Die steigenden Aktienmärkte erhöhen die Risikobereitschaft der Händler. Die Marktteilnehmer wenden dem "sicheren" USD sowie JPY den Rücken zu. Wichtigste Daten heute sind die Arbeitslosenanträge aus den USA. Anleger warten auf neue Anzeichen einer Erholung der Wirtschaftslage.
Wirtschafts News
USD
Dollar fällt gegenüber Hauptwährungen, während Aktien steigen
Der Dollar verbuchte gestern einen extrem volatilen Handelstag. Dafür zeichneten verschiedene Faktoren verantwortlich, die das Interesse an risikoreichen Investitionen steigerten und gleichzeitig die Attraktivität der Safe-Heaven-Positionen herabsetzten. Die Aktienmärkte in den USA zogen an, nachdem einige wichtige US-Unternehmen bessere Quartalszahlen als erwartet schrieben. Dennoch hält die US-Regierung Kreditinstitute wie die Bank of America als auch die Citigroup noch nicht für krisenfest. Positiven Einfluss boten darüber hinaus die Ergebnisse zum US-Verbrauchervertrauen, die ebenso über den Erwartungen lagen. Diese wurden am vergangenen Dienstag ausgegeben.Der USD verlor während des gestrigen Handelstages über 130 Punkte gegen den EUR und schloss bei 133,22. Die US-Notenbank sieht mittlerweile einige Anzeichen dafür, dass zumindest der freie Fall der US-Wirtschaft vorbei sei. Diese Aussage galt trotz der gestern veröffentlichten schwachen Zahlen für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA im ersten Quartal des Jahres. Auch gegen den GBP verlor der Dollar bis zum Ende des Tages 125 Punkte und notierte bei 148,30. Gegen den JPY wiederum machte der USD Boden gut und kletterte um 0,6%, bzw. 60 Punkte. Diese Ergebnisse konnten überwiegend auf Berichte zurückgeführt werden, nach denen die Wirtschaft, sowohl in Japan, China als auch den USA angeblich angefangen habe, sich zu erholen.Für heute werden einige wichtige US-Daten erwartet: Wichtigste Veröffentlichung unter ihnen sind die Arbeitslosenanträge, die Persönlichen Ausgaben und das Persönliche Einkommen für den Monat März. Letztere werden gleichzeitig um 14:30 Uhr ausgegeben. Die Märkte werden sich nach Veröffentlichung der Zahlen voraussichtlich verhältnismäßig volatil verhalten. Darüber hinaus werden die Marktteilnehmer im weiteren Tagesverlauf die Konsequenzen des gestrigen schwachen US-Bruttoinlandsproduktes zu spüren bekommen. Demnach könnte der USD die Verluste gegenüber den Hauptwährungspaaren teilweise wieder aufholen, falls die Händler sich aus Unsicherheit erneut am "sicheren" Dollar orientieren sollten. Möglicherweise wird EUR/USD bis Handelsschluss nahe der 1,3200-Marke gehandelt werden.
EUR
EUR schnellt gegen USD in die Höhe
Gestern ergab sich für den EUR ein zinsbullischer Handelstag. Diese Entwicklung konnte nach Ausgabe der Zahlen zum europäischen Verbrauchervertrauen, die zum ersten Mal nach 11 Monaten gestiegen waren, beobachtet werden. Diese Nachricht ereilte die Marktteilnehmer, nachdem zuvor berichtet wurde, dass sowohl die USA als auch Japan, bezogen auf die globale Rezession, aus dem Gröbsten heraus seien. Somit stiegen die Aktienmärkte innerhalb der Eurozone, in Teilen bedingt durch die positiven Entwicklungen in den USA, einer verbesserten Situation der Banken in Großbritannien sowie einer geminderten Nachfrage an "sicheren" Währungen. Am deutlichsten konnten die Kursgewinne des EUR gegen den USD heute früh beobachtet werden.Bereits am Mittwoch legte der EUR zum Dollar 130 Punkte zu. Das Währungspaar schloss zum Handelsende bei 1,3322. EUR/JPY kletterte um beeindruckende 210 Punkte auf 129,90 in die Höhe. Auch in Japan werden Anzeichen einer sich erholenden Wirtschaftslage immer deutlicher. Zum Britischen Pfund verbesserte der EUR seinen Kurs nur geringfügig, während sich die starken Rezessionsängste in Europa erst langsam zerschlagen. Dieses Währungspaar legte um 15 Punkte zu und notierte letztendlich bei 0,8980.Auch für die Eurozone und Großbritannien stehen heutige einige wichtige Wirtschaftsdaten auf der Agenda. Diese umfassen unter anderem um 08:00 Uhr den Hauspreisindex HPI Nationwide Building Society für April sowie die Eurostat Arbeitsmarktdaten für März mit der Arbeitslosenquote für die Eurozone um 11:00 Uhr. Die Ergebnisse werden höchstwahrscheinlich den Kurs von GBP und EUR zum Wochenende bestimmen. Darüber hinaus sollten EUR-Anleger Ansprachen von US-Präsident Barack Obama und der US-Notenbank gut im Auge behalten, die normalerweise hohe Volatilität auf den Devisenmärkten auslösen.
JPY
Verbesserte Wirtschaftssituation lässt Yen fallen
Nachdem, gestrigen Berichten zufolge, die Wirtschaftsnotlage im zweitgrößten Wirtschaftssystem der Welt auszuklingen scheint, konnten die Marktteilnehmer starke Kursverluste für den Yen beobachten. Der JPY rutschte über 60 Punkte auf 97,54 Yen pro Dollar ab, was durch ein verbessertes US-Verbrauchervertrauen noch verstärkt wurde. Eine Erholung der Wirtschaftslage sowohl in Japan als auch in den USA führte gestern zu deutlichen Kursverlusten des seit kurzem als "sichere" Währung geltendem JPY. Auch zum EUR rutschte der JPY um massive 210 Punkte zum Ende des Handelstages bis auf 129,90 ab. Sogar das Britische Pfund machte Boden gegenüber dem JPY gut, nachdem die Zuversicht an den US-Aktienmärkten auch Europa erreichte und die Nachfrage am Safe-Haven-JPY drückte.Japans Aktienmarkt wurde am Dienstag aufgrund eines Feiertages geschlossen. Nachdem dieser gestern wieder öffnete, setzte sich der Börsenaufschwung auch in Asien fort. Für den japanischen Aktienmarkt konnten ebenfalls Zugewinne verbucht werden. Diese Entwicklung ist auf die positiven Ergebnisse des US-Verbrauchervertrauens am Dienstag sowie das über den Erwartungen liegende europäische Verbrauchervertrauen von gestern zurückzuführen. Am Mittwoch wurden ebenfalls positive Daten aus Japan veröffentlicht. Der rückläufige JPY wurde gestern von beeindruckenden Produktionszahlen aus der Industrie begleitet, die einen ersten Anstieg innerhalb der letzten 6 Monate verdeutlichten. Insgesamt nahmen all diese Faktoren ihren Einfluss auf die Marktteilnehmer, die sich schlussendlich vom Yen wegorientierten, um sich risikoreicheren Anlagen zuzuwenden. Um 08:00 Uhr veröffentlicht die Bank of Japan (BoJ) ihren halbjährlichen Wirtschaftsbericht. JPY-Anleger sollten die sich daraus ergebenden Entwicklungen unbedingt im Auge behalten. USD/JPY könnte das Widerstandslevel bei 98,00 bis Handelsschluss überwinden.
Rohöl
Rohölpreise steigen um 4%
Die Rohölpreise stiegen gestern trotz unerwartet hoher Rohöllagerbestände um $2 bzw. 4% auf $51,44 pro Barrel. Der zinsbullische Trend des schwarzen Goldes konnte dabei überwiegend auf einen schwachen Dollar sowie einen sich verbreitenden Optimismus zurückgeführt werden, der sich auf eine schneller als prognostizierte Erholung der globalen Wirtschaft bezog. Darüber hinaus stützten in den vergangen zwei Tagen positive Wirtschaftsdaten aus den USA, China und der Eurozone das Anlegervertrauen in die Aktien- und Devisenmärkte.Demnach entschieden die Marktteilnehmer, sich ein weiteres Mal dem Rohölmarkt zuzuwenden. Darüber hinaus verstärkte ein schwacher Dollar, Tendenz steigend, die Rohölpreisen bei ihrem Kursanstieg am Mittwoch. Nun stellt sich jedoch die Frage, ob Rohöl sein zinsbullisches Momentum halten kann? Mittelfristig gesehen ist eine solche Entwicklung äußerst wahrscheinlich, auf kurze Sicht jedoch eher nicht, insbesondere in Anbetracht der bevorstehenden US-Arbeitslosenzahlen, die in dieser Woche eine Verschlechterung erfahren sollen. Rohöl-Anleger dürften die Gelegenheit nicht verpassen, ihren Profit aus dem gestrigen zinsbullischen Handelsverlauf für Rohöl zu schlagen. Der Rohstoff könnte schon bald bis auf die $50,50-Marke pro Barrel zurückfallen.
Technische News
EUR/USD
Der gestrige zinsbullische Börsengang könnte dieses Paar ein wenig zu sehr gestärkt haben. Diese Schlussfolgerung ergibt sich aufgrund des RSI auf der 4-Stunden-Chart, der inzwischen im überkauften Bereich gehandelt wird. Darüber hinaus wird auf der gleichen Chart ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic deutlich. Beide Indikatoren weisen auf eine bevorstehende Abwärtskorrektur hin. Anleger sollte außerdem auf die sich verengenden Bollinger Bands auf der Stunden-Chart achten, die eine starke Preisbewegung ankündigen. Für heute könnte es bei diesem Paar richtig sein, zu verkaufen.
GBP/USD
Auf der 4-Stunden-Chart wird deutlich, dass sich der RSI dieses Währungspaares ebenfalls im überkauften Bereich befindet. Gleichzeitig hat sich ein rückläufiges Cross für den Oszillator Slow Stochastic gebildet. Auch hier besteht Potenzial für eine Abwärtskorrektur. Die aktuellste Preisbewegung zeigen die Bollinger Bands im oberen Grenzbereich, die sich jedoch in absehbarer Zeit in den unteren Bereich bewegen könnten. Händler sollten auch bei diesem Währungspaar auf fallende Kurse setzen und verkaufen.
USD/JPY
Obwohl dieses Paar eine Überwindung der 98,00-Marke nicht vollziehen konnte, scheint der jüngste Aufwärtstrend in den letzten zwei Tagen weiteres Potenzial in sich zu tragen. Die Tages-Chart gibt ein zinsbullisches Cross für den Slow Stochastic Oszillator aus. Dies könnte bedeuten, dass das Aufwärtsmomentum weiterhin bestehen bleibt. Für den RSI ist zu erkennen, dass auch hier der Preis im überkauften Bereich schwankt. Kaufen könnte heute die beste Entscheidung hierbei sein.
USD/CHF
Die aktuelle Aufwärtstendenz hat auch für USD/CHF den Preis in den überkauften Bereich des RSI auf der 4-Stunden-Chart gedrückt. Das könnte bedeuten, dass sich eine zinsbullische Korrektur bereits ankündigt. Auch das jüngste zinsbullische Cross des Slow Stochastic auf der Tages-Chart unterstützt diese Neigung. Eine gute Entscheidung könnte hier lauten: Kaufen.
Die Wild-Card
Rohöl
Nach dem gestrigen zinsbullischen Börsengang für Rohöl, werden für diesen Rohstoff bereits rückläufige Anzeichen deutlich. Die 4-Stunden-Chart gibt inzwischen ein rückläufiges Cross aus, dass als Hinweis für eine bevorstehende Abwärtstendenz gedeutet werden kann. Auf derselben Chart bewegt sich der Preis im überkauften Bereich. Hier könnte sich Forex -Anlegern eine gute Gelegenheit bieten, auf fallende Kurse bei Rohöl zu setzen und zu verkaufen.
Donnerstag, 30. April 2009
Mittwoch, 29. April 2009
Schweinegrippe verursacht Rückkehr zu Safe-Hafen-Käufen
Händler werden weiterhin von der Pandemie der Schweinegrippe in Mexiko beeinflusst. Befürchtungen hinsichtlich reduzierter kurzfristiger Wirtschaftsaktivitäten veranlassen Händler sich von riskanteren, höhere Erträge erzielenden Währungen zurückzuziehen und bei Safe-Hafen-Währungen wie dem Dollar und dem Yen Zuflucht zu suchen. Da Investoren fürchten dass aufgrund der Seuche die Nachfrage nach internationalen Reisen zurückgehen werde fiel gestern auch der Rohölpreis.
Wirtschafts News
USD
Schweinegrippe lässt Dollar-Kurs steigen und Aktienmärkte Verluste erleiden
Der gestrige Handel an den Devisenmärkten wurde von dem Ausbruch der Schweinegrippe in Mexiko schwer beeinträchtigt. Sorgen über ein Ausbreiten der Seuche führten zu Verlusten an den Aktienmärkten und veranlassten Devisenhändler Safe-Hafen-Währungen zu kaufen. Folglich waren der Dollar und der Yen die Haupt-Nutznießer. Der Dollar verzeichnete in Vergleich zum EUR einen kräftigen Anstieg, da auch Äußerungen seitens des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) die europäische Währung zusammen mit anderen risikoanfälligen Währungen schwächeln ließen. Verglichen zum JPY fiel der Dollar-Kurs allerdings. Die Grippe-Pandemie hat den Handel an den Finanzmärkten schon in den letzten zwei Tagen beeinflusst. Der Mangel an wirtschaftlichen Daten hat ebenfalls zum Rückgang an den Märkten beigetragen. Der Handel war geprägt von hoher Risikovermeidung. Die Verluste an den Aktienmärkten und der Aufschwung von Dollar und Yen sind beispielhaft für ein solches Handelsverhalten. Diese Verhaltensmuster könnte jedoch von nur kurzer Dauer sein, da für morgen die Veröffentlichung wichtiger wirtschaftlicher Indikatoren ansteht. Um 14:00 MGZ wird der Index für das Verbrauchervertrauen des Conference Boards bekannt gegeben. Diese Erhebung ist ein führender Indikator für Verbraucherausgaben und gleichzeitig eine ausgezeichnete Meßlatte der derzeitigen wirtschaftlichen Bedingungen und der allgemeinen wirtschaftlichen Situation. Die Veröffentlichung dieses Berichts führt erfahrungsgemäß zu recht volatilem Handel und beeinträchtigt nicht nur die USD-Paarungen sondern auch den Preis von Rohöl und Gold. Sollte der Bericht ein besseres Ergebnis als den vorhergesagten Wert von 29,6 aufweisen, könnte das den EUR/USD-Kurs unter den Wert von 1,2950 drücken.
