Dienstag, 30. Juni 2009

Erholung am Aktienmarkt verleitet Investoren zu riskanteren Anlagewerten

Ein mit außergewöhnlichem Aufwärtstrend versehener Tag veranlasste Investoren sich wieder riskanteren Anlagewerten zuzuwenden und von den Safe-Hafen-Währungen USD und JPY Abstand zu nehmen, was deren Kurs im Vergleich zu ihren riskanteren Währungspartnern zurückgehen ließ. Die Erholung am Aktienmarkt, gepaart mit einem schwachen Dollar, trug auch dazu bei, dass der Rohölpreis zum ersten Mal seit über einer Woche wieder über $73 pro Barrel lag. Heute werden die Veröffentlichungen verschiedener Wirtschaftsdaten aus den USA, der Eurozone und Japan dafür sorgen, dass wieder ein sehr volatiler Handelstag vor uns liegt, und es wird sich auch herausstellen, ob der gegenwärtige Trend sich die Woche über aufrechterhalten wird.


Wirtschafts News

USD
Erholung an der Wall Street lässt Dollarkurs sinken


Während sich am Montag die Wall Street erholte musste der Dollar im Vergleich zu den anderen Haupt-Währungen Einbußen hinnehmen. Der Aufwärtstrend am US-Aktienmarkt weitete sich auch auf Großbritannien und die Eurozone aus. Der Dow Jones stieg um über 1% und der S&P verzeichnete die beste Zuwachsrate seit 1998. Unter den großen Gewinnern waren vor allem Bankaktien. Der Aufwärtstrend an den Aktienmärkten führte zu einem generellen Kursrückgang des Dollar, da Händler sich am Montag vom Safe-Hafen-USD ab- und riskanteren Anlagewerten zuwandten. Hinzu kommt, dass Händler, da sich das Quartal dem Ende neigt, ihre Gewinne bei Aktien noch maximieren wollen.Der USD fiel um etwa 80 Pips verglichen zu EUR und schloss den Handel bei 1,4115. Dazu trug ebenfalls bei, dass das wirtschaftliche Vertrauen in der Eurozone in diesem Monat mehr gestiegen ist als ursprünglich angenommen. Sehr ähnlich verhielt sich der Dollar zum britischen Pfund Sterling und die GBP/USD-Paarung stieg um 160 Pips bis auf 1,6634. Die Stärke des GBP kann auch seine Abhängigkeit vom US-Wirtschafts-Optimismus zugeschrieben werden. Im Vergleich zum JPY setzte der Dollar jedoch seinen kleinen Aufwärtstrend den zweiten Tag in Folge fort, da Investoren sich vom „Ultra“-Safe-Hafen-Yen abwandten und in den „Etwas weniger“-Safe-Hafen-USD investierten.Für heute wird die Veröffentlichung einer ganzen Anzahl Wirtschaftsdaten erwartet die sehr wahrscheinlich die Volatilität am Devisenmarkt bestimmen werden. Die Bekanntgaben aus den USA dürften dabei eine Schlüsselrolle spielen. Händler sollten besondere Aufmerksamkeit dem Einkaufsmanagerindex Chicago PMI um 13:45 MGZ und dem Verbrauchervertrauen des Conference Boards um 14:00 MGZ zukommen lassen. Auch sollte die Entwicklung an den Aktienmärkten im Auge behalten werden, da sie sich später am Tag als Schlüsselfaktor für die Bestimmung der Stärke des Dollar herausstellen könnte.

EUR
GBP erhält Rückenwind durch US-Optimismus


Das britische Pfund Sterling durchlebte gestern, verglichen mit seinen Haupt-Währungspartnern, einen volatilen, doch mit Aufwärtstendenz versehenen Handel, welcher durch den Optimismus in den USA beflügelt wurde. Die Erholung am britischen Aktienmarkt wurde ebenfalls durch die Erholung an der Wall Street ausgelöst. Dieses sich in jüngster Zeit immer wiederholende Muster zeigt, dass der Kurs des Pfunds steigt, sobald die Aktienmärkte in den USA und Großbritannien kräftige Gewinne verzeichnen. Diese kann durch die Abhängigkeit Großbritanniens auf dem Finanzsektor erklärt werden. Da dieser Sektor sich gestern an den Aktienmärkten besonders hervortat, erklärt das weshalb das GBP Rückenwind erhielt.Sowohl GBP als auch EUR verzeichneten Gewinne im Vergleich zu USD und JPY. Die EUR/GBP-Paarung schloss um 32 Pips im Minus bei 0,8482. Es scheint dass, sollte sich die Weltwirtschaft weiter erholen, wir mittelfristig erleben werden wie sich diese Paarung dem Wert von 0,8400 annähert. Die gestrigen positiven Wirtschaftsdaten aus der Eurozone trugen ebenfalls zur Stärkung des EUR bei. Hier haben wir ein weiteres Anzeichen dafür, dass die wirtschaftliche Situation in der Eurozone nicht gar nicht so trübe ist wie manche Experten es vorhergesagt hatten.Heute werden wieder eine Anzahl Wirtschaftsdaten aus Großbritannien und der Eurozone erwartet, die mit großer Wahrscheinlichkeit den Kurs des GBP und des EUR im Vergleich zu ihren Haupt-Währungspartnern beim heutigen Handel beeinflussen werden. Aus Großbritannien kommen um 06:00 MGZ der Hauspreisindex der Nationwide Building Society und um 08:30 MGZ die Zahlen für Leistungsbilanz und Bruttoinlandsprodukt. Aus der Eurozone erwarten wir um 07:55 MGZ die deutschen Arbeitslosenzahlen und um 09:00 MGZ den Schätzwert für den Verbraucherpreisindex.

JPY
JPY-Kurs purzelt angesichts abnehmendem Safe-Hafen-Status


Der Kurs des japanischen Yen purzelte am Montag als die japanischen und weltweiten Aktienmärkte erhebliche Gewinne verzeichneten. Auch verloren Investoren gestern ihr Vertrauen in den JPY als bekannt wurde, dass mit einer Arbeitslosenquote von 5,2% der höchste Stand seit 5 Jahren in Japan erreicht wurde. Die japanische Regierung befürchtet, dass Mitte 2010 sogar 6% erreicht werden könnte. Vieles der Schwäche des JPY ist auch der Tatsache zuzuschreiben, dass Händler sich vom Safe-Hafen-Yen trennten und sich riskanteren Anlagewerten zuwandten. Wie es scheint, handelt es sich dabei um Aktien und Rohstoffe.Der Yen rutschte den zweiten Tag in Folge im Vergleich zum USD um über 50 Pips ab und schloss bei 95,92. Die EUR/JPY-Paarung sackte von 135,38 auf 133,90. Verglichen zum GBP fiel der Yen gar um 235 Pips auf 159,63. Die Volatilität des Yen dürfte sich beim heutigen Handel fortsetzen. Das umso mehr als später am Tag um 23:50 MGZ zwei wichtige japanische Indexe veröffentlicht werden, die Tankan-Berichte (mit Stimmung und Erwartungen der großen Industrieunternehmen) des verarbeitenden und des Dienstleistungsgewerbe.

Rohöl
Rohölpreis schießt über $72 pro Barrel hinaus


Der Rohölpreis schoss gestern über den Wert von $72 pro Barrel hinaus und stieg um erstaunliche $4 auf $72,68. Der Grund dafür ist in folgenden Faktoren begründet: Zum einen gab es wieder einen Rebellenangriff in Nigeria, was die Shell Oil Company gestern dazu zwang eine ihrer Raffinerien zu schließen. Zum anderen war da der kräftige Aufwärtstrend an den US- und europäischen Aktienmärkten, was einen Boom bei Rohstoffen auslöste, da Investoren ihre Safe-Hafen-Anlagen wie den US-Dollar verkauften.Die gestrigen Gewinne folgten direkt der Rückläufigkeit beim Rohölpreis in den letzten Tagen, der sich nicht über dem Wert von $70 pro Barrel halten konnte. Jüngste Berichte der International Energy Agency besagen, dass der Rohölbedarf in absehbarer Zukunft noch abnehmen wird. Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, dass die OPEC auf ihrem nächsten Treffen im September eine Drosselung der Fördermengen beschließen wird. Sollten in den nächsten zwei Tagen weitere positive Anzeichen aus den USA zu verzeichnen sein, könnte der Rohölpreis bis zum Wochenende gar bis auf $75 ansteigen.

Technische News

EUR/USD
Beim Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart scheint sich ein rückläufiges Cross zu bilden, was darauf hindeuten kann, dass eine Abwärtsbewegung im Entstehen ist. Diese Annahme wird unterstützt von der Tatsache, dass der Kurs sich beim Tages-Chart im überkauften Bereich bewegt. Zu verkaufen könnte für heute eine kluge Entscheidung sein.

GBP/USD
Der jüngste Aufwärtsschwung hat die meisten Indikatoren in den überkauften Bereich gedrängt, während sich gleichzeitig auf allen Charts eine Anzahl rückläufiger Crosse bildeten. Abwarten bis das Momentum an Schwung verliert und dann zu verkaufen könnte heute eine kluge Entscheidung sein.

USD/JPY
Da sich die meisten Indikatoren im neutralen Bereich bewegen scheint diese Paarung ohne klare Ausrichtung. Das zinsbullische Cross des Slow Stochastic auf dem Stunden-Chart deutet auf eine Aufwärtsbewegung hin, wohingegen das rückläufige Cross des Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart genau das Gegenteil belegt. Bei dieser Paarung eine klarere Ausrichtung abzuwarten dürfte eine gute Wahl sein.

USD/CHF
Der Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart zeigt für diese Paarung ein bevorstehendes zinsbullisches Cross, was auf eine baldige Aufwärtskorrektur hindeutet. Da der RSI auf diesem Chart den Kurs nahe dem überkauften Bereich zeigt scheint diese Annahme gerechtfertigt. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte eine bevorzugte Strategie sein.

