Dienstag, 31. März 2009

Drohende Insolvenz bei US-Autofirmen kurbelt Dollar-Kurs an

Unruhen in der US-Automobilindustrie veranlassten Devisenhändler sich bei Dollar und Yen in Safe-Hafen-Positionen zu begeben. Des Weiteren trugen Verluste an den Aktienmärkten zu schwindendem Vertrauen in die Weltwirtschaft und zu geringerer Risikofreudigkeit bei.


Wirtschafts News

USD
Drohende Insolvenz bei Autoherstellern heizt Dollar-Käufe an


Der Dollar-Kurs setzte gestern seinen Aufschwung fort, da Befürchtungen über bevorstehende Insolvenzen am US-Automobilmarkt die Flucht in Safe-Hafen-Währungen auslöste. Dazu trugen auch Verluste an den US-Aktienmärkten bei, die von den Sorgen über die Automobil- und Banken-Sektoren hervorgerufen wurden. Der EUR/USD-Kurs schloss gestern bei 1,3190 gegenüber Vorwert von 1,3268, und der GBP/USD-Kurs bei 1,4256 gegenüber 1,4276.Für Devisenhändler gab es gestern keinerlei Veranlassung Positionen bei riskanteren Währungen zu beziehen. Am Wochenende erklärte US-Finanzminister Timothy Geithner, dass einige Banken wohl weitere Kapitalspritzen benötigen würden. Was die Märkte auch beeinflusste war die Haltung der Regierung Obamas, eher Insolvenzen am Automobilmarkt hinzunehmen als weitere Rettungspläne zu erstellen. Demzufolge hängen jetzt drohende Insolvenzen von General Motors und Chrysler über den Märkten. Eine solche Situation könnte auch nachteilige Wirkung auf die Finanzmärkte haben, da die Schulden dieser beiden Automobilfirmen im weltweiten Finanzsystem verwoben sind. In Hinsicht auf den heutigen Handel sollten Händler sich bewusst sein, dass um 12:30 MGZ das monatliche kanadische Bruttoinlandsprodukt bekannt gegeben wird. Der USD/CAD-Kurs legte heute um 1,2% zu, da der Markt ein Schrumpfen um 0,6% des kanadischen BIL im Januar erwartet. Sollte das Ergebnis jedoch schlechter als der prognostizierte Wert ausfallen, könnte der USD/CAD-Kurs heute bis zum Widerstandswert von 1,2700 ansteigen.

EUR
Ist Inflation ein Besorgnisgrund für den EUR?


Der EUR scheint sich auf Korrekturkurs zu befinden da auch die Gründe für seine Gewinne im Vergleich zum EUR immer deutlicher werden. Der EUR hat in den letzten 2 Tagen an Wert verloren. Grund dafür waren Befürchtungen über zukünftige währungspolitische Maßnahmen seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) und eine Abnahme der Risikobereitschaft. Gestern schloss der EUR im Vergleich zum Dollar im Minus, und der EUR/GBP-Kurs fiel auf 0,9250 gegenüber Vorwert von 0,9312.Es wird allgemein erwartet, dass die EZB später in der Woche den Leitzinssatz um weitere 50 Basispunkte senken wird. Es rankt sich jedoch immer noch eine Debatte um das Thema, ob die EZB weitere Schritte einleiten wird um den arg gebeutelten europäischen Kreditmarkt zu entlasten, indem sie langfristige Staatsanleihen aufkauft. Damit würde sie dem Vorbild der US-Notenbank und der Bank of Japan folgen. Gestern hielt der EZB-Präsident Trichet eine Rede vor dem europäischen Parlament und bestätigte, dass sich die europäische Wirtschaft seit Anfang des Jahres im Abschwung befindet. Bemerkenswert war übrigens auch die Herabstufung der Ratings der Staatsschulden der Republik Irland. Heute könnte der Kurs des EUR durch die Veröffentlichung des jährlichen Schätzwertes des Verbraucherpreisindexes (CPI) beeinflusst werden. Dieser ist ein frühzeitiger Indikator für die Inflationsrate in der EU. Trichet bestätigte gestern, dass derzeit kein nennenswertes Risiko einer Deflation bestünde und dass die EZB die Zielquote für Inflation nahe 2% gesetzt hat. Vom Verbraucherpreisindex wird angenommen, dass er um 0,7% ansteigen wird. Sollte der Wert tatsächlich höher liegen, widerspricht das den Äußerungen Trichets und könnte dem EUR beim heutigen Handel noch weiteren Schaden zufügen.

JPY
Yen im Aufwind aufgrund Risikovermeidendem Handel


Nachdem die Regierung Obama bekannt gab sie würde eine geordnete Insolvenz amerikanische Automobilhersteller befürworten und große Verluste an den Aktienmärkten zu verzeichnen waren, sah sich der USD/JPY heftiger Volatilität ausgesetzt. Die Paarung schloss bei 98,15 gegenüber Vorwert von 97,75. Die heftige Volatilität des USD/JPY-Kurses zeigte sich in einem Tiefstwert von 126,40 und einem Schlusswert von 130,05, nachdem der Tagesausgangswert bei 129,76 gelegen hatte. Diese war innerhalb der letzten 11 Tage die heftigste Bewegung des Yen zum EUR. Nachdem die japanischen Arbeitslosenzahlen schlimmer als erwartet ausgefallen waren, fiel der Yen in den frühen Stunden des japanischen Handels. Einige Wirtschaftswissenschaftler sind der Ansicht, dass die Arbeitslosenquote ihren Höchstwert noch nicht erreicht hat. Da das japanische Exportgeschäft sich weiter im Abschwung befindet wird den Herstellern über kurz oder lang nichts anderes übrig bleiben als Kosteneinsparung in Form von Arbeitsplatzstreichungen vorzunehmen. Händler sollten die für später am Tag vorgesehene Veröffentlichung des Tankan-Berichts im Auge behalten. Dieser ist eine wichtige Meßlatte für Stimmungen und Erwartungen der großen Industrieunternehmen der japanischen Wirtschaft. Die Bekanntgabe schlechter Ergebnisse bei diesem Indikator könnte zu einem Abschwung des Yen im Vergleich zu den anderen Haupt-Währungen führen.

Öl
Rohölpreis fällt unter $50 pro Barrel


Der Preis für Rohöl ist wieder einmal unter die psychologisch wichtige Marke von $50 pro Barrel gefallen. Der Rohölpreis stürzte gestern um 4,5% ab, da Befürchtungen für eine Insolvenz der drei größten US-Automobilhersteller der Nachfrage nach Rohöl einen Dämpfer verpassten und Aktienmärkte in Talfahrt versetzten. Die jüngste Erholung beim Dollar-Kurs trug auch zum Druck auf den Rohölpreis bei.Die Tatsache, dass die Weltwirtschaft nur sehr geringe Anzeichen der Erholung vermittelt trug ebenfalls zum Rückgang des Rohölpreises bei. Anhaltende Arbeitsplatzverluste und Verluste an den Aktienmärkten haben den Rohölpreis von seinem letztwöchigen Höchstwert von über $54 abstürzen lassen. Händler dürften heute auch kaum Unterstützung für den Ölpreis erwarten können, da um 2:00 MGZ der Bericht über das US Verbrauchervertrauen des Conference Boards veröffentlicht wird. Seien Sie nicht überrascht, wenn die Stimmung des amerikanischen Verbrauchers ziemlich am Boden liegt. Das könnte den Ölpreis heute sogar noch weiter drücken, ggf. gar bis auf den Wert von $48 pro Barrel.

Technische News
EUR/USD


Der RSI auf dem 4-Stunden-Chart zeigt den Kurs dieser Paarung im überverkauften Bereich, was heißen könnte, dass eine Aufwärtskorrektur bevorsteht. Die Aufwärtsrichtung des Slow Stochastic auf dem Tages-Chart bestätigt ebenfalls diese Annahme. Sobald die obere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.

GBP/USD
Das Tages-Chart zeigt gemischte Signale und sein RSI fluktuiert im neutralen Bereich. Der RSI auf dem Stunden-Chart bewegt sich jedoch bereits im überkauften Bereich, was darauf schließen lässt, dass in naher Zukunft eine rückläufige Korrektur stattfinden könnte. Sobald die untere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.

USD/JPY
Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic des Tages-Chart vermittelt gemischte Signale. Auch die Oszillatoren der 4-Stunden-Chart lassen eine eindeutige Tendenz nicht erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie hierbei auf deutlichere Signale auf dem Stunden-Chart.

USD/CHF
Das enge Range Trading setzt sich fort und die Paarung zeigt keinerlei klare Richtung an. Sie handelt derzeit um den Wert von 1,1480. Der RSI des 4-Stunden-Chart bewegt sich bereits im überkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass der jüngste Aufwärtstrend an Kraft verliert und eine rückläufige Korrektur bevorsteht. Sobald die untere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.

Die Wild-Card
Rohöl


Der Ölpreis ist wieder einmal gefallen und das Barrel Rohöl wird derzeit um die $48,93 gehandelt. Jetzt vermitteln alle Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart zinsbullische Signale, was heißt, dass der Ölpreis steigen könnte. Hier könnte sich Forex-Händlern eine großartige Gelegenheit bieten sich einem äußerst populären Trend anzuschließen.

Montag, 30. März 2009

Spekulationen über EZB Leitzinssenkungen verursachen Aufschwung beim Dollar

Der Dollar stieg im Vergleich zum EUR um 0,2%, da schwächer als erwartete Daten aus der Eurozone über Industrieaufträge und deutsche Inflationsrate das Vertrauen von Investoren etwas ankratzte und sie beim Safe-Hafen-Dollar Zuflucht nehmen ließ. Die EZB steht unter Druck es der US-Notenbank gleichzutun was das Aufkaufen von Staatsanleihen betrifft, gemeinhin Lockerung der Geldmarktpolitik genannt. Neben den Erwartungen, dass die EZB den Leitzinssatz um einen halben Prozentpunkt auf ein neues Rekordtief von 1,0% senken wird, ist man am Markt sehr gespannt darauf wie weit die EZB den anderen Zentralbanken, wie beispielsweise der US-Notenbank, beim Ergreifen unkonventioneller Schritte zur Belebung der Wirtschaftslage, folgen wird.


Wirtschafts News

USD
Könnte der Dollar seinen Aufwärtstrend fortsetzen?


Vergangene Woche ergab sich für Devisenhändler die außergewöhnliche Gelegenheit aus dem Ankauf von US-Dollar Profit zu ziehen. Die beiden führenden Währungen, durch die der USD seine Gewinne verzeichnete, waren der EUR und das GBP. Es scheint als hätte der USD seinen Aufwärtstrend einigen unerwarteten positiven Nachrichten zu verdanken, insbesondere was den Immobiliensektor betrifft. In der vergangenen Woche ergaben sich sowohl für Eigenheimverkäufe aus Bestand als auch für Verkäufe von Hausneubauten besser als erwartete Zahlen, was sich in den 4,72 Mio. Verkäufen fertiger Wohnhäuser und den 337.000 Verkäufen neu erbauter Wohnhäuser im Februar ergab. Diese Daten waren eine große Überraschung, da Experten für diese beiden Sparten recht trübe Zahlen in Aussicht gestellt hatten, und demzufolge schlug der Dollar einen sehr starken Aufwärtstrend ein. Außerdem sollte man nicht vergessen, dass die weltweite Rezession ihren Anfang in der schweren Krise des US-Immobilienmarkts hatte. Nun jedoch sorgen eine Reihe positiver Nachrichten auf diesem Bereich für einen recht schnellen Aufschwung des Dollar. Weitere positive Zahlen gab es vergangene Woche für die Umsätze langlebige Wirtschaftsgüter zu berichten, die ebenfalls besser als erwartet ausfielen. Während Experten für diesen Wirtschaftszweig für Februar ein Negativwachstum prognostiziert hatten, ergab sich in Wirklichkeit ein Realwachstum von annähernd 4,0%.In der vor uns liegenden Woche werden sehr wahrscheinlich zwei Haupt-Ereignisse die Richtung des Dollar bestimmen. Das erste werden die noch nicht abgeschlossenen, aber bereits vertraglich fixierten Immobilienverkäufe sein, von denen erwartet wird, dass sie die positive Richtung auf dem Immobiliensektor fortsetzen. Sollten sich unerwarteterweise jedoch negative Ergebnisse einstellen dürften sich die Befürchtungen von Investoren über die US-Wirtschaftslage wieder verstärken. Das zweite wichtige Ereignis wird am Freitag um 12:30 MGZ die Veröffentlichung des ADP-Berichts zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) sein. Wie sich in der Vergangenheit schon oftmals zeigte, setzen Investoren großes Vertrauen in die Glaubwürdigkeit dieses Gutachtens und reagieren sofort auf die entsprechenden Ergebnisse. Händler sollten diesen zwei führenden Wirtschaftsindikatoren große Aufmerksamkeit zollen, da sie sehr wahrscheinlich diese Woche richtungweisend für die Kursentwicklung des Dollar sein dürften.

EUR
Wird die EZB noch diese Woche den Leitzins auf 1,0% senken?