EUR
Äußerungen seitens der EZB lassen EUR-Kurs fallen
Aufgrund von Äußerungen von zwei Mitgliedern der Europäischen Zentralbank (EZB) verzeichnete der EUR den größten Tagesabsturz verglichen zum Dollar seit über einem Monat. Das EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny äußerte sich dahingehend, dass durchaus die Möglichkeit bestünde den europäischen Leitzinssatz in absehbarer Zukunft auf dem niedrigen Level zu belassen. Später am Tag ließ der EZB-Präsident Jean-Claude Trichet verlauten, die EZB werde auf ihrem nächsten Treffen am 7. Mai ein neues Programm zur Lockerung der Geldmarktpolitik bekannt geben. Das ließ den EUR/USD-Kurs von 1,3166 auf 1,3024 absacken. Der EUR/JPY-Kurs litt ebenfalls unter dem gestrigen Risikovermeidenden Handel und schloss bei 125,43 gegenüber Vorwert von 127,18.Es wird davon ausgegangen, dass die EZB auf ihrem nächsten Treffen den Leitzinssatz um 25 Basispunkte auf 1,25% senken wird. Hinsichtlich der vorgeschlagenen unkonventionellen Maßnahmen zur Geldpolitik waren Trichet keine weiteren Bemerkungen zu entlocken. So dürfte in den kommenden Tagen eine weitere Schwächung der EUR-Paarungen zu erwarten sein. Das dürfte umso augenfälliger werden wenn Händler sich weiterhin Safe-Hafen-Währungen wie dem USD und dem JPY zuwenden, falls sich die Schweinegrippe-Pandemie ausweitet. Im Laufe des heutigen Tages werden eine Anzahl von vorläufigen Verbraucherpreis-Index-Zahlen veröffentlicht. Diese Daten sind frühe Indikatoren für die Entwicklung der Inflation in der Eurozone und könnten den EUR-Kurs bis zum heutigen Handelsschluss weiter absinken lassen. Der Kurs der EUR-Paarungen dürfte auch von wichtigen Wirtschaftsnachrichten aus den USA und Großbritannien beeinflusst werden. Diese sind unter anderem der Index für das Verbrauchervertrauen des Conference Boards um 14:00 MGZ und um 10:00 MGZ der britische CBI-Bericht über getätigte Verkäufe.
JPY
Safe-Hafen-Status verleiht JPY Aufwind
Der Yen zeigte Anzeichen einer Rückkehr zu ehemaligem Risiko-Hafen-Status, da die Sorgen hinsichtlich der Schweinegrippe Händler dazu veranlasste sich von riskanteren, höhere Erträge erzielenden Währungen zurückzuziehen und bei dem Safe-Hafen-Yen Zuflucht zu suchen. Die Logik dieses Verhaltens ist darin zu finden, dass eine Ausweitung dieser Pandemie dazu beitragen würde, dass der Zeitraum der Erholung der weltweiten Wirtschaft von der gegenwärtigen Rezession sich ausdehnen werde. Unter diesen Marktbedingungen setzt der Yen seinen Aufschwung fort. Der USD/JPY-Kurs fiel den neunten Tag in Folge und schloss bei 96,30 gegenüber Vorwert von 96,59. Der Yen stieg ebenfalls in Vergleich zum GBP und schloss bei 140,69 gegenüber Vorwert von 140,97.Wegen eines Feiertags sind die japanischen Banken heute geschlossen. Die Großbanken tragen in entscheidendem Maße zur Liquidität an den Devisenmärkten bei. Dadurch dass sie heute geschlossen sind kann es zu übertriebenen Kursschwankungen durch Währungs-Spekulanten kommen. Das könnte Devisenhändlern heute die Gelegenheit bieten von dieser ungewöhnlichen Kurs-Volatilität zu profitieren. Zusätzlich sollten Händler sich auch die wichtigen Daten, die in den Top-Industrienationen veröffentlicht werden, zunutze machen.
Rohöl
Angst vor Schweinegrippe lässt Rohölpreis abstürzen
Der Rohölpreis unterlag gestern großen Schwankungen, da die Angst vor der Schweinegrippe die Märkte im Griff hielt. Der Rohölpreis fiel bis auf $47,98 pro Barrel, erreichte aber nicht einen Haupt-Stützwert. Der Schlusspreis lag letztlich bei $49,37 nachdem er bei $50,43 eröffnet hatte. Befürchtungen, dass sich die wirtschaftliche Erholung aufgrund von Transportbeschränkungen und verminderter Reisefreudigkeit verzögern werde und die Nachfrage nach Rohöl demzufolge rückläufig sein werde, ließen den Ölpreis gestern abstürzen.Langfristig gesehen könnte die Schweinegrippe einen dämpfenden Einfluss haben. Folglich könnte sich der Rohölpreis im mittleren $40-Bereich etablieren. Deutlich höhere Rohölbestände in den wärmeren Monaten lassen den Schluss zu, dass der Energieverbrauch in der bevorstehenden Hauptreisezeit erheblich zurückgehen wird. Zwischenzeitlich können besser als erwartete Wirtschaftsdaten aus den USA und der Eurozone dazu beitragen, dass verhindert wird, dass der Rohölpreis noch weiter absinkt.
Technische News
EUR/USD
Seit Anfang der Woche zeigt diese Paarung einen rückläufigen Trend und fiel von 1,3300 auf 1,3000. Da derzeit alle Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart abwärts deuten liegt der Schluss nahe, dass für diese Abwärtsbewegung noch viel Spielraum besteht.
GBP/USD
Das 4-Stunden-Chart zeigt, dass sich diese Paarung seit nunmehr über einer Woche in einer engen Handelsspanne bewegt ohne den Wert von 1,4500 durchbrechen zu können. Ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf dem Tages-Chart lässt jedoch vermuten, dass der Durchbruch heute erfolgen könnte und sogar das Potential hat bis auf den Wert von 1,4400 zu fallen.
USD/JPY
Auf dem Tages-Chart zeigt sich ein sehr ausgeprägtes rückläufiges Cross, in dessen Mitte sich diese Paarung derzeit bewegt. Die Paarung versucht sich momentan am Wert von 95,50. Falls sie unter diesen Wert fällt könnte sie sogar bis auf 93,80 absinken.
USD/CHF
Diese Paarung durchlief gestern einen außerordentlich zinsbullischen Handel und stieg um fast 250 Pips. Derzeit lässt eine doppelte Doji-Formation auf dem 4-Stunden-Chart den Schluss zu, dass eine heftige Bewegung zu erwarten ist. Da auch der MACD zinsbullische Signale vermittelt könnte kaufen für heute die richtige Wahl sein.
Die Wild-Card
Gold
Nachdem er bei $920 pro Feinunze seinen Höchststand erreicht hatte unterliegt der Goldpreis wieder einmal einem rückläufigen Momentum und handelt zurzeit um die $897,00 pro Feinunze. Da sich beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart ein rückläufiges Cross zeigt ist anzunehmen, dass für den rückläufigen Trend noch viel Spielraum besteht. Hier könnte sich Forex -Händlern eine gute Gelegenheit bieten sich einem sehr populären Trend anzuschließen.
Wirtschafts News
USD
Schweinegrippe lässt Dollar-Kurs steigen und Aktienmärkte Verluste erleiden
Der gestrige Handel an den Devisenmärkten wurde von dem Ausbruch der Schweinegrippe in Mexiko schwer beeinträchtigt. Sorgen über ein Ausbreiten der Seuche führten zu Verlusten an den Aktienmärkten und veranlassten Devisenhändler Safe-Hafen-Währungen zu kaufen. Folglich waren der Dollar und der Yen die Haupt-Nutznießer. Der Dollar verzeichnete in Vergleich zum EUR einen kräftigen Anstieg, da auch Äußerungen seitens des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) die europäische Währung zusammen mit anderen risikoanfälligen Währungen schwächeln ließen. Verglichen zum JPY fiel der Dollar-Kurs allerdings. Die Grippe-Pandemie hat den Handel an den Finanzmärkten schon in den letzten zwei Tagen beeinflusst. Der Mangel an wirtschaftlichen Daten hat ebenfalls zum Rückgang an den Märkten beigetragen. Der Handel war geprägt von hoher Risikovermeidung. Die Verluste an den Aktienmärkten und der Aufschwung von Dollar und Yen sind beispielhaft für ein solches Handelsverhalten. Diese Verhaltensmuster könnte jedoch von nur kurzer Dauer sein, da für morgen die Veröffentlichung wichtiger wirtschaftlicher Indikatoren ansteht. Um 14:00 MGZ wird der Index für das Verbrauchervertrauen des Conference Boards bekannt gegeben. Diese Erhebung ist ein führender Indikator für Verbraucherausgaben und gleichzeitig eine ausgezeichnete Meßlatte der derzeitigen wirtschaftlichen Bedingungen und der allgemeinen wirtschaftlichen Situation. Die Veröffentlichung dieses Berichts führt erfahrungsgemäß zu recht volatilem Handel und beeinträchtigt nicht nur die USD-Paarungen sondern auch den Preis von Rohöl und Gold. Sollte der Bericht ein besseres Ergebnis als den vorhergesagten Wert von 29,6 aufweisen, könnte das den EUR/USD-Kurs unter den Wert von 1,2950 drücken.
EUR
Äußerungen seitens der EZB lassen EUR-Kurs fallen
Aufgrund von Äußerungen von zwei Mitgliedern der Europäischen Zentralbank (EZB) verzeichnete der EUR den größten Tagesabsturz verglichen zum Dollar seit über einem Monat. Das EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny äußerte sich dahingehend, dass durchaus die Möglichkeit bestünde den europäischen Leitzinssatz in absehbarer Zukunft auf dem niedrigen Level zu belassen. Später am Tag ließ der EZB-Präsident Jean-Claude Trichet verlauten, die EZB werde auf ihrem nächsten Treffen am 7. Mai ein neues Programm zur Lockerung der Geldmarktpolitik bekannt geben. Das ließ den EUR/USD-Kurs von 1,3166 auf 1,3024 absacken. Der EUR/JPY-Kurs litt ebenfalls unter dem gestrigen Risikovermeidenden Handel und schloss bei 125,43 gegenüber Vorwert von 127,18.Es wird davon ausgegangen, dass die EZB auf ihrem nächsten Treffen den Leitzinssatz um 25 Basispunkte auf 1,25% senken wird. Hinsichtlich der vorgeschlagenen unkonventionellen Maßnahmen zur Geldpolitik waren Trichet keine weiteren Bemerkungen zu entlocken. So dürfte in den kommenden Tagen eine weitere Schwächung der EUR-Paarungen zu erwarten sein. Das dürfte umso augenfälliger werden wenn Händler sich weiterhin Safe-Hafen-Währungen wie dem USD und dem JPY zuwenden, falls sich die Schweinegrippe-Pandemie ausweitet. Im Laufe des heutigen Tages werden eine Anzahl von vorläufigen Verbraucherpreis-Index-Zahlen veröffentlicht. Diese Daten sind frühe Indikatoren für die Entwicklung der Inflation in der Eurozone und könnten den EUR-Kurs bis zum heutigen Handelsschluss weiter absinken lassen. Der Kurs der EUR-Paarungen dürfte auch von wichtigen Wirtschaftsnachrichten aus den USA und Großbritannien beeinflusst werden. Diese sind unter anderem der Index für das Verbrauchervertrauen des Conference Boards um 14:00 MGZ und um 10:00 MGZ der britische CBI-Bericht über getätigte Verkäufe.
JPY
Safe-Hafen-Status verleiht JPY Aufwind
Der Yen zeigte Anzeichen einer Rückkehr zu ehemaligem Risiko-Hafen-Status, da die Sorgen hinsichtlich der Schweinegrippe Händler dazu veranlasste sich von riskanteren, höhere Erträge erzielenden Währungen zurückzuziehen und bei dem Safe-Hafen-Yen Zuflucht zu suchen. Die Logik dieses Verhaltens ist darin zu finden, dass eine Ausweitung dieser Pandemie dazu beitragen würde, dass der Zeitraum der Erholung der weltweiten Wirtschaft von der gegenwärtigen Rezession sich ausdehnen werde. Unter diesen Marktbedingungen setzt der Yen seinen Aufschwung fort. Der USD/JPY-Kurs fiel den neunten Tag in Folge und schloss bei 96,30 gegenüber Vorwert von 96,59. Der Yen stieg ebenfalls in Vergleich zum GBP und schloss bei 140,69 gegenüber Vorwert von 140,97.Wegen eines Feiertags sind die japanischen Banken heute geschlossen. Die Großbanken tragen in entscheidendem Maße zur Liquidität an den Devisenmärkten bei. Dadurch dass sie heute geschlossen sind kann es zu übertriebenen Kursschwankungen durch Währungs-Spekulanten kommen. Das könnte Devisenhändlern heute die Gelegenheit bieten von dieser ungewöhnlichen Kurs-Volatilität zu profitieren. Zusätzlich sollten Händler sich auch die wichtigen Daten, die in den Top-Industrienationen veröffentlicht werden, zunutze machen.
Rohöl
Angst vor Schweinegrippe lässt Rohölpreis abstürzen
Der Rohölpreis unterlag gestern großen Schwankungen, da die Angst vor der Schweinegrippe die Märkte im Griff hielt. Der Rohölpreis fiel bis auf $47,98 pro Barrel, erreichte aber nicht einen Haupt-Stützwert. Der Schlusspreis lag letztlich bei $49,37 nachdem er bei $50,43 eröffnet hatte. Befürchtungen, dass sich die wirtschaftliche Erholung aufgrund von Transportbeschränkungen und verminderter Reisefreudigkeit verzögern werde und die Nachfrage nach Rohöl demzufolge rückläufig sein werde, ließen den Ölpreis gestern abstürzen.Langfristig gesehen könnte die Schweinegrippe einen dämpfenden Einfluss haben. Folglich könnte sich der Rohölpreis im mittleren $40-Bereich etablieren. Deutlich höhere Rohölbestände in den wärmeren Monaten lassen den Schluss zu, dass der Energieverbrauch in der bevorstehenden Hauptreisezeit erheblich zurückgehen wird. Zwischenzeitlich können besser als erwartete Wirtschaftsdaten aus den USA und der Eurozone dazu beitragen, dass verhindert wird, dass der Rohölpreis noch weiter absinkt.
Technische News
EUR/USD
Seit Anfang der Woche zeigt diese Paarung einen rückläufigen Trend und fiel von 1,3300 auf 1,3000. Da derzeit alle Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart abwärts deuten liegt der Schluss nahe, dass für diese Abwärtsbewegung noch viel Spielraum besteht.
GBP/USD
Das 4-Stunden-Chart zeigt, dass sich diese Paarung seit nunmehr über einer Woche in einer engen Handelsspanne bewegt ohne den Wert von 1,4500 durchbrechen zu können. Ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf dem Tages-Chart lässt jedoch vermuten, dass der Durchbruch heute erfolgen könnte und sogar das Potential hat bis auf den Wert von 1,4400 zu fallen.
USD/JPY
Auf dem Tages-Chart zeigt sich ein sehr ausgeprägtes rückläufiges Cross, in dessen Mitte sich diese Paarung derzeit bewegt. Die Paarung versucht sich momentan am Wert von 95,50. Falls sie unter diesen Wert fällt könnte sie sogar bis auf 93,80 absinken.
USD/CHF
Diese Paarung durchlief gestern einen außerordentlich zinsbullischen Handel und stieg um fast 250 Pips. Derzeit lässt eine doppelte Doji-Formation auf dem 4-Stunden-Chart den Schluss zu, dass eine heftige Bewegung zu erwarten ist. Da auch der MACD zinsbullische Signale vermittelt könnte kaufen für heute die richtige Wahl sein.
Die Wild-Card
Gold
Nachdem er bei $920 pro Feinunze seinen Höchststand erreicht hatte unterliegt der Goldpreis wieder einmal einem rückläufigen Momentum und handelt zurzeit um die $897,00 pro Feinunze. Da sich beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart ein rückläufiges Cross zeigt ist anzunehmen, dass für den rückläufigen Trend noch viel Spielraum besteht. Hier könnte sich Forex -Händlern eine gute Gelegenheit bieten sich einem sehr populären Trend anzuschließen.