Die Wild-Card
USD/ZAR


Diese Paarung ist einen lang anhaltenden und gleichmäßigen Abwärtstrend eingegangen, der auch nicht aufzuhalten scheint. Nachdem sich die Bollinger Bands auf dem Stunden-Chart verengt hatten trat eine volatile Abwärtsbewegung ein. Jetzt scheint es als würden sich beim Slow Stochastic und MACD auf dem 4-Stunden- und Tages-Charts ein zinsbullisches Cross bilden. Im Gegensatz zu diesen Indikatoren steht die Tatsache, dass das Abwärts-Momentum noch viel Kraft in sich hat. Diesem Abwärtstrend folgend sollten Forex -Händler ihre Short-Positionen einnehmen und diese profitable Bewegung aussitzen.

Donnerstag, 25. Juni 2009

US-Federal Funds Rate bestimmt die heutigen Märkte

Die Märkte werden sich heute erwartungsgemäß äußerst volatil zeigen. Um 20:15 Uhr wird der Offenmarktausschuss der Notenbank das Ergebnis der Sitzung des Fed-Funds-Zielsatz bekannt geben, der den US-Leitzins bestimmt. Darüber hinaus wird die Veröffentlichung der US-Rohöllagerbestände um 16:30 Uhr Einfluss sowohl auf den USD als auch auf die Rohölpreise nehmen. Um als Anleger hohe Gewinne zu erzielen, sollten Sie ihre USD- und Rohöl-Positionen heute rechtzeitig eröffnen, noch bevor der Handelstag ins Rollen kommt.


Wirtschafts News

USD
USD unter Druck angesichts Leitzinssatz-Bekanntgabe


Am Dienstag zeigte sich der US-Dollar verhältnismäßig bärisch gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen, da die bevorstehende Bekanntgabe des Fed-Funds-Zielsatzes die US-Währung stark unter Druck setzte. Zum EUR ergaben sich für den USD die höchsten Kursverluste in 2 Wochen, insbesondere nachdem Bundesbankpräsident Axel Weber erklärte, dass die politischen Entscheidungsträger ihre Möglichkeiten, die Kosten der Kreditaufnahme zu senken, bereits voll ausgekostet hätten und die Leitzinsrate in der Eurozone demnach über dem Referenzzinssatz der USA bleiben würde.Gegenüber dem Yen konnte der Dollar jedoch an Boden gutmachen und schloss hier bei 95,54. Diese Entwicklung konnte beobachten, obwohl der zuvor veröffentlichte Bericht der US-Eigenheimverkäufe im Monat Mai die Prognosen enttäuschte. Im weiteren Handelsverlauf ergaben sich für den Yen wiederum weitere Kursverluste, nachdem veröffentlichte Konjunkturdaten aus der japanischen Wirtschaft gemischte Ergebnisse brachten.Heute wird der US-Offenmarktausschuss der Notenbank (FOMC) seinen Fed-Funds-Zielsatz voraussichtlich in einer Spanne zwischen 0% und 0,25% belassen. Darüber hinaus warten Investoren gespannt auf die Ergebnisse des FOMC-Meetings, um zu erfahren, ob die US-Notenbank Veränderungen am so genannten amerikanischen Erholungs- und Reinvestitionsplan vornehmen wird. Seitdem in den letzten Monaten vermehrt positive Konjunkturdaten aus der US-Wirtschaft veröffentlicht wurden, die die Hoffnung auf eine schnelle Erholung der globalen Wirtschaftlage fördern, geriet der US-Dollar verstärkt unter Druck. Analysten gehen davon aus, dass der USD seinen Abwärtstrend nach Abschluss des FOMC-Treffens weiter ausbauen könnte.

EUR
EUR klettert gegenüber USD bis auf 2-Wochen-Hoch


Um 1,6% stieg der EUR zum Dollar auf $1,4075 an. Im Laufe des gestrigen Nachmittages erreichte die Gemeinschaftswährung sogar die Marke bei $1,4109. Es war der höchste Kursgewinn innerhalb eines Tages seit dem 8. Mai. Um 0,9% verbesserte sich der EUR-Kurs darüber hinaus zum japanischen Yen und schloss hier bei 134,61. Des Weiteren investierten Anleger in EUR, angesichts der bevorstehenden Zuteilung zwölfmonatiger Langfrist-Refi-Tender der Europäische Zentralbank (EZB) am Mittwoch. Zum britischen Pfund kletterte der EUR gestern bis auf 0,8557, was einen neuen Rekord innerhalb der letzten 3 Wochen markierte. Zuvor erklärte Chefvolkswirt der Bank of England (BoE) Spencer Dale, dass eine schwächere Währung die Konjunktur ankurbeln würde. Die Augen der Händler sind heute auf die US-Notenbank gerichtet. Ein niedriger Zinssatz könnte den USD schwächen und das $300 Mrd. Konjunkturprogramm der Fed weiter ausbauen, nach dem der Zins für langlaufende Wechsel niedrig bliebe und somit neue Sorgen um eine Inflation aufkeimen könnten. Dies würde außerdem die Attraktivität für USD-Anlagen aus Sicht der Investoren aus Übersee untergraben.

JPY
Yen verliert gegen USD aufgrund Konjunktursorgen


Am Dienstag verzeichnete Japans Währung deutliche Verluste gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen. Aktuell zweifeln viele japanische Anleger an der Nachhaltigkeit eines Wirtschaftsaufschwungs. Um 0,3% rutschte der JPY gegenüber dem Dollar auf 95,54 Yen ab. Auch zum EUR verzeichnete der JPY Kursverluste von über 250 Punkten und schloss bei 134,61 Yen. Die Händler entschieden sich dafür, Anlagen wie den Yen, die sich als weniger gewinnträchtig erweisen, gegen andere Hauptwährungen einzutauschen.Voller Erwartung blicken die Marktteilnehmer heute auf die Ergebnisse des FOMC-Treffens sowie die Rekord-Abschreibung Amerikas Banken von 104 Milliarden US-Dollar als faule Kredite. Die neu entstandenen Sorgen um die globale Wirtschaftslage haben Experten zufolge dem Yen bislang stärker zugesetzt als dem USD.

Rohöl
US-Rohöllagerbestände bestimmen heutigen Ölhandel


Die Ölpreise stiegen am Dienstag um nahezu 4% auf $68,59. Ein äußerst schwacher Dollar und erneute Kämpfe in Nigeria zwischen Rebellen und der Regierungsarmee hatten den Ölpreis nach oben getrieben. Darüber hinaus hoffen die Marktteilnehmer auf einen Rückgang der US-Rohöllagerbestände. In den letzten Tagen hatten sich bei den Marktteilnehmern die Konjunkturerwartungen wieder eingetrübt. Der Dollar verbuchte am Dienstag erneut Verluste gegenüber dem EUR und markierte dabei einen neuen Rekord innerhalb der letzten 2 Wochen. Dies stützt den Ölpreis derzeit, erklären Experten. Insgesamt war der Rohstoffhandel gestern eher wechselhaft, angesichts der bevorstehenden Messung der Rohöllagerbestände sowie des Leitzinsentscheids der US-Notenbank. Die Rohöllagerbestände der Woche sollen laut Prognose um 1,2 Mio. Barrel zurückgehen. Einfluss nehmen auf den Ölpreis wird außerdem das Ergebnis der Sitzung des US-Offenmarktausschuss der Notenbank (FOMC).

Technische News

EUR/USD

Heute erreichte das Paar bereits die 1,4100-Marke, bevor es aktuell bei 1,4080 gehandelt wird. MACD sowie RSI der Wochen-Chart weisen auf eine Fortsetzung der jüngsten zinsbullischen Tendenzen hin. Dennoch signalisieren der RSI der Stunden-Chart sowie der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart, dass das Währungspaar bereits "überkauft" ist und sich eine bärische Preiskorrektur bereits ankündigt. Klare Signale abzuwarten, könnte heute hier die richtige Wahl sein.

GBP/USD
GBP/USD zeigt sich jüngst äußerst volatil. Dennoch könnte der aktuelle Aufwärtstrend schon bald ein Ende finden, da der MACD-Indikator auf der Stunden-Chart ausweist, dass das Paar "überkauft" ist. Darüber hinaus stützt der RSI der Stunden-Chart und Tages-Chart einen möglichen Abwärtstrend für heute. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte bei diesem Paar eine gute Strategie sein.

USD/JPY
Der aktuelle bärische Trend dieses Währungspaares scheint sich seit gestern Mittag umzukehren. USD/JPY wird aktuell bei 96,00 gehandelt. Die Stunden-Chart deutet darauf hin, dass sich für das Paar schon bald ein Aufwärtstrend einstellen könnte. Der oberen Grenze der Bollinger Bands auf der Stunden-Chart wurde sich bereits genähert. Auch der MACD der Stunden-Chart bestätigt kurzfristig weitere zinsbullische Tendenzen. Für heute könnte es richtig sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.

USD/CHF
Die jüngsten Abwärtstendenzen dieses Währungspaares scheinen an Potenzial zu verlieren. Der Slow Stochastic der Stunden-Chart signalisiert, dass sich das Paar bereits im "überkauften" Bereich befindet. Eine zinsbullische Ausrichtung wird ebenfalls vom RSI der Stunden- sowie vom MACD der Wochen-Chart bestätigt. In diesem Fall könnte es von Vorteil sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, sobald die Marke bei 1,0680 überwunden ist.

Die Wild-Card
Rohöl


Der jüngste Abwärtstrend für Rohöl könnte schon bald ein Ende finden, da das schwarze Gold im gestrigen Devisenhandel vom schwachen USD profitierte. Der mögliche Aufwärtstrend wird vom Slow Stochastic der Wochen-Chart bestätigt. Auf der anderen Seite deuten der RSI der Wochen-Chart sowie der MACD der Tages-Chart darauf hin, dass noch weiteres Potenzial für bärische Tendenzen besteht. Rohöl-Positionen noch vor dem Durchbruch zu eröffnen, könnte heute eine gute Entscheidung für Forex -Anleger sein.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Weltbank-Prognose belastet Zuversicht - Anleger wollen Safe-Haven-Währungen

Der US-Dollar konnte in dieser Woche bereits deutlich an Boden gegenüber seinen Gegenwährungen gewinnen, nachdem die Weltbank (WB) ihren Ausblick für den Euro-Raum, die USA und Japan senkte. Demnach soll sich für 2009 ein Rückgang von 2,9% anstelle der zuvor vorausgesagten 1,7% ergeben. Angesichts der politischen Unruhen im Iran und Machtproben in Nord Korea, zeigen sich die Marktteilnehmer jüngst leicht verunsichert. Sie zogen ihre Investitionen zurück und konzentrieren sich aktuell wieder auf Save-Haven-Währungen wie USD und JPY, was die gestrigen zinsbullischen Bewegungen der beiden Währungen erklärt. Auch heute scheinen Investoren, risikoreichen Anlagen den Rücken zuzukehren.