Eine äußerst volatile Woche mit vielen Höhen und Tiefen schloss mit einem starken Rückgang des EUR. Der EUR/USD-Kurs fiel bis auf fast 1,32 und der EUR/JPY fiel sogar unter 129,50.Ein Hauptgrund für den Rückgang des EUR war die wieder erwachsende Stärke des Dollar, der auch zum EUR anstieg. Ein weiterer und sogar noch wichtigerer Grund lag in der mangelnden Bereitschaft der Europäischen Zentralbank (EZB), einen Konjunkturplan für die Eurozone, nach dem Vorbild des amerikanischen Plans, auf die Beine zu stellen. Investoren sehen in der US-Wirtschaft nunmehr eine dynamische und flexible Volkswirtschaft, in der ihre Führer alles nur Denkbare tun, um die Situation nach besten Kräften zu meistern. Andererseits wird das Europäische Währungssystem langsam als eine konservative Organisation angesehen, die nur sehr zögerlich auf die sich verändernden Bedingungen der Weltwirtschaft reagiert. Investoren dürsten nach einem europäischen Konjunkturplan, und sollte es einen geben, wird das wahrscheinlich das Startsignal für einen Aufwärtstrend der europäischen Währung sein. In dieser Woche wird die EZB am Donnerstag den neuen Leitzinssatz bekannt geben, und es wird davon ausgegangen, dass dieser um 0,5% auf dann nur noch 1,00% gesenkt wird. Manche sagen, dieses sei zu wenig und käme zu spät, da die USA, Japan und Großbritannien ihre Leitzinssätze bereits auf unter 1,00% gesenkt haben, ohne dadurch große Wirkung auf ihre jeweilige Wirtschaft erzielt zu haben. Nichtsdestotrotz, sollte sich die EZB zu einer Leitzinssenkung durchringen, dürfte das eine sofortige Reaktion in Form eines Absinkens des EUR-Kurses zur Folge haben. Devisenhändler sollten auch die Rede von Jean-Claude Trichet am Montag verfolgen, da er möglicherweise das Thema der Leitzinssenkung ansprechen könnte. Solche Bemerkungen können einen heftigen Einfluss auf das Marktgeschehen haben.

JPY
Dem Aufwärtstrend des JPY wird Einhalt geboten


In der vergangenen Woche verzeichnete der JPY Aufwärtstrend im Vergleich zum EUR und GBP und gemischte Ergebnisse zum USD. Am stärksten war der Aufwärtstrend zum EUR ausgeprägt, da der EUR/JPY-Kurs auf den Wert von 129,40 fiel. Vergangene Woche wies die japanische Handelsbilanz für Februar ein Defizit von -0,04 Billionen zwischen ex- und importierten Gütern aus. Obwohl ein negativer Wert, so lag er doch um einiges besser als die prognostizierten -0,29 Billionen. Dieser Indikator hat einen sehr großen Einfluss auf die japanische Wirtschaft, da diese zu einem sehr großen Teil von ihrem Exportgeschäft abhängig ist. Ebenfalls letzte Woche stieg die Tokioter Kernrate des Verbraucherpreisindexes, der Änderungen beim Preis von Waren und Dienstleistungen erfasst, um 0,4% im März, was darauf hindeutet, dass sich die japanische Wirtschaft in einer Phase des Ausdehnens und nicht des Schrumpfens befindet. In der vor uns liegenden Woche werden die wichtigsten Wirtschaftspublikationen aus den USA und der Eurozone kommen. Nichtsdestotrotz sollten Händler Augenmerk auf den Tankan Index legen, der Dienstagnacht veröffentlicht wird. Diese Studie deckt eine weite Bandbreite örtlicher Hersteller ab und hat folglich großen Einfluss auf den Yen. Analysten sagen für diesen Index äußerst negative Zahlen voraus, was sich in einem rückläufigen Trend für den Yen auswirken könnte.

Öl
Wird der Rohölpreis wieder unter $50 pro Barrel fallen?


Kurz vor dem Wochenende ist der Rohölpreis dramatisch eingebrochen. Nachdem er bei über $54 pro Barrel seinen Spitzenwert erreicht hatte liegt der Rohölpreis derzeit bei $51,50 pro Barrel. Dieser Verfall des Ölpreises ist vorwiegend auf den stärker werdenden Dollar zurückzuführen. Der Preis für Rohöl wird in US-Dollar festgelegt, und demzufolge hat ein Aufwärtstrend beim USD die gegenteilige Wirkung beim Rohölpreis.Ein weiterer Faktor, der zum Rückgang beim Ölpreis beitrug, waren die Zahlen der US Rohöllagerbestände vom Mittwoch, die höher als erwartet ausfielen und besagten, dass gegenüber der Vorwoche 3,3 Mio. zusätzliche Barrel Rohöl von Firmen gehortet wurden. Die Kombination von hohem Bestand und starkem Dollar bilden eine einfache Formel für den Rückgang des Rohölpreises.In dieser Woche sollten Händler die weltweiten Wirtschaftsnachrichten, insbesondere sie aus den USA, aufmerksam verfolgen, da diese sehr wahrscheinlich den Ölpreis bestimmen werden. Man sollte bedenken, dass, solange der Dollar weiter steigt, der Rohölpreis weiter fallen wird, und das ggf. sogar bis zu $50 pro Barrel.

Technische News

EUR/USD
Das 4-Stunden-Chart zeigt, dass sich diese Paarung weiterhin im rückläufigen Channel bewegt. Der RSI auf dem Tages-Chart hat jedoch die 30-Linie gekreuzt, was besagt, dass der Markt überverkauft ist. Der Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart zeigt ebenfalls ein neuerliches zinsbullisches Cross, was besagt, dass ein Aufwärtstrend bevorstehen könnte. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte eine bevorzugte Vorgehensweise sein.

GBP/USD
Der rückläufige Trend hat noch viel Kraft in sich, da die Paarung sich derzeit um den Wert von 1,4210 bewegt. Der RSI auf dem Stunden-Chart zeigt noch viel weiteren Spielraum an. Der nächste Zielkurs dürfte bei 1,4143 liegen. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte für heute die richtige Wahl sein.

USD/JPY
Das 4-Stunden-Chart vermittelt gemischte Signale und sein Slow Stochastic bewegt sich im neutralen Bereich. Jedoch bewegt sich der RSI auf dem Tages-Chart bereits im überkauften Bereich, was bedeuten könnte, dass in nächster Zukunft eine rückläufige Korrektur zu erwarten ist. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte eine gute Strategie sein.

USD/CHF
Auf dem Stunden-Chart zeigt sich eine sehr ausgeprägte zinsbullische Formation, während sich die Paarung im unteren Bereich bewegt. Zusätzlich weisen alle Oszillatoren auf dem Tages-Chart aufwärts, was besagt, dass sich die zinsbullische Bewegung noch fortsetzen könnte. Zu kaufen könnte hier heute die richtige Strategie sein.

Die Wild-Card

Öl
Diese Ware unterlag über das Wochenende einer rückläufigen Bewegung, und das kann sich auch noch eine Weile so fortsetzen. Alle Charts vermitteln leichte rückläufige Signale, jedoch kann es während diesem Abwärtstrend auch kurzzeitige Korrekturen geben. Folglich können Forex-Händler ihre Gewinne maximieren indem sie bei Höchstständen verkaufen und sich den rückläufigen Trend zunutze machen.

Freitag, 27. März 2009

Veröffentlichung neuer Wirtschaftsdaten setzt Dollarkurs in Bewegung

Der Dollar hat zunehmend an Stärke zugelegt nachdem die sich erholenden US Aktienmärkte dazu beitrugen den dramatischen Kursrückgang der vergangenen Woche noch zu verstärken. Zum Ende dieser Woche werden eine ganze Anzahl von Wirtschaftsdaten, die heute bekannt gegeben werden, Händlern ausreichend Gelegenheit geben dem Markt, bei einer sehr viel höheren Volatilität als normal, beizutreten.


Wirtschafts News

USD
Dollarkurs-Erholung setzt sich fort


Der Dollar stieg gestern im Vergleich zu den meisten seiner Währungsrivalen während riskantere Währungen bei Anlegern in Ungnade fielen. Trotz der Gewinne an den US Aktienmärkten machte der Dollar Boden gut, da die Wahrscheinlichkeit weiterer europäischer Leitzinssenkungen drohend über den Währungsmärkten schwebte. Zum Ende des Handels am Donnerstag hatte sich beim EUR/USD-Kurs, trotz großer Volatilität den ganzen Tag über, nur wenig geändert. Der USD/JPY-Kurs schloss im Plus bei 98,32 gegenüber Vorwert von 97,77. Zum britischen Pfund Sterling schloss der Dollar ebenfalls im Plus bei 1,4481 gegenüber Vorwert von 1,4585. Der dramatische Ausverkauf des Dollar scheint ein wenig nachgelassen zu haben, da der gestrige Handel von reduziertem Marktrisiko und zukünftigen Leitzinssätzen geprägt war. Vergangene Woche wurde der Dollar noch kräftig verkauft, was durch die Bekanntgabe der Lockerung der Geldmarktpolitik, seitens der US-Notenbank ausgelöst wurde. Langsam kehrt jedoch der Devisenmarkt zu einem relativ normalen Handelsverhalten zurück, da Händler keinen Sinn darin sehen, angesichts des wirtschaftlichen Niedergangs Risiken bei höheren Ertrag abwerfenden Währungen einzugehen. Der heutige Handel dürfte geprägt sein von einer Anzahl Wirtschaftsindikatoren rund um Konsumausgaben und Verbraucherverhalten. Erwartet werden heute die Zahlen für Verbraucherausgaben und der revidierte Gesamtindex zur Wirtschafts- und Verbraucherstimmung für die Eurozone. Besser als erwartete Ergebnisse bei diesen Daten dürften dem Dollar einen weiteren Schub verleihen, während die Währung weiterhin auf dem Weg ist die Verluste der vergangenen Woche wieder wettzumachen. Es steht zu erwarten, dass der EUR/USD-Kurs heute unter den Wert von 1,3500 fallen dürfte.

EUR
EUR bereit für weitere Leitzinssenkung


Der EUR erzielte gestern gemischte Ergebnisse, da der Markt bereits beginnt die europäische Währung im Licht einer neuerlichen Leitzinssenkung zu sehen. Verglichen zum Dollar verzeichnete der EUR einen leichten Rückgang, während er zu den anderen Währungs-Kreuzen durchweg anstieg. So schloss der EUR/JPY-Kurs im Plus bei 133,41 gegenüber Vorwert von 132,67 und der EUR/GBP-Kurs bei 0,9368 gegenüber 0,9301.Marktteilnehmer bereiten sich bereits darauf vor die Kurse eingedenk einer neuerlichen Leitzinssenkung durch die Europäische Zentralbank (EZB) festzulegen. In der kommenden Woche wird sich die EZB zusammensetzen um zu beraten, ob der Leitzinssatz einer neuerlichen Senkung vom gegenwärtigen Satz von 1,5% bedarf. Ein Politiker der sich in dieser Angelegenheit bereits zu Wort gemeldet hat ist der britische Premierminister Gordon Brown. Während einer Pressekonferenz sagte Brown, er erwarte, dass der europäische Leitzins unter seinen derzeitigen Satz gesenkt werde. Vielleicht mangelt es Premierminister Brown aus nahe liegenden Gründen ja an EUR. Händler sollten heute ihre Aufmerksamkeit auf einige wichtige Wirtschaftspublikationen aus der Eurozone und aus Großbritannien richten. Aus Europa erwarten wir die Zahlen für den Auftragseingang in der Industrie. Hier werden schlechtere Zahlen prognostiziert, die verdeutlichen wie schwer die Rezession ist, die Europa im Griff hat. Aus Großbritannien werden die Zahlen der Leistungsbilanz erwartet. Diese könnten das Potential in sich tragen den Markt zu überraschen. Besser als erwartete Ergebnisse könnten beim heutigen Handel dem GBP im Vergleich zum EUR ein wenig Auftrieb verleihen.

JPY
Yen wohlmöglich von neuem Widerstands-Level


Der Yen verlor beim gestrigen Handel im Vergleich zum Dollar, jedoch begann sich der Trend heute beim frühen japanischen Handel umzukehren. Jüngste Gewinne an den Aktienmärkten haben sich für den Yen als ärgerlich herausgestellt. Die japanische Währung wurde schon immer als Safe-Hafen-Anlage angesehen, doch jüngste Verschiebungen bei den Safe-Hafen-Währungen waren dem Yen nicht freundlich gestimmt. Schuld daran ist möglicherweise die zugrunde liegende Schwäche der japanischen Wirtschaft und der rapide Niedergang des Exportgeschäfts des Landes.Der Yen rutschte verglichen zum Dollar auf 98,32 gegenüber Vorwert von 97,77. Zum britischen Pfund Sterling schloss der JPY leicht im Plus bei 142,40 gegenüber 142,63. Den bemerkenswertesten Verlust verzeichnete der JPY zum EUR, wo der EUR/JPY-Kurs um 74 Pips im Plus bei 133,41 schloss. Das Haushaltsjahr in Japan kommt Ende März zum Ende. Im neuen Jahr könnten wir durchaus einen Kurs von 100,00 Yen zum US-Dollar auf uns zukommen sehen. Dieser Widerstands-Level ist von großer Wichtigkeit, da der USD/JPY-Kurs seit Anfang November diesen Wert nicht wieder erreicht hat.

Rohöl
Rohölpreis im Aufschwung


Der Rohölpreis stieg während des Handels am Donnerstag und verzeichnete weitere Gewinne zu denen der vergangenen Wochen. Der Rohölpreis schloss um etwas über $1,50 oder 3% im Plus bei $53,81 pro Barrel. Die Erholung an den US Aktienmärkten, nach den Verlusten zu Beginn des Jahres, hat sicherlich zum weiteren Preisanstieg beim Rohöl beigetragen. Desgleichen trifft auf den zunehmenden Optimismus von Investoren zu, der vergangene Woche durch eine ganze Reihe positiver Wirtschaftsdaten aus den USA ausgelöst wurde. Dem Aufwärtstrend in den vergangenen zwei Wochen liegt eine Reihe von Faktoren zugrunde, die sich positiv auf den Preis des Rohöls ausgewirkt haben. Die Erholung an den Aktienmärkten steht in direkter Beziehung zum Preisanstieg beim Rohöl. Das hat auch Hoffnungen genährt, dass sich auch die Nachfrage erhöhen werde. Positiv auf den Preis wirkte sich auch die standfeste Verpflichtung der OPEC aus die Rohöl-Fördermengen weiterhin reduziert zu halten. All das zusammen mit einem schwachen US Dollar und wir haben einen Aufschwung beim Ölpreis. Händler könnten ggf. von kurzfristigen Spitzenwerten von $55 pro Barrel profitieren.

