stand seit Mitte Mai, da Investoren Risiken scheuten und sich von Carry Trades trennten.Das Pfund Sterling fiel zum Dollar auf den tiefsten Stand seit einem Monat und weitete so seine Kursverluste aus, nachdem am Vortag schwache Industriedaten die Zweifel hinsichtlich einer Erholung der UK-Wirtschaft verstärkt hatten. Das britische Pfund Sterling fiel, verglichen zum US-Dollar, den 5. Tag in Folge und handelte bei $1,6048. Dazu führten Spekulationen, dass die Bank of England auf ihrem morgigen Währungspolitischen Komitee-Treffen ihr Anlagen-Aufkaufprogramm erhöhen wird, was die Versorgung mit der UK-Währung ankurbeln dürfte.Nach Ansicht von Wirtschaftswissenschaftlern wird die Bank of England morgen an ihrem Plan festhalten, 125 Millionen neu gedruckte Pfund Sterling auszugeben, um der Konjunktur Schwung zu verleihen. Nach Expertenmeinung dürfte das GBP in den kommenden Wochen zum Yen auf den tiefsten Stand seit 2 Monaten fallen, da es bereits unter den Stützwert von 154,08 abgesunken ist.
JPY
Sicherheitsdenken lässt den Yen den größten Anstieg seit 7 Monaten verzeichnen
Der Yen erzielte am Mittwoch zum Dollar den höchsten Stand seit 4 Wochen, da unsichere Aussichten betreffend die Weltwirtschaftslage die Risikobereitschaft von Investoren zügelten. Der JPY legte auch zum EUR zu, da Bedenken, dass die US-Unternehmergewinne rückläufig sein werden, Händler dazu veranlasste von ihrer Annahme Abstand zu nehmen, die japanische Währung würde sich abschwächen falls sich die Weltkonjunkturlage erholt. Traditionell verzeichnet der Yen in Zeiten finanzieller Unruhen Anstiege, da Japans Handelsüberschuss bedeutet, dass die Nation nicht auf ausländische Geldgeber angewiesen ist. Die japanische Währung stieg um 5,5% auf 70,96 zum Australischen Dollar, was den größten Anstieg innerhalb eines Tages seit dem 10. Februar darstellt. Zum südafrikanischen Rand stieg der Yen um 5,3% auf 11,16. Anlass dazu gaben Spekulationen, die Aussicht auf schwache US-Unternehmensgewinne und ein Rückgang an den Aktienmärkten werde die Nachfrage nach höhere Erträge erzielenden Anlagewerten reduzieren.
Rohöl
Rohölpreis den sechsten Tag in Folge rückläufig, da US-Daten Bedenken hinsichtlich der Nachfrage aufkommen lassen
Der Rohölpreis fiel am Mittwoch um mehr als 4% auf den tiefsten Stand seit 7 Wochen und zeigte sich den sechsten Tag in Folge rückläufig. Anlass dazu gab ein gestern veröffentlichter Bericht des US-Energieministeriums, wonach die US-Rohölbestände vergangene Woche mit einem Rückgang um 2,9 Mio. Barrel auf 347,3 Mio. auf den tiefsten Stand seit Januar gefallen sind. Die Periode der Rückläufigkeit beim Rohölpreis ist die längste seit der, die am 5. Dezember endete. Der Rohölpreis ist in diesem Monat bereits um 14% zurückgegangen, und Investoren stellen sich die Frage, ob der Grundsatz von Angebot und Nachfrage ausreichend genug ist, um den jüngsten Rohölpreisanstieg auf über $70 pro Barrel zu rechtfertigen. Die von der Organisation der Erdölexportierenden Länder (OPEC) herausgegebenen Welt-Öl-Aussichten 2009 trugen ebenfalls zur gedrückten Stimmung bei, indem sie darlegten, dass es, aufgrund der schwachen Wirtschaftslage und dem Nachfrageeinbruch Jahre dauern könne, bis man sich von dem Rückgang in 2009 erholt hat. Das Kartell ist der Meinung, der Rohölverbrauch werde bis 2013 nicht über den durchschnittlich in 2008 erzielten Verbrauch von 31 Millionen Barrel pro Tag hinausgehen.
Technische News
EUR/USD
Der RSI auf dem Tages-Chart vermittelt gemischte Signale und bewegt sich im neutralen Bereich. Der RSI auf dem Stunden-Chart bewegt sich jedoch bereits im überkauften Bereich, was besagt, dass eine Abwärtskorrektur bevorstehen könnte. Sobald die untere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
GBP/USD
Der zinsbullische Trend verliert an Kraft und die Paarung scheint sich um den Wert von 1,61 zu konsolidieren. Das Paar befindet sich beim RSI auf dem Stunden-Chart derzeit am oberen Grenzbereich, was bedeuten kann, dass eine Abwärtskorrektur bevorsteht. Auch hier könnte es heißen: Sobald die untere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
USD/JPY
Das rückläufige Momentum, das dieses Paar seit dem Durchbrechen des Channel auf dem Tages-Chart aufweist, setzt sich fort. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart zeigt eine Weiterführung dieses Trends und die Studien der Stunden-Charts bestätigen diese rückläufige Annahme. Zu verkaufen könnte für heute die richtige Wahl sein.
USD/CHF
Die Paarung befindet sich derzeit inmitten eines relativ heftigen Abwärtstrends und handelt um den Wert von 1,087. Es sieht jedoch so aus, als würde sich der Wert von 1,085 als ein sehr starker Stützwert herausstellen. Sollte es der Paarung gelingen diesen zu durchbrechen, dürfte eine weitere kräftige rückläufige Bewegung einsetzen.
Die Wild-Card
Rohöl
Ein ausgeprägter rückläufiger Channel hat sich auf dem Tages-Chart gebildet, da Rohöl derzeit im unteren Preisbereich gehandelt wird. Da derzeit jedoch alle Oszillatoren aufwärts deuten, scheint es, als könne eine technische Korrektur einsetzen. Hier könnte sich Forex -Händlern eine großartige Gelegenheit bieten sich diesem Trend bereits am Ausgangspunkt anzuschließen.
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