Wirtschafts News

USD
USD gewinnt angesichts steigender Risikoaversion


Am Montag verbuchte der USD Kursgewinne gegenüber seinen risikoreicheren Gegenwährungen, nachdem die Weltbank ihre Wachstumsprognose für das Jahr 2009 nach unten berichtigte. Wieder aufkommende Sorgen um die globale Wirtschaftslage in Kombination mit einer sich entfaltenden labilen politischen Lage im Iran, lässt neuen Pessimismus unter den Marktteilnehmern aufkeimen, die es derzeit bevorzugen, sich auf "sichere" Anlagen zu konzentrieren. Der Dollar schloss am vergangenen Freitag noch bei $1,3856 pro EUR. Um 0,5% kletterte die US-Währung seither in die Höhe. Zum Yen wird sie aktuell bei 95,99 Yen von zuvor 96,23 Yen gehandelt.Am Montag sagte die Weltbank voraus, dass die globale Wirtschaft noch in 2009 um 2,9% schrumpfen werde. Die vorausgegangene Schätzung lag bei 1,7%. Darüber hinaus geht die Weltbank davon aus, dass das Wirtschaftswachstum der Entwicklungsländer in diesem Jahr nur noch 1,2% betragen wird, was die Erholung der globalen Wirtschaftslage weiter aufhalten könnte. Der Bericht der Weltbank führte zu Verlusten an den Aktienmärkten und von Rohstoffanlagen, was den US-Dollar wiederum stärkte. Von absolut wichtiger Bedeutung für den US-Dollar in dieser Woche ist die mit Spannung erwartete Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC), die heute beginnt und am Mittwoch mit einer Stellungnahme abschließt. Des Weiteren werden um 16:00 Uhr die Ergebnisse der US-Verkäufe bestehender Häuser für den Monat Mai erwartet. Dennoch hält der Abschluss des FOMC-Meetings die Marktteilnehmer stärker in Atem als jede Fundamentaldaten, da die US-Regierung ihren Plan für eine der größten Finanzreformen in der Geschichte der USA ausführen will.

EUR
EUR mit Verlusten gegenüber den meisten Gegenwährungen


Der EUR verbuchte am Montag Kursverluste gegenüber den Hauptwährungen, seitdem sich die Risikoaversion unter den Händlern aufgrund des jüngsten enttäuschenden Berichts der Weltbank verstärkt. Der EUR wurde gestern bei $1,3856 von zuvor $1,3948 gehandelt. Gegenüber dem japanischen Yen notierte die europäische Währung bei 133,05 Yen von noch zuvor 134,22 am letzten Freitag. Zusätzlich geriet der EUR unter Druck, als der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, sich gegen zusätzliche staatliche Konjunkturprogramme für die Eurozone aussprach. Ein leicht über den Erwartungen ausgefallenes Ergebnis des deutschen Ifo-Geschäftsklimaindex nahm nur sehr kurzfristig Einfluss auf den EUR-Kurs. Größere Wirkung hatte demgegenüber das Ausmaß des Haushaltslochs Deutschlands, der mitunter wichtigsten Industrienation innerhalb der Eurozone.Neben den wichtigen deutschen Konjunkturdaten, Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbe sowie Einkaufsmanagerindex nicht-verarbeitendes Gewerbe für den Monat Juni, die beide heute um 9:30 Uhr veröffentlicht werden, sind die Augen der Marktteilnehmer auf die Stellungnahme des Offenmarktausschusses und auf das 1-Jahres-Refianzierungsprogramm der EZB gerichtet. Diese werden am Mittwoch erwartet.

JPY
Politische Unruhen begünstigen JPY


Der japanische Yen konnte am Montag gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen Boden gutmachen, angesichts der politischen Unruhen im Iran und einer überwiegend düsteren Prognose der Weltbank in Bezug auf die globale Wirtschaftserholung. Laut Bericht der Weltbank ist die Rezession tiefer als erwartet. Investoren wenden sich verstärkt Save-Haven-Währungen wie Dollar und Yen zu.Der Yen kletterte gestern zum EUR um 0,9% in die Höhe und wurde bei 132,87 pro EUR gehandelt. Zum Dollar notierte Japans Währung bei 95,86 pro Dollar, was einen Kurszuwachs von 0,4% bedeutete. Zuvor veröffentlichte Konjunkturdaten verdeutlichten eine Verbesserung des Geschäftsklimaindex sowie der Stimmung im Service-Sektor und somit einen verbesserten Ausblick für Japans Wirtschaftslage. Solange sich die Turbulenzen global fortsetzen, könnte der Yen davon profitieren und auch heute wieder Kursgewinne verzeichnen.

Rohöl
Rohölpreis fällt unter $67 pro Barrel


Die Ölpreise fielen gestern um $2 pro Barrel, nachdem die Weltbank in ihrer jüngsten Prognose von einem Rückgang des Weltwirtschaftswachstums von 2,9% für 2009 ausgeht. Die zinsbullischen Tendenzen des Dollar setzten die Ölpreise zusätzlich unter Druck, da sich die Händler nun von risikoreichen Anlagen abwenden, um in Safe-Haven-Währungen zu investieren. Die sinkenden Erwartungen einer gesteigerten Energienachfrage während der US-Sommerferienzeit, zusammen mit einem, Berichten zufolge, deutlichen Anstieg der US-Rohöllagerbestände, setzten dem Rohöl in den letzten Tagen stark zu. Für gewöhnlich erreicht der Benzinverbrauch während der Sommermonate in den USA Höchststände. Angesichts der anhaltenden Rezession und wachsenden Arbeitslosigkeit, hat die Anzahl der Pendler und Urlaubsreisenden in diesem Jahr deutlich abgenommen. Es ist eher unwahrscheinlich, dass die Benzinvorräte zurückgehen werden, da die Raffinerien derzeit mit einer Kapazität von lediglich rund 86% fördern. Dementsprechend gehen Experten von einem zusätzlichen Anstieg der Lagerbestände für Rohöl aus.Zunächst warten Anleger jedoch die neuesten Zahlen des Energieministeriums am Mittwoch (16:30 Uhr) ab und sehen darüber hinaus der Stellungnahme des Offenmarktausschusses

Technische News

EUR/USD
Dieses Paar scheint sich inzwischen mithilfe einer volatilen Bewegung um die Marke bei 1,3875 zu konsolidieren. Der MACD der Stunden- und 4-Stunden-Chart weist zinsbullische Crosse aus, was die Preisbewegung in Richtung Konvergenzpunkt unterstützt. Darüber hinaus scheinen sich die Bollinger Bands auf der Stunden-Chart zu verdichten. Hier könnten sich in naher Zukunft bereits hohe Kursschwankungen einstellen. Eine gute Entscheidung könnte lauten: Den Durchbruch abwarten, um im Anschluss bei dem neuen Kurstrend einzusteigen.

GBP/USD
Dieses Paar scheint heute bereit für eine zinsbullische Bewegung zu sein. Der MACD der Stunden-Chart deutet auf ein bevorstehendes zinsbullisches Cross hin. Ein neues zinsbullisches Cross des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart hat sich bereits gebildet. Beide Indikatoren unterstützen die sich ankündigende Aufwärtsbewegung. Verkaufen könnte hier heute von Vorteil sein.

USD/JPY
Die jüngste Abwärtsbewegung dieses Paares hat einen Großteil der Indikatoren auf den verschiedenen Charts bis in den „überkauften“ Bereich gedrückt. Darüber hinaus haben sich einige zinsbullische Crosse gebildet. Dieses Paar testet derzeit das äußerst wichtige Unterstützungslevel bei 95,30 an. Sollte ein Durchbruch erfolgen, könnte sich der Abwärtstrend trotz technischer Indikatoren fortsetzen. Sollte ein Durchbruch jedoch nicht stattfinden, ist eine zinsbullische Preiskorrektur äußerst wahrscheinlich.

USD/CHF
Dieses Währungspaar hat sich in den vergangenen Handelstagen um die 1,0850-Marke konsolidiert. Da der MACD der Stunden-Chart ein deutlich zinsbullisches Cross ausgibt und die Bollinger Bands sich auf der Stunden-Chart verdichten, könnte sich für USD/CHF eine stark volatile Bewegung nach dem sich ankündigen Abwärtstrend ergeben. Eine gute Strategie könnte hier lauten: Den Durchbruch abwarten und anschließend dem Markt beitreten.


Die Wild-Card

EUR/NOK
Der kontinuierliche Aufwärtstrend dieses Kurspaars hat viele seiner Indikatoren letztendlich in den „überkauften“ Bereich gedrückt und bärische Crosse auf den Chart ausgelöst. Dennoch signalisiert der Parabolic SAR auf allen Charts, dass Forex -Händler weiterhin Kaufpositionen eröffnen sollten. Sollte sich für EUR/NOK heute keine eindeutig abwärts gerichtete Preiskorrektur ergeben, wird das Paar seinen Aufwärtstrend voraussichtlich fortsetzen, wobei NOK an Wert gegenüber dem EUR verliert. Heute wird sich für dieses Währungspaar also entweder ein Trendumschwung ergeben oder EUR/NOK wird neue Höchststände erreichen. Sollten Sie die richtige Entscheidung in Bezug auf den Trend für EUR/NOK treffen, könnten Sie Ihre Profite maximieren.