Technische News

EUR/USD
Das typische Range Trading auf dem 4-Stunden-Chart setzt sich fort. Beide, RSI und Slow Stochastic auf dem Stunden-Chart bewegen sich im neutralen Bereich. Der RSI auf dem Tages-Chart bewegt sich jedoch bereits im überkauften Bereich, was anzeigt, dass in nächster Zukunft eine rückläufige Korrektur bevorsteht. Sobald die untere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.

GBP/USD
Der zinsbullische Trend verliert an Kraft und die Paarung scheint sich um den Wert von 1,4480 zu konsolidieren. Der RSI auf dem 4-Stunden-Chart bewegt sich jedoch bereits im überkauften Bereich, was anzeigt, dass der jüngste Aufwärtstrend an Kraft verliert und eine rückläufige Korrektur bevorsteht. Sobald die untere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.

USD/JPY
Das Stunden-Chart zeigt gemischte Signale und sein RSI bewegt sich im neutralen Bereich. Auf dem Slow Stochastic des Tages-Chart bildet sich jedoch ein rückläufiges Cross, was bedeutet, dass in nächster Zukunft eine rückläufige Korrektur stattfinden könnte. In diesem Fall sollten Händler erst einsteigen nachdem die Grenze der Handelsspanne überwunden ist.

USD/CHF
Der Kurs dieser Paarung scheint sich beim RSI auf dem Tages-Chart im überverkauften Bereich zu bewegen, was besagt, dass eine Aufwärtskorrektur bevorsteht. Die Aufwärtsrichtung des Momentum Oszillators auf dem 4-Stunden-Chart bestätigt diese Annahme. Sobald die obere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.

Die Wild-Card

Rohöl
Der Rohölpreis stieg in den vergangenen zwei Wochen recht erheblich und erreichte seinen Spitzenwert bei $53,75 pro Barrel. Der RSI des Tages-Chart bewegt sich jedoch bereits im überkauften Bereich, was bedeuten könnte, dass der jüngste Aufwärtstrend an Kraft verliert und eine rückläufige Korrektur bevorsteht. Hier könnte sich Forex-Händlern eine gute Gelegenheit bieten sich einem Trend zu einem sehr frühen Zeitpunkt anzuschließen.

Donnerstag, 26. März 2009

EUR/USD Volatilität lautet die Tagesordnung

Viele Devisenhändler müssen blind gewesen sein, um nicht die heftige Volatilität bemerkt zu haben die sich bei der bedeutendsten Währungspaarung der Welt, dem EUR/USD, in der letzten Zeit ergeben hat. Dieses Tauziehen zwischen den beiden größten Welt-Währungen entstand, da beide Seiten aggressive Schritte unternommen haben um die Rezession zu bekämpfen. Während in den USA weiter positive Wirtschaftsnachrichten veröffentlicht werden und die Eurozone Überlegungen anstellt, ähnliche Schritte wie die USA zu unternehmen, wird sich die heftige Volatilität dieser Paarung zweifelsohne bis weit in die kommende Woche fortsetzen.


Wirtschafts News

USD
Dollar im Abschwung aufgrund erhöhter Risikobereitschaft


Nachdem US-Finanzminister Timothy Geithner verkündete, er stehe der Ausweitung der besonderen Bezugsrechte des Internationalen Währungsfond (IWF) aufgeschlossen gegenüber, schloss der Dollar am Mittwoch im Vergleich zu einigen seiner Währungspartner im Minus. So sackte der USD gestern verglichen zum EUR ab und schloss bei 1,3569. Ähnlich verhielt es sich beim CHF, und die Paarung rutschte von 1,1299 auf 1,1227 bei Handelsschluss. Eine enttäuschend verlaufene Versteigerung von US-Bundesanleihen stoppte den am frühen Morgen stattgefundenen Aufschwung am US-Aktienmarkt, doch schüttelten Investoren diese Enttäuschung letztlich ab und konzentrierten sich auf die positiven Wirtschaftsdaten. Laut Regierungsbericht stiegen die Verkäufe von Hausneubauten im Februar überraschenderweise an, nachdem sie zuvor auf einem Rekordtief angelangt waren. Es waren die heftig gesunkenen Preise und niedrigen Hypothekenzinsen die die Käufer köderten. Ebenso unerwartet war die Erholung bei den Umsätzen langlebiger Wirtschaftsgüter im selben Monat.Jedoch ist die Nachfrage nach Hausneubauten aufgrund der höchsten Arbeitslosenquote seit einem viertel Jahrhundert und gesunkenem Haushaltseinkommen begrenzt, was zeigt, dass der gesamte Immobilienmarkt sich doch nicht so schnell erholen wird, auch wenn die Maßnahmen zur Senkung der Darlehenskosten und der Verringerung der Hypothekenvorgaben langsam greifen. Folglich könnten Investoren in den kommenden Wochen ihre Dollar-Positionen aufgeben, da ihnen klar wird, dass die US-Wirtschaft noch einen langen Weg der wirtschaftlichen Gesundung vor sich hat. Investoren dürften auch weiterhin mit ungewöhnlicher Kurs-Volatilität bei EUR/USD rechnen, da diese Paarung Anstrengungen unternimmt sich zu stabilisieren und neue Unterstützungs- und Widerstandslinien zu finden. Solch große Kursschwankungen, wie hier gesehen, sind nicht an der Tagesordnung und bieten eine ausgezeichnete Gelegenheit sie sich für ergiebige Kursgewinne zu Nutzen zu machen. Kurzfristig könnte der Dollar im Vergleich zum EUR noch weiter sinken, da Händler sich nach riskanteren Anlagewerten umsehen.

EUR
Trotz negativer Daten EUR weiter im Aufschwung


Obwohl der gestrige Tag für die Eurozone viele relativ negative Wirtschaftsdaten sah, gelang es dem EUR doch im Vergleich zu den meisten seiner Währungspartner zuzulegen. Zum Dollar stieg der EUR um nahezu 100 Punkte und schloss bei 1,3569. Zum CHF bewegte sich der EUR nur in einer recht kleinen Handelsspanne, und die Paarung schloss bei 1,5231. Zum britischen Pfund Sterling legte der EUR beeindruckende 120 Punkte zu und schloss bei 0,9301. Auch zum Yen verzeichnete die europäische Währung kräftige Kursgewinne und schloss den Handel am Mittwoch 85 Punkte im Plus bei 132,67.Das wichtigste wirtschaftliche Ereignis der Eurozone war gestern die Bekanntgabe des deutschen Ifo Geschäftsklimaindex. Dieser Wert fiel im März auf den niedrigsten Stand seit über 26 Jahren, was der Vermutung Nahrung gab, dass sich die Rezession in der größten Volkswirtschaft der Eurozone noch weiter verstärkt. Experten gehen davon aus, dass diese negativen Daten zusätzlichen Druck auf die Europäische Zentralbank (EZB) ausüben werden, den Leitzinssatz in naher Zukunft weiter zu senken. Das könnte sich langfristig auf den EUR auswirken, doch kurzfristig können Devisenhändler sich den EUR zunutze machen, um mit dieser Währung gute Gewinne zu verzeichnen. Für heute dürfte der wichtigste Wirtschaftsindikator der in der Eurozone veröffentlicht wird, die für 7:00 MGZ vorgesehene GfK-Konsumklimastudie sein. Experten rechnen damit, dass diese Zahl leicht unter der des Vorwerts liegen wird. Händler sollten dieser Publikation große Aufmerksamkeit zollen, da ein besser als erwartetes Ergebnis dem EUR weiterhin auf kurze Zeit Auftrieb verleihen könnte. Händler sollten ebenfalls die Einzelhandelsumsätze aus Großbritannien um 9:30 MGZ und die neuen Arbeitslosenzahlen aus den USA um 12:30 MGZ beachten, da diese Zahlen die Richtung der Haupt-Währungskreuze des EUR für die kommende Woche bestimmen könnten.

JPY
Yen weiter auf Talfahrt im Vergleich zum EUR


Der Yen schloss den gestrigen Handel mit gemischten Ergebnissen im Vergleich zu seinen Haupt-Währungspartnern. Zum USD blieb der JPY am Mittwoch weitgehend unverändert und schloss bei 97,77. Auch zum EUR verhielt sich der JPY rückläufig und die Paarung schloss 85 Punkte höher bei 132,67. Im Verlauf des vergangenen Monats ist diese Paarung um über 2.200 Punkte angestiegen, da Investoren das Vertrauen in die japanische Währung verloren haben. Zum GBP machte der JPY jedoch recht bemerkenswerte Gewinne und schloss fast 90 Punkte im Plus bei 142,63. Andererseits handelt es sich hier nur um eine leichte Richtungsumkehr bei diesen zwei Währungen, da der JPY verglichen zum GBP beim Handel in dieser Woche dramatisch zurückgegangen war. Der Zusammenbruch des japanischen Exportmarktes dürfte die Stimmung unter den größten Herstellern des Landes im März auf den tiefsten Stand in mehr als 30 Jahren drücken, was weitere Investitionskürzungen und Arbeitsplatzverluste nach sich ziehen könnte. Das Exportgeschäft erleidet seit November jeden Monat neue Rekordeinbrüche, da sich die amerikanischen und europäischen Verbraucher immer mehr einschränken. Der Zusammenbruch der US-Verkäufe zwang Toyota tausende Arbeitsplätze abzubauen und die Inlandsproduktion in diesem Quartal um die Hälfte zu kürzen. Der Autohersteller wird vielleicht erst gar im 3. Quartal dieses Jahres die Produktion wieder erhöhen. Heute sollten Devisenhändler die Wirtschaftsveröffentlichungen aus Japan, den USA, der Eurozone und Großbritannien beachten, da diese sich alle kurzfristig auf den Kurs des JPY auswirken können.

Rohöl
Ölpreis bleibt stark trotz Anstieg der US-Rohöllagerbestände


Der Rohölpreis blieb gestern stark und sank um nur 12 Cents, obwohl die US-Rohöllagerbestände mit 3,3 Mio. Barrel, um sehr viel mehr als vorhergesagt, anstiegen. Die International Energy Agency (IEA) gab bekannt, dass der Gesamtlagerbestand auf 356,6 Mio. Barrel, also 15,6% über Vorjahr und den höchsten Stand seit 1993, angestiegen ist. Gäbe es nicht diese Bestandsdaten wäre der Rohölpreis um mehrere Prozent gestiegen, da in den USA recht beeindruckende Wirtschaftsdaten veröffentlicht worden waren. So haben die Verkäufe von Hausneubauten und die Umsätze langlebiger Wirtschaftsgüter am Mittwoch immerhin erreicht, dass der Rohölpreis nicht abgerutscht ist. Es sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass der Rohölpreis in den vergangenen zwei Wochen kontinuierlich gestiegen ist und die US-Regierung plant faule Papiere von Banken aufzukaufen. Außerdem kommen aus den USA eine ganze Anzahl positiver Wirtschaftsdaten. Das zusammen mit einem schwächeren Dollar veranlasste Investoren bei Handelsgütern wie dem Rohöl Zuflucht zu suchen. Sollten aus den USA weiter so positive Wirtschaftsnachrichten kommen und die amerikanische Regierung weiterhin so aggressiv die derzeitige Finanzkrise bekämpfen, könnte der Rohölpreis bis Mitte April sogar bis auf $60 pro Barrel steigen.

Technische News

EUR/USD
Diese Paarung vollzog in den vergangenen Tagen ein Range Trading und läuft jetzt auf eine anscheinend recht intensive volatile Bewegung zu. Nach einem recht kräftigen Kursanstieg letzte Woche befindet sich die Paarung in einer Abwärtskorrektur um seinen wahren Kurs zu finden. Während die meisten Oszillatoren anfangen sich in den neutralen Bereich zu begeben zeigt der RSI des Tages-Chart diese Paarung im überkauften Bereich, was heißt, dass noch Raum für eine Abwärtskorrektur besteht. Die Bollinger Bands auf dem Stunden-Chart verengen sich. Demzufolge dürften wir heute eine Abwärtsbewegung zu sehen bekommen. Zu verkaufen könnte heute eine kluge Wahl sein.

GBP/USD
Der RSI auf dem Stunden- und dem Tages-Chart zeigt, dass sich diese Paarung im überkauften Bereich bewegt, was auf eine bevorstehende Abwärtskorrektur hindeuten könnte. Das rückläufige Cross des Slow Stochastic auf dem Tages-Chart bestätigt diese Annahme. Allerdings scheint der Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart ein zinsbullisches Cross aufzuzeigen, was belegt, dass diese Paarung tatsächlich ein Range Trading mit klaren Hochs und Tiefs vollzieht. Ein guter Schritt könnte heute den ganzen Tag über sein, bei Tiefständen zu kaufen und bei Höchstständen zu verkaufen.

USD/JPY
Der jüngste Aufwärtstrend hat den Kurs dieser Paarung in den überkauften Bereich des RSI auf dem Stunden-Chart gedrückt, was auf eine bevorstehende Abwärtskorrektur hinweist. Der Slow Stochastic auf dem Stunden- und dem Tages-Chart zeigt die Bildung eines rückläufigen Cross, was die Annahme einer Abwärtsbewegung bestätigt. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte für heute eine kluge Wahl sein.