Donnerstag, 9. April 2009
Aufwärtstrend des US-Dollar setzt sich fort
Die US-amerikanische und japanische Währung werden sich weiter großer Nachfrage erfreuen, da, nach Ansicht von Experten, Investoren sich von höhere Erträge abwerfenden Währungen, wie dem AUD, fernhalten. Der Yen erholte sich im Vergleich zum britischen Pfund Sterling, dem australischen und dem neuseeländischen Dollar, die alle etwa um 1,5% zur japanischen Währung zurückgingen.
Wirtschafts News
USD
Der Dollar profitiert vom Sicherheitsdenken der Händler
Der Dollar zeigt weiterhin beachtliche Stärke im Vergleich zu seinen Währungsrivalen, da sich finanzielle Sorgen wieder auf den Märkten breit machen. Die Ertragszahlen für das 1. Quartal liegen jetzt langsam vor, und Rückgänge an den Aktienmärkten verstärken erneut Risikobedenken, was sich auf den Devisenmärkten niederschlägt und Risikovermeidungs-Währungen wie dem US-Dollar den Rücken stärkt. Es ist offensichtlich, dass der Wunsch nach riskanteren, höhere Erträge abwerfenden Währungen abgenommen hat, angesichts der zurückgegangenen Risikofreudigkeit an den Devisenmärkten. Als Haupt-Nutznießer dieser reduzierten Risikobereitschaft dürfte sich der Dollar erweisen.Ein Ereignis welches als Auslöser für dieses Sicherheitsbestreben angesehen werden kann, war die Bekanntgabe des Internationalen Währungsfonds (IWF), dass er seine Vorhersage für von weltweiten Finanzfirmen gehaltenen „Faulen Kredite“ auf erstaunliche $4 Billionen erhöhen werde. Diese Bekanntgabe hat in den letzten Tagen den Handel mit dem USD umso mehr bestimmt, als es im ersten Teil der Woche an aufschlussreichen wirtschaftlichen Daten mangelte. Für heute jedoch steht die Veröffentlichung einiger grundlegender Indikatoren an, die den Markt gegen den Dollar schwingen lassen könnten. Um 12:30 MGZ werden sowohl die US-Handelsbilanz als auch die neuesten Arbeitslosenzahlen erwartet. Für den Monat Februar wird ein Defizit von $36,7 Mrd. vorhergesagt. Händler können sich jedoch schon mal darauf einstellen, dass die tatsächliche Zahl um einiges schlechter ausfallen dürfte, da der Februar sich als einer der schlimmsten Monate in der Geschichte der US-Wirtschaft herausstellen könnte. Die US Arbeitslosenzahlen werden voraussichtlich auch schlechter als vorhergesehen ausfallen. Die US Arbeitslosigkeit ist derzeit auf dem höchsten Stand seit 25 Jahren, und es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass der Verlust von Arbeitsplätzen rückläufig sein könnte. Händler könnten ggf. von dem vorherrschenden Markt-Pessimismus profitieren. Angesichts der Veröffentlichung dieser beiden wirtschaftlichen Indikatoren könnte es heute eine kluge Entscheidung sein den Dollar zu verkaufen.
EUR
EUR schwächelt, da Risikovermeidung um sich greift
Der EUR hat sich diese Woche über im Vergleich zu seinen Haupt-Währungspartnern im Abschwung befunden, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass das nachlassen könnte. Die Wertminderung des EUR diese Woche kann größtenteils dem angenommenen höheren Risiko am Markt zugeschrieben werden, nachdem fortlaufend Verluste an den Aktienmärkten zu verzeichnen waren. Des Weiteren gab es beim Handel Gewinnübernahmen von der Vorwoche. Der EUR vergangene Woche im Vergleich zum JPY um 5,5% zu, da Händler ihre aggressiven Position trotz verminderter Risikovermeidung aufstockten. Diese Gewinne lösten sich jedoch größtenteils in Nichts auf, da das Eingehen größerer Risiken an den Finanzmärkten angesagt zu sein scheint.Andererseits könnte sich auch Risikovermeidung am Markt fortsetzen, solange die Aktienmärkte sich weiter auf Talfahrt befinden. Um mögliche Gewinne nicht zu gefährden sind Händler äußerst zögerlich was das Einbringen ihres Kapitals in riskantere Währungen, wie beispielsweise dem EUR, betrifft. Und das mit Recht, da am Markt immer noch große Unsicherheit herrscht. Ein Katalysator für den EUR könnte die potentielle Insolvenz des amerikanischen Automobilherstellers General Motors sein. Einige Wirtschaftswissenschaftler sehen einen weiteren Abschwung des EUR voraus. Eine grundlegende Analyse weist aus, dass der Europäischen Zentralbank (EZB) langsam die Optionen ausgehen bei ihrem Kampf gegen die Rezession in der Eurozone. Eine solche Abwesenheit weiterer Möglichkeiten für die EZB könnte die europäische Wirtschaft, bei einer anhaltenden Erholung des Marktes, gegenüber anderen Volkswirtschaften zum Schlusslicht werden lassen.
JPY
Der japanische Yen ist Nutznießer beim Devisenhandel
Der japanische Yen verzeichnete wiederum Gewinne im Vergleich zu seinen Währungspartnern, da diese Währung sensibler auf die Bereitschaft von Investoren, höhere Risiken einzugehen, reagiert als der Dollar. Die japanische Währung schlägt in Zeiten finanziellen Aufruhrs andere Währungen um Längen was Gewinne betrifft, doch wenn die Stimmung sich bessert muß sie auch entsprechende Verluste hinnehmen. Wie erwartet unternahm der Richtlinienausschuss der Bank of Japan (BoJ) am Dienstag weitere Schritte um der siechenden Wirtschaft auf die Beine zu helfen, indem sie die Sicherheiten für Darlehen ausweitete. Zusätzlich zu den Krediten zu niedrigem Zinssatz, den sie jetzt anbietet, könnte die Bank auch anfangen Unternehmensanleihen aufzukaufen und Kreditgarantien zu gewähren. Die letztgenannte Maßnahme zielt auf mittelständische Unternehmen ab, die bislang so gut wie keine Unterstützung erhalten haben. Die BoJ warnte jedoch, dass sich die wirtschaftlichen Bedingungen auch weiterhin verschlechtern werden. Es wird erwartet, dass Japan am Freitag einen neuen Konjunkturplan bekannt geben wird, der einen Wert von mehr als 2% des Bruttoinlandsprodukts darstellt.
Rohöl
Ölpreis sinkt inmitten wirtschaftlichem Schrumpfungsprozess
Der Rohölpreis wird sehr wahrscheinlich weiter sinken, da die führenden Energieverbrauchs-Beobachter in den kommenden Tagen höchstwahrscheinlich ihre Prognose für den Welt-Ölverbrauch in diesem Jahr reduzieren werden. Die International Energy Agency (IEA), die Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) und die US Energy Information Administration (EIA) werden zwischen dem 10. und 15. April neue Schätzungen für Öl-Bedarf und Nachfrage bekannt geben. Diese Vorhersagen werden insbesondere von Investoren an den Ölmärkten aufmerksam beobachtet, da sie bereits mit ansehen mussten, wie der Rohölpreis von fast $150 pro Barrel im Juli vergangenen Jahres auf etwa $50 in dieser Woche abgestürzt ist. Die weltweite Nachfrage nach Rohöl ist zum ersten Mal seit zig Jahren rückläufig, da der globale wirtschaftliche Abschwung Firmen schließen lässt und den weltgrößten Volkswirtschaften Arbeitslosigkeit beschert. Dennoch glauben viele Experten, dass sich der Rohölpreis später im Jahr wieder erholen wird, weil Daten aus der US Wirtschaft den Schluss zulassen, dass die Nachfrage nach Benzin steigen wird, da sich die Preise an den Tankstellen in den vergangenen 9 Monaten halbiert haben.
Wirtschafts News
USD
Der Dollar profitiert vom Sicherheitsdenken der Händler
Der Dollar zeigt weiterhin beachtliche Stärke im Vergleich zu seinen Währungsrivalen, da sich finanzielle Sorgen wieder auf den Märkten breit machen. Die Ertragszahlen für das 1. Quartal liegen jetzt langsam vor, und Rückgänge an den Aktienmärkten verstärken erneut Risikobedenken, was sich auf den Devisenmärkten niederschlägt und Risikovermeidungs-Währungen wie dem US-Dollar den Rücken stärkt. Es ist offensichtlich, dass der Wunsch nach riskanteren, höhere Erträge abwerfenden Währungen abgenommen hat, angesichts der zurückgegangenen Risikofreudigkeit an den Devisenmärkten. Als Haupt-Nutznießer dieser reduzierten Risikobereitschaft dürfte sich der Dollar erweisen.Ein Ereignis welches als Auslöser für dieses Sicherheitsbestreben angesehen werden kann, war die Bekanntgabe des Internationalen Währungsfonds (IWF), dass er seine Vorhersage für von weltweiten Finanzfirmen gehaltenen „Faulen Kredite“ auf erstaunliche $4 Billionen erhöhen werde. Diese Bekanntgabe hat in den letzten Tagen den Handel mit dem USD umso mehr bestimmt, als es im ersten Teil der Woche an aufschlussreichen wirtschaftlichen Daten mangelte. Für heute jedoch steht die Veröffentlichung einiger grundlegender Indikatoren an, die den Markt gegen den Dollar schwingen lassen könnten. Um 12:30 MGZ werden sowohl die US-Handelsbilanz als auch die neuesten Arbeitslosenzahlen erwartet. Für den Monat Februar wird ein Defizit von $36,7 Mrd. vorhergesagt. Händler können sich jedoch schon mal darauf einstellen, dass die tatsächliche Zahl um einiges schlechter ausfallen dürfte, da der Februar sich als einer der schlimmsten Monate in der Geschichte der US-Wirtschaft herausstellen könnte. Die US Arbeitslosenzahlen werden voraussichtlich auch schlechter als vorhergesehen ausfallen. Die US Arbeitslosigkeit ist derzeit auf dem höchsten Stand seit 25 Jahren, und es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass der Verlust von Arbeitsplätzen rückläufig sein könnte. Händler könnten ggf. von dem vorherrschenden Markt-Pessimismus profitieren. Angesichts der Veröffentlichung dieser beiden wirtschaftlichen Indikatoren könnte es heute eine kluge Entscheidung sein den Dollar zu verkaufen.
EUR
EUR schwächelt, da Risikovermeidung um sich greift
Der EUR hat sich diese Woche über im Vergleich zu seinen Haupt-Währungspartnern im Abschwung befunden, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass das nachlassen könnte. Die Wertminderung des EUR diese Woche kann größtenteils dem angenommenen höheren Risiko am Markt zugeschrieben werden, nachdem fortlaufend Verluste an den Aktienmärkten zu verzeichnen waren. Des Weiteren gab es beim Handel Gewinnübernahmen von der Vorwoche. Der EUR vergangene Woche im Vergleich zum JPY um 5,5% zu, da Händler ihre aggressiven Position trotz verminderter Risikovermeidung aufstockten. Diese Gewinne lösten sich jedoch größtenteils in Nichts auf, da das Eingehen größerer Risiken an den Finanzmärkten angesagt zu sein scheint.Andererseits könnte sich auch Risikovermeidung am Markt fortsetzen, solange die Aktienmärkte sich weiter auf Talfahrt befinden. Um mögliche Gewinne nicht zu gefährden sind Händler äußerst zögerlich was das Einbringen ihres Kapitals in riskantere Währungen, wie beispielsweise dem EUR, betrifft. Und das mit Recht, da am Markt immer noch große Unsicherheit herrscht. Ein Katalysator für den EUR könnte die potentielle Insolvenz des amerikanischen Automobilherstellers General Motors sein. Einige Wirtschaftswissenschaftler sehen einen weiteren Abschwung des EUR voraus. Eine grundlegende Analyse weist aus, dass der Europäischen Zentralbank (EZB) langsam die Optionen ausgehen bei ihrem Kampf gegen die Rezession in der Eurozone. Eine solche Abwesenheit weiterer Möglichkeiten für die EZB könnte die europäische Wirtschaft, bei einer anhaltenden Erholung des Marktes, gegenüber anderen Volkswirtschaften zum Schlusslicht werden lassen.
JPY
Der japanische Yen ist Nutznießer beim Devisenhandel
Der japanische Yen verzeichnete wiederum Gewinne im Vergleich zu seinen Währungspartnern, da diese Währung sensibler auf die Bereitschaft von Investoren, höhere Risiken einzugehen, reagiert als der Dollar. Die japanische Währung schlägt in Zeiten finanziellen Aufruhrs andere Währungen um Längen was Gewinne betrifft, doch wenn die Stimmung sich bessert muß sie auch entsprechende Verluste hinnehmen. Wie erwartet unternahm der Richtlinienausschuss der Bank of Japan (BoJ) am Dienstag weitere Schritte um der siechenden Wirtschaft auf die Beine zu helfen, indem sie die Sicherheiten für Darlehen ausweitete. Zusätzlich zu den Krediten zu niedrigem Zinssatz, den sie jetzt anbietet, könnte die Bank auch anfangen Unternehmensanleihen aufzukaufen und Kreditgarantien zu gewähren. Die letztgenannte Maßnahme zielt auf mittelständische Unternehmen ab, die bislang so gut wie keine Unterstützung erhalten haben. Die BoJ warnte jedoch, dass sich die wirtschaftlichen Bedingungen auch weiterhin verschlechtern werden. Es wird erwartet, dass Japan am Freitag einen neuen Konjunkturplan bekannt geben wird, der einen Wert von mehr als 2% des Bruttoinlandsprodukts darstellt.
Rohöl
Ölpreis sinkt inmitten wirtschaftlichem Schrumpfungsprozess
Der Rohölpreis wird sehr wahrscheinlich weiter sinken, da die führenden Energieverbrauchs-Beobachter in den kommenden Tagen höchstwahrscheinlich ihre Prognose für den Welt-Ölverbrauch in diesem Jahr reduzieren werden. Die International Energy Agency (IEA), die Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) und die US Energy Information Administration (EIA) werden zwischen dem 10. und 15. April neue Schätzungen für Öl-Bedarf und Nachfrage bekannt geben. Diese Vorhersagen werden insbesondere von Investoren an den Ölmärkten aufmerksam beobachtet, da sie bereits mit ansehen mussten, wie der Rohölpreis von fast $150 pro Barrel im Juli vergangenen Jahres auf etwa $50 in dieser Woche abgestürzt ist. Die weltweite Nachfrage nach Rohöl ist zum ersten Mal seit zig Jahren rückläufig, da der globale wirtschaftliche Abschwung Firmen schließen lässt und den weltgrößten Volkswirtschaften Arbeitslosigkeit beschert. Dennoch glauben viele Experten, dass sich der Rohölpreis später im Jahr wieder erholen wird, weil Daten aus der US Wirtschaft den Schluss zulassen, dass die Nachfrage nach Benzin steigen wird, da sich die Preise an den Tankstellen in den vergangenen 9 Monaten halbiert haben.
Mittwoch, 8. April 2009
Dollarkurs profitiert von Verlusten am Aktienmarkt
Die Euphorie des vergangenen Monats über die Erholung am Aktienmarkt hat merklich nachgelassen, und der Dollar ist der Haupt-Nutznießer dieser Marktbedingungen. Der Dollar hat die Tendenz zu steigen wenn die Aktienmärkte fallen und die Risikofreudigkeit an den Devisenmärkten zurückgeht.