Sonntag, 21. Juni 2009

Konjunkturdaten der Philadelphia-Fed kurbeln Dollar an

Der Philadelphia Manufacturing Index, der die Konjunkturlage der Philadelphia Notenbank-Region beschreibt, sowie weitere positiv ausgefallene US-Wirtschaftsdaten, trieben den Kurs des Dollars gestern in die Höhe. Dadurch ergab sich eine Trendwende in den USA. Neuer Optimismus verbreitet sich aktuell unter den Marktteilnehmern und schürt die Hoffnung auf ein schnelles Ende der Rezession. Hier bietet sich Forex-Anlegern eine gute Gelegenheit, diesem Markt beizutreten. Investoren profitieren jetzt vom gestrigen zinsbullischen Dollar.



Wirtschafts News

USD
Dollar-Kurs steigt aufgrund Prognose der Leitzinsrate


Der US-Dollar verhielt sich am Donnerstag zinsbullisch gegenüber EUR und Yen, nachdem der US-Arbeitsmarktbericht verdeutlichte, dass die Zahl der Arbeitslosen in den USA in der ersten Juni-Woche überraschend stark zurückgegangen war. Der USD kletterte um 38 Punkte gegenüber dem EUR in die Höhe und schloss bei $1,3917, während die amerikanische Währung gegenüber dem japanischen Yen um 0,9% auf 96,58 stieg. Darüber hinaus gingen die Kurse von US-Staatsanleihen gestern etwas schwächer in den Handel und die Renditen legten dementsprechend zu, was den Dollar weiter stützte. Die höheren Raten für US-Investitionen im Vergleich zum Rest der Welt sollen, Experten zufolge, den USD mittelfristig in ein attraktiveres Licht gegenüber den Gegenwährungen rücken. Zu Handelsbeginn schwächelte der Dollar jedoch zunächst, da Anleger wieder einmal mutmaßen, ob die US-Notenbank ihren Leitzins noch in diesem Jahr anheben wird. Inzwischen glauben lediglich 45% der Marktteilnehmer an die finanzpolitische Maßnahme. Zuvor waren es noch 64%. In der aktuellen Handelswoche wurde der Dollar in einer Spanne zwischen $1,3750 und $1,4001 pro EUR gehandelt. Noch am 3. Juni erreichte die Währung ein 6-monatiges Rekordtief bei $1,4338, nachdem deutlich wurde, dass die US-Regierung fast die Hälfte ihrer geplanten Ausgaben in diesem Jahr mit Geldaufnahmen finanzieren muss.Da heute keine Konjunkturdaten aus den USA veröffentlicht werden, blickt die Finanzwelt auf das Treffen der amerikanischen Notenbanker in der kommenden Woche. Die Ergebnisse des Fed-Meetings am Dienstag sowie die Marktreaktionen auf mittel- und langfristige US-Anleihen sollen, Analysten zufolge, die Richtung des US-Dollars in naher Zukunft bestimmen.

EUR
EUR-Kursanstieg gegenüber CHF


Der EUR kletterte gegenüber dem Schweizer Franken am Donnerstag bis auf ein neues Rekordhoch bei 1,5144 Franken. Händler berichteten von Spekulationen um eine Intervention der Schweizer Notenbank (SNB) zur Abwertung des Franken. Die SNB machte deutlich, dass sie gegen eine weitere Aufwertung des Schweizer Franken zum Euro angehen wollte. Analysten zufolge wird die schweizerische Währung jedoch zum Euro wieder aufwerten, sobald die SNB in ihrem Standpunkt, die Landeswährung zu drücken, nachgibt. Darüber hinaus verbuchte der EUR gestern gegenüber 12 der 16 Hauptwährungen Kursgewinne. Experten erwarten, dass die EZB-Leitzinsrate noch für einige Zeit stabil bleibt, was die Attraktivität der 16-Nationen-Währungn zunächst aufrechterhalten sollte. Auch gegenüber dem Britischen Pfund Sterling konnte der EUR zum zweiten Tag infolge Boden gutmachen. Die Einzelhandelszahlen in Großbritannien waren im Monat Mai zum ersten Mal in drei Monaten überraschend zurückgegangen. Dementsprechend stieg die europäische Währung bis auf 0,8604 zum Pfund Sterling an und könnte die 90 Pence-Marke möglicherweise in den nächsten drei Monaten noch erreichen. Zum USD rutschte der EUR gestern von $1,3955 auf $1,3917 ab. Nachdem die Gemeinschaftswährung die Marke bei $1,40 nicht überwinden konnte, sind sich die Anleger derzeit einig, dass der EUR vorerst keine weiteren Aufwärtstendenzen einschlagen wird.

JPY
Yen verliert gegen Hauptwährungen


Der japanische Yen verzeichnete gestern Kursverluste gegenüber den 16 Hauptwährungen, nachdem US-Wirtschaftsberichten zufolge, endlich ein Ende der schlimmsten Rezession der Nachkriegszeit abzusehen sei. Zum EUR blieb der JPY zum dritten Tag infolge schwach, nachdem sich die Marktteilnehmer weitaus risikobereiter zeigten, als in der vergangenen Woche. Japans Währung schloss bei 134,43 pro EUR und rutschte auf 96,58 pro US-Dollar ab. Am deutlichsten waren die Kursverluste gegenüber dem Australischen und Neuseeländischen Dollar, nachdem die Weltbank ihre Erwartungen für das Wirtschaftswachstum in China nach oben korrigiert hat. Demnach gehe man von einem Wachstum von 7,2% im laufenden Jahr aus. Zuletzt hatte die Weltbank eine Zunahme von 6,5 Prozent erwartet. Dennoch könnte der JPY in der kommenden Woche wieder Kursgewinne gegenüber Dollar und EUR verbuchten. US-Berichten zufolge wurde zu Beginn der Woche bereits deutlich, dass das Vertrauen der Wohnungsbauer im Monat Juni unerwartet nachließ und die Industrieproduktionszahlen zum siebten Monat infolge zurückgegangen waren. Viele Investoren sind der Ansicht, dass eine Erholung der Wirtschaftslage länger dauern wird, als erwartet. Der Yen-Kurs wird voraussichtlich weiter nachlassen, sollte sich wieder vermehrt abzeichnen, dass die Konjunkturkrise endlich nachgibt.

Rohöl
Ölpreise steigen aufgrund positiver US-Prognose


Rohöl beendete den volatilen Handelstag am Donnerstag mit einem Anstieg von 49 US-Cent bei $72,00 pro Barrel. Der Rohstoff verbuchte Gewinne, nachdem positive US-Konjunkturdaten die Hoffnung auf eine baldige Erholung der globalen Wirtschaftslage stärkten. Die Ölpreise sind seit Februar um fast das Doppelte angestiegen. Dennoch sind Anleger der Ansicht, dass die Preise die tatsächlichen Fundamentaldaten nicht widerspiegeln, so dass diese einer Wirtschaftserholung selbst im Weg stehen könnten. In der letzten Handelswoche war Rohöl bis über $72 angestiegen. Beim Ölpreis waren neue Anschläge auf Ölfördereinrichtungen in Nigeria sowie ein nach wie vor schwacher USD verantwortlich. Darüber hinaus stieg der Bedarf an hedge-basierten Rohöl-Investments unter den Händlern. Es ist davon auszugehen, dass die Ölpreise ihren zinsbullischen Trend auch in den kommenden Wochen fortsetzen werden.

Technische News

EUR/USD
Für dieses Paar ergab sich gestern eine bärische Trendwende. EUR/USD erreichte die 1,3917-Marke. Der RSI der Stunden-Chart und der Slow Stochastic der Tages-Chart weisen darauf hin, dass diese bärischen Tendenzen von kurzlebiger Natur sind. Eine zinsbullische Bewegung kann sich jederzeit wieder einstellen. Bei diesem Währungspaar zu einem frühen Zeitpunkt einzusteigen, könnte die richtige Entscheidung für heute sein.

GBP/USD
Das Aufwärtsmomentum dieses Paares scheint noch so einiges Potential in sich zu tragen. Der MACD der 4-Stunden-Chart und der RSI der Tages-Chart bestätigen diese Neigung. Dem zinsbullischen Trend jetzt beizutreten, könnte auch hier eine gute Strategie sein.

USD/JPY
Dieses Paar verhielt sich in letzter Zeit äußerst zinsbullisch und wird derzeit bei 96,76 gehandelt. Der MACD der 4-Stunden-Chart stützt dieses zinsbullische Verhalten, während der RSI der 4-Stunden-Chart im Widerspruch dazu steht. Klare Signale abzuwarten, könnte heute die richtige Wahl bei diesem Paar sein.

USD/CHF
USD/CHF wurde letztlich zwischen 1,0750 und 1,0900 gehandelt. Allem Anschein nach lässt der zinsbullische Trend dieses Paares nach. Eine bärische Preiskorrektur kündigt sich bereits an. Dieser Trend wird vom RSI der Stunden- und Wochen-Chart bestätigt. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte bei diesem Paar eine gute Strategie für heute sein.

Die Wild-Card

EUR/NOK
Der Kurs dieses Paares wird hauptsächlich von den Kursschwankungen der Devisenmärkte bestimmt. In den vergangenen zwei Tagen verzeichnet EUR/NOK jedoch einen deutlichen Anstieg. Darüber hinaus unterstützen die Bollinger Bands der Stunden-Chart sowie der RSI der Tages-Chart diese Tendenz. Bei diesem gefragten Trend zum jetzigen Zeitpunkt einzusteigen, könnte heute die richtige Entscheidung für Forex-Anleger sein.

Samstag, 13. Juni 2009

G20-Gipfeltreffen und US-Verbrauchervertrauen bestimmen heute USD-Handel

Das heute beginnende G20-Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer in Berlin wird vorrangig den USD-Handel bestimmen. Darüber hinaus erwarten die Marktteilnehmer hohe Volatilität nach Veröffentlichung der Ergebnisse der US-Import- und Exportpreise für Mai um 14:30 Uhr sowie des Index der US-Verbraucherstimmung um 15:55 Uhr. Anleger sollten ihre Dollar-Positionen jetzt eröffnen, um Gewinne zu erzielen, sobald sich die Kursschwankungen einstellen.