USD/CHF
Bei nur sehr wenig Bewegung in den vergangenen Tagen verbleibt diese Paarung nun schon seit einiger Zeit in seinem Range Trading Verhalten. Die meisten Oszillatoren vermitteln neutrale Indikatoren, doch zeigt sich beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart neuerdings ein zinsbullisches Cross, was auf eine Korrektur der heftigen Abwärtsbewegung der vergangenen Woche hindeutet. Da der wöchentliche Momentum-Oszillator immer noch aufwärts zeigt, könnte für heute eine kluge Wahl sein: bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.

Die Wild-Card

NZD/USD
Die andauernde Aufwärtsbewegung dieser Paarung hat letztlich den Kurs beim RSI auf dem Stunden- und Tages-Chart in den überkauften Bereich gedrängt. Nicht nur das, sondern bei den Slow Stochastic Oszillatoren des Stunden-, 4-Stunden- und Tages-Chart bildet sich oder hat sich auch ein rückläufiges Cross gebildet. All dieses deutet auf eine unmittelbar bevorstehende Abwärtskorrektur hin. Forex -Händler hätten die Gelegenheit abzuwarten bis die untere Grenze der Handelsspanne überwunden ist, zu verkaufen und dann entsprechend zu reagieren.

Mittwoch, 25. März 2009

Ein Tag voller Wirtschaftsnachrichten verspricht große Volatilität

Nachdem der gestrige Handel relativ ruhig verlief ist der heutige angefüllt mit wichtigen Wirtschaftsnachrichten, die große Auswirkungen haben dürften und somit heftige Volatilität in den Markt bringen. FOREXYARD empfiehlt seinen Händlern aus der Vielfalt der Publikationen insbesondere den deutschen IFO Geschäftsklimaindex, die US Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter, die US Neubauverkäufe sowie die US Rohöllagerbestände im Auge zu behalten.


Wirtschafts News

USD
Dollarkurs steigt da Investoren Erholung des US-Marktes erwarten


Die US-Währung verzeichnete am Dienstag Gewinne im Vergleich zu seinen japanischen und europäischen Währungspartnern. Das war die Folge von sich zunehmend breit machendem Optimismus über die Pläne der US-Regierung faule Papiere aus den Bilanzen der Banken entfernen zu wollen, was Investoren dazu veranlasste im Dollar als Safe-Hafen-Währung zu investieren. Der USD stieg im Vergleich zum japanischen Yen von 96,94 auf 97,87 und zum EUR auf $1,3464 gegenüber $1,3633 am späten Montag. Unterstützung erhielt der Dollar auch von der zunehmenden Überzeugung vieler Marktteilnehmer, dass die Maßnahmen der US-Notenbank zur Lockerung der Geldmarktpolitik (Aufkaufen von US-Staatsanleihen im großen Rahmen) nicht, wie von vielen ursprünglich vermutet, den Wert des Dollar untergraben werde. Zum britischen Pfund Sterling jedoch fiel der Dollar au $1,4778, den niedrigsten Stand seit dem 10. Februar, was auf einen unerwarteten Anstieg der Inflationsrate in Großbritannien zurückzuführen ist. Der am Montag von US Finanzminister Timothy Geithner verkündete Regierungsplan stoppte den Abstieg des Dollar, der durch die Bekanntgabe der US-Notenbank ausgelöst wurde, ihre große Bilanzerweiterung werde das Aufkaufen von US-Staatsanleihen beinhalten. Entgegen der ursprünglichen Reaktion auf die Lockerung der Geldmarktpolitik seitens der US-Notenbank, den Dollar zu verkaufen, änderten einige Marktteilnehmer ihre Meinung. Vielleicht wird es den USA ja doch gelingen die Weltwirtschaft aus der Rezession herauszuführen. Obwohl eine Lockerung der Geldmarktpolitik aufgrund des vermehrten Geldflusses zu Inflation führen kann, vertreten Wirtschaftswissenschaftler die Ansicht, dass nichts zu tun, aufgrund von Deflation und wirtschaftlicher Stagnation, für den Dollar noch viel schlimmere Konsequenzen haben dürfte. Es scheint, als würde der US-Konjunkturplan langfristig gesehen dem Dollar im Vergleich zu Yen und Euro zum Vorteil gereichen.

EUR
EUR im Abschwung zum Dollar aber stabil zum Yen


Der EUR kam unter ziemlichen Druck, als Regierungskreise in der Eurozone ausgerechnet zu dem Zeitpunkt da Zahlen belegten, dass der Produktions- und Dienstleistungssektor weiter erheblich geschrumpft sei, verlauten ließen, der Leitzinssatz der Region könne noch weiter fallen. Der EUR fiel 0,9% zum Dollar auf $1,3508, nachdem er vergangene Woche mit $1,3739 den höchsten Stand seit zwei Monaten erreicht hatte. Zum japanischen Yen stieg der EUR um 0,1% auf 132,40 Yen, nachdem er zuvor bereits 134,50 Yen erreicht hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) gab bekannt, dass noch Spielraum bestehe was den Leitzinssatz betrifft. Das geht einher mit den Bemerkungen des EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichet, der sagte, der Leitzinssatz könne noch weiter gesenkt werden, wenn damit der Wirtschaft der Eurozone geholfen werden kann.Obendrein gab es noch weitere negative Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone. Die Meßlatten des Produktions- und Dienstleistungssektor der Eurozone zeigen eine sich quälende Wirtschaft in der Firmen Arbeitsplätze abbauen und Preise senken müssen. Das britische Pfund Sterling hingegen überraschte mit einem 0,7%igen Anstieg zum Dollar auf $1,4672, nachdem der britische Verbraucherpreisindex im Februar auf 3,2% gegenüber 3,0% im Januar angestiegen war. Das Pfund Sterling sackte im letzten Jahr um 23% zum EUR ab und um 26% zum Dollar, nachdem die Wirtschaft Großbritanniens in seine erste Rezession seit 1991 rutschte und britische Banken Rekordverluste verzeichneten, was die Bank of England dazu veranlasste den Leitzinssatz in 2009 mit 0,5% auf den niedrigsten Satz aller Zeiten zu setzen. Beim gestrigen Handel legte das GBP mit 91,73 zum EUR etwas zu und erzielte den höchsten Wert seit dem 16. März, mit 93,56 Pence. Zum Yen stieg die Währung gar um 2,7% auf 145,09, den höchsten Wert seit dem 1. Dezember. Die britische Währung könnte sich bis zum Mai im Vergleich zum USD sogar bis auf $1,50 entwickeln, falls dem GBP der Durchbruch durch den Schlüsselwert von $1,4650 gelingt.

JPY
Yen im Abschwung da Nachfrage nach Safe-Hafen-Währungen abnimmt


Die japanische Währung machte am Mittwoch kleine Fortschritte zum EUR und zum AUD und bewegte sich somit ein wenig von dem fünfmonatigen Tiefststand fort, da ein Rückgang am japanischen Aktienmarkt das Aufkaufen höhere Erträge abwerfender Währungen auslöste. Der Yen stieg auf 131,39 zum EUR gegenüber 131,81 beim gestrigen späten Handel in New York, wo er mit 134,51 den niedrigsten Stand seit dem 21. Oktober erreicht hatte. Obwohl der Yen etwas Boden gutgemacht hat, nachdem er am Dienstag auf ein 5-Monats-Tief zum EUR und ein 4-Monats-Tief zum australischen Dollar gefallen war, vermuten Experten, dass er auch weiterhin das Nachsehen haben wird. Die Reaktion des JPY war etwas verhalten als die japanische Handelsbilanz im Februar einen Überschuss auswies. Dieser Überschuss von 82,4 Mrd. Yen ($841,6 Mio.) steht im Widerspruch zu dem von Wirtschaftswissenschaftlern prognostizierten Defizit von 10,9 Mrd. Yen. Der Überschuss folgt dem größten Defizit aller Zeiten im Januar, als das Exportgeschäft, aufgrund des weltweiten wirtschaftlichen Abschwungs, drastisch zurückging.Die Bedeutung des Yen als Safe-Hafen-Währung hat ganz offensichtlich abgenommen, und es besteht kein Grund für Händler daran etwas zu ändern. Investoren hatten auch gezögert den Yen zu kaufen als die Bank of Japan die Anzahl der aufzukaufenden Staatsanleihen erhöhte um den Kreditmarkt aufzutauen. Stattdessen bevorzugen Investoren Währungen deren Zentralbanken Leitzinssätze von über 0% haben und bei denen es, wie dem australischen Dollar, unwahrscheinlich ist, dass sie eine Lockerung der Geldmarktpolitik betreiben werden.

Rohöl
Ölpreis bleibt stabil in Erwartung der US-Rohöllagerbestände


Der Preis für Rohöl stieg am Dienstag etwas, nachdem der US Aktienmarkt in Aufschwung geriet, als der Optimismus über den Regierungsplan, faule Papiere aufzukaufen um die Banken zu entlasten und die US-Wirtschaft anzukurbeln, um sich griff. Der Zugewinn war allerdings nur sehr gering, da Händler die neuesten Zahlen der US-Rohöllagerbestände abwarteten, von denen Experten annehmen, dass sie eine Zunahme aufweisen. Der Rohölpreis schloss gestern bei $53,98 pro Barrel nachdem er zuvor am Tag mit $54,20 den höchsten Stand seit 3 Monaten erreicht hatte. Experten erwarten, dass die neuen Zahlen der US Energy Information Administration am Mittwoch eine Zunahme von 1,2 Mio. Barrel bei den Rohöllagerbeständen aufweisen werden. Der Energiebedarf beim weltgrößten Energieverbraucher hat durch die wirtschaftliche Schmelze schwer gelitten, und die Lagerbestände haben zugenommen, da der weltweite Energieverbrauch zum ersten Mal seit einem viertel Jahrhundert rückläufig ist. Der Rohölpreis hat sich zwar von seinem Tiefstand von unter $33 im letzten Dezember erholt, was auf die aggressive Förderdrosselungspolitik seitens der Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) zurückzuführen ist, bleibt jedoch immer noch knapp $100 unter dem Spitzenwert vom vergangenen Sommer. Die OPEC vereinbarte auf ihrem Treffen in Wien am 15. März die Fördermengen stabil zu halten, da Bedenken geäußert wurden, dass ein höherer Ölpreis der ohnehin schwächelnden Weltwirtschaft noch größeren Schaden zufügen könnte. Die Ölminister versprachen sich strikt an die im letzten Jahr vereinbarten Rekordkürzungen zu halten um dem Rohölpreis den Rücken zu stärken.

Technische News

EUR/USD
Nachdem es seit Beginn der Handelswoche um knapp 300 Pips gefallen ist scheint sich dieses Paar jetzt um den Wert von 1,3470 zu konsolidieren. Jedoch zeigt der MACD Indikator auf dem 4-Stunden-Chart, dass das rückläufige Momentum noch über Potential verfügt. Zu verkaufen scheint für heute eine kluge Entscheidung zu sein.

GBP/USD
Das Cable zeigte in letzter Zeit einen recht friedlichen Handel ohne große heftige Bewegungen. Jetzt jedoch zeigt sich auf dem Tages-Chart ein rückläufiges Cross, was vermuten lässt, dass sich diese Paarung am Rand eines Abwärtstrends befindet. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte für heute eine gute Strategie sein.

USD/JPY
Nach zwei fehlgeschlagenen Versuchen den Wert von 98,50 zu durchbrechen scheint es, als hätte die USD/JPY-Paarung ihren Wochenhöchststand erreicht. Da derzeit alle Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart rückläufige Signale vermitteln und die Bollinger Bands auf dem Stunden-Chart sich verengen, scheint es als könnte heute ein Aufwärtstrend ausgelöst werden.

USD/CHF
Das 4-Stunden-Chart dieser Paarung zeigt rückläufige Signale, und beim Slow Stochastic Oszillator hat sich ein rückläufiges Cross gebildet. Die Bollinger Bands scheinen sich auch zu verengen, was das Potential für einen kräftigen Durchbruch aufzeigt. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte für heute eine gute Strategie sein.

Die Wild-Card

Rohöl
Der Preis für Rohöl erreichte gestern einen 3-Monats-Höchststand und scheint jetzt eine Kehrtwende einzulegen. Der RSI des Tages-Chart zeigt, dass sich der Preis im überverkauften Bereich bewegt. Beim Slow Stochastic Oszillator hat sich zudem ein rückläufiges Cross gebildet, was das Potential für eine Abwärtskorrektur aufzeigt. Hier könnte sich Forex -Händlern heute eine gute Gelegenheit bieten vom Verkauf von Rohöl zu profitieren.

Montag, 23. März 2009

Neubewertung des Dollar? 24.03.09

Die Bekanntgabe einer Lockerung der Geldmarktpolitik durch die US-Notenbank verursachte einen dramatischen Einbruch des Dollarkurses im Vergleich zu den Haupt-Währungen. Händler sollten sich darauf einstellen bei den großen Kursangleichungen Kompromisse eingehen zu müssen, da Prognosen kurzfristig weitere Schwäche bei den Dollar-dominierten Paarungen vorhersehen.