Wirtschafts News
USD
Dollar im Aufschwung da Risikobereitschaft schwindet
Gestern signalisierte ein Rückgang am Aktienmarkt das Ende höherer Risikobereitschaft, was dazu beitrug den Dollar verglichen zu EUR und GBP zu stärken. Der Dollar stieg auch auf ein 5-Monats-Hoch im Vergleich zum japanischen Yen und schloss oberhalb des psychologisch wichtigen Werts von 100 Yen. Der Dollar hat die Tendenz zu steigen wenn die Aktienmärkte fallen und die Risikofreudigkeit an den Devisenmärkten zurückgeht. Am Montag schloss der Dow Jones um 0,5% im Minus, und der EUR/USD-Kurs lag bei $1,3373 gegenüber Vorwert von 1,3572. Der GBP/USD-Kurs lag bei 1,4681 gegenüber 1,4927, wohingegen der USD/JPY-Kurs um 0,4% auf 100,53 Yen zurückging. Die Ankündigung der US-Notenbank sie sei dabei mit der Europäischen Zentralbank, der Bank of England, der Schweizer Nationalbank und der Bank of Japan neue Devisentauschgeschäfte zu vereinbaren, schlug sich gestern nicht sonderlich auf Bewertungen der Währungen nieder. Diese Maßnahme wurde als ein Schritt der US-Notenbank angesehen, Liquiditätsbedenken ausländischer Investoren zu zerstreuen, die US-Staatsanleihen erwerben. Die Haupttriebfeder an den Devisenmärkten war gestern der der Rückgang an den US-Aktienmärkten.Der Handel mit dem Dollar könnte sich diese Woche wieder an den Aktienmärkten ausrichten, da der Aufschwung des vergangenen Monats offensichtlich ein wenig verfrüht war. Der weltweit etwas positiveren Marktstimmung wurde beim gestrigen Handel ein Dämpfer verpasst und allen wurde die Realität der wirtschaftlichen Situation vor Augen geführt. Es hat nur sehr wenige Wirtschaftsindikatoren gegeben die da ein anderes Bild zeichneten. Bis auf weiteres könnte der EUR/USD-Kurs weiter bis zum nächsten Stützwert von 1,3250 fallen.
EUR
Pfund Sterling setzt seinen Aufwärtstrend fort
Die Wirtschaft der Eurozone zeigt weiterhin Zeichen der Schwäche, und gestern war da keine Ausnahme. Die europäischen Wiederverkäufe fielen um mehr als das Doppelte des vorhergesagten Wertes, da sich die wirtschaftliche Situation weiter verschlechtert. Es handelte sich hierbei um den größten jährlichen Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen. Weiterer Schwund wurde auch in einer Studie über die Zuversicht von Investoren augenscheinlich, obwohl hier das Ergebnis ein klein wenig besser ausfiel als erwartet. Diese Daten belegen, dass die europäische Wirtschaft noch lange keine Anzeichen der Erholung vermittelt. Dieses Szenario spiegelt sich auch im Handel der EUR/GBP-Paarung wider. In den zurückliegenden 18 Tagen nahm das Britische Pfund Sterling im Vergleich zum EUR um 4% zu. Da in der letzten Woche aus Großbritannien besser als erwartete Wirtschaftsdaten berichtet wurden setzte sich der Trend der Kursgewinne fort. Vielleicht lag dieser Erfolg darin, dass die Bank of England ihren Referenzzinssatz auf 0% gesenkt hat, im Gegensatz zur Europäischen Zentralbank, die die Strategie einer Scheibchenweisen Senkung des europäischen Leitzinssatzes verfolgt. Der heutige Handel mit den Kreuzen des EUR könnte durch die Bekanntgabe der monatlichen Fabrikationsdaten aus Großbritannien beeinflusst werden. Fabrikation macht etwa 80% der britischen Industrieproduktion aus. Demzufolge wird diese Bekanntgabe als ein führender Indikator angesehen. Sollte das Ergebnis besser ausfallen als der für den vergangenen Monat prognostizierte Rückgang um 1,4%, könnte der EUR/GBP-Kurs seinen Abschwung in Richtung des 0,9050 Werts fortsetzen.
JPY
Yen auf tiefsten Stand zum Dollar seit 5 Monaten
Der Yen setzt seinen Abschwung zum Dollar fort und erreichte während des gestrigen Handels seinen tiefsten Stand seit 5 Monaten. Nachdem die USD/JPY-Paarung den Wert von 101,42 erreicht hatte setzte sofort eine Kehrtwende ein. Während des frühen japanischen Handels wurde die Paarung nahe dem Wert von 100,50 gehandelt. Der jüngste Wertverlust des Yen ist auf eine erheblich gestörte japanische Wirtschaft und eine weltweite Erholung an den Aktienmärkten im vergangenen Monat zurückzuführen. Der leichte Wertanstieg des Yen frühen heutigen Morgen könnte ein Vorgriff auf die später am Tage stattfindende Pressekonferenz der Bank of Japan (BoJ) und das Verhalten der weltweiten Aktienmärkte sein. Ein optimistisches Statement seitens der BoJ könnte einige Händler veranlassen zu glauben, die BoJ würde ein rosigeres Finanzklima für Japan prognostizieren. Auch könnten weitere Verluste an den Weltweiten Aktienmärkten die Nachfrage nach dem Yen steigern. Sollte das eintreffen, könnte der Yen nahe dem Wert von 100,25 gehandelt werden.
Rohöl
Verluste an Aktienmärkten und ein starker Dollar lassen Rohölpreis kräftig sinken
Der Rohölpreis verzeichnete gestern einen starken Einbruch, da ein starker Dollar und schwache Aktienmärkte die Stimmung von Investoren dämpften. Da sich der Rohölpreis weitgehend an den US Aktienmärkten orientiert, ließen Sorgen über den Banken-Sektor und allgemeines Marktverhalten den Preis sinken. So verhielt es sich auch im vergangenen Monat, als der Aufschwung an den weltweiten Aktienmärkten den Rohölpreis ansteigen ließ. Diese Aufs und Abs beim Rohölpreis bieten Händlern eine exzellente Gelegenheit von der Markt-Volatilität zu profitieren. Da der Rohstoffmarkt sich im Allgemeinen ähnlich verhält wie die Finanzmärkte könnten Gewinne verzeichnet werden indem man sich an der Ausrichtung der US-Aktienmärkte orientiert. Falls sich der Trend mit Verlusten beim Dow Jones heute fortsetzt könnte der Rohölpreis heute bei $50 pro Barrel landen.
Technische News
EUR/USD
Gestern nahm die Paarung seinen Abwärtstrend wieder in Gänze auf, als sie den Wert von 1,34 durchbrach. Gegenwärtig deuten alle Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart abwärts, und es scheint, als stünde eine weitere rückläufige Periode unmittelbar bevor. Zu verkaufen könnte für heute eine bevorzugte Strategie sein.
GBP/USD
Das Cable zeigt weiterhin rückläufige Signale und handelt derzeit um den Wert von 1,4700. Auf dem Stunden-Chart ist der Kurs unter den unteren Grenzwert der Bollinger Bands gefallen, was vermuten lässt, dass die Paarung noch weiter absinken wird. Zu verkaufen könnte für heute die richtige Wahl sein.
USD/JPY
Die Aufwärtsbewegung auf dem 4-Stunden-Chart schreitet mit voller Kraft voran. Ein ausgeprägter zinsbullischer Channel wurde noch nicht durchbrochen, dieweil 101,50 das nächste Kursziel sein dürfte. Da das Tages-Chart diese Annahme ebenfalls bestätigt könnte kaufen für heute eine bevorzugte Strategie darstellen.
USD/CHF
Nachdem sie gestern bei 1,1406 ihren Spitzenwert erreicht hatte durchlief diese Paarung eine moderate rückläufige Korrektur. Ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf dem Tages-Chart zeigt, dass das Abwärts-Momentum noch intakt ist. Zu verkaufen könnte für heute die richtige Wahl sein.
Die Wild-Card
Rohöl
Der Rohölpreis befindet sich mal wieder im Fall, und das Barrel Light Sweet Crude wird derzeit um die $51 gehandelt. Momentan vermitteln alle Oszillatoren auf dem Tages-Chart rückläufige Signale, was darauf hindeutet, dass der Ölpreis weiter sinken könnte. Hier könnte sich Forex -Händlern eine großartige Gelegenheit bieten sich einem sehr populären Trend anzuschließen.
Wirtschafts News
USD
Dollar im Aufschwung da Risikobereitschaft schwindet
Gestern signalisierte ein Rückgang am Aktienmarkt das Ende höherer Risikobereitschaft, was dazu beitrug den Dollar verglichen zu EUR und GBP zu stärken. Der Dollar stieg auch auf ein 5-Monats-Hoch im Vergleich zum japanischen Yen und schloss oberhalb des psychologisch wichtigen Werts von 100 Yen. Der Dollar hat die Tendenz zu steigen wenn die Aktienmärkte fallen und die Risikofreudigkeit an den Devisenmärkten zurückgeht. Am Montag schloss der Dow Jones um 0,5% im Minus, und der EUR/USD-Kurs lag bei $1,3373 gegenüber Vorwert von 1,3572. Der GBP/USD-Kurs lag bei 1,4681 gegenüber 1,4927, wohingegen der USD/JPY-Kurs um 0,4% auf 100,53 Yen zurückging. Die Ankündigung der US-Notenbank sie sei dabei mit der Europäischen Zentralbank, der Bank of England, der Schweizer Nationalbank und der Bank of Japan neue Devisentauschgeschäfte zu vereinbaren, schlug sich gestern nicht sonderlich auf Bewertungen der Währungen nieder. Diese Maßnahme wurde als ein Schritt der US-Notenbank angesehen, Liquiditätsbedenken ausländischer Investoren zu zerstreuen, die US-Staatsanleihen erwerben. Die Haupttriebfeder an den Devisenmärkten war gestern der der Rückgang an den US-Aktienmärkten.Der Handel mit dem Dollar könnte sich diese Woche wieder an den Aktienmärkten ausrichten, da der Aufschwung des vergangenen Monats offensichtlich ein wenig verfrüht war. Der weltweit etwas positiveren Marktstimmung wurde beim gestrigen Handel ein Dämpfer verpasst und allen wurde die Realität der wirtschaftlichen Situation vor Augen geführt. Es hat nur sehr wenige Wirtschaftsindikatoren gegeben die da ein anderes Bild zeichneten. Bis auf weiteres könnte der EUR/USD-Kurs weiter bis zum nächsten Stützwert von 1,3250 fallen.
EUR
Pfund Sterling setzt seinen Aufwärtstrend fort
Die Wirtschaft der Eurozone zeigt weiterhin Zeichen der Schwäche, und gestern war da keine Ausnahme. Die europäischen Wiederverkäufe fielen um mehr als das Doppelte des vorhergesagten Wertes, da sich die wirtschaftliche Situation weiter verschlechtert. Es handelte sich hierbei um den größten jährlichen Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen. Weiterer Schwund wurde auch in einer Studie über die Zuversicht von Investoren augenscheinlich, obwohl hier das Ergebnis ein klein wenig besser ausfiel als erwartet. Diese Daten belegen, dass die europäische Wirtschaft noch lange keine Anzeichen der Erholung vermittelt. Dieses Szenario spiegelt sich auch im Handel der EUR/GBP-Paarung wider. In den zurückliegenden 18 Tagen nahm das Britische Pfund Sterling im Vergleich zum EUR um 4% zu. Da in der letzten Woche aus Großbritannien besser als erwartete Wirtschaftsdaten berichtet wurden setzte sich der Trend der Kursgewinne fort. Vielleicht lag dieser Erfolg darin, dass die Bank of England ihren Referenzzinssatz auf 0% gesenkt hat, im Gegensatz zur Europäischen Zentralbank, die die Strategie einer Scheibchenweisen Senkung des europäischen Leitzinssatzes verfolgt. Der heutige Handel mit den Kreuzen des EUR könnte durch die Bekanntgabe der monatlichen Fabrikationsdaten aus Großbritannien beeinflusst werden. Fabrikation macht etwa 80% der britischen Industrieproduktion aus. Demzufolge wird diese Bekanntgabe als ein führender Indikator angesehen. Sollte das Ergebnis besser ausfallen als der für den vergangenen Monat prognostizierte Rückgang um 1,4%, könnte der EUR/GBP-Kurs seinen Abschwung in Richtung des 0,9050 Werts fortsetzen.
JPY
Yen auf tiefsten Stand zum Dollar seit 5 Monaten
Der Yen setzt seinen Abschwung zum Dollar fort und erreichte während des gestrigen Handels seinen tiefsten Stand seit 5 Monaten. Nachdem die USD/JPY-Paarung den Wert von 101,42 erreicht hatte setzte sofort eine Kehrtwende ein. Während des frühen japanischen Handels wurde die Paarung nahe dem Wert von 100,50 gehandelt. Der jüngste Wertverlust des Yen ist auf eine erheblich gestörte japanische Wirtschaft und eine weltweite Erholung an den Aktienmärkten im vergangenen Monat zurückzuführen. Der leichte Wertanstieg des Yen frühen heutigen Morgen könnte ein Vorgriff auf die später am Tage stattfindende Pressekonferenz der Bank of Japan (BoJ) und das Verhalten der weltweiten Aktienmärkte sein. Ein optimistisches Statement seitens der BoJ könnte einige Händler veranlassen zu glauben, die BoJ würde ein rosigeres Finanzklima für Japan prognostizieren. Auch könnten weitere Verluste an den Weltweiten Aktienmärkten die Nachfrage nach dem Yen steigern. Sollte das eintreffen, könnte der Yen nahe dem Wert von 100,25 gehandelt werden.
Rohöl
Verluste an Aktienmärkten und ein starker Dollar lassen Rohölpreis kräftig sinken
Der Rohölpreis verzeichnete gestern einen starken Einbruch, da ein starker Dollar und schwache Aktienmärkte die Stimmung von Investoren dämpften. Da sich der Rohölpreis weitgehend an den US Aktienmärkten orientiert, ließen Sorgen über den Banken-Sektor und allgemeines Marktverhalten den Preis sinken. So verhielt es sich auch im vergangenen Monat, als der Aufschwung an den weltweiten Aktienmärkten den Rohölpreis ansteigen ließ. Diese Aufs und Abs beim Rohölpreis bieten Händlern eine exzellente Gelegenheit von der Markt-Volatilität zu profitieren. Da der Rohstoffmarkt sich im Allgemeinen ähnlich verhält wie die Finanzmärkte könnten Gewinne verzeichnet werden indem man sich an der Ausrichtung der US-Aktienmärkte orientiert. Falls sich der Trend mit Verlusten beim Dow Jones heute fortsetzt könnte der Rohölpreis heute bei $50 pro Barrel landen.
Technische News
EUR/USD
Gestern nahm die Paarung seinen Abwärtstrend wieder in Gänze auf, als sie den Wert von 1,34 durchbrach. Gegenwärtig deuten alle Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart abwärts, und es scheint, als stünde eine weitere rückläufige Periode unmittelbar bevor. Zu verkaufen könnte für heute eine bevorzugte Strategie sein.
GBP/USD
Das Cable zeigt weiterhin rückläufige Signale und handelt derzeit um den Wert von 1,4700. Auf dem Stunden-Chart ist der Kurs unter den unteren Grenzwert der Bollinger Bands gefallen, was vermuten lässt, dass die Paarung noch weiter absinken wird. Zu verkaufen könnte für heute die richtige Wahl sein.
USD/JPY
Die Aufwärtsbewegung auf dem 4-Stunden-Chart schreitet mit voller Kraft voran. Ein ausgeprägter zinsbullischer Channel wurde noch nicht durchbrochen, dieweil 101,50 das nächste Kursziel sein dürfte. Da das Tages-Chart diese Annahme ebenfalls bestätigt könnte kaufen für heute eine bevorzugte Strategie darstellen.