Wirtschafts News

USD
Dollar trotz positiver US-Daten rückläufig


Der USD setzte seinen Abwärtstrend von gestern fort und verbuchte Kursverluste gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen. Am deutlichsten war dies gegenüber dem GBP. Das entsprechende Währungspaar wurde zu Handelsschluss bei 1,6620 gehandelt.Im Einklang mit den neuen sich herausbildenden Handelsmustern, fiel der USD in seinem Kurswert trotz positiver US-Wirtschaftsdaten, die gestern veröffentlicht wurden. Der wöchentliche Arbeitsmarktbericht, der die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe innerhalb einer Woche ausgibt, hat sich zum vierten Mal infolge verbessert. Arbeitslosenunterstützung gestellt hatten in der vergangenen Woche 601.000 Personen. Dennoch bleibt die Zahl der Arbeitslosen in den USA hoch und stellt bei weitem kein Zeichen für eine sich erholende Wirtschaftslage dar. Der Optimismus in den USA bleibt verhalten auch wenn die jüngsten Zahlen vom Arbeitsmarkt die Hoffnung auf eine Stabilisierung der US-Wirtschaft wecken. Am Donnerstag wurden auch die aktuellsten Daten aus dem US-Einzelhandel veröffentlicht, nach denen die Einzelhandelsumsätze im Mai um 0,5% angestiegen sind. Der Arbeitsmarkt und der Einzelhandelsumsatz gelten als wichtige Indikatoren für die Konjunkturentwicklung in den USA, da deren Wirtschaftsleistung zu mehr als zwei Dritteln vom privaten Konsum abhängt. Durch die jüngsten Zahlen aus Einzelhandel und Arbeitsmarkt verdichten sich die Anzeichen für eine Stabilisierung der Wirtschaft in den USA. Analysten warnen jedoch vor zu großem Optimismus. Heute treffen sich die G20 in Berlin zum Gipfeltreffen. Darüber hinaus wird eine Reihe wichtiger US-Wirtschaftsdaten veröffentlicht. Dabei sollten Anleger insbesondere auf zwei wichtige Berichte achten. Zum einen die US-Import- und Exportpreise für Mai um 14:30 Uhr. Der Gesamtindex der Importpreise misst die Preisveränderungen von Produkten, die im Ausland von US Bürgern eingekauft wurden, während der Gesamtindex der Exportpreise die Preisveränderungen der im Inland produzierten US-Güter, die ins Ausland exportiert werden, misst. Darüber hinaus sollten Händler die Ergebnisse der Umfrage zum Verbrauchervertrauen /-sentiment der Universität Michigan im Auge behalten, die eine schnelle Erholung der US-Wirtschaft stützen könnten.

EUR
EUR beendet Handelswoche mit Kursgewinnen


Den EUR-Handel am Donnerstag markierte das Währungspaar EUR/USD, das wieder bis über die Marke bei 1,4100 kletterte. Nach einer Handelswoche, die für das oft gehandelte Währungspaar von bärischen Tendenzen geprägt war, erholte sich der EUR gestern wieder und konnte seine vorausgegangenen Kursverluste zurückgewinnen. Dabei übertrumpfte er sowohl Dollar als auch Yen. Diese Entwicklung wurde insbesondere nach Veröffentlichung von US-Konjunkturdaten deutlich. Die positiv ausgefallenen US-Daten aus Einzelhandel und Arbeitsmarkt hatten wenig Einfluss auf den USD. Das Währungspaar EUR/USD setzte seinen zinsbullischen Trend vielmehr fort, nach dem Anleger ihre Strategie gewinnträchtiger Anlagen fortwährend verfolgen. Am frühen Donnerstagmorgen verdeutlichte der Monatsbericht der Europäischen Zentralbank (EZB), dass die Konjunkturaussichten für die Eurozone vorerst düster bleiben. Erst im weiteren Jahresverlauf seien positive Wachstumsraten zu erwarten. Der EUR ließ sich dennoch nicht von seinen zinsbullischen Tendenzen abbringen. EUR-Anleger sollten heute die Ergebnisse der Industrieproduktion der Eurozone für den Monat April um 11:00 Uhr sowie die Vorträge von EZB-Präsident Trichet in Sofia sowohl um 13:30Uhr als auch um 17:30 Uhr anlässlich des 130-jährigen Bestehens der Zentralbank in Bulgarien aufmerksam beobachten. Eventuell könnten diese Ansprachen deutlichere Hinweise auf den EUR-Handel bis zum Wochenende geben. Des Weiteren sollten Händler das G20-Gipfeltreffen in Berlin verfolgen, dessen Ergebnisse den Devisenmärkten voraussichtlich Volatilität verleihen wird.

JPY
JPY reagiert auf Marktvolatilität


Die hohen Kursschwankungen des Yen setzten sich auch gestern fort. Insgesamt verbuchte die japanische Währung dabei Kursverluste gegenüber ihren Gegenwährungen. Einerseits kletterte der JPY über 15 Punkte gegenüber dem USD in die Höhe. Das Paar schloss bei 97,75. Andererseits rutschte der Yen mehr als 50 Punkte gegen den EUR ab und notierte hier bei 137,86.Allem Anschein nach steht der Yen derzeit überwiegend unter dem Einfluss seiner Gegenwährungen. Da der USD aktuell schwächelt, kann der JPY konsistente Kursgewinne gegenüber der US-amerikanischen Währung verbuchen. Der EUR scheint momentan verhältnismäßig stabil zu sein. Die jüngsten EUR-Aufwärtstrends haben den JPY nach unten gedrückt.JYP-Anleger sollten auf die bevorstehenden Termine heute Acht geben. Insbesondere auf das G20-Gipfeltreffen in Berlin sowie auf Veröffentlichungen aus den USA und West-Europa. Die Ergebnisse werden die JPY-Tendenzen für heute bestimmen.

Rohöl
Rohöl hat $75-Marke pro Barrel im Visier


Die Ölpreise setzen ihren zinsbullischen Trend weiter fort. Rohöl kletterte gestern um 42 US-Cents in die Höhe und erreicht mittlerweile die Marke bei $72,39. Hauptursache für den fortlaufenden Aufwärtstrend des Rohöls waren gestern positiv ausgefallene Daten aus der US-Wirtschaft. Darüber hinaus stützt ein schwacher US-Dollar stets die Ölpreise. Des Weiteren korrigierte das Energieministerium der Vereinigten Staaten seine Bedarfsprojektion nach oben auf 120.000 Barrel pro Tag.Der zinsbullische Trend des Rohöls wird sich voraussichtlich vorerst fortsetzen und könnte in Kürze die $75 pro Barrel erreichen. JPY-Anleger sollten die Konjunkturdaten aus den USA sowie die Ergebnisse des G20-Gipfeltreffens heute nicht aus den Augen verlieren, da diese zu den Einflussfaktoren der Trends für Rohöl gelten.

Technische News

EUR/USD
Die Stunden-Chart gibt gemischte Signale für EUR/USD aus. Ihr Slow Stochastic schwankt dabei im neutralen Bereich. Jedoch verdeutlicht ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart, dass bereits innerhalb des nächsten Zeitfensters eine bärische Preiskorrektur stattfinden könnte. Sobald die Überwindung des unteren Bereichs der Handelsspanne vollzogen ist, könnte es von Vorteil sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.

GBP/USD
Aktuell bewegt sich dieses Paar im "überkauften" Bereich auf der 4-Stunden-Chart. Ihr RSI deutet auf eine bevorstehende Abwärtsausrichtung hin. Die fallende Tendenz der Oszillatoren auf der Tages-Chart bestätigt diesen Trend. Sobald die Überwindung des unteren Bereichs der Handelsspanne vollzogen ist, könnte es auch hier von Vorteil sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.

USD/JPY
Dieses Paar unterliegt bereits seit geraumer Zeit hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die 4-Stunden-Chart lässt keine eindeutige Tendenz erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie deutlichere Signale auf den Stunden-Charts ab.

USD/CHF
Die inzwischen typischen Kursschwankungen auf der Tages-Chart setzen sich fort. Sowohl RSI als auch Slow Stochastic der Stunden-Chart schwanken im neutralen Bereich. Mittlerweile bewegt sich dieses Kurspaar jedoch im unteren Bereich des RSI der 4-Stunden-Chart. Hier könnte eine zinsbullische Preiskorrektur bevorstehen. In diesem Fall könnte es eine gute Entscheidung sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, sobald die obere Grenze der Handelsspanne überwunden ist.

Die Wild-Card
Rohöl


Die Ölpreise sind während des letzten Monats deutlich gestiegen und erreichen mittlerweile $72,40 pro Barrel. Jedoch bewegt sich der RSI der Tages-Chart bereits im "überkauften" Bereich, was bedeutet, dass der jüngste Aufwärtstrend nachlässt und eine Abwärtspreiskorrektur bevorsteht. Hier könnte sich Forex -Anlegern eine großartige Gelegenheit bieten, bei diesem Trend zu einem äußerst frühen Zeitpunkt einzusteigen.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Ölpreise überraschend zinsbullisch - USD schwächelt

Viele Analysten erwarteten gestern leichte Abwärtstendenzen für Rohöl, angesichts des jüngsten Aufwärtstrends des USD, der sich aus den positiven US-Arbeitsmarktdaten der vergangenen Woche ergab. Dementsprechend überraschten die Ölpreise die Marktteilnehmer heute, als sie ihren aktuell zinsbullischen Trend fortsetzten und ein neues 7-Monatshoch bei $70 pro Barrel erreichten. Bei der gestrigen Ansprache des US-Finanzministers Geithner wurde deutlich, dass die USA die aggressive Krisenhilfe für die Wirtschaft und die Finanzmärkte fortgesetzt will, die Bemühungen um eine Konjunkturbelebung und eine Stabilisierung der Finanzmärkte sowie eine eventuelle Anhebung der US-Leitzinsrate umfasst. Safe-Haven-Anlagen sind demnach momentan keine stabile Investition. Händler sollten auch heute wieder mit hohen Kursschwankungen an den Märkten rechnen.