Wirtschafts News

USD

Die Bekanntgabe einer Lockerung der Geldmarktpolitik durch die US-Notenbank verursachte einen dramatischen Einbruch des Dollarkurses im Vergleich zu den Haupt-Währungen. Händler sollten sich darauf einstellen bei den großen Kursangleichungen Kompromisse eingehen zu müssen, da Prognosen kurzfristig weitere Schwäche bei den Dollar-dominierten Paarungen vorhersehen.
Die vergangene Woche getroffene Entscheidung der US-Notenbank hinsichtlich des Aufkaufens von US-Staatsanleihen führte zu einem sehr entscheidenden Ergebnis: dem allgemeinen Ausverkauf des USD. Nachdem direkt nach der Bekanntgabe am vergangenen Mittwoch der Dollar um beispiellose 334 Punkte zum EUR gefallen war musste er über den Rest der Woche und auch heute weitere Tiefschläge hinnehmen. Dieser Ausverkauf hatte zwei Ergebnisse zur Folge. Zum einen, wie soeben erwähnt, gab es eine Abwärtsbewertung des Kurses bei den Dollar-Paarungen, und zum anderen gab es einen folgerichtigen Wertanstieg bei Rohstoffen, wie beispielsweise Rohöl, welches eine solche Aufwärtsbewegung seit September nicht gesehen hat. Da sich die Weltwirtschaftslage in den zurückliegenden Monaten kontinuierlich verschlechtert hat, ergreifen die Haupt-Wirtschaftsmächte, wie die USA, alle nur denkbaren Maßnahmen um ihr Wirtschaftssystem vor dem totalen Kollaps zu retten. Eine Anlagemaßnahme die seitens vieler Händler in Zeiten wirtschaftlicher Not gerne getroffen wird ist das investieren in Safe-Hafen-Währungen, wie beispielsweise dem USD. Das erklärt weshalb in den vergangenen Monaten zunehmend Dollar gekauft wurden, was wiederum den Kurs des USD künstlich in die Höhe trieb. So könnte es auch so gesehen werden, dass der USD sich nicht abschwächt oder gar abstürzt, sondern lediglich zu einem realistischeren Kurs zurückkehrt. Über eines können sich Devisenhändler jedoch sicher sein: nämlich dass die Abwärtsbewegung des USD in nächster Zeit sehr wahrscheinlich nicht nachlassen wird. Im Grunde genommen läuft es derzeit darauf hinaus, dass die US-Notenbank einen Druckauftrag für etwa $1 Billion erteilt hat. Ungeachtet jeglicher Spekulationen über den künftigen Kurs steht doch fest, dass derzeit jedenfalls der Kurs des Dollar abgewertet werden muss. Potentiell positive US-Immobiliendaten könnten dem Dollar allerdings auch etwas Stärke verleihen. Doch wird eine solche Information ausreichend genug sein, um dem weiteren Kursverfall des Dollar Einhalt zu gebieten?

EUR
Wird der EUR seine jüngsten Kursgewinne beibehalten können?


Der starke EUR war in letzter Zeit eine äußerst angesagte Währung. Nach der Bekanntgabe einer Lockerung der Geldmarktpolitik durch die US-Notenbank stieg der EUR im Vergleich zu seinem Haupt-Währungsrivalen, dem USD, zu in den letzten Monaten unerreichten Höhen. Nachdem er vergangenen Donnerstag und Freitag auf über 1,3700 angestiegen war, startete der Kurs dieser Paarung in diese Woche etwas niedriger zwischen 1,3582 und 1,3656. Auch zum britischen Pfund Sterling verzeichnete der EUR beim heutigen frühen Handel leichte Gewinne und handelt derzeit um den Wert von 0,9416.Während viele Experten damit rechnen, dass sich der Kurs des USD in den kommenden Tagen noch weiter abschwächt, gibt es andere, die annehmen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) ähnliche Maßnahmen zur Lockerung der Geldmarktpolitik in der Eurozone einführen werden. Sollte dieses tatsächlich der Fall sein, könnte es zu einer ähnlich verrückten Ausverkaufssituation beim EUR führen, wie vergangenen Mittwoch beim USD. Welche dieser beiden Währungen würde dann wohl als erste die Talsohle erreichen? Viel wichtiger als solche Spekulationen ist jedoch, dass Händler diese Woche eine Reihe wichtiger Wirtschaftsdaten aus der Eurozone erwarten dürfen. So werden am Dienstag vielerlei Daten hinsichtlich des produzierenden und verarbeitenden Gewerbes in Frankreich und Deutschland veröffentlicht. Sollten wir eine Fortsetzung der negativen Daten für diese Region erleben, besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass in der Eurozone ähnliche Maßnahmen eingeführt werden, wie von der US-Notenbank für die US-Wirtschaft. Sollte dieser Fall tatsächlich eintreten, dürfte der jüngste Kursanstieg des EUR zum Stillstand kommen und sich irgendwann in dieser oder der nächsten Woche im Vergleich zu den meisten seiner Währungspartner sogar umkehren.

JPY
Zu Beginn der Woche zeigt der Yen vorwiegend Schwäche


Der JPY legte in der vergangenen Woche ein merkwürdiges Verhalten an den Tag. Nachdem er nach der Bekanntgabe einer Lockerung der Geldmarktpolitik durch die US-Notenbank verglichen zum USD angestiegen war, fiel der Kurs des JPY im Vergleich zu den meisten anderen Währungen. Hierdurch werden zwei wichtige analytische Punkte augenfällig. Zum einen ist die jüngste Schwäche des USD auf das Programm der US-Notenbank zurückzuführen und nicht auf eine zufällig einhergehende Stärkung der anderen Währungen. Zum anderen liegen dem Abschwächen des JPY tatsächlich die jüngsten Geldpolitischen Maßnahmen der Bank of Japan (BoJ) zugrunde. Zum USD handelte der JPY mit Gewinn bei 96,38 und zum EUR mit Verlust bei 131,82. Im Verlauf dieser Woche könnte der Yen anfangen ständig Verluste zu verzeichnen, wenn die Maßnahmen der BoJ zur Wertminderung der japanischen Währung um das Exportgeschäft anzukurbeln Früchte tragen. Eine Vielfalt wirtschaftlicher Publikationen könnte diese Woche die innewohnende Schwäche des JPY aufzeigen und seinen Kurs im Vergleich zu allen anderen Währungspaarungen absinken lassen. Es könnte allerdings auch sein, dass die japanische Wirtschaft sich zu erholen beginnt und so eine Trendumkehr für den Yen auslöst. Nur die Zeit wird es zeigen.

Rohöl
Ölpreis steigt auf über $50 pro Barrel; Setzt sich die Aufwärtsbewegung fort?


Da der Kurs des USD sich vergangene Woche abschwächte nahm der Rohölpreis entsprechend zu. Der Preis für das Barrel Rohöl kletterte am vergangenen Freitag auf über $50 und scheint auch weiterhin im Aufschwung befindlich zu sein. Zweifelsohne hat die Lockerung der Geldmarktpolitik in den USA, wodurch der Dollar geschwächt wurde, seinen Einfluss auf den Preis des Rohöls, da der in Dollar festgesetzt wird. Andererseits wird der Preis für Rohöl in gleichem Maße wie von der Stärke des USD auch vom Angebot bestimmt. Da die Förderdrosselungen anfangen Wirkung zu zeigen, ließ die Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) verlauten, dass sich der Rohölpreis zu stabilisieren beginne und sich in nächster Zukunft einem angemesseneren Wert nähern werde. Solange der USD sich aber weiterhin abschwächt und die Aktienmärkte sich in leichtem Aufwind bewegen wird es mit dem Rohölpreis so schnell nicht bergab gehen.

Technische News

EUR/USD
Nachdem sie bei 1,3724 ihren Tiefstwert erreicht hatte konsolidiert sich diese Paarung nunmehr ein wenig höher beim Wert von 1,3680. Alle Oszillatoren zeigen, dass sich das Aufwärts-Momentum sehr wahrscheinlich fortsetzen wird. Der Slow Stochastic des 4-Stunden-Chart zeigt keinerlei Crosse am Horizont, und das Aufwärts-Momentum scheint dort auch noch intakt zu sein. Auf dem Tages-Chart befindet sich diese Paarung immer noch im Aufwärtstrend, und es gibt derzeit keine Indikatoren für eine Umkehr. Folglich können Händler ihre Gewinne maximieren indem sie eine feste Long-Position eingehen.

GBP/USD
Das Cable hat seinen zinsbullischen Trend wieder aufgenommen und versucht derzeit den Wert von 1,4585 zu durchbrechen. Sollte das gelingen, dürfte die Paarung ihren Aufwärtslauf bis zu einem potentiellen Ziel-Kurs von 1,4620 weiter fortsetzen.

USD/JPY
Es scheint als hätte diese Paarung ihre Aufwärtskorrektur beendet, nachdem sie sich am Wert von 98,94 versucht hat. Der Slow Stochastic auf dem Stunden-Chart zeigt derzeit ein rückläufiges Cross an. Die Wiederaufnahme des rückläufigen Trends erscheint sehr wahrscheinlich. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte für heute die richtige Strategie sein.

USD/CHF
Die Bewegungen dieser Paarung sind recht moderat und von einer leicht rückläufigen Bewegung geprägt. Die Indikatoren auf dem 4-Stunden-Chart zeigen gemischte Signale, und die Tages-Chart sind alle ein wenig rückläufig. Auf klarere Signale auf den Stunden-Charts zu warten bevor man in den Markt einsteigt könnte für heute eine kluge Entscheidung sein.

Die Wild-Card

NZD/USD

Seitdem sie den Höchstwert von 0,5283 erreichte befindet sich diese Paarung inmitten einer starken Aufwärtsbewegung und handelt derzeit um den Wert von 0,5663. Die Paarung setzt ihren ungebremsten Aufschwung fort und ignoriert dabei alle möglichen Stützwerte. Alle Oszillatoren auf dem Tages-Chart deuten aufwärts, und es scheint als gäbe es für diesen Trend noch viel Spielraum. Forex -Händler sollten sich bewusst sein, dass das Einnehmen einer Long-Position heute eine kluge Vorgehensweise sein könnte.

Freitag, 20. März 2009

Bernankes Rede wird Dollar-Kurs beeinflussen

Für heute ist für 16:00 MGZ eine Rede des US-Notenbank-Chefs Ben Bernanke vorgesehen. Ganz gleich was der Inhalt dieser Rede sein wird, der Kurs des Dollar wird sehr wahrscheinlich mit großer Volatilität darauf reagieren.


Wirtschafts News

USD
Dollar purzelt aufgrund gestiegenem Geldangebot


Die Rückläufigkeit des Dollar setzte sich diese Woche fort, und der Kurs erreichte im Vergleich zum EUR seinen tiefsten Stand seit 2 Monaten. Auch zum GBP und zum JPY verzeichnete der Dollarkurs einen Abwärtstrend. Die vor zwei Tagen bekannt gegebene Entscheidung der US-Notenbank, durch das Aufkaufen von US-Staatsanleihen Geld in den Markt zu pumpen, fügt der US-Währung weiterhin schweren Schaden zu. Gestern verlor der USD gewaltige 200 Pips verglichen zum EUR und schloss bei 1,3659. Zum JPY nahm der USD kräftige 150 Pips, oder 1,5%, ab und schloss bei 94,55. Die Verluste des Dollar zum britischen Pfund Sterling waren ebenfalls bemerkenswert, und der USD verlor am Donnerstag fast 300 Pips und schloss bei 1,4489.Im allgemeinen kann gesagt werden, dass die Entscheidung der US-Notenbank zwei unterschiedliche Auswirkungen zeigt, beide schwächen jedoch den Dollar. Zum einen wurden die Maßnahmen der Notenbank von Analysten weltweit recht enthusiastisch aufgenommen, was sich sogleich auf Investoren auswirkte, die nun mehr Zuversicht dahingehend haben, dass es den USA gelingen wird einen Ausweg aus der derzeitigen Rezession zu finden. Insofern, wie sich jüngst wieder bewies, bedeuten gute Nachrichten aus der US-Wirtschaft noch bessere Nachrichten für den Rest der westlichen Welt, da diese Länder zu einem großen Teil vom Warenkonsum in den USA abhängig sind. Zum anderen, wie schon oben beschrieben, wird bei diesem Prozess der Geldumlauf erhöht und demzufolge langfristig der Dollar verfügbarer und damit billiger. Ein weiterer wichtiger Faktor, der gestern zum Missgeschick des Dollar beitrug, war die Bekanntgabe der neuesten US-Arbeitslosenzahlen. Obwohl die Zahlen ein klein wenig besser als erwartet ausfielen, meldeten sich vergangene Woche doch immer noch 646.000 Personen arbeitslos, gegenüber den prognostizierten 652.000, was als höchst unbefriedigend angesehen werden muss. Die nächste Bekanntgabe dieses Indikators könnte ein entscheidender Maßstab für die Lage der US-Wirtschaft und der Aussichten auf wirtschaftliche Erholung sein. Händler sollten der Veröffentlichung am kommenden Donnerstag um 12:30 MGZ große Aufmerksamkeit schenken.Für heute ist das einzig wichtige Ereignis auf dem US-Wirtschaftskalender die Rede des US-Notenbank-Chef Ben Bernanke, die um 16:00 MGZ erwartet wird. Nach den Reaktionen die Bernankes Ansprache vor zwei Tagen auslöste können Händler es sich nicht leisten die heutige Rede zu ignorieren. Die Auswirkung seiner Worte könnte gar eine moderate Korrektur der letzttägigen Dollarschwäche sein.