USD/CHF
Nachdem sie gestern bei 1,1406 ihren Spitzenwert erreicht hatte durchlief diese Paarung eine moderate rückläufige Korrektur. Ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf dem Tages-Chart zeigt, dass das Abwärts-Momentum noch intakt ist. Zu verkaufen könnte für heute die richtige Wahl sein.
Die Wild-Card
Rohöl
Der Rohölpreis befindet sich mal wieder im Fall, und das Barrel Light Sweet Crude wird derzeit um die $51 gehandelt. Momentan vermitteln alle Oszillatoren auf dem Tages-Chart rückläufige Signale, was darauf hindeutet, dass der Ölpreis weiter sinken könnte. Hier könnte sich Forex -Händlern eine großartige Gelegenheit bieten sich einem sehr populären Trend anzuschließen.
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Dienstag, 7. April 2009
Bekanntgabe schwacher Wirtschaftsdaten senkt Vertrauen in USD
Die letztwöchigen Bekanntgaben der negativen Arbeitsmarktdaten veranlasste viele Devisenhändler sich vom USD abzuwenden. Da sich sowohl die Währungen der Eurozone als auch der Rohölpreis erholten, liegt die Vermutung nahe, dass sich in jüngster Zeit gewinnträchtigere Anlagemöglichkeiten als der US-Dollar boten. Klugerweise sollten Devisenhändler ggf. ihre Vorgehensweise ändern und sich nach anderen Investments als dem typischen Safe-Hafen-Dollar umsehen.
Wirtschafts News
USD
USA verzeichnen die schlechtesten Arbeitslosenzahlen seit 1983
Die vergangene Woche verlief größtenteils rückläufig für den Dollar. Der USD sackte im Vergleich zu EUR und GBP erheblich ab. Der EUR/USD-Kurs erreichte den Wert von 1,35, während die GBP/USD-Paarung zum höchsten Kurs seit fast zwei Monaten gehandelt wurde, nachdem sie den Wert von 1,4890 erreicht hatte. In der letzten Woche wurden eine ganze Anzahl wichtiger, die US-Wirtschaft betreffenden Daten veröffentlicht. Da war zum einen der US-Einkaufsmangerindex des verarbeitenden Gewerbes, der mit dem Wert von 36,3 den höchsten Stand seit 5 Monaten erreichte. Zum anderen zeigte der US-Immobilienmarkt weiterhin leichte Anzeichen der Erholung, da die noch nicht abgeschlossenen, aber bereits vertraglich fixierten Immobilienverkäufe im Februar um 2,1% anstiegen. All das hatte jedoch wenig Wirkung auf den Kurs des US-Dollar, da der ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) aufzeigte, dass mit über 663.000 Arbeitsplatzverlusten im März der höchste Stand seit 25 erreicht wurde und die US-Wirtschaft im vierten aufeinander folgenden Monat jeweils mehr als 650.000 Arbeitsplätze verlor. Bei allem Respekt vor dem sich erholenden Immobiliensektor, solche erschreckenden Zahlen sind ein riesiges Warnzeichen für all jene, die glauben, die Krise läge jetzt hinter uns und nicht mehr vor uns. Im Licht eines solch problematischen Arbeitsmarktsektors war die Schwächung des Dollar eigentlich logischerweise zu erwarten.In der vor uns liegenden Woche werden eine ganze Reihe äußerst einflussreiche Daten bekannt gegeben, wobei unser Fokus ganz besonders auf zweien liegt. Als erstes ist da die US-Handelsbilanz, die den Unterschied in der Bewertung importierter und exportierter Waren und Dienstleistungen misst. Experten erwarten, dass sich das Defizit im Februar weiter verringert hat. Zum zweiten sind da der Bericht über die Erstansprüche auf Arbeitslosenunterstützung, die die Anzahl derer angeben, die in der vergangenen Woche zum ersten Mal Arbeitslosenunterstützung beantragt haben. In dieser Woche dürfte dieser Bericht noch größeren Einfluss als gewöhnlich haben, da Investoren mehr als gespannt darauf sind, ob sich die trübe Lage des US-Arbeitsmarktes weiter so fortsetzt. Händler sollten diesen Publikationen große Aufmerksamkeit zollen und ihre Positionen, den USD betreffend, entsprechend beziehen.
EUR
EUR weiter im Aufwind verglichen zu den anderen Haupt-Währungen
In der vergangenen Woche verzeichnete der EUR Aufwärtstrends im Vergleich zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner. Der EUR/USD-Kurs stieg auf etwa 1,3580 und der EUR/JPY-Kurs erreichte den Wert von 136,80. Verglichen zu GBP verzeichnete der EUR in der zurückliegenden Handelswoche jedoch einen Abwärtstrend. Die wichtigste Bekanntgabe der Eurozone war in der vergangenen Woche zweifelsohne die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), den Leitzinssatz von 1,50% auf 1,25% zu senken. Normalerweise wenn für eine Region eine Leitzinssenkung beschlossen wird ist die automatische Reaktion darauf eine Schwächung der jeweiligen Währung. Diese Mal trat überraschenderweise genau das Gegenteil ein. Der Grund dafür ist wie folgt: Seit etwa einem Monat sind Experten der Meinung die EZB hätte keine andere Wahl als ihren Leitzinssatz zu senken, da die europäische Rate um vieles höher lag als die der USA, Japans und Großbritannien. So war jedermann während der vergangenen Woche der Meinung die EZB würde den Zinssatz um ein halbes Prozent senken. Als dann jedoch bekannt wurde, dass diese Senkung nur um 0,25% erfolgen würde, überraschte das viele Investoren, die daraufhin ihre Positionen neu bewerten mussten, was einen starken Aufwärtstrend für den EUR zur Folge hatte. In der vor uns liegenden Woche sollten sich Händler auf die deutschen Wirtschaftsdaten konzentrieren. Am Mittwoch um 10:00 MGZ werden die Auftragseingänge für die deutsche Industrie erwartet. Dieser Indikator misst den Wert neuer Auftragseingänge heimischer Hersteller für kurz- sowie langlebige Wirtschaftsgüter. Analysten erwarten, dass dieser Wert im sechsten aufeinander folgenden Monat rückläufig sein wird. Am Donnerstag um 10:00 MGZ erwartet man den monatlichen Bericht der deutschen Industrieproduktion. Dieser Index misst die Veränderung bei dem um Inflation bereinigten Wert der Industrieproduktionen. Auch hier erwarten Analysten einen Rückgang des Wertes im sechsten aufeinander folgenden Monat. Sollte das tatsächliche Ergebnis der Vorhersage entsprechen, dürfte sich der derzeitige Trend wenden und der EUR/USD-Kurs erheblich sinken. Händler sollten diese Bekanntgaben beachten und versuchen von den Auswirkungen der entsprechenden Ergebnisse Profit zu ziehen.
JPY
Der Yen verliert an allen Fronten an Boden
Der JPY verzeichnete in der vergangenen Woche einen außerordentlich rückläufigen Trend, und man kann mit Sicherheit sagen, sollten Sie den JPY verkauft haben, verfügen Sie jetzt über mehr Mittel bei Ihrem Eigenkapital als zuvor. So hat zum Beispiel der USD/JPY-Kurs zum ersten Mal seit sechs Monaten den Grenzwert von 100,00 überschritten. Es gibt zwei Gründe für den Rückgang des JPY in der vergangene Woche. Zum einen zeigten zwei sehr wichtige japanische Wirtschaftsindikatoren sehr unvorteilhafte Zahlen. Der Index für die japanische Industrieproduktion, der die Veränderung bei dem um Inflation bereinigten Wert der Industrieproduktionen misst, fiel um 9,4%, den fünften Rückgang in Folge. Zusätzlich zeigte der Tankan Manufacturing Index einen Absturz auf die -58 Marke, was den tiefsten Wert seit 34 Jahren darstellt. Zum anderen ist der Grund für die Schwäche des Yen auch darin zu finden, dass die japanische Wirtschaftspolitik darauf ausgerichtet ist, das Optimalste für das japanische Exportgeschäft zu erzielen und man glaubt, dieses sei am besten durch eine schwache Währung zu erreichen. Dieses sind die Hauptgründe für den niedrigen japanischen Leitzinssatz, der den Yen so schwach wie nur irgend möglich hält. In der vor uns liegenden Woche dürfte die wichtigste Bekanntgabe aus Japan die des Leitzinssatzes für April sein. Es wird weitläufig erwartet, dass die Bank of Japan den Zinssatz bei 0,10% belassen wird, da eine weitere Senkung wohl kaum möglich ist. Folglich, sollten nicht irgendwelche unvorhergesehenen Ereignisse eintreten, wird der JPY in der kommenden Woche sehr wahrscheinlich seinen Abwärtstrend im Vergleich zu den Haupt-Währungen fortsetzen.
Rohöl
Könnte der Rohölpreis bis auf $55 pro Barrel klettern?
Während des letztwöchigen Handels stieg der Rohölpreis kontinuierlich an. Der Preis pro Barrel Rohöl durchbrach zum ersten Mal seit zwei Wochen die $50 Barriere und liegt derzeit bei über $53.00.Es scheint, als würden Spekulationen darüber, dass der auf dem G20-Gipfel beschlossene weltweite Konjunkturplan der Rezession ein Ende setzen würde und wir ab Anfang 2010 gar erste Zeichen weltweiten Wirtschaftswachstums sehen könnten, den Rohölpreis ansteigen lassen. Diese Mutmaßungen haben Investoren glauben lassen, dass die Nachfrage nach Rohöl im Verlaufe des Jahres 2009 noch dramatisch ansteigen werde. Zum anderen hat der Rückgang des USD-Kurses zu dem Spitzenwert beim Rohölpreis beigetragen, da Rohöl in Dollar bewertet wird. In dieser Woche sollten Händler sehr sorgfältig die Entwicklungen an den führenden Aktienmärkten verfolgen und die Haupt-Indikatoren, die in den USA und der Eurozone veröffentlicht werden im Auge behalten, um so die Entwicklung beim Ölpreis vorherzusehen. Nichtsdestotrotz, sollte der USD sich wie bislang weiter abschwächen, scheint der Preis von $55 pro Barrel für diese Woche ein realistisches Ziel zu sein.
Technische News
EUR/USD
Der jüngste Aufwärtstrend dieser Paarung hat den Kurs beim RSI des Stunden- und des 4-Stunden-Chart in den überkauften Bereich gedrängt, was auf eine bevorstehende Abwärtskorrektur hinweist. Ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf dem Stunden- und 4-Stunden-Chart bestätigt, dass diese Annahme durchaus korrekt sein könnte. Zu verkaufen könnte für heute eine kluge Entscheidung sein.
GBP/USD
Der gleichmäßig ansteigende Wert dieser Paarung hat jüngst zu einem rückläufigen Cross beim Slow Stochastic auf dem Stunden-, 4-Stunden- und Tages-Chart geführt, was darauf hinweist, dass in nächster Zeit eine Abwärtsbewegung sehr wahrscheinlich scheint. Da sich der Kurs beim RSI auf dem Stunden- und 4-Stunden-Chart im überkauften Bereich bewegt, kann diese Annahme durchaus zutreffend sein. Zu verkaufen könnte für heute eine gute Strategie sein.
USD/JPY
Es scheint, als zeige sich beim Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart ein rückläufiges Cross, was besagt, dass eine Abwärtskorrektur in Bälde einsetzen könnte. Beim RSI auf dem Stunden-Chart scheint sich der Kurs dieser Paarung im überkauften Bereich zu bewegen. Zu verkaufen und die bevorstehende Abwärtskorrektur abzuwarten könnte für heute eine kluge Entscheidung sein.
USD/CHF
Der jüngste Rückgang dieser Paarung hat den Kurs beim RSI sowohl auf dem Stunden- als auch dem 4-Stunden-Chart in den überverkauften Bereich gedrängt, was besagt, dass eine Aufwärtskorrektur im Entstehen sein könnte. Das wird auch vom gerade entstandenen zinsbullischen Cross des Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart so bestätigt. Zu kaufen könnte hier eine gute Wahl sein.
Die Wild-Card
Gold
Der jüngste Rückgang des Goldpreises lässt alle Oszillatoren eine bevorstehende Aufwärtskorrektur signalisieren. Da der Preis beim RSI auf dem Stunden-, 4-Stunden- und Tages-Chart sich bereits im überverkauften Bereich bewegt dürfte diese Aufwärtskorrektur in allernächster Zukunft stattfinden. Die zinsbullischen Crosse des Slow Stochastic auf jedem dieser Charts bestätigen diese Annahme. Forex -Händlern bietet sich hier eine großartige Gelegenheit von der bevorstehenden Korrektur zu profitieren und kräftige Gewinne zu verzeichnen, indem sie rechtzeitig Long-Positionen beziehen nachdem die Aufwärtswende vollzogen wurde.
Wirtschafts News
USD
USA verzeichnen die schlechtesten Arbeitslosenzahlen seit 1983
Die vergangene Woche verlief größtenteils rückläufig für den Dollar. Der USD sackte im Vergleich zu EUR und GBP erheblich ab. Der EUR/USD-Kurs erreichte den Wert von 1,35, während die GBP/USD-Paarung zum höchsten Kurs seit fast zwei Monaten gehandelt wurde, nachdem sie den Wert von 1,4890 erreicht hatte. In der letzten Woche wurden eine ganze Anzahl wichtiger, die US-Wirtschaft betreffenden Daten veröffentlicht. Da war zum einen der US-Einkaufsmangerindex des verarbeitenden Gewerbes, der mit dem Wert von 36,3 den höchsten Stand seit 5 Monaten erreichte. Zum anderen zeigte der US-Immobilienmarkt weiterhin leichte Anzeichen der Erholung, da die noch nicht abgeschlossenen, aber bereits vertraglich fixierten Immobilienverkäufe im Februar um 2,1% anstiegen. All das hatte jedoch wenig Wirkung auf den Kurs des US-Dollar, da der ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) aufzeigte, dass mit über 663.000 Arbeitsplatzverlusten im März der höchste Stand seit 25 erreicht wurde und die US-Wirtschaft im vierten aufeinander folgenden Monat jeweils mehr als 650.000 Arbeitsplätze verlor. Bei allem Respekt vor dem sich erholenden Immobiliensektor, solche erschreckenden Zahlen sind ein riesiges Warnzeichen für all jene, die glauben, die Krise läge jetzt hinter uns und nicht mehr vor uns. Im Licht eines solch problematischen Arbeitsmarktsektors war die Schwächung des Dollar eigentlich logischerweise zu erwarten.In der vor uns liegenden Woche werden eine ganze Reihe äußerst einflussreiche Daten bekannt gegeben, wobei unser Fokus ganz besonders auf zweien liegt. Als erstes ist da die US-Handelsbilanz, die den Unterschied in der Bewertung importierter und exportierter Waren und Dienstleistungen misst. Experten erwarten, dass sich das Defizit im Februar weiter verringert hat. Zum zweiten sind da der Bericht über die Erstansprüche auf Arbeitslosenunterstützung, die die Anzahl derer angeben, die in der vergangenen Woche zum ersten Mal Arbeitslosenunterstützung beantragt haben. In dieser Woche dürfte dieser Bericht noch größeren Einfluss als gewöhnlich haben, da Investoren mehr als gespannt darauf sind, ob sich die trübe Lage des US-Arbeitsmarktes weiter so fortsetzt. Händler sollten diesen Publikationen große Aufmerksamkeit zollen und ihre Positionen, den USD betreffend, entsprechend beziehen.