Wirtschafts News

USD
USD-Stärke verabschiedet sich für diese Woche


Der US-Dollar verlor im Laufe des gestrigen Handelstages an Stärke. Gegenüber EUR und GBP ergab sich eine Preiskorrektur nach den deutlichen Kursgewinnen zu Wochenbeginn. Diese Entwicklung fand infolge von Mutmaßungen unter den Marktteilnehmer statt, die sich derzeit fragen, ob die Wirtschaftslage mittlerweile stabil genug sei, um eine Erhöhung der US-Leitzinsrate zum Ende des Jahres zu rechtfertigen. Nach dem gestrigen Börsengang rutschte der USD gegenüber dem EUR deutlich ab. Das beliebte Kurspaar wurde bei 1,4060 gehandelt. Ähnlich verhielt sich der Dollar zum Britischen Pfund und schloss hier zu Handelsende bei 1,6310.Für den US-Dollar ergaben sich in der vergangenen Wochen größere Kursgewinne, nachdem der Dollarkurs im Monat Mai heftige abgerutscht war. Der zinsbullische Trend erfolgte, nachdem in der vergangenen Woche deutlich wurde, dass in den USA im letzten Monat weniger Arbeitsplätze eingespart wurden als erwartet. Die Freude über die Arbeitsmarktzahlen verlief sich jedoch schnell wieder im Sande, nachdem Analysten warnten, dass die Arbeitslosenrate in den USA nach wie vor steigt. In den USA blieb es gestern insgesamt ruhig, da keine Fundamentaldaten veröffentlicht wurden. US-Finanzminister Geithner wies in seiner gestrigen Ansprache darauf hin, dass es eine Reform des globalen Finanzsystems gebe werde, deren Modell US-Präsident Barak Obama in der nächsten Woche vorstellen wird. Dies könnte den USD in seinem Kurswert wieder neu bestimmen. Insgesamt bleiben die Investoren zurzeit eher vorsichtig in Hinsicht auf große Dollar-Anlagen, insbesondere angesichts einer eventuellen Leitzinsanhebung durch die US-Notenbank zum Jahresende.Wichtige Wirtschaftsdaten stehen heute wieder auf der US-Agenda. Darunter um 14:30 Uhr die US-Handelsbilanz des Monats April sowie um 16:30 Uhr die US-Rohöllagerbestände der Woche. Sollten die Ergebnisse über den Erwartungen liegen, könnte der Dollar seine gestrigen Verluste gegenüber Gegenwährungen wie EUR und GBP möglicherweise ausgleichen. Sollten die Daten die Prognosen jedoch enttäuschen, könnte es heute auf einen ziemlich bärenhaften Börsengang für den Dollar hinauslaufen. Anleger sollten die Märkte gut im Auge behalten. Hier könnte sich eine besondere Gelegenheit bieten, aus den Kursschwankungen Kapital zu schlagen, die sich voraussichtlich nach Veröffentlichung der vorgenannten Wirtschaftsdaten ergeben werden.

EUR
EUR profitiert vom schwachen Dollar


Der EUR beendete den gestrigen Handel bei gemischten Ergebnissen gegenüber seinen Hauptgegenwährungen. Die Währung der 16 Nationen baute am Dienstag ihre Gewinne gegenüber dem USD weiter aus und wurde bei $1,41, angesichts eines umfassenden Dollar-Verkaufs gehandelt. Auch gegenüber dem JPY ergab sich für den EUR eine ähnliche Entwicklung. Dieses Paar kletterte bis zum Ende des Tages von 135,96 auf 137,12. Gegen den GPB wiederum verlor der EUR an Boden und rutschte über 60 Punkten ab, um bei 0,8620 zu notieren.Ein wichtiger Indikator war gestern der Bericht zu den deutschen Industrieaufträgen. Deutschland, Europas stärkste Wirtschaftszone, spielt eine entscheidende Rolle im europäischen Raum. Dementsprechend stark ist die Auswirkung der Konjunkturzahlen in der Regel auf den EUR. Die Erholung der deutschen Industrie hat mit den Ergebnissen einen Dämpfer erhalten. Die deutsche Industrieproduktion ist nach dem Rekordtief des ersten Quartals im April abermals gesunken, wenngleich die schrumpfenden Aktivitäten mit einem merklich verringerten Tempo fortschreiten. Der deutsche Export ging stärker zurück als Experten für April erwartet hatten. Erkki Liikannen, EU-Kommissar und Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), betonte gestern des Weiteren, dass sich für die globale Wirtschaftslage derzeit keine schnelle Erholung abzeichnen würde. Deutschland zählt zu einer der führenden Exportländer weltweit. Seit vergangenem Jahr leidet die Industrienation unter einem globalen Nachfragerückgang deutscher Produkte. Die bekanntermaßen sparsamen deutschen Konsumenten konnten den schwerwiegenden Ausfall kaum aufwiegen.Wichtigster Indikator aus der Eurozone für heute sind die Daten zur Industrieproduktion Frankreichs um 08:45 Uhr. Experten erwarten einen leichten Anstieg der Zahlen im Vergleich zu ihrer Vormessung. Anleger sollten ihr Augenmerk insbesondere auf diese Veröffentlichung richten. Sollten die Ergebnisse die Erwartungen übertreffen, könnte dies den EUR kurzfristig weiter in die Höhe treiben. Darüber hinaus sollten Händler die Daten der Industrieproduktion Großbritanniens um 10:30 Uhr sowie die US-Handelsbilanz um 14:30 Uhr beobachten, da die Ergebnisse die kommenden Tendenzen des EUR und seiner Crosse für die nächste Woche bestimmen können.

JPY
Yen wartet auf globalwirtschaftlichen Aufschwung


Der japanische Yen beendete den gestrigen Handel bei gemischten Ergebnissen gegenüber seinen Gegenwährungen. Gegen den EUR verzeichnete der JPY Kursverluste und brachte das oft gehandelte Währungspaar bis auf die 137,12-Marke. Gegen den GBP verhielt sich der JPY ähnlich. JPY/GBP schloss am Ende des gestrigen Handelstages bei 158,70. Zumindest gegenüber dem USD verzeichnete der JPY einen Gewinnzuwachs von 100 Punkten und notierte hier letztendlich bei 97,20.Japans Wirtschaft scheint die Talsohle mittlerweile überwunden zu haben, nachdem der Inselstaat von China und anderen Länder Unterstützung erhält. Die Regierung von Ministerpräsident Taro Aso brachte mit ihrem Rekord-Konjunkturpaket die Verbraucherstimmung im Monat April auf ein neues 10-Monatshoch. Trotz Stabilisierung in Übersee sinken die Export- und Produktionszahlen in Japan weiterhin. Über ein Drittel sind diese seit Verschärfung der globalen Finanzkrise im September zurückgegangen. Die Entwicklung setzt Unternehmen weiterhin unter Druck, Arbeitsplätze abzuschaffen und Investitionen einzusparen.

Rohöl
7-Monatshoch für Rohöl


Die Ölpreise stiegen gestern zum zweiten Tag infolge aufgrund eines sich verbreitenden Optimismus, nach dem sich die Weltwirtschaft von ihrer Rezession erholen und die Ölnachfrage bald steigen könnte. Rohöl beendete den gestrigen Handelstag bei über $70 pro Barrel zum ersten Mal in sieben Monaten. Zuvor verbuchte der USD deutliche Kursverluste. Darüber hinaus eröffnen die Anleger ihre Rohöl-Positionen vor Veröffentlichung der US-Lagerbestände im weiteren Tagesverlauf. Seit Februar sind die Ölpreise, entsprechend der Aktienmärkte, um mehr als das Doppelte gestiegen. Neue Hoffnung auf eine schnelle Erholung der Weltwirtschaft sowie eine erhöhte Energienachfrage entsteht. Sollten weiterhin global positive Konjunkturzahlen ausgegeben werden, könnte sich der zinsbullische Trend des Rohstoffs fortsetzen. Anleger könnten jetzt Gewinne erzielen, da die Ölpreise höchstwahrscheinlich kurzfristig volatil bleiben.

Technische News

EUR/USD
Allem Anschein nach, scheint dieses Paar seine zinsbullischen Tendenzen wieder aufzunehmen. Das Währungspaar EUR/USD testet derzeit die Marke bei 1,4100 an. Aktuell verdeutlicht ein zinsbullisches Cross des Slow Stochastic der Tages-Chart, dass sich der Aufwärtstrend fortsetzen könnte. Verkaufen könnte die richtige Strategie für heute sein

GBP/USD
Nachdem dieses Paar insgesamt 500 Punkte Gewinn verbuchte, scheint GBP/USD nun die äußerst starke Widerstandsmarke bei 1,6350 erreicht zu haben. Dennoch gibt der MACD der 4-Stunden-Chart weiterhin zinsbullische Signale aus. Sollte die Widerstandsmarke überwunden werden, könnten sich heftige Kursbewegungen ergeben.

USD/JPY
Nachdem dieses Paar die 99,00-Marke nicht überwinden konnte, hat das Paar sein zinsbullisches Momentum verloren. Mittlerweile wird USD/JPY um 97,50 gehandelt. Der RSI der Tages-Chart ist bis unter die 70-Marke gefallen, was bedeuten könnte, dass der Abwärtstrend anhalten wird. Für heute könnte es bei diesem Paar richtig sein, zu verkaufen.

USD/CHF
Auf der Tages-Chart bildet sich eine sehr deutliche rückläufige Handelsspanne aus, in deren oberen Bereich das Paar mittlerweile schwankt. Darüber hinaus deutet das abwärts gerichtete Cross des MACD der 4-Stunden-Chart darauf hin, dass das rückläufige Momentum weiteres Potential in sich trägt. Der nächste Richtpreis könnte bei 1,0600 liegen.

Die Wild-Card
Gold


Nach 3 Tagen überwiegend ruhigem Handel, könnte sich heute neue Volatilität für den Kurs des Rohstoffs ergeben. Ein zinsbullisches Cross des Slow Stochastic auf der Tages-Chart sowie das zinsbullische Cross des MACD auf der 4-Stunden-Chart deuten darauf hin, dass eine zinsbullische Bewegung unmittelbar bevorsteht. Hier könnte sich Forex -Anlegern eine großartige Gelegenheit bieten, bei diesem Trend zu einem äußerst frühen Zeitpunkt einzusteigen.