EUR
EUR stark im Aufwind im Vergleich zum Dollar


Der EUR setzte gestern seinen kräftigen Aufwärtskurs fort. Am stärksten war das im Vergleich zum USD, als der Kurs der EUR/USD-Paarung sogar bis auf über 1,37 stieg, um letztlich mit 200 Pips im Plus bei 1,3659 zu schließen. Zum JPY hingegen schloss der USD den gestrigen Handel so gut wie unverändert bei 129,15, da es dem Yen gelang seinen Kurs beizubehalten. Zum britischen Pfund Sterling legte der EUR 50 Pips zu und schloss bei 0,9423. Die EUR/GBP-Paarung nähert sich somit peu a peu der Parität. Es hat den Anschein als hätte die mangelnde Bereitschaft der Europäischen Zentralbank (EZB) es der US-Notenbank hinsichtlich des Aufkaufens von Staatsanleihen gleichzutun, entscheidenden Einfluss auf die Stärke der europäischen Währung im Vergleich zu den anderen Haupt-Währungen. Es ist jedoch die weit verbreitete Ansicht, dass die EZB sich hinsichtlich eines Konjunkturpakets nicht länger dem öffentlichen Druck widersetzen kann und dass sie in Bälde einen eigenen Konjunkturplan vorlegen wird. Dieser Plan dürfte im Vergleich zum amerikanischen sehr viel bescheidener ausfallen, doch könnte er ähnliche Auswirkungen auf die europäische Währung haben. Ein solcher Konjunkturplan für die Eurozone könnte dafür sorgen, dass dem derzeitigen Aufwärtstrend des EUR sehr viel eher als erwartet ein Ende gesetzt wird. Händler sollten daher in den kommenden Tagen und Wochen außerordentlich wachsam sein, da sich ihnen eine großartige Gelegenheit bietet von der Umkehr des Schicksals des EUR zu profitieren. Sollte die EZB tatsächlich ein oben beschriebenes Konjunkturpaket beschließen, könnten Händler quasi auf den noch stehenden Zug aufspringen, was ihnen große Gewinnchancen verschaffen dürfte. Für heute werden eine Anzahl wirtschaftlicher Publikationen aus der Eurozone erwartet. Der wichtigste wird wohl um 07:00 MGZ der deutsche Erzeugerpreisindex sein, bei dem man einen Rückgang um 0,2% gegenüber Vormonat erwartet. Bei den für 10:00 MGZ vorgesehenen Zahlen der europäischen Industrieproduktion geht man von einem Rückgang von 3,8% gegenüber Vorwert aus. Sollten diese Vorhersagen tatsächlich zutreffen, könnten Händler Zeugen eines relativ rückläufigen EUR-Handel am heutigen Tag werden. Jedoch sollten die Wirtschaftsnachrichten aus den USA nicht vernachlässigt werden, da auch diese die heutigen Entwicklungen beeinflussen können.

JPY
Yen steigt im Vergleich zum Dollar


Der Yen befand sich gestern im Vergleich zum Dollar im Aufschwung, jedoch nicht aufgrund gestiegener Nachfrage für den JPY sondern eher aufgrund des sich abschwächenden USD. Diese Schwäche des Dollar ist hauptsächlich der Entscheidung der US-Notenbank den Leitzinssatz nahe 0 bei 0,25% zu belassen zuzuschreiben, und auch ihrer Ankündigung des Aufkaufens von Staatsanleihen, was die Geldumlaufmenge drastisch erhöhen wird. Die Stärke des Yen geht auch zurück auf die pessimistische Sichtweise der Bank of Japan (BoJ), die verlauten ließ, dass die wirtschaftlichen Bedingungen in Japan sich erheblich verschlechtert haben und dass das auch weiterhin so der Fall sein wird. Zu anderen Zeiten hätte eine solche Äußerung einen massiven rückläufigen Trend beim JPY ausgelöst, doch neuerdings scheint es, als würden alle Währungen im Vergleich zum Dollar steigen, ganz gleich wie es um die örtlichen wirtschaftlichen Begebenheiten bestellt ist. Langfristig dürfte die BoJ ihren Wunsch nach einem schwachen Yen wieder aufleben lassen, so dass der zu gegebener Zeit an Wert verlieren dürfte, was Händler auf jeden Fall in Betracht ziehen sollten.Beim gestrigen Handel verzeichnete der JPY gemischte Ergebnisse im Vergleich zu den Haupt-Währungen. Zum USD stieg der JPY um starke 150 Pips, bzw. 1,5%. Der USD/JPY Kreuzkurs fiel bis auf 93,53 bevor er dann bei 94,55 schloss. Zum GBP verlor der JPY 60 Pips und schloss bei 137,01 und so machte die britische Währung einiges ihrer Verluste zur japanischen Währung wieder wett. Der EUR/JPY Kreuzkurs schloss den Handel am Donnerstag nahezu unverändert bei 129,15, da beide Währungen erhebliche Kursgewinne verglichen zum Dollar verzeichneten. Heute bleiben die japanischen Banken wegen des Feiertags der Frühlingstagundnachtgleiche geschlossen. Händler sollten daher die wirtschaftlichen Nachrichten aus den anderen führenden Regionen, wie den USA, der Eurozone und Großbritannien aufmerksam verfolgen.

Rohöl
Rohölpreis erreicht $52


Der Rohölpreis stieg gestern auf über $52 pro Barrel, um dann bei $51,39 zu schließen, was einem Anstieg um 150 Pips bzw. 3% entspricht. Damit verzeichnete der Rohölpreis einen massiven Wochengewinn von etwa 13%. Das ist hauptsächlich den Anzeichen einer möglichen wirtschaftlichen Erholung in den USA zuzuschreiben. Es scheint als wäre auch der ungewöhnlich hohe Grad an Disziplin seitens der OPEC ein weiterer Grund für den hohen Preis des Rohöls. Der OPEC gelang es die richtige tägliche Fördermenge korrekt einzuschätzen und somit dem fortschreitenden Verfall des Rohölpreises Einhalt zu gebieten. Dem hohen Rohölpreis liegt auch der erhebliche Kursverfall des Dollar zugrunde. Da Rohöl in Dollar bewertet wird bedeutet jeglicher Kursverfall des USD einen Aufwärtstrend des Ölpreises. Für heute wird Händlern empfohlen die wirtschaftlichen Publikationen, insbesondere aus den USA, aufmerksam zu verfolgen, und noch wichtiger die Bewegungen des USD im Vergleich zu den anderen führenden Währungen, um die heutige Entwicklung des Ölpreises vorherzusehen. Fall der Dollar weiter absinken sollte, könnte es sein, dass der Rohölpreis gar $55 pro Barrel erreicht bevor sich die Woche dem Ende zuneigt.

Technische News

EUR/USD
Der Kurs dieser Paarung scheint sich beim RSI auf dem Tages-Chart im überkauften Bereich zu bewegen, was auf eine bevorstehende Abwärtskorrektur hindeutet. Die Abwärtsrichtung der Momentum-Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart bestätigt diese Annahme. Sobald die untere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.

GBP/USD
Der zinsbullische Trend verliert an Kraft und die Paarung scheint sich um den Wert von 1,4460 zu konsolidieren. Das rückläufige Cross des Slow Stochastic auf dm 4-Stunden-Chart besagt, dass in naher Zukunft eine Abwärtskorrektur stattfinden könnte. Sobald die untere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.

USD/JPY
Das 4-Stunden-Chart zeigt, dass diese Paarung sich noch in einer rückläufigen Konfiguration befindet. Der RSI bewegt sich jedoch schon im überverkauften Bereich, was besagt, dass in nächster Zukunft eine Aufwärtskorrektur stattfinden könnte. Sobald die obere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.

USD/CHF
Das Stunden-Chart vermittelt gemischte Signale und sein RSI bewegt sich im neutralen Bereich. Der RSI auf dem 4-Stunden-Chart bewegt sich jedoch schon im überverkauften Bereich, was besagt, dass in nächster Zukunft eine Aufwärtskorrektur stattfinden könnte. Sobald die obere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.

Die Wild-Card

Gold
Der Goldpreis stieg in den vergangenen zwei Tagen erheblich an und erreichte bei $956 pro Feinunze seinen Höchststand. Der Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart zeigt jedoch ein rückläufiges Cross, was bedeutet, der jüngste Aufwärtstrend verliert an Kraft und eine Abwärtskorrektur steht bevor. Hier dürfte sich Forex -Händlern eine gute Gelegenheit bieten sich diesem Trend zu einem frühen Zeitpunkt anzuschließen.

Donnerstag, 19. März 2009

Plötzliche USD-Schwäche erschüttert den Markt

Investoren wandten sich gestern fluchtartig vom Dollar ab, nachdem die US-Notenbank eine Lockerung der Geldmarktpolitik - was auf das Drucken von neuem Geld hinausläuft - bekannt gab, um damit der US-Wirtschaft hoffentlich bis Anfang kommenden Jahres wieder auf die Beine zu helfen. Nach solch einem drastischen Kursverlust haben Händler nunmehr die Gelegenheit eine neue Handelsspanne für den USD auszuloten und werden das wohl auch für den Rest dieser Woche tun. Sobald er sich jedoch stabilisiert hat dürfte der USD durchaus wieder im Wert steigen und in den kommenden Wochen auch wieder seinen Safe-Hafen-Status zurückerlangen.


Wirtschafts News

USD
Dollar auf Talfahrt nach Bekanntwerden von US-Notenbank-Plan


Aufgrund von Spekulationen, dass die US-Notenbank plane den US-Dollar abzuwerten, verzeichnete der Kurs des Dollar am Mittwoch einen kräftigen Rückgang und erreichte, verglichen zum EUR den tiefsten Stand seit 2 Monaten. Die Notenbank gab bekannt, dass sie vorhabe in den kommenden 6 Monaten langfristige US-Bundesanleihen im Wert von $300 Mrd. aufzukaufen um die US-Wirtschaft anzukurbeln. Diese Maßnahme trägt allerdings aber auch zum Ausverkauf des Dollar bei. Folglich dürfte, wenn die US-Notenbank den Markt mit Dollar überschwemmt, dieser mit weiteren Kursverlusten zu rechnen haben. Somit wird der Dollar seinen Reiz als Safe-Hafen-Währung verlieren, sich weiter abschwächen und in den kommenden Tagen eventuell sogar bis auf $1,37 zum EUR absinken. Der Dollar handelte gestern bei $1,3485 zum EUR nachdem er bis zu 3,6% verloren hatte, den größten Rückgang innerhalb eines Tages seit September 2000! Zuvor stand der Dollar bei $1,3535, dem niedrigsten Wert seit dem 9. Januar. Zum JPY verlor der USD bei gestrigen Handel 2,4% und fiel auf 95,69 Yen und zum britischen Pfund Sterling 1,2% auf $1,4224. Diese überraschend heftige Maßnahme der US-Notenbank folgt dem Beispiel der Zentralbanken Großbritanniens, Japans und der Schweiz, welche eine Art Lockerung der Geldmarktpolitik einführten, wonach die Bankensysteme mit Geldmitteln voll gepumpt werden um Kreditaufnahmen zu erleichtern, da die Zinssätze sich schon nahe 0% befinden. Der Offenmarktausschuss (FOMC) erklärte gestern, dass die US-Notenbank vorhabe langfristige US-Bundesanleihen und zusätzliche Hypotheken gesicherte Wertpapiere im Wert von $750 Mrd. aufzukaufen, eine Maßnahme die eine Lockerung der Geldmarktpolitik bedeutet. In einer Bekanntgabe am Ende ihres zweitägigen Treffens ließ die US-Notenbank verlauten, dass sie, was die wirtschaftlichen Aussichten betrifft, eher pessimistisch sei. So wurde aus der Veröffentlichung der Passus gestrichen: ‚man erwarte eine wirtschaftliche Besserung später im Verlauf des Jahres'.Einige Experten vertreten jedoch die Meinung, die Schwäche des Dollar werde aufgrund der sich verschlechternden weltweiten wirtschaftlichen Gegebenheiten nicht lange anhalten. Sie glauben, dass der Dollar in Zeiten weltweit schrumpfenden Wirtschaftswachstums auch weiterhin als sichere Wertanlage betrachtet werden wird und er als konsolidierende Währung außerhalb Europas während der derzeitigen Krise Halt gibt. Die Rückkehr von Investoren zu Risikovermeidung und die Lockerung der Geldmarktpolitik der Zentralbanken wird die Suche nach Safe-Hafen-Anlagen verstärken und könnte dem Dollar über kurz oder lang noch in diesem Jahr zu seinem fairen Wert von $1,20 verhelfen.

EUR
EUR aufgrund der Dollar-Schwäche im Aufwind


Nachdem die US-Notenbank ihre Absicht bekannt gegeben hatte US-Bundesanleihen aufzukaufen und die Europäische Zentralbank (EZB) sich zögerlich zeigte einem solchen Schritt der US-Notenbank zu folgen, stieg der Kurs des EUR im Vergleich zum USD gestern auf den höchsten Wert in fast neun Jahren. Der EUR handelte bei $1,3493 und damit um 3,7% höher, dem größten Zuwachs innerhalb eines Tages seit dem Jahr 2000.Experten erwarten, dass der EUR fürs Erste übers Ziel hinausschießen dürfte und sich der EUR/USD-Kurs auf $1,40 zu bewegt. Auch zum JPY erreichte der EUR seinen höchsten Stand seit drei Monaten und stieg auf über 130,00 Yen. EZB-Präsident Trichet sagte, die Zentralbank prüfe derzeit ob weitere begleitende Maßnahmen durchgeführt werden sollten, die aber nicht zwangsläufig denen der anderen Zentralbanken entsprechen müssen. Gegenwärtig liegt der Leitzinssatz der EZB bei 1,5% gegenüber den 0,1% in Japan und fast Null Prozent in den USA. Wirtschaftswissenschaftler erwarten, dass die EZB nach den Maßnahmen der US-Notenbank nun doch ähnliche Lockerungen der Geldmarktpolitik wird durchführen müssen und dass eine entsprechende Bekanntgabe durchaus schon beim nächsten Treffen der EZB Anfang April erfolgen könnte. Zum britischen Pfund Sterling stieg der EUR mit 94,16 Pence auf seinen höchsten Wert seit 7 Wochen, nachdem ein Regierungsbericht veröffentlicht wurde wonach die Arbeitslosigkeit in Großbritannien im Februar in einem solchen Maße gestiegen ist wie seit 1971 nicht mehr. Der Markt ist immer noch sehr besorgt über die Lage der britischen Wirtschaft, und Experten vermuten, dass es im Immobilien- und Banken-Sektor noch weitere Probleme geben werde. Wirtschaftswissenschaftler sagen voraus, dass die britische Wirtschaft noch schrumpfen wird wenn die meisten der G7-Wirtschaften sich bereits auf dem Weg der Besserung befinden.