EUR
EUR weiter im Aufwind verglichen zu den anderen Haupt-Währungen
In der vergangenen Woche verzeichnete der EUR Aufwärtstrends im Vergleich zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner. Der EUR/USD-Kurs stieg auf etwa 1,3580 und der EUR/JPY-Kurs erreichte den Wert von 136,80. Verglichen zu GBP verzeichnete der EUR in der zurückliegenden Handelswoche jedoch einen Abwärtstrend. Die wichtigste Bekanntgabe der Eurozone war in der vergangenen Woche zweifelsohne die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), den Leitzinssatz von 1,50% auf 1,25% zu senken. Normalerweise wenn für eine Region eine Leitzinssenkung beschlossen wird ist die automatische Reaktion darauf eine Schwächung der jeweiligen Währung. Diese Mal trat überraschenderweise genau das Gegenteil ein. Der Grund dafür ist wie folgt: Seit etwa einem Monat sind Experten der Meinung die EZB hätte keine andere Wahl als ihren Leitzinssatz zu senken, da die europäische Rate um vieles höher lag als die der USA, Japans und Großbritannien. So war jedermann während der vergangenen Woche der Meinung die EZB würde den Zinssatz um ein halbes Prozent senken. Als dann jedoch bekannt wurde, dass diese Senkung nur um 0,25% erfolgen würde, überraschte das viele Investoren, die daraufhin ihre Positionen neu bewerten mussten, was einen starken Aufwärtstrend für den EUR zur Folge hatte. In der vor uns liegenden Woche sollten sich Händler auf die deutschen Wirtschaftsdaten konzentrieren. Am Mittwoch um 10:00 MGZ werden die Auftragseingänge für die deutsche Industrie erwartet. Dieser Indikator misst den Wert neuer Auftragseingänge heimischer Hersteller für kurz- sowie langlebige Wirtschaftsgüter. Analysten erwarten, dass dieser Wert im sechsten aufeinander folgenden Monat rückläufig sein wird. Am Donnerstag um 10:00 MGZ erwartet man den monatlichen Bericht der deutschen Industrieproduktion. Dieser Index misst die Veränderung bei dem um Inflation bereinigten Wert der Industrieproduktionen. Auch hier erwarten Analysten einen Rückgang des Wertes im sechsten aufeinander folgenden Monat. Sollte das tatsächliche Ergebnis der Vorhersage entsprechen, dürfte sich der derzeitige Trend wenden und der EUR/USD-Kurs erheblich sinken. Händler sollten diese Bekanntgaben beachten und versuchen von den Auswirkungen der entsprechenden Ergebnisse Profit zu ziehen.
JPY
Der Yen verliert an allen Fronten an Boden
Der JPY verzeichnete in der vergangenen Woche einen außerordentlich rückläufigen Trend, und man kann mit Sicherheit sagen, sollten Sie den JPY verkauft haben, verfügen Sie jetzt über mehr Mittel bei Ihrem Eigenkapital als zuvor. So hat zum Beispiel der USD/JPY-Kurs zum ersten Mal seit sechs Monaten den Grenzwert von 100,00 überschritten. Es gibt zwei Gründe für den Rückgang des JPY in der vergangene Woche. Zum einen zeigten zwei sehr wichtige japanische Wirtschaftsindikatoren sehr unvorteilhafte Zahlen. Der Index für die japanische Industrieproduktion, der die Veränderung bei dem um Inflation bereinigten Wert der Industrieproduktionen misst, fiel um 9,4%, den fünften Rückgang in Folge. Zusätzlich zeigte der Tankan Manufacturing Index einen Absturz auf die -58 Marke, was den tiefsten Wert seit 34 Jahren darstellt. Zum anderen ist der Grund für die Schwäche des Yen auch darin zu finden, dass die japanische Wirtschaftspolitik darauf ausgerichtet ist, das Optimalste für das japanische Exportgeschäft zu erzielen und man glaubt, dieses sei am besten durch eine schwache Währung zu erreichen. Dieses sind die Hauptgründe für den niedrigen japanischen Leitzinssatz, der den Yen so schwach wie nur irgend möglich hält. In der vor uns liegenden Woche dürfte die wichtigste Bekanntgabe aus Japan die des Leitzinssatzes für April sein. Es wird weitläufig erwartet, dass die Bank of Japan den Zinssatz bei 0,10% belassen wird, da eine weitere Senkung wohl kaum möglich ist. Folglich, sollten nicht irgendwelche unvorhergesehenen Ereignisse eintreten, wird der JPY in der kommenden Woche sehr wahrscheinlich seinen Abwärtstrend im Vergleich zu den Haupt-Währungen fortsetzen.
Rohöl
Könnte der Rohölpreis bis auf $55 pro Barrel klettern?
Während des letztwöchigen Handels stieg der Rohölpreis kontinuierlich an. Der Preis pro Barrel Rohöl durchbrach zum ersten Mal seit zwei Wochen die $50 Barriere und liegt derzeit bei über $53.00.Es scheint, als würden Spekulationen darüber, dass der auf dem G20-Gipfel beschlossene weltweite Konjunkturplan der Rezession ein Ende setzen würde und wir ab Anfang 2010 gar erste Zeichen weltweiten Wirtschaftswachstums sehen könnten, den Rohölpreis ansteigen lassen. Diese Mutmaßungen haben Investoren glauben lassen, dass die Nachfrage nach Rohöl im Verlaufe des Jahres 2009 noch dramatisch ansteigen werde. Zum anderen hat der Rückgang des USD-Kurses zu dem Spitzenwert beim Rohölpreis beigetragen, da Rohöl in Dollar bewertet wird. In dieser Woche sollten Händler sehr sorgfältig die Entwicklungen an den führenden Aktienmärkten verfolgen und die Haupt-Indikatoren, die in den USA und der Eurozone veröffentlicht werden im Auge behalten, um so die Entwicklung beim Ölpreis vorherzusehen. Nichtsdestotrotz, sollte der USD sich wie bislang weiter abschwächen, scheint der Preis von $55 pro Barrel für diese Woche ein realistisches Ziel zu sein.
Technische News
EUR/USD
Der jüngste Aufwärtstrend dieser Paarung hat den Kurs beim RSI des Stunden- und des 4-Stunden-Chart in den überkauften Bereich gedrängt, was auf eine bevorstehende Abwärtskorrektur hinweist. Ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf dem Stunden- und 4-Stunden-Chart bestätigt, dass diese Annahme durchaus korrekt sein könnte. Zu verkaufen könnte für heute eine kluge Entscheidung sein.
GBP/USD
Der gleichmäßig ansteigende Wert dieser Paarung hat jüngst zu einem rückläufigen Cross beim Slow Stochastic auf dem Stunden-, 4-Stunden- und Tages-Chart geführt, was darauf hinweist, dass in nächster Zeit eine Abwärtsbewegung sehr wahrscheinlich scheint. Da sich der Kurs beim RSI auf dem Stunden- und 4-Stunden-Chart im überkauften Bereich bewegt, kann diese Annahme durchaus zutreffend sein. Zu verkaufen könnte für heute eine gute Strategie sein.
USD/JPY
Es scheint, als zeige sich beim Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart ein rückläufiges Cross, was besagt, dass eine Abwärtskorrektur in Bälde einsetzen könnte. Beim RSI auf dem Stunden-Chart scheint sich der Kurs dieser Paarung im überkauften Bereich zu bewegen. Zu verkaufen und die bevorstehende Abwärtskorrektur abzuwarten könnte für heute eine kluge Entscheidung sein.
USD/CHF
Der jüngste Rückgang dieser Paarung hat den Kurs beim RSI sowohl auf dem Stunden- als auch dem 4-Stunden-Chart in den überverkauften Bereich gedrängt, was besagt, dass eine Aufwärtskorrektur im Entstehen sein könnte. Das wird auch vom gerade entstandenen zinsbullischen Cross des Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart so bestätigt. Zu kaufen könnte hier eine gute Wahl sein.
Die Wild-Card
Gold
Der jüngste Rückgang des Goldpreises lässt alle Oszillatoren eine bevorstehende Aufwärtskorrektur signalisieren. Da der Preis beim RSI auf dem Stunden-, 4-Stunden- und Tages-Chart sich bereits im überverkauften Bereich bewegt dürfte diese Aufwärtskorrektur in allernächster Zukunft stattfinden. Die zinsbullischen Crosse des Slow Stochastic auf jedem dieser Charts bestätigen diese Annahme. Forex -Händlern bietet sich hier eine großartige Gelegenheit von der bevorstehenden Korrektur zu profitieren und kräftige Gewinne zu verzeichnen, indem sie rechtzeitig Long-Positionen beziehen nachdem die Aufwärtswende vollzogen wurde.
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Freitag, 3. April 2009
EUR Leitzins-Entscheidung für heute erwartet
Marktteilnehmer erwarten begierig die wichtigsten Wirtschaftsdaten die heute veröffentlicht werden. Es wird angenommen, dass die Europäische Zentralbank ihren Leitzinssatz um 50 Basispunkte senken wird und dass die die wöchentlichen US Arbeitslosenzahlen voraussichtlich sehr hoch sein werden. Diese beiden Ereignisse werden der Hauptmotor für das Währungsgeschehen an den Devisenmärkten sein.
Wirtschafts News
USD
US Arbeitslosengeldansprüche im Vormarsch
Der US-Dollar zeichnete schwach während des gestrigen Handels und korrigierte die kräftigen Gewinne der vergangenen Woche zum EUR und GBP. Grund dafür war, dass die heftigen Arbeitsplatzverluste auf dem Privatsektor die Befürchtungen einer länger anhaltenden US-Rezession auf Neue anfachten. Der USD fiel gestern leicht im Vergleich zum EUR und brachte die oft gehandelte Währungspaarung auf 1,3270. Ähnlich verhielt sich der Dollar zum britischen Pfund Sterling und schloss bei 1,4490.Der gestern veröffentlichte ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) zeigte auf, dass im Monat März 742.000 Menschen in den USA ihren Arbeitsplatz verloren. Diese Zahl lag erheblich über der die von Experten angenommen war. Hier haben wir erneut ein Anzeichen dafür, dass die wirtschaftliche Erholung in den USA in der Tat nur sehr langsam voranschreitet.Ein weiterer führender Indikator der gestern in den USA veröffentlicht wurde war der Bericht über noch nicht abgeschlossene, aber bereits vertraglich fixierte Immobilienverkäufe. Die Zahlen übertrafen die Markterwartungen bei weitem, schafften es aber nicht dem Dollar Stärke zu verleihen, da Investoren wohl auf weitere wichtige Schlüsseldaten warten, die heute bekannt gegeben werden, um sie in ihre Handelsstrategie einfließen zu lassen. Ein solcher Indikator ist heute der Bericht über US Erstansprüche auf Arbeitslosenunterstützung. Es wird angenommen, dass in der vergangenen Woche 649.000 Menschen in den USA erstmalig einen Antrag auf Arbeitslosenunterstützung gestellt haben. Ein solches Ergebnis wäre eine logische Fortsetzung der jüngsten verdrießlichen Meldungen aus der US-Wirtschaft und droht den Dollar weiter zu schwächen. Händler sollten das Geschehen aufmerksam verfolgen, da jegliche entscheidende Information einen neuen Trend auf dem Markt auslösen könnte.
EUR
EUR schwankt im Vorfeld der heutigen EZB-Entscheidung zum Leitzins
Der EUR schloss den gestrigen Handel mit gemischten Ergebnissen im Vergleich zu den anderen Haupt-Währungen. Zum USD verzeichnete die 16-Nationen-Währung moderate Kursgewinne. Zum JPY handelte die Währung der Eurozone fast den ganzen Tag über in einer engen Handelsspanne, da sich gestern die meisten Marktdaten auf den Dollar konzentrierten. Die Einzelhandelsumsätze in Deutschland gingen im Februar unerwarteterweise zurück, wohingegen die Arbeitslosenzahl stieg, was den Befürchtungen hinsichtlich Arbeitsplatzsicherheit weiter Nahrung gab. Folglich haben europäische Firmen Schritte unternommen die Produktion zu reduzieren und Arbeitsplätze abzubauen, während der größte Konjunkturrückgang seit dem 2. Weltkrieg um sich greift. Der deutsche Geschäftsklimaindex sank im März auf den tiefsten Stand seit über 26 Jahren, und die Arbeitslosenzahl stieg im fünften aufeinander folgenden Monat. Folglich wird erwartet, dass die EZB heute ihren Leitzinssatz senken wird, während andere Regierungen bei staatlich unterstützten Investmentprogrammen ihr Heil suchen. Der Markt könnte in der Leitzinssenkung der EZB einen Schritt sehen um das Vertrauen von Investoren wiederherzustellen und um die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Finanzkrise zu mildern. Im vergangenen Jahr zeigte sich die EZB in ihrer Geldpolitik weit weniger aggressiv als die US-Notenbank, doch als sich die Finanzkrise in Europa verschlimmerte sackte der Kurs des EUR im Vergleich zum USD stetig ab. Die Pläne der EZB zur Senkung des Leitzinssatze könnten jedoch einen positiven Effekt auf die Wirtschaft der Eurozone haben und dem europäischen Bankensektor versichern, dass man sich auf die EZB verlassen könne, wenn es darum geht Liquidität am Laufen zu halten und mehr Vertrauen in die Märkte zu bringen.
JPY
Yen mit gemischten Ergebnissen im Vergleich zu anderen Haupt-Währungen
Der japanische Geschäftsklimaindex stürzte auf ein Rekordtief da der Zusammenbruch der weltweiten Nachfrage das japanische Exportgeschäft zur Hälfte reduziert hat, was die Nation in eine seiner schlimmsten Rezessionen hat fallen lassen. Die am Vortag veröffentlichten Zahlen für steigende Arbeitslosigkeit und sinkendes Ausgabevolumen belegen anschaulich die besorgniserregende Tatsache, dass der Rückgang im Auslandsgeschäft die japanische Inlandswirtschaft auf das Schwerste getroffen hat. Experten erwarten, dass die japanische Wirtschaft in der ersten Hälfte dieses Jahres noch weiter schrumpfen wird, was heißt, dass Japan im fünften aufeinander folgenden Quartal negatives Wirtschaftswachstum verzeichnen wird. Für heute werden aus Japan keine wichtigen Wirtschaftsdaten erwartet, doch sollten Händler die Ereignisse in der restlichen Welt aufmerksam verfolgen um die heutige Richtung des JPY einschätzen zu können. Besonderes Augenmerk sollte dabei auf die EZB-Pressekonferenz und die neuesten US-Arbeitsmarktzahlen gelegt werden, deren Ergebnisse um 11:45 respektive 12:30 MGZ veröffentlicht werden, da sie die wichtigsten Publikationen sein werden die heute den Kurs des Yen mitbestimmen können.
Rohöl
Rohölpreis sinkt unter $49 pro Barrel
Während des gestrigen Handels sank der Ölpreis leicht ab und schloss bei unter $49 pro Barrel, da weitere Anzeichen einer kranken Weltwirtschaft Befürchtungen hinsichtlich sinkenden Energieverbrauchs anwachsen ließen. Die International Energy Agency (IEA) gab bekannt, dass die Rohölbestände auf 359,4 Millionen Barrel angestiegen seien, was einem Plus von 15,5% gegenüber Vorjahr und dem höchsten Stand seit 1993 entspricht. Einige Experten sind der Meinung, der Rohölpreis warte nur darauf sich aus diesem Preistal befreien zu können, doch die negativen Bestandszahlen verhindern diesen Aufschwung.Der Rohölpreis stieg in den vergangenen Monaten von $35 pro Barrel bis auf über $54 kräftig an und folgte damit der Erholung an den Aktienmärkten. Aber neue Anzeichen einer sich verlängernden Rezession, welche den Energiebedarf weltweit hat einbrechen lassen, drücken den Rohölpreis unter die psychologisch wichtige Grenze von $50.