Dienstag, 9. Juni 2009

Dollar rutscht nach größtem 1-Tagesgewinn ab

Aktuell sind die Augen der Marktteilnehmer auf die Leitzinsrate der US-Notenbank gerichtet, die laut eigenen Angaben eine Anhebung der Zinsrate in Erwägung zieht. Darüber hinaus sind für diese Woche einige Auktionen -drei- und sechsmonatiger Schatzwechsel- anberaumt. Sollten Langzeit-Anleihen aufgrund von großer Nachfrage steigen, könnte dies auf dem US-Dollar schwer lasten, was wiederum den USD-Aufwärtstrend, der sich aus den letzten US-Arbeitsmarktdaten ergab, bremsen könnte.


Wirtschafts News

USD
USD Trendumschwung - Wie lange hält er an?


Die überraschend positiven US-Arbeitsmarktdaten zur Beschäftigung außerhalb des Agrarsektors (Nonfarm Payrolls) am vergangenen Freitag, verhalfen dem USD und seinen Crossen zu einem beeindruckenden Trendwechsel. Die US-amerikanische Währung gewann einen Großteil seiner Verluste der letzten 2 Wochen zurück und konnte dementsprechend wichtige Widerstands- sowie Unterstützungsmarken überwinden. EUR/USD wurde am Freitagmittag über der 1,4200-Marke gehandelt. Aktuell notiert das Währungspaar wieder unter 1,4000. GBP/USD erreichte zeitweise die 1,6200-Marke. Zum frühen Morgenhandel heute, rutschte das Paar wieder bis auf 1,5950 ab. Diese Tendenzen der Währungspaare sind ein Beispiel für die umfassenden Kursbewegungen, die sich insgesamt für den Dollar am späten Freitagnachmittag ergaben.Wenn man die Kursbewegungen des heutigen Handelstages näher betrachtet, scheinen die Arbeitsmarktzahlen vom Freitag, den Marktoptimismus in die US-Wirtschaft weiterhin aufrecht zu erhalten. Demnach können Anleger auch heute davon ausgehen, dass sich die Trendwende für die USD-Paare und -Crosse fortsetzen wird, die jedoch bis Handelsschluss abebnen könnte. Zu früher Handelsstunde heute Morgen schien sich der Dollar zeitweise zu stabilisieren und sich gegenüber den übrigen Hauptwährungen im neutralen Bereich zu bewegen. Angesichts eines eher ruhigen Börsengangs in den USA, werden sich die Tendenzen für den US-Dollar heute voraussichtlich nicht verändern.In der gesamten Wirtschaftswoche werden nur wenige Indikatoren erwartet, die, wie in der vergangenen Woche, Einfluss auf den Dollar nehmen könnten. Anleger sollten sich demnach auf eine Fortsetzung der jüngsten Markttrends einstellen, die primär auf einen Mangel an Konjunkturdaten zurückzuführen sind. Wichtiges Ereignis wird jedoch das bevorstehende Gipfeltreffen der G8 in dieser Woche sein. Die Gruppe der Acht gilt nicht als internationale Organisation, sondern vielmehr als internationales Netzwerk. Demnach treffen sich offiziell die Finanzchefs und Notenbanker der Mitgliedsstaaten auf höchster Ebene, um die aktuellsten Aspekte der globalen Wirtschaftslage zu diskutieren. Die Ergebnisse des Treffens könnten ihren Einfluss auf die Kursbewegungen der Hauptwährungen wie USD nehmen.

EUR
Ist die EUR-Stabilität ein Mythos?


Seitdem der EUR jüngst ein neues Rekordhoch für 2009 gegenüber dem USD erreicht hat, scheint die Währung an Stärke zu verlieren. Die positiv ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten der letzten Woche verpassten dem EUR einen Dämpfer. Während die europäische Währung noch vor einigen Tagen bei 1,4330 zum USD sowie bei 0,8867 zum GBP gehandelt wurde, notiert sie aktuell bei 1,3985 bzw. 0,8773. Dies verdeutlicht einen erheblichen Wertverlust innerhalb einer äußerst kurzen Zeitspanne.Laut Experten lassen sich viele Händler vom USD-Kauf der letzten Woche mitreißen, was bedeuten könnte, dass der EUR weiterhin bärische Ergebnisse verzeichnen wird. Bereits im Vorfeld sagten einige Analysten voraus, dass sich für den EUR Abwärtstendenzen ergeben werden, sobald die Währung die Widerstandsmarke bei 1,4300 gegenüber dem USD erreichen würde. Die Risikobereitschaft unter den Marktteilnehmern scheint nach wie vor zu gering, um eine nachhaltig zinsbullische Bewegung für den EUR zu stützen. Dementsprechend erwarten Experten kurzfristig einen EUR-Abwärtstrend gegenüber einem Großteil seiner Gegenwährungen, bevor sich zinsbullische Tendenzen wieder einstellen könnten.Auch um den EUR wird es heute verhältnismäßig ruhig bleiben, da nur wenige Datenveröffentlichungen aus Europa vorgesehen sind. Dies könnte wiederum bedeuten, dass sich der Abwärtstrend des EUR heute und auch im Laufe der Woche fortsetzen wird. Nur einige wenige Indikatoren werden veröffentlicht, die Einfluss auf den EUR nehmen könnten. Der EUR wird seine Stärke der vergangenen Woche wohl kaum zurückerlangen.

JPY
Richten Sie Ihr Augenmerk in dieser Woche auf den Yen


Die US-Arbeitsmarktdaten der vergangenen Woche, trieben den USD-Wert deutlich in die Höhe. Die Wirkung auf den JPY war, wie auch bei den übrigen Hauptwährungen, deutlich zu beobachten. Aktuell notierte USD/JPY zum frühen Morgenhandel bei 98,50, nachdem das Währungspaar noch am Freitagmorgen bei 96,50 gehandelt wurde. Der Anstieg der US-Märkte steigerte die Attraktivität der Safe-Haven-Währung USD gegenüber der Carry-Trade-Währung JPY.Da in dieser Woche eine große Anzahl an Wirtschaftsdaten aus Japan erwartet wird, könnten sich für die japanische Währung hohe Kursschwankungen ergeben. Veröffentlichungen wie die Geldmenge M2, die endgültigen Zahlen zum BIP sowie die Kernrate der Maschinenbestellungen werden den Marktteilnehmern einen tiefen Eindruck in die Wirtschaftslage des Inselstaats verschaffen. Zweifelsohne sollten Sie den japanischen Yen in dieser Woche nicht aus den Augen verlieren.

Rohöl
Ölpreise wieder runter auf $65 pro Barrel


Der Kursanstieg der vergangenen Woche bis auf die $70-Marke pro Barrel, könnte dem Zufall zuzuschreiben sein. Wie gewohnt verzeichnet der Rohstoff Verluste, sobald der US-amerikanische Dollar in seinem Wert steigt. Einige Analysten hatten davor gewarnt, dass der jüngste Aufwärtstrend für Rohöl dem Preisanstieg vom Sommer 2008 ähnelte, der eine große Rolle in der globalen Wirtschaftskrise spielte. Sollten die Ölpreise nicht zu kontrollieren sein, könnte dies die Erholung der Wirtschaftslage nur erschweren.In dieser Woche werden die Ölpreise vorwiegend vom USD bestimmt werden. Allem Anschein nach, wird der Dollar seinen zinsbullischen Trend fortsetzen, was wiederum bedeutet, dass die Ölpreise in den kommenden Tagen weiter sinken könnten. Da keine Konjunkturdaten von Bedeutung auf der US-Wirtschaftsagenda stehen, die den USD neu bewerten könnten, scheinen die Trends verhältnismäßig prognostizierbar und stabil im Vergleich zu anderen Handelswochen. Ein vernünftiger Richtpreis von $65 pro Barrel ist kurzfristig zu erwarten.

Technische News

EUR/USD

Der Abwärtstrend dieses Paares breitet sich in vollem Umfang aus. Das rückläufige Momentum auf der Tages-Chart bleibt nach wie vor unberührt, während das Paar mittlerweile in dessen Mitte schwankt. Auch die Stunden-Chart bestätigen diese Tendenz. Dennoch verdeutlicht der RSI, dass die fortwährend rückläufige Preiskorrektur bald ein Ende finden könnte. Anleger sollten sich den momentanen Abwärtstrend zu Nutze machen.

GBP/USD
Dieses Paar befindet sich inmitten eines äußerst starken Abwärtstrends und ist in den letzten Tagen um über 200 Punkte abgerutscht. Aktuell verdichten sich die Bollinger Bands auf der Stunden-Chart, was ein Zeichen dafür sein könnte, dass eine heftige Bewegung bevorsteht. Darüber hinaus wird ein abwärtsgerichtetes Cross des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart deutlich, das auf ein Fortdauern der Abwärtstendenzen hinweist.

USD/JPY
Dieses Paar unterliegt nach wie vor Kursschwankungen und konnte bislang keinen bedeutenden Durchbruch erzielen. Zuletzt wurde USD/JPY um die 98,30-Marke gehandelt. Dennoch verdeutlicht ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart, dass ein bärisches Momentum entstehen könnte. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte die richtige Entscheidung für heute sein.

USD/CHF
Dieses Paar befindet sich inmitten eines starken Abwärtstrends, der langsam ein Ende findet. Die Stunden-Chart gibt gemischte Signale aus. Der RSI der 4-Stunden-Chart signalisiert, dass eine zinsbullische Preiskorrektur unmittelbar bevorsteht. Anleger sollten jedoch deutlichere Signale auf der Stunden-Chart abwarten, bevor sie diesem Markt beitreten.

Die Wild-Card
Rohöl


Die Ölpreise sind in der vergangenen Woche deutlich gestiegen und erreichten die $69,19-Marke pro Barrel. Der RSI der 4-Stunden-Chart bewegt sich jedoch bereits im "überkauften" Bereich, was bedeuten könnte, dass der jüngste Aufwärtstrend nachlässt und sich eine Abwärtspreiskorrektur einstellt. Hier könnte sich Forex Anlegern eine großartige Gelegenheit bieten, bei diesem Trend zu einem sehr frühen Zeitpunkt einzusteigen.