JPY
Yen bleibt schwach, da BoJ Leitzinssatz nicht ändert


Die Bank of Japan (BoJ) gab bekannt sie würde nahezu ein Drittel der Regierungsanleihen von Banken aufkaufen, dadurch Geldmittel der Wirtschaft zuführen und somit dazu beitragen die schwerste Rezession seit dem 2. Weltkrieg zu bekämpfen. Die japanische Zentralbank hielt am Mittwoch den Leitzinssatz mit 0,1% unverändert, gab aber gleichzeitig zu verstehen, dass die Wirtschaft im neuen Steuerjahr weiterhin unter großem Stress stehen würde und dass es erheblicher Liquidität bedarf um Stabilität in die Finanzmärkte zu bringen.Der Verkauf des Yen verlief begrenzt, doch verhinderte die Rückführung von Mitteln durch japanische Investoren, kurz vor Ablauf des Fiskal-Jahrs Ende diesen Monats, dass der Kurs der Währung zu sehr fiel. Im Vergleich zum EUR stabilisierte sich der Yen ein wenig, blieb aber schwach, während der EUR nahe seinem früheren höchsten Stand seit 11 Wochen von 128,83 verblieb. Nachdem der Dollar nach der Bekanntgabe der US-Notenbank bezüglich der Lockerung der Geldmarktpolitik Kurseinbrüche hinnehmen musste, stieg der JPY zum USD erheblich und handelte um die 95,50. Die BoJ verkündete sie werde den Leitzinssatz bei 0,10% belassen und die Ausgaben zum Aufkaufen japanischer Regierungsanleihen von 1,4 Billionen Yen im Monat auf 1,8 Billionen ($18,28 Mrd.) erhöhen. Die Reaktion des JPY auf diese Bekanntmachungen waren allerdings nur sehr gering, da bereits andere Zentralbanken, vorrangig die der UK und der Schweiz, bereits aggressive Lockerungen der Geldmarktpolitik angekündigt hatten.

Rohöl
Rohölpreis macht Verluste wett


Nach die überraschende Bekanntgabe der US-Notenbank sie werde US-Bundesanleihen aufkaufen die Hoffnung aufkeimen ließ die gebeutelte US-Wirtschaft könne sich bald auf den Weg der Genesung begeben, stieg der Rohölpreis am Donnerstag um mehr als 2% auf über $50 pro Barrel. Der Anstieg des Ölpreises wurde auch durch den Kursverlust des USD begünstigt, der den größten Rückgang in Prozentpunkten seit 1985 zu verzeichnen hatte. Die Bemühungen der US-Notenbank das Kreditgeschäft wieder zu beleben bewirkten hingegen einen starken Rückgang der Zinssätze an den Märkten.Die US-Notenbank verblüffte am Mittwoch die Märkte mit ihrer Bekanntgabe, sie werde mit dem seit den1960ern erstmaligem Aufkaufen von langfristigen US-Bundesanleihen und durch weitere Aufkäufe von Hypothekenbriefen $1 Billion in die kränkelnde US-Wirtschaft pumpen. Dennoch warnten Experten davor, dass andauernder Rückgang bei der Nachfrage nach Öl die Gewinne beim Rohöl kurzfristig begrenzen könnte. Reduzierte Nachfrage und steigende Lagerbestände haben dazu beigetragen, dass der Preis für Rohöl von seinem Rekordhoch von über $147 pro Barrel im Juli vergangenen Jahres kräftig zusammengeschmolzen ist. Jedoch hat sich der Ölpreis, der im vergangenen Monat auf unter $35 gefallen war inzwischen im Bereich von $40-$50 stabilisiert, da auch die Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) die Ölförderung um 4,2 Mio. Barrel pro Tag gedrosselt hat und am Sonntag versprach auf strengere Durchsetzung existierender Beschränkungen hinzuarbeiten.

Technische News

EUR/USD
Nach einer überaus volatilen Kursbewegung am gestrigen Tag bewegt sich der Kurs dieser Paarung beim RSI auf jedem Chart im überkauften Bereich, was auf eine Abwärtskorrektur in den nächsten Stunden schließen lässt. Mit den neuen rückläufigen Crosses des Slow Stochastic auf dem 4-Stunden- und dem Tages-Chart scheint diese Bewegung unmittelbar bevorzustehen. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte heute die richtige Wahl sein.

GBP/USD
Der Kurs dieser Paarung scheint bei RSI auf dem Stunden-Chart sich im überkauften Bereich zu bewegen, was besagt, dass eine Abwärtskorrektur in naher Zukunft stattfinden könnte. Jedoch lässt ein zinsbullisches Cross des Slow Stochastic auf dem Stunden-Chart genau den gegenteiligen Schluss zu. Es könnte sich heute als klug erweisen auf klarere Signale zu warten bevor bei dieser Paarung in den Handel eingestiegen wird.

USD/JPY
Die gestrige volatile Abwärtsbewegung hat diese Paarung in den überverkauften Bereich des RSI auf dem Stunden- und 4-Stunden-Chart eindringen lassen, was auf eine in kürze bevorstehende Aufwärtskorrektur hindeutet. Der heftige Durchbruch des unteren Grenzbereichs der Bolliger Bands auf allen Charts deutet auf Aufwärtsdruck hin. Zu kaufen könnte heute eine kluge Entscheidung sein.

USD/CHF
Diese Paarung durchlief jüngst eine kräftige Abwärtsbewegung und hat seitdem angefangen sich in einer neuen Handelsspanne zu stabilisieren. Der Kurs dieser Paarung bewegt sich beim RSI auf dem Stunden- und 4-Stunden-Chart im überverkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass es noch genug Raum für eine Aufwärtskorrektur geben könnte. Das jüngste zinsbullische Cross auf dem 4-Stunden-Chart unterstützt diese Annahme. Zu kaufen könnte heute eine kluge Entscheidung sein.

Die Wild-Card

NZD/USD

Diese Paarung hat relativ klare Signale hinsichtlich ihrer bevorstehenden Bewegung vermittelt. Mit dem Kurs, der beim RSI auf allen Charts sich im überkauften Bereich bewegt und einem neuerlichen rückläufigen Cross des Slow Stochastic auf dem Tages-Chart, scheint eine bevorstehende Abwärtskorrektur im Entstehen zu sein. Forex -Händlern bietet sich die Gelegenheit sich dieser Bewegung, zu einem frühen Einstiegszeitpunkt anzuschließen und die Chance auf gute Gewinne zu nutzen.

Mittwoch, 18. März 2009

US Leitzins-Bekanntgabe steht bevor - 19.03.09

Technische Korrekturen beeinflussen weiterhin die führenden Währungen, während sowohl EUR als auch GBP in jüngster Zeit an Stärke im Vergleich zum Dollar zugelegt haben. Das könnte sich heute ändern, da um 18:15 MGZ der neue US-Leitzins bekannt gegeben wird. Allerdings wird davon ausgegangen, dass er unverändert bei 0,25% belassen wird. Sollte es dennoch zu einer Änderung kommen dürfte das den Markt in Aufruhr versetzen, und Devisenhändler sollten gegebenenfalls darauf vorbereitet sein.


Wirtschafts News

USD


Dollarkurs in Bewegung aufgrund neuer US Wohnungsmarktdaten
Der Dollar verzeichnete am Dienstag einen volatilen Handel, nachdem neueste US-Daten belegten, dass Wohnungsneubauten in den USA um unerwartete 22% angestiegen sind. In einigen Fällen richteten sich diese positiven Neuigkeiten beim Devisenhandel gegen den Dollar, da viele Investoren zu der Ansicht neigen, die neuen Zahlen würden belegen, dass die Talsohle beim Zusammenbruch des Immobilienmarkts in den USA nun durchschritten sei. Das ist deshalb so entscheidend, weil die Wurzeln der derzeitigen US- und weltweiten Finanzkrise in der Seifenblase des US-Immobilienmarkts liegen, die nach über 10 Jahren ständigen Aufschwungs geplatzt ist. Die positiven Zahlen führten auch zu einer Erholung an der Wall Street. Der Dow Jones stieg um nahezu 180 Punkte oder 2,5%. Die Haupt-Gewinner an der Wall Street waren der Immobilienmarkt und die Bank-Aktien. So stiegen beispielsweise die Aktien von J P Morgan, der Citigroup und der Bank of America aufgrund der Tatsache, dass alle drei Banken in den ersten zwei Monaten dieses Jahres Gewinne verzeichneten. Das führte dazu, dass es dem Dollar gestern nicht gelang im Vergleich zum EUR ein starkes Aufwärts-Momentum aufzubauen. Es könnte auch die Möglichkeit bestehen, dass in den USA der Anfang vom Ende der gegenwärtigen Finanzkrise in Sicht ist. Folglich könnte die Nachfrage nach dem Dollar zurückgehen, da die Nachfrage nach Safe-Hafen-Währungen abnimmt, wenn es der Wirtschaft besser geht.Im Vergleich zum EUR fiel der Dollar letztlich um 42 Pips und schloss bei 1,3046. Zum JPY legte der Dollar 14 Pips zu und schloss bei 98,44, da aufgrund der sich dauerhaft verschlechternden japanischen Konjunkturlage der JPY manches von seinem Safe-Hafen-Reiz verloren hat. Zum GBP machte der Dollar einiges an Boden gut, legte 81 Pips zu und schloss bei 1,4041. Das liegt daran, dass Investoren ihr Geld lieber in Dollar anlegen als im gebrechlichen britischen Pfund Sterling, welches von der instabilen britischen Banken-Industrie und dem Energie-Sektor abhängig ist. Heute dürfte es zu großer Volatilität des Dollar im Vergleich zu seinen Haupt-Währungspartnern kommen, da Händler versuchen einzuschätzen was sich als nächstes in der US-Wirtschaft tun wird. Große Aufmerksamkeit sollten sie daher den Veröffentlichungen wie der US-Leistungsbilanz um 12:30 MGZ, dem Bericht des Offenmarktausschusses (FOMC) und der Leitzinssatzentscheidung um 18:15 MGZ schenken. Positive Wirtschaftsdaten sowie ein unveränderter oder leicht steigender Leitzinssatz dürften einen Aufschwung an der Wall Street mit sich bringen, was später am Tag zu einem rückläufigen Dollarkurs führen könnte, da Investoren mit erhöhter Risikofreudigkeit liebäugeln.

EUR
EUR steigt verglichen zum Dollar


Der EUR stieg im Vergleich zum Dollar aufgrund positiver Daten aus der Eurozone und einer Erholung an der Wall Street. Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland lagen mit -3,5 besser als erwartet. Gleiches traf auch für die ZEW-Konjunkturerwartungen der Eurozone mit -6,5 zu. Diese beiden Zahlen trugen zu einem Aufschwung des EUR im Vergleich zu seinen Haupt-Währungspartnern bei. Später reihten sich auch noch die besser als erwarteten US-Daten mit ein, die belegten, dass Wohnungsneubauten im Februar gegenüber Januar um 22% gestiegen sind. Das führte zu einer Erholung an der Wall Street und einer kräftig gestiegenen Nachfrage für Immobilien- und Banken-Aktien. Der Aufschwung an der Wall Street ließ die Nachfrage nach dem Safe-Hafen-Dollar gegenüber dem EUR zurückgehen. Folglich stieg der EUR im Vergleich zum Dollar um 41 Pips und schloss bei 1,3046. Zum JPY stieg der EUR ebenfalls und zwar um 58 Pips und schloss dann bei 128,44. Das lag daran, dass der JPY viel von seinem Safe-Hafen-Status verloren hat und der EUR sich wieder in den Vordergrund drängt. Zum GBP legte der EUR gestern um 82 Pips zu und schloss bei 0,9288. Dieser Abschwung lässt sich auf die für heute 09:30 MGZ erwartete Bekanntgabe der neuesten britischen Arbeitslosenzahlen zurückführen, die sehr wahrscheinlich negativ ausfallen werden, da sich die britische Wirtschaft weiterhin abschwächt. Für heute werden eine Anzahl von Publikationen aus Großbritannien und der Eurozone erwartet, die sich entsprechend auf den Kurs der Haupt-Währungen auswirken dürften. Zwei der wichtigsten Bekanntmachungen werden aus Großbritannien kommen. Zum einen ist da der Bericht des Monetary Policy Committee (MPC) der Bank of England (BoE) mit Angaben zur zukünftigen Entwicklung des Leitzinssatzes, und zum anderen die neuesten britischen Arbeitslosenzahlen. Diese beiden Daten werden die Entwicklung des GBP-Kurses voraussichtlich bis zum Wochenende mit bestimmen.

JPY
JPY purzelt in Erwartung eines japanischen Banken-Rettungsplans


Der JPY purzelte am Dienstag im Vergleich zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner, als von einem neuen japanischen Banken-Rettungsplans die Rede war und die US Immobiliendaten bekannt wurden. Diese zeigten besser als erwartete Ergebnisse, was zu einem Rückgang in der Nachfrage nach Safe-Hafen-Währungen, wie dem JPY und dem USD führte. Außerdem wird Devisenhändlern davon abgeraten große Summen Geldes in die japanische Währung zu investieren, da die japanische Wirtschaft in diesem Quartal voraussichtlich um 13,1% schrumpfen wird. Die Bank of Japan (BoJ) beendet späte am Tag ihr zweitägiges Treffen und es wird angenommen, dass sie in einem offensiven Plan darlegen wird wie sie der japanischen Rezession zu begegnen gedenkt. Das geht Hand in Hand mit den Plänen der japanischen Regierung die ihr drittes Konjunkturpaket von über $2 Mrd. zur Rettung japanischer Banken vom Parlament verabschieden lassen will. Die gestrigen Spekulationen, dass die BoJ den Banken weiterhin große Summen Geldes bereitstellen werde, führte zu einem Aufschwung am japanischen Aktienmarkt. Auch die Erholung an der Wall Street trug dazu bei. Diese Ereignisse führten zu größerer Risikofreudigkeit in Japan und folglich zu einem rückläufigen Yen. Dieser schloss im Vergleich zum USD um 14 Pips niedriger bei 98,44. Das ist insofern bemerkenswert da es sich bei beiden um Safe-Hafen-Währungen handelt, die für gewöhnlich wenig Volatilität beim Handel untereinander aufweisen. Verglichen zum britischen Pfund Sterling stieg der JPY, da Händler die japanische Währung der unsicheren britische vorzogen. Zum EUR jedoch verlor der JPY 60 Pips und schloss bei 128,44. Für heute wird Händlern empfohlen ihre Entscheidung bezüglich des Handels mit dem Yen bis nach der Pressekonferenz der BoJ zu vertagen.