Technische News
EUR/USD
Nachdem diese Paarung sich daran versuchte und letztlich auch den Widerstandswert von 1,3300 durchbrochen hat zeigt der Slow Stochastic auf dem Stunden-Chart ein rückläufiges Cross und der RSI bewegt sich im überverkauften Bereich. Das könnte auf eine bevorstehende Abwärtskorrektur dieser Paarung hindeuten. Zu verkaufen könnte hier heute die richtige Wahl sein.
GBP/USD
Das zinsbullische Momentum des heutigen Morgen brachte die Paarung in eine überverkaufte Position, nachdem es ihm nicht gelungen war den Wert von 1,4600 zu durchbrechen. Der RSI des 4-Stunden-Chart bewegt sich derzeit im überverkauften Bereich, während sich beim Slow Stochastic ein rückläufiges Cross gebildet hat, was auf eine Abwärtsbewegung schließen lässt. Hier könnte sich eine gute Gelegenheit bieten zu verkaufen.
USD/JPY
Das Tages-Chart zeigt einen rückläufigen Trend, während die Paarung nahe dem Wert von 98,75 gehandelt wird. Der RSI auf dem Tages-Chart zeigt Handel im oberen Bereich, während sich beim Slow Stochastic Oszillator ein rückläufiges Cross bildet. Das könnte darauf hindeuten, dass es mit der Paarung heute noch abwärts geht. Zu verkaufen könnte hier heute die richtige Wahl sein.
USD/CHF
Es scheint als würde es zu einer Einpegelung des Kurses dieser Paarung kommen, da die Bollinger Bands auf dem 4-Stunden-Chart sich verengen, was auf eine bevorstehende volatile Kursbewegung hindeutet. Die meisten Oszillatoren zeigen jedoch keine klare Ausrichtung. Andererseits könnte Range Trading es Händlern ermöglichen ihre Gewinne zu maximieren indem sie bei Tiefständen kaufen und bei Höchstständen verkaufen.
Die Wild-Card
EUR/GBP
Der Abwärtsschub dieser Paarung vom frühen heutigen Morgen setzt den rückläufigen Trend fort. Jedoch vermittelt das 4-Stunden-Chart kräftige zinsbullische Signale. Beim Slow Stochastic hat sich ein zinsbullisches Cross gebildet, und beim RSI bewegt sich die Paarung im überverkauften Bereich. Die Bollinger Bands auf dem Tages-Chart verengen sich weiter, was darauf hindeutet, dass eine volatile Korrektur in Bälde einsetzen könnte. Forex -Händler könnten von dieser bevorstehendenvolatilen Bewegung profitieren indem sie bei eng gesetzten Stopps eine Long-Position eingehen.
Wirtschafts News
USD
US Arbeitslosengeldansprüche im Vormarsch
Der US-Dollar zeichnete schwach während des gestrigen Handels und korrigierte die kräftigen Gewinne der vergangenen Woche zum EUR und GBP. Grund dafür war, dass die heftigen Arbeitsplatzverluste auf dem Privatsektor die Befürchtungen einer länger anhaltenden US-Rezession auf Neue anfachten. Der USD fiel gestern leicht im Vergleich zum EUR und brachte die oft gehandelte Währungspaarung auf 1,3270. Ähnlich verhielt sich der Dollar zum britischen Pfund Sterling und schloss bei 1,4490.Der gestern veröffentlichte ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) zeigte auf, dass im Monat März 742.000 Menschen in den USA ihren Arbeitsplatz verloren. Diese Zahl lag erheblich über der die von Experten angenommen war. Hier haben wir erneut ein Anzeichen dafür, dass die wirtschaftliche Erholung in den USA in der Tat nur sehr langsam voranschreitet.Ein weiterer führender Indikator der gestern in den USA veröffentlicht wurde war der Bericht über noch nicht abgeschlossene, aber bereits vertraglich fixierte Immobilienverkäufe. Die Zahlen übertrafen die Markterwartungen bei weitem, schafften es aber nicht dem Dollar Stärke zu verleihen, da Investoren wohl auf weitere wichtige Schlüsseldaten warten, die heute bekannt gegeben werden, um sie in ihre Handelsstrategie einfließen zu lassen. Ein solcher Indikator ist heute der Bericht über US Erstansprüche auf Arbeitslosenunterstützung. Es wird angenommen, dass in der vergangenen Woche 649.000 Menschen in den USA erstmalig einen Antrag auf Arbeitslosenunterstützung gestellt haben. Ein solches Ergebnis wäre eine logische Fortsetzung der jüngsten verdrießlichen Meldungen aus der US-Wirtschaft und droht den Dollar weiter zu schwächen. Händler sollten das Geschehen aufmerksam verfolgen, da jegliche entscheidende Information einen neuen Trend auf dem Markt auslösen könnte.
EUR
EUR schwankt im Vorfeld der heutigen EZB-Entscheidung zum Leitzins
Der EUR schloss den gestrigen Handel mit gemischten Ergebnissen im Vergleich zu den anderen Haupt-Währungen. Zum USD verzeichnete die 16-Nationen-Währung moderate Kursgewinne. Zum JPY handelte die Währung der Eurozone fast den ganzen Tag über in einer engen Handelsspanne, da sich gestern die meisten Marktdaten auf den Dollar konzentrierten. Die Einzelhandelsumsätze in Deutschland gingen im Februar unerwarteterweise zurück, wohingegen die Arbeitslosenzahl stieg, was den Befürchtungen hinsichtlich Arbeitsplatzsicherheit weiter Nahrung gab. Folglich haben europäische Firmen Schritte unternommen die Produktion zu reduzieren und Arbeitsplätze abzubauen, während der größte Konjunkturrückgang seit dem 2. Weltkrieg um sich greift. Der deutsche Geschäftsklimaindex sank im März auf den tiefsten Stand seit über 26 Jahren, und die Arbeitslosenzahl stieg im fünften aufeinander folgenden Monat. Folglich wird erwartet, dass die EZB heute ihren Leitzinssatz senken wird, während andere Regierungen bei staatlich unterstützten Investmentprogrammen ihr Heil suchen. Der Markt könnte in der Leitzinssenkung der EZB einen Schritt sehen um das Vertrauen von Investoren wiederherzustellen und um die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Finanzkrise zu mildern. Im vergangenen Jahr zeigte sich die EZB in ihrer Geldpolitik weit weniger aggressiv als die US-Notenbank, doch als sich die Finanzkrise in Europa verschlimmerte sackte der Kurs des EUR im Vergleich zum USD stetig ab. Die Pläne der EZB zur Senkung des Leitzinssatze könnten jedoch einen positiven Effekt auf die Wirtschaft der Eurozone haben und dem europäischen Bankensektor versichern, dass man sich auf die EZB verlassen könne, wenn es darum geht Liquidität am Laufen zu halten und mehr Vertrauen in die Märkte zu bringen.
JPY
Yen mit gemischten Ergebnissen im Vergleich zu anderen Haupt-Währungen
Der japanische Geschäftsklimaindex stürzte auf ein Rekordtief da der Zusammenbruch der weltweiten Nachfrage das japanische Exportgeschäft zur Hälfte reduziert hat, was die Nation in eine seiner schlimmsten Rezessionen hat fallen lassen. Die am Vortag veröffentlichten Zahlen für steigende Arbeitslosigkeit und sinkendes Ausgabevolumen belegen anschaulich die besorgniserregende Tatsache, dass der Rückgang im Auslandsgeschäft die japanische Inlandswirtschaft auf das Schwerste getroffen hat. Experten erwarten, dass die japanische Wirtschaft in der ersten Hälfte dieses Jahres noch weiter schrumpfen wird, was heißt, dass Japan im fünften aufeinander folgenden Quartal negatives Wirtschaftswachstum verzeichnen wird. Für heute werden aus Japan keine wichtigen Wirtschaftsdaten erwartet, doch sollten Händler die Ereignisse in der restlichen Welt aufmerksam verfolgen um die heutige Richtung des JPY einschätzen zu können. Besonderes Augenmerk sollte dabei auf die EZB-Pressekonferenz und die neuesten US-Arbeitsmarktzahlen gelegt werden, deren Ergebnisse um 11:45 respektive 12:30 MGZ veröffentlicht werden, da sie die wichtigsten Publikationen sein werden die heute den Kurs des Yen mitbestimmen können.
Rohöl
Rohölpreis sinkt unter $49 pro Barrel
Während des gestrigen Handels sank der Ölpreis leicht ab und schloss bei unter $49 pro Barrel, da weitere Anzeichen einer kranken Weltwirtschaft Befürchtungen hinsichtlich sinkenden Energieverbrauchs anwachsen ließen. Die International Energy Agency (IEA) gab bekannt, dass die Rohölbestände auf 359,4 Millionen Barrel angestiegen seien, was einem Plus von 15,5% gegenüber Vorjahr und dem höchsten Stand seit 1993 entspricht. Einige Experten sind der Meinung, der Rohölpreis warte nur darauf sich aus diesem Preistal befreien zu können, doch die negativen Bestandszahlen verhindern diesen Aufschwung.Der Rohölpreis stieg in den vergangenen Monaten von $35 pro Barrel bis auf über $54 kräftig an und folgte damit der Erholung an den Aktienmärkten. Aber neue Anzeichen einer sich verlängernden Rezession, welche den Energiebedarf weltweit hat einbrechen lassen, drücken den Rohölpreis unter die psychologisch wichtige Grenze von $50.
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EUR/USD
Nachdem diese Paarung sich daran versuchte und letztlich auch den Widerstandswert von 1,3300 durchbrochen hat zeigt der Slow Stochastic auf dem Stunden-Chart ein rückläufiges Cross und der RSI bewegt sich im überverkauften Bereich. Das könnte auf eine bevorstehende Abwärtskorrektur dieser Paarung hindeuten. Zu verkaufen könnte hier heute die richtige Wahl sein.
GBP/USD
Das zinsbullische Momentum des heutigen Morgen brachte die Paarung in eine überverkaufte Position, nachdem es ihm nicht gelungen war den Wert von 1,4600 zu durchbrechen. Der RSI des 4-Stunden-Chart bewegt sich derzeit im überverkauften Bereich, während sich beim Slow Stochastic ein rückläufiges Cross gebildet hat, was auf eine Abwärtsbewegung schließen lässt. Hier könnte sich eine gute Gelegenheit bieten zu verkaufen.
USD/JPY
Das Tages-Chart zeigt einen rückläufigen Trend, während die Paarung nahe dem Wert von 98,75 gehandelt wird. Der RSI auf dem Tages-Chart zeigt Handel im oberen Bereich, während sich beim Slow Stochastic Oszillator ein rückläufiges Cross bildet. Das könnte darauf hindeuten, dass es mit der Paarung heute noch abwärts geht. Zu verkaufen könnte hier heute die richtige Wahl sein.
USD/CHF
Es scheint als würde es zu einer Einpegelung des Kurses dieser Paarung kommen, da die Bollinger Bands auf dem 4-Stunden-Chart sich verengen, was auf eine bevorstehende volatile Kursbewegung hindeutet. Die meisten Oszillatoren zeigen jedoch keine klare Ausrichtung. Andererseits könnte Range Trading es Händlern ermöglichen ihre Gewinne zu maximieren indem sie bei Tiefständen kaufen und bei Höchstständen verkaufen.
Die Wild-Card
EUR/GBP
Der Abwärtsschub dieser Paarung vom frühen heutigen Morgen setzt den rückläufigen Trend fort. Jedoch vermittelt das 4-Stunden-Chart kräftige zinsbullische Signale. Beim Slow Stochastic hat sich ein zinsbullisches Cross gebildet, und beim RSI bewegt sich die Paarung im überverkauften Bereich. Die Bollinger Bands auf dem Tages-Chart verengen sich weiter, was darauf hindeutet, dass eine volatile Korrektur in Bälde einsetzen könnte. Forex -Händler könnten von dieser bevorstehendenvolatilen Bewegung profitieren indem sie bei eng gesetzten Stopps eine Long-Position eingehen.
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Donnerstag, 2. April 2009
US Arbeitsmarkt- und Immobilien-Daten bestimmen heute das Marktgeschehen
Der Beginn eines neuen Monats wird immer von zwei wichtigen Ereignissen für den Devisenmarkt bestimmt: die Veröffentlichung von äußerst wichtigen US-Wirtschaftsdaten sowie die die Zunahme des Handels nachdem Angestellte ihren monatlichen Lohn erhalten haben. Zum Auftakt des Monats April erwarten Händler eine große Anzahl von wirtschaftlichen Veröffentlichungen aus den USA. Insbesondere zu erwähnen sind die Immobilien-, Arbeitsmarkt- und Inflations-Daten sowie der immer wichtiger werdende Bericht über die Rohöl-Lagerbestände. Falls Sie auf den richtigen Tag für den Einstieg in den Devisenhandel gewartet haben - dieser Tag ist da!
Wirtschafts News
USD
USD wird als die vorherrschendste Währung der Welt betrachtet
Im Vorfeld des diese Woche stattfindenden G20-Treffens war die US-Währung am Dienstag im Vergleich zu den meisten Haupt-Währungen im Minus. Analysten sind der Ansicht, dass Sorgen über den Finanz-Sektor und Anzeichen wachsender Spannungen vor dem morgigen Treffen der wichtigsten Führungskräfte der Welt, werden das Abwärtspotential des USD wohl limitieren. Nichtsdestotrotz sind die Aussichten für den Dollar im Vergleich zu seinen Haupt-Währungspartnern stark und stabil, und das trotz der anhaltenden Schwemme negativer US-Wirtschaftsdaten.Analysten sagen, dass sich der Markt bereits auf den bevorstehenden Gipfel der Haupt-Industrienationen am Donnerstag in London fokussiert, dieweil Investoren auf Maßnahmen zur Belebung der Weltwirtschaft hoffen. Indessen erreichte die US-Währung ihren höchsten Stand seit drei Wochen im Vergleich zum japanischen Yen mit einem Kurs von 99,36 Yen. Der Dollar stieg um mehr als 2% zum JPY, da schwache Wirtschaftsdaten und das Ende des Steuerjahrs japanische Investoren dazu veranlasste ihr Geld wieder in die Heimat zu bringen.Der Präsident der Weltbank erklärte am Dienstag, dass der Dollar nach wie vor die Leitwährung der Welt sei und dass eine starke US-Währung eine Schlüsselrolle spiele bei den Bemühungen die Welt aus der Wirtschafts- und Finanzkrise zu führen. Angesichts der wichtigen Rolle die der Dollar im weltweiten Finanzsystem spielt, sind die USA geradezu verpflichtet eine solide Wirtschafts-, Finanz- und Währungspolitik zu betreiben.