Montag, 1. Juni 2009

Hohe Kursschwankungen setzen sich in dieser Woche fort

Nachdem der USD kontinuierlich in den vergangenen Wochen Kursverluste verbuchte, wird die US-amerikanische Währung aktuell bei über 1,41 zum EUR und bei über 1,62 zum GBP gehandelt. Am kommenden Donnerstag wird die EZB um 13:45 Uhr ihren neuen Leitzinsentscheid veröffentlichen. Experten gehen davon aus, dass die Zinsrate nicht unter das gegenwärtige Niveau von 1,00% gesenkt werden wird. Damit wäre schon Anfang Mai der Boden beim Hauptrefinanzierungssatz erreicht. Zu rechnen ist mit einer hohen Volatilität für den EUR. Insgesamt sehen Forex-Anleger einer eher opportunistischen Handelswoche entgegen.


Wirtschafts News

USD
Dollar gewinnt auf breiter Front


Noch in der letzten Woche ergab sich ein bärischer USD-Trend gegenüber den Hauptwährungen, währen das Währungspaar EUR/USD ein 6-Monatshoch bei 1,4150 erreichte.Die verschiedenen Wirtschaftsdaten, die in der vergangenen Woche aus den USA veröffentlicht wurden, standen im Widerspruch zueinander. Einige gaben Hinweise darauf, dass die Marktteilnehmer ihren Glauben in die US-Wirtschaft wiedergefunden haben. Andere Indikatoren wiederum verdeutlichten erneut, dass es noch zu früh sei, um auf ein Ende der Rezession zu hoffen. Zumindest ist die amerikanische Wirtschaft im ersten Quartal 2009 nicht so stark eingebrochen wie zunächst erwartet, was den Dollar wieder auf Erholungskurs bringen könnte.Wichtigster Indikatoren der letzten Woche war das Verbrauchervertrauen, dass überraschend positive Ergebnisse lieferte und dabei einen neuen Rekord innerhalb der vergangenen 8 Monate erzielte. Dennoch blieben die wöchentlichen Arbeitslosenerstanträge zum 17. Mal infolge über der Zahl von 600.000. Die Daten unterstreichen das enorme Ausmaß der Herausforderungen an die US-Regierung. Darüber hinaus enttäuschte der Bericht zu den Verkäufen von Neubauten mit nur 352.000 verkauften neu gebauten Einfamilienhäusern im Monat April. Der Umfang der Verkäufe gilt als zuverlässiger Indikator für die Nachfrage nach Immobilien. In dieser Woche steht wieder eine Reihe wichtiger Veröffentlichungen aus der US-Wirtschaft auf der Agenda. Anleger könnten sich die starken Kursschwankungen auf dem Markt zu Nutze machen und ihre Profite maximieren. Besonderes Augenmerk ist dabei auf den Wechsel der US-Arbeitsmarktzahlen Non-Farm Employment Change am Freitag zu richten, der als wichtiger Indikator großen Einfluss auf die Währungskurse der Hauptwährungen, allen voran dem USD, nehmen wird. Laut Prognosen soll sich das Ergebnis auf 520.000 belaufen, was einen Trendumschwung zum Wochenende auslösen könnte.

EUR
EUR-Kurs steigt aufgrund positiver Daten aus Deutschland


In der vergangenen Woche verbuchten Händler, die auf steigende Kurse beim EUR setzten, bedeutende Gewinne. Die europäische Währung verzeichnete steigende Trends gegenüber USD, GBP und JPY. Am deutlichsten zu beobachten waren dabei die Kursgewinne gegenüber dem USD.Wichtigste Datenveröffentlichungen aus der Eurozone kamen in der vergangenen Woche aus der deutschen Wirtschaft. Deutschland, Europas stärkste Wirtschaftszone, spielt eine entscheidende Rolle im europäischen Raum. Dementsprechend stark ist in der Regel die Auswirkung von Konjunkturzahlen auf den EUR. Der am vergangenen Montag veröffentlichte Geschäftsklimaindex Deutschland enttäuschte zwar leicht die Prognosen, dennoch war es das beste Ergebnis in den vergangenen 6 Monaten. Die Unternehmen in Deutschland schätzen demnach ihre Zukunftsaussichten deutlich günstiger ein. Auch die Zahl der Arbeitslosen ist im Monat Mai gesunken. Laut Bundesagentur für Arbeit bedeutet dies ungefähr 127.000 weniger Arbeitslose als noch im Monat April dieses Jahres. Dennoch darf trotz deutlichem Rückgang unter Berücksichtigung weiterer Indikatoren des Arbeitsmarktes aber auf keinen Fall von einer Trendwende gesprochen werden. Allerdings reichten die Konjunkturdaten aus, um den EUR einen deutlichen Aufwärtstrend zu verpassen.Wichtigste Veröffentlichung aus der Eurozone in dieser Woche wird der EZB-Entscheid zur europäischen Leitzinsrate sein. Derzeit gehen Analysten davon aus, dass die Europäische Zentralbank ihren Zinssatz bei 1,00% unverändert belässt. Sollte dies nicht der Fall sein, könnten sich neue Tendenzen für den EUR-Kurs ergeben.

JPY
Gemischte Signale aus Japans Wirtschaft


Gegenüber seinen Gegenwährungen erzielte der Yen in der vergangenen Woche gemischte Ergebnisse. Während der JPY gegenüber EUR und GBP an Boden verlor, ergaben sich im Vergleich zum USD Kursgewinne.Die hohen Kursschwankungen der japanischen Währung ließen sich dabei auf verschiedene Wirtschaftdaten aus Japan zurückführen, die gemischte Signale ausgaben. Japans Handelsbilanz, die die Unterschiede zwischen dem Wert von Waren und Dienstleistungen, die die asiatische Nation exportiert, und den Waren und Dienstleistungen, die importiert werden, misst, lieferte für den Monat April ein unerwartet schlechtes Ergebnis. Zum neunten Monat infolge weist Japan ein Handelsdefizit auf und importierte mehr als der Inselstaat exportierte. Insbesondere für das stark auf den Export ausgerichtete Japan, ist diese Entwicklung niederschmetternd. Auf der anderen Seite zeigten die vorläufigen Zahlen aus der Industrieproduktion, verglichen mit dem Vormonat März, einen Anstieg um 5,2% im Monat April. Es zeichnet sich eine Stabilisierung des Verbrauchervertrauens auf niedrigem Niveau ab, was der schwer getroffenen asiatischen Nation aus der Rezession helfen könnte.Am Mittwoch wird die japanische Regierung ihren Bericht zum Kapitalaufwand veröffentlichen, dem besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Dieser Bericht misst die Veränderungen des Gesamtwertes an Investitionen, die Unternehmen tätigen und wird bei einem Rückgang von 27,1 Punkten für das letzte Quartal erwartet. Sollte sich diese Prognose tatsächlich bewahrheiten, könnte der JPY aufs Neue bärische Tendenzen verbuchen.

Rohöl
Rohöl klettert bis über $65 pro Barrel


Die Ölpreise erreichen aktuell ein neues 6-Monatshoch. Das Barrel Rohöl wird bei über $65 gehandelt.Der schwache Dollar brachte den Ölpreisen auch in der vergangenen Woche wieder neuen Aufwärtsschwung. Andere Rohstoffe wie beispielsweise Gold reagierten ähnlich auf den schwächelnden USD. Viele Rohstoffe werden in US-Dollar bepreist, was wiederum bedeutet, dass sich eine deutliche Kursveränderung beim Dollar in der Regel unmittelbar auf Rohstoffe wie Rohöl und Gold auswirkt.Darüber hinaus scheint die bevorstehende Sommersaison die Ölpreise zu stützen. Mit Beginn der Ferienzeit berichten einige Fluggesellschaften, die bereits kurz vor der Pleite standen, eine unerwartete Gewinnsteigerung. Die erhöhte Flugfrequenz lässt wiederum die Nachfrage nach Öl ansteigen. Solange der Bedarf wächst und der USD seinen Abwärtstrend fortsetzt, könnten die Ölpreise sogar bis auf $70 pro Barrel klettern.Anleger sollten in dieser Woche die Konjunkturdaten aus der US-Wirtschaft und deren Einfluss auf den USD gut im Auge behalten. Sollte sich der USD weiterhin auf dem absteigenden Ast befinden, könnten die Ölpreise ihren neuen Richtpreis tatsächlich um die $70 pro Barrel festlegen.

Technische News

EUR/USD
Der zinsbullische Trend dieses Paares scheint nachzulassen. Mittlerweile konsolidiert sich EUR/USD um die 1,4140-Marke. Der RSI der Tages-Chart bewegt sich bereits im "überkauften" Bereich, was bedeutet, dass der jüngste Aufwärtstrend tatsächlich ein Ende finden könnte und eine Abwärtspreiskorrektur bevorsteht. In diesem Fall könnte es richtig sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, sobald ein Durchbruch der unteren Handelsspanne erfolgt.

GBP/USD
Aktuell bewegt sich dieses Paar im "überkauften" Bereich des RSI auf der Tages-Chart. Auch hier ist eine bevorstehende Abwärtsausrichtung wahrscheinlich. Die fallende Tendenz der Oszillatoren auf der 4-Stunden-Chart bestätigt diesen Trend. Auch in diesem Fall könnte es von Vorteil sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, sobald die untere Handelsspanne überwunden ist.

USD/JPY
Die Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Ihr RSI schwankt im neutralen Bereich. Jedoch bewegt sich der RSI der 4-Stunden-Chart bereits im "überkauftem" Bereich, was bedeuten könnte, dass schon bald eine zinsbullische Preiskorrektur stattfindet. Eine gute Strategie könnte hierbei sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, sobald die obere Grenze der Handelsspanne überwunden ist.

USD/CHF
Die Stunden-Chart gibt gemischte Signale für USD/CHF aus. Ihr Slow Stochastic schwankt dabei im neutralen Bereich. Jedoch verdeutlicht ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart, dass bereits innerhalb des nächsten Zeitfensters eine