Rohöl
Rohölpreis erreicht die $50 Grenze


Der Rohölpreis legte gestern um erstaunliche $2 zu und stieg bis auf $50,55 pro Barrel und schloss letztlich bei $49,45. Zurückzuführen ist das auf die US-Daten, wonach die Wohnungsneubauten in den USA im Februar um besser als erwartete 22% gegenüber Vormonat zunahmen. Das ließ Investoren zu der Annahme gelangen, dass beim Zusammenbruch des US Immobilienmarkts und bei der Rezession das schlimmste vorbei und eine Konjunkturerholung in Sicht sei. Folglich versuchten Investoren auch davon zu profitieren, was zu dem Anstieg des Rohölpreises führte. Der heftige Anstieg des Rohölpreises kam trotz der pessimistischen Sichtweise der OPEC hinsichtlich einer weltweiten wirtschaftlichen Erholung zustande. Die Ölminister beschlossen auf ihrem Treffen weitere Förderdrosselungen vorerst auszusetzen. Sollten uns in den kommenden Tagen weitere positive Wirtschaftsnachrichten erreichen dürfte der Ölpreis weiter steigen. Wenn dann auch noch die für 14:30 MGZ erwarteten Zahlen der Rohöllagerbestände besser als vorhergesagt ausfallen, oder zumindest der Vorhersage entsprechen, könnte der Rohölpreis bis zum Ende des heutigen Handels gar die $54 pro Barrel erreichen.

Technische News

EUR/USD
Auf dem 4-Stunden-Chart hat sich ein sehr ausgeprägter zinsbullischer Channel gebildet in dessen Mitte die Paarung sich jetzt bewegt. Ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf dem Tages-Chart lässt ahnen, dass eine rückläufige Umkehr bevorsteht. Zu verkaufen scheint für heute die richtige Wahl zu sein.

GBP/USD
Das Cable fiel in den vergangenen zwei Tagen um über 200 Pips, und nachdem bei 1,4205 der Höchststand erreicht wurde wird derzeit bei 1,3960 gehandelt. Der RSI auf dem Stunden-Chart hat bereits den überkauften Bereich erreicht und ist dann geradewegs abgestürzt, was die Vermutung zulässt, dass ein Abwärtstrend bevorsteht. Ein Rückgang unter den Wert von 1,3880 könnte diese rückläufige Bewegung bestätigen.

USD/JPY
In jüngster Zeit verlief der Handel dieser Paarung innerhalb einer sehr begrenzten Handelsspanne ohne dass eine klare Ausrichtung sichtbar gewesen wäre. Jetzt jedoch lässt eine Doji-Formation auf dem Tages-Chart darauf schließen, dass einen kräftige Bewegung bevorsteht. Da alle Oszillatoren aufwärts deuten scheint es, als könnte zu kaufen die für heute bevorzugte Wahl sein.

USD/CHF
Es scheint als hätte diese Paarung in den vergangenen Tagen peu a peu an Stärke verloren und sie sich derzeit am Wert von 1,1800 versucht. Ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf dem Tages-Chart lässt vermuten, dass sich der Abwärtstrend heute sogar noch verstärken könnte. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte heute eine gute Strategie sein.

Die Wild-Card

Gold
In den vergangenen 4 Tagen ist der Goldpreis recht erheblich zurückgegangen. Derzeit liegt der Preis bei $911,50 pro Feinunze. Jetzt zeigt das 4-Stunden-Chart, dass der gegenwärtige Preis bereits unter den unteren Grenzwert der Bollinger Bands gesunken ist, was auf eine bevorstehende kräftige Aufwärtsbewegung schließen lässt. Hier könnte sich Forex -Händlern eine großartige Gelegenheit bieten sich diesem äußerst populären Trend anzuschließen.

EUR/USD-Kurs bei höchstem Stand seit zwei Monaten - 17.03.09

Der Kurs der europäischen Währung könnte weiter steigen, nachdem Deutschland weitere US-Konjunkturpläne, die der Weltwirtschaft helfen sollen aus der Rezession zu gelangen, zurückgewiesen hat. Die Tatsache, dass die Nationen der Eurozone sich weigern neuerliche Verpflichtungen für erweiterte Ausgaben einzugehen, sollte zu mehr Investitionen in Europa ermutigen und folglich dem EUR Auftrieb verleihen.


Wirtschafts News

USD
USD beim tiefsten Stand seit 5 Wochen verglichen zum EUR


Der Dollar musste am Montag Verluste im Vergleich zum EUR hinnehmen, nachdem der Index des Konjunkturberichts der New Yorker Federal Reserve Bank für den März ein Rekordtief aufwies, was die Sorgen um die US-Wirtschaft noch weiter verstärkte. Der USD verzeichnete leichte Gewinne und stieg vom gestrigen Wert von etwa $1,3055 auf $1,300, blieb aber während des Handels immer noch 0,9% im Minus.Überdies lassen Wirtschaftsdaten, die gestern veröffentlicht wurden den Schluss zu, dass sich die Rezession der US-Wirtschaft noch weiter verstärken werde. Ein Beispiel für solch negative Wirtschaftdaten ist der Index des regionalen Konjunkturberichts des Fed-Distriktes New York, der mit den schlechtesten Zahlen seit 2001 aufwartete. Das ist auch ein Zeichen dafür, dass die wirtschaftlichen Schwierigkeiten vom Finanzsektor auf die allgemeine Wirtschaft hinüberschwappen. Investoren sollten sich auf schwierige wirtschaftliche Zeiten einrichten, da eine Verbesserung der Lage kurzfristig nicht zu erwarten ist.Für später am Tage werden einige wichtige Wirtschaftspublikationen aus den USA erwartet. Die wichtigste dürfte um 12:30 MGZ der Indikator für Baugenehmigungen sein. Es wird erwartet, dass die neue Zahl unter dem Vorwert liegt, was heißt, dass sich der Kurs des USD heute weiter rückläufig verhalten könnte. Händler sollten heute nah am Markt bleiben, da eine gute Chance besteht von den Fluktuationen, die sich nach der Veröffentlichung ergeben werden, zu profitieren.

EUR
EUR verzeichnet Kursgewinne im Vergleich zu den Haupt-Währungen


Der EUR zeigte beim gestrigen Handel stark aufwärtsgerichtete Tendenz und verzeichnete Kursgewinne im Vergleich zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner. Die 16-Nationen-Währung erreichte verglichen zum USD gestern den höchsten Stand seit 5 Wochen, da Zugewinne an den europäischen Aktienmärkten auf größere Risikobereitschaft seitens Investoren schließen ließen.Der Anstieg der Inflationsrate in der Eurozone im letzten Monat trug ebenfalls dazu bei, den Kurs des EUR seit dem10. Februar zum ersten Mal auf über $1,30 ansteigen zu lassen. Das auf dem Gipfel am Wochenende gegebene Versprechen der G20-Finanzminister die Anstrengungen zur Hilfe der Wirtschaften der Schwellenländer zu verdoppeln trug ebenfalls zur Verbesserung der Stimmung bei.Zudem ließ Jean-Claude Trichet, der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) letzte Woche verlauten, dass die Risiken einer Deflation vernachlässigbar seinen, selbst da er sich das Hintertürchen für eine weitere Leitzinssenkung offen hielt. Die EZB, die in diesem Jahr mit einer Inflationsrate von ungefähr 0,4% rechnet, hatte den Leitzinssatz seit Oktober um mehr als die Hälfte auf ein Rekordtief von 1,50% gesenkt. Für heute dürfte der wichtigste Finanzindikator der Eurozone der Bericht der ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sein. Experten sehen einen leichten Rückgang bei den Zahlen gegenüber ihren Vorwerten vorher. Händler sollten dieser Publikation große Aufmerksamkeit zollen, da ein besser als erwartetes Ergebnis dem Euro-Kurs kurzfristig Auftrieb verleihen könnte.

JPY
Yen auf Talfahrt bei abschwächender Wirtschaftslage


Der japanische Yen schloss den gestrigen Handel mit unterschiedlichen Ergebnissen zu den Haupt-Währungen. Der JPY fiel im Vergleich zum EUR gestern ab, und die oft gehandelte Paarung schloss bei 1,2171. Zum GBP zeigte der JPY ähnliches Verhalten, und die Paarung stieg von 137,50 auf 138,50 bei Handelsschluss.Aufgrund des rasanten Rückgangs der japanischen Wirtschaft, der negativen Handelsbilanz, politischer Unsicherheit bei einer unbeliebten Regierung, die sich im Oktober Neuwahlen stellen muss hat der Reiz des Yen als Safe-Hafen-Währung kräfti8g an Glanz verloren. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Bank of Japan (BoJ) nach ihren zweitägigen Richtlinien-Meeting, welches am Mittwoch endet, den Leitzinssatz unverändert bei 0,1% belassen wird. Es wird auch erwartet, dass die BoJ das Thema des Aufkaufs von Staatsanleihen diskutieren wird, doch ist man sich unter Experten uneins, ob sich die Zentralbank zu einem solchen Schritt durchringen wird. Die Bank könnte sich jedoch zu einer solchen Maßnahme gezwungen sehen, falls es mit der Wirtschaft des Landes weiter so bergab geht oder Banken ins Straucheln geraten, welches staatliches Eingreifen erfordern würde, was man jedoch vermeiden wollte.

Rohöl
Rohölpreis steigt um $3


Die Gewinne beim Rohöl am Montag wurden begünstigt durch die Erholung an den europäischen und US-Aktienmärkten und dem wachsenden Vertrauen in den Bankensektor. Das überwog bei weitem die Entscheidung der Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) die Fördermengen nicht weiter zu drosseln. Das Kartell, welches sich am Sonntag traf, beschloss sich eher auf die bereits seit September laufenden Drosselungen von 4,2 Mio. Barrel pro Tag zu konzentrieren. Einige Experten meinen, OPEC's Festhalten an den bestehenden Drosselungen könne ausreichend genug sein um die sinkende Nachfrage und den Anstieg bei den Öl-Lagerbeständen, einschließlich den weltgrößten Ölverbraucher, den USA, wettzumachen. Im Licht der tristen US-Wirtschaftsdaten, welche klarstellen, dass die Rezession in der weltgrößten Volkswirtschaft alles andere als vorbei ist, könnte der Rohölpreis nach seinem jüngsten Hoch wieder unter $47 pro Barrel fallen.

Technische News

EUR/USD
Es scheint, als würde dem zinsbullischen Trend die Kraft ausgehen, da der derzeitige Kurs die Paarung beim RSI auf dem Tages-Chart in überkauften Bereich drängt, was darauf hindeutet, dass eine Abwärtskorrektur später am Tage erfolgen könnte. Der Slow Stochastic auf dem Stunden-Chart zeigt ein bevorstehendes rückläufiges Cross, was die Annahme bestätigt. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte heute die richtige Wahl sein.

GBP/USD
Die zinsbullische Formation auf dem Tages-Chart ist noch intakt, doch ist das Momentum bereits recht niedrig. Das 4-Stunden-Chart behält seine leicht rückläufigen Anzeichen bei, jedoch ohne klare Ausrichtung. Auf dem Stunden-Chart bildet sich ebenfalls ein rückläufiges Cross, was darauf hindeutet, dass tatsächlich eine Abwärtskorrektur bevorstehen könnte. Händlern wird empfohlen erst das Erreichen der Handelsspanne abzuwarten und dann in den Handel einzusteigen.

USD/JPY
Die Paarung vermittelt weiterhin gemischte Signale und handelt derzeit um den Wert von 98,70. Seit gestern zeigt das Stunden-Chart durchgehend eine gerade Linie an. Die Momentum-Oszillatoren auf dem Wochen-Chart zeigen jedoch einen kräftigen Abwärtsdruck. Händlern wird geraten auf klarere Signale auf dem Stunden-Chart zu warten, bevor sie in den Handel einsteigen.

USD/CHF
Während sich die Bollinger Bands auf dem Stunden-Chart offenbar verengen scheint sich der Kurs dieser Paarung zu nivellieren, was auf eine bevorstehende volatile Kursbewegung hindeutet. Die meisten Oszillatoren zeigen jedoch keine klare Ausrichtung. Andererseits erlaubt ein Range Trading Verhalten es Händlern Gewinne zu verzeichnen, indem sie bei Tiefständen kaufen und bei Höchstständen verkaufen.

Die Wild-Card

USD/SEK
Nach dem jüngsten Kursrückgang scheint sich diese Paarung beim RSI auf dem Stunden- und Tages-Chart nunmehr im überverkauften Bereich zu bewegen, was darauf hindeutet, dass in sehr naher Zukunft eine Aufwärtskorrektur stattfinden könnte. Das jüngste zinsbullische Cross des Slow2 Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart bestätigt diese Annahme vehement. Da die Bollinger Bands auf dem Stunden-Chart anfangen sich zu verengen, dürfte heute beim frühen Handel eine volatile Aufwärtskorrektur eintreten. Forex -Händler können von dieser bevorstehenden volatilen Bewegung profitieren, indem sie rechtzeitig bei eng gesetzten Stopps eine Long-Position eingehen.