EUR
Im Vorfeld der EZB-Entscheidung steht der EUR unter Druck
Die europäische Währung verzeichnete am Dienstag leichte Gewinne im Vergleich zum USD, nachdem Daten bekannt wurden wonach die US-Hauspreise im Januar gegenüber dem Jahr zuvor um den Rekordwert von 19% eingebrochen sind, was den Schluss zulässt, dass der US-Immobilienmarkt immer noch tief in der Rezession steckt. Zum Dollar legte der EUR 0,7% zu und schloss bei 1,3292. Experten sind der Ansicht die Kursgewinne des EUR könnten limitiert sein, doch Investoren sehen gespannt der Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) hinsichtlich einer Leitzinssenkung entgegen. Der EUR-Kurs könnte zum Dollar sinken, da Wirtschaftswissenschaftler davon ausgehen, dass die EZB am Donnerstag den Leitzinssatz auf 1% senken wird. Allerdings verzeichnet der EUR zum JPY einen Anstieg und zwar um 1,5% auf 130,20 Yen.Es wird angenommen, dass die EZB den Leitzinssatz um 50 Basispunkte senken wird und die Möglichkeit ins Auge fasst, es anderen großen Zentralbanken gleichzutun was unkonventionelle Maßnahmen betrifft den Geldfluss anzukurbeln. Grundlegende Daten von gestern belegen, dass die Inflation der Eurozone im März im Jahresvergleich ein Rekordtief von 0,6% erreichte, was ein weiterer Grund für eine Leitzinssenkung ist. Analysten sagen, dass die Inflationszahlen bestätigen, dass die Eurozone genauso Opfer der gegenwärtigen Krise ist wie die USA und Großbritannien und dass die EZB geradezu gezwungen ist aggressivere Maßnahmen einzuleiten. Überdies prognostizierte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Dienstag, dass die europäische Wirtschaft in diesem Jahr um 4,1% schrumpfen wird und weitere 0,3% in 2010. Diese ist die bislang pessimistischste Vorhersage aller institutionellen Konjunkturbeobachter.
JPY
Sorge vor Insolvenzen in der Automobilindustrie egalisiert frühere Verluste des Yen
Aufgrund der Erwartung, dass Präsident Obama zulassen werde, dass US-Automobilhersteller Insolvent anmelden müssen legte der Yen an Stärke zu und entwickelte sich wieder zu einer Zufluchtswährung in der weltweiten Finanzkrise. Der Yen stieg im Vergleich zum USD auf 98,67 gegenüber einem Frühwert von 99,47 und 98,96 gestern. Auch zum EUR stieg die japanische Währung und zwar auf 130,43 gegenüber 131,89 früher und 131,13 gestern.Allerdings war gestern kein sonderlich erfolgreicher Tag für die japanische Währung. Am letzten Tag des japanischen Steuerjahrs stürzte der Yen ab, bedingt durch die Nachfrage japanische Investoren für Fremdwährungen. Als ein Bericht der Bank of Japan (BoJ) belegte, dass die allgemeine Geschäftsstimmung auf ein absolutes Rekordtief gefallen ist, was die Nachfrage nach dem Yen merklich reduzierte, fiel der Kurs des JPY im Vergleich zum Dollar und verzeichnete den schlimmsten vierteljährlichen Verlust seit 2001. Auch zum EUR zeigte der JPY Schwäche, nachdem ein Bericht aufzeigte, dass die Betriebsleistungen im 5. Monat in Folge rückläufig waren und die Arbeitslosenquote auf den höchsten Wert seit 3 Jahren kletterte.
Rohöl
Rohölpreis schafft die $50-pro-Barrel-Grenze nicht
Der Rohölpreis fiel unter $49 pro Barrel als ein Regierungsbericht aufzeigte, dass die US-Lagerbestände auf den höchsten Stand seit mehr als 15 Jahren angestiegen sind. Am frühen Dienstag war der Rohölpreis noch angestiegen und brachte den monatlichen Zugewinn auf fast 11%. Grund dafür war die Erholung an den Aktienmärkten die die Investitionsstimmung ankurbelte, während ein schwächelnder Dollar die Dollar-Nominierten Warenpreise ansteigen ließ. Das Energieministerium wird seinen wöchentlichen Bericht heute um 14:30 MGZ veröffentlichen. Es wird angenommen, dass der Bestand an Benzin und destillierten Brennstoffen, wie Heizöl und Diesel, zurückgegangen ist. Der Ölpreis stieg gestern um $1,25 oder 2,6% auf $49,66 pro Barrel als der Aktienmarkt sich erholte und ein schwacher Dollar die Attraktivität dieser Ware verstärkte. Die Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) und das US-Energieministerium reduzierten diesen Monat ihre Bedarfsschätzung für 2009. Sie erwarten, dass der Bedarf in diesem Jahr um mehr als 1Million Barrel pro Tag zurückgehen wird. Öllieferungen haben zugenommen nachdem die OPEC am 15. März vereinbarte die Förderquoten unverändert zu belassen und klarstellte, dass ihre Mitglieder die Förderung um weitere 800.000 Barrel pro Tag drosseln müsse um die existenten Zielvorgaben zu erreichen. Das nächste OPEC-Meeting ist für den 28. Mai in Wien vorgesehen.
Technische News
EUR/USD
Nachdem e seine leichte technische Korrektur vorgenommen hatte, scheint es als würde diese Paarung seinen allgemeinen Abwärtstrend wieder aufnehmen und handelt derzeit um den Wert von 1,3200. Da momentan alle Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart abwärts deuten scheint es, als könnte zu verkaufen für heute die bevorzugte Entscheidung sein.
GBP/USD
In den letzten zwei Tagen hat sich das Cable um den Wert von 1,4250 konsolidiert, ohne sich jedoch groß zu bewegen. Jedoch lässt eine Flag-Formation auf dem Tages-Chart vermuten, dass ein Aufwärtstrend bevorstehen könnte. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte für heute eine gute Strategie sein.
USD/JPY
Nach zwei fehlgeschlagenen Versuchen den Fibonacci-Schlüssel-Wert von 99,50 zu durchbrechen handelt diese Paarung derzeit um den Wert von 98,80. Ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart lässt auf eine bevorstehende rückläufige Umkehr schließen. Zu verkaufen scheint für heute die richtige Wahl zu sein.
USD/CHF
Diese Paarung handelt derzeit um den Wert von 1,1430 und scheint auf dem besten Weg sich wieder mal am Wert von 1,1550 zu versuchen. Sollte die Paarung diesen Widerstandswert tatsächlich durchbrechen könnte ein zinsbullischer Trend einsetzen mit dem Potential ggf. sogar den Wert von 1,1700 zu erreichen.
Die Wild-Card
Gold
In den vergangenen Tagen wurde Gold um die $920 pro Feinunze gehandelt. Eine dreifache Doji-Formation auf dem Tages-Chart zeigt an, dass ein heftiger Umschwung bevorsteht. Ein zinsbullisches Cross des Slow Stochastic auf dem Tages-Chart lässt vermuten, dass dieser Umschwung aufwärts gerichtet sein wird. Hier könnte sich Forex -Händlern eine großartige Gelegenheit bieten sich diesem Trend zu einem sehr frühen Zeitpunkt anzuschließen.
Wirtschafts News
USD
USD wird als die vorherrschendste Währung der Welt betrachtet
Im Vorfeld des diese Woche stattfindenden G20-Treffens war die US-Währung am Dienstag im Vergleich zu den meisten Haupt-Währungen im Minus. Analysten sind der Ansicht, dass Sorgen über den Finanz-Sektor und Anzeichen wachsender Spannungen vor dem morgigen Treffen der wichtigsten Führungskräfte der Welt, werden das Abwärtspotential des USD wohl limitieren. Nichtsdestotrotz sind die Aussichten für den Dollar im Vergleich zu seinen Haupt-Währungspartnern stark und stabil, und das trotz der anhaltenden Schwemme negativer US-Wirtschaftsdaten.Analysten sagen, dass sich der Markt bereits auf den bevorstehenden Gipfel der Haupt-Industrienationen am Donnerstag in London fokussiert, dieweil Investoren auf Maßnahmen zur Belebung der Weltwirtschaft hoffen. Indessen erreichte die US-Währung ihren höchsten Stand seit drei Wochen im Vergleich zum japanischen Yen mit einem Kurs von 99,36 Yen. Der Dollar stieg um mehr als 2% zum JPY, da schwache Wirtschaftsdaten und das Ende des Steuerjahrs japanische Investoren dazu veranlasste ihr Geld wieder in die Heimat zu bringen.Der Präsident der Weltbank erklärte am Dienstag, dass der Dollar nach wie vor die Leitwährung der Welt sei und dass eine starke US-Währung eine Schlüsselrolle spiele bei den Bemühungen die Welt aus der Wirtschafts- und Finanzkrise zu führen. Angesichts der wichtigen Rolle die der Dollar im weltweiten Finanzsystem spielt, sind die USA geradezu verpflichtet eine solide Wirtschafts-, Finanz- und Währungspolitik zu betreiben.
EUR
Im Vorfeld der EZB-Entscheidung steht der EUR unter Druck
Die europäische Währung verzeichnete am Dienstag leichte Gewinne im Vergleich zum USD, nachdem Daten bekannt wurden wonach die US-Hauspreise im Januar gegenüber dem Jahr zuvor um den Rekordwert von 19% eingebrochen sind, was den Schluss zulässt, dass der US-Immobilienmarkt immer noch tief in der Rezession steckt. Zum Dollar legte der EUR 0,7% zu und schloss bei 1,3292. Experten sind der Ansicht die Kursgewinne des EUR könnten limitiert sein, doch Investoren sehen gespannt der Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) hinsichtlich einer Leitzinssenkung entgegen. Der EUR-Kurs könnte zum Dollar sinken, da Wirtschaftswissenschaftler davon ausgehen, dass die EZB am Donnerstag den Leitzinssatz auf 1% senken wird. Allerdings verzeichnet der EUR zum JPY einen Anstieg und zwar um 1,5% auf 130,20 Yen.Es wird angenommen, dass die EZB den Leitzinssatz um 50 Basispunkte senken wird und die Möglichkeit ins Auge fasst, es anderen großen Zentralbanken gleichzutun was unkonventionelle Maßnahmen betrifft den Geldfluss anzukurbeln. Grundlegende Daten von gestern belegen, dass die Inflation der Eurozone im März im Jahresvergleich ein Rekordtief von 0,6% erreichte, was ein weiterer Grund für eine Leitzinssenkung ist. Analysten sagen, dass die Inflationszahlen bestätigen, dass die Eurozone genauso Opfer der gegenwärtigen Krise ist wie die USA und Großbritannien und dass die EZB geradezu gezwungen ist aggressivere Maßnahmen einzuleiten. Überdies prognostizierte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Dienstag, dass die europäische Wirtschaft in diesem Jahr um 4,1% schrumpfen wird und weitere 0,3% in 2010. Diese ist die bislang pessimistischste Vorhersage aller institutionellen Konjunkturbeobachter.
JPY
Sorge vor Insolvenzen in der Automobilindustrie egalisiert frühere Verluste des Yen
Aufgrund der Erwartung, dass Präsident Obama zulassen werde, dass US-Automobilhersteller Insolvent anmelden müssen legte der Yen an Stärke zu und entwickelte sich wieder zu einer Zufluchtswährung in der weltweiten Finanzkrise. Der Yen stieg im Vergleich zum USD auf 98,67 gegenüber einem Frühwert von 99,47 und 98,96 gestern. Auch zum EUR stieg die japanische Währung und zwar auf 130,43 gegenüber 131,89 früher und 131,13 gestern.Allerdings war gestern kein sonderlich erfolgreicher Tag für die japanische Währung. Am letzten Tag des japanischen Steuerjahrs stürzte der Yen ab, bedingt durch die Nachfrage japanische Investoren für Fremdwährungen. Als ein Bericht der Bank of Japan (BoJ) belegte, dass die allgemeine Geschäftsstimmung auf ein absolutes Rekordtief gefallen ist, was die Nachfrage nach dem Yen merklich reduzierte, fiel der Kurs des JPY im Vergleich zum Dollar und verzeichnete den schlimmsten vierteljährlichen Verlust seit 2001. Auch zum EUR zeigte der JPY Schwäche, nachdem ein Bericht aufzeigte, dass die Betriebsleistungen im 5. Monat in Folge rückläufig waren und die Arbeitslosenquote auf den höchsten Wert seit 3 Jahren kletterte.
Rohöl
Rohölpreis schafft die $50-pro-Barrel-Grenze nicht
Der Rohölpreis fiel unter $49 pro Barrel als ein Regierungsbericht aufzeigte, dass die US-Lagerbestände auf den höchsten Stand seit mehr als 15 Jahren angestiegen sind. Am frühen Dienstag war der Rohölpreis noch angestiegen und brachte den monatlichen Zugewinn auf fast 11%. Grund dafür war die Erholung an den Aktienmärkten die die Investitionsstimmung ankurbelte, während ein schwächelnder Dollar die Dollar-Nominierten Warenpreise ansteigen ließ. Das Energieministerium wird seinen wöchentlichen Bericht heute um 14:30 MGZ veröffentlichen. Es wird angenommen, dass der Bestand an Benzin und destillierten Brennstoffen, wie Heizöl und Diesel, zurückgegangen ist. Der Ölpreis stieg gestern um $1,25 oder 2,6% auf $49,66 pro Barrel als der Aktienmarkt sich erholte und ein schwacher Dollar die Attraktivität dieser Ware verstärkte. Die Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) und das US-Energieministerium reduzierten diesen Monat ihre Bedarfsschätzung für 2009. Sie erwarten, dass der Bedarf in diesem Jahr um mehr als 1Million Barrel pro Tag zurückgehen wird. Öllieferungen haben zugenommen nachdem die OPEC am 15. März vereinbarte die Förderquoten unverändert zu belassen und klarstellte, dass ihre Mitglieder die Förderung um weitere 800.000 Barrel pro Tag drosseln müsse um die existenten Zielvorgaben zu erreichen. Das nächste OPEC-Meeting ist für den 28. Mai in Wien vorgesehen.
Technische News
EUR/USD
Nachdem e seine leichte technische Korrektur vorgenommen hatte, scheint es als würde diese Paarung seinen allgemeinen Abwärtstrend wieder aufnehmen und handelt derzeit um den Wert von 1,3200. Da momentan alle Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart abwärts deuten scheint es, als könnte zu verkaufen für heute die bevorzugte Entscheidung sein.
GBP/USD
In den letzten zwei Tagen hat sich das Cable um den Wert von 1,4250 konsolidiert, ohne sich jedoch groß zu bewegen. Jedoch lässt eine Flag-Formation auf dem Tages-Chart vermuten, dass ein Aufwärtstrend bevorstehen könnte. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte für heute eine gute Strategie sein.
USD/JPY
Nach zwei fehlgeschlagenen Versuchen den Fibonacci-Schlüssel-Wert von 99,50 zu durchbrechen handelt diese Paarung derzeit um den Wert von 98,80. Ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart lässt auf eine bevorstehende rückläufige Umkehr schließen. Zu verkaufen scheint für heute die richtige Wahl zu sein.
USD/CHF
Diese Paarung handelt derzeit um den Wert von 1,1430 und scheint auf dem besten Weg sich wieder mal am Wert von 1,1550 zu versuchen. Sollte die Paarung diesen Widerstandswert tatsächlich durchbrechen könnte ein zinsbullischer Trend einsetzen mit dem Potential ggf. sogar den Wert von 1,1700 zu erreichen.
Die Wild-Card
Gold
In den vergangenen Tagen wurde Gold um die $920 pro Feinunze gehandelt. Eine dreifache Doji-Formation auf dem Tages-Chart zeigt an, dass ein heftiger Umschwung bevorsteht. Ein zinsbullisches Cross des Slow Stochastic auf dem Tages-Chart lässt vermuten, dass dieser Umschwung aufwärts gerichtet sein wird. Hier könnte sich Forex -Händlern eine großartige Gelegenheit bieten sich diesem Trend zu einem sehr frühen Zeitpunkt anzuschließen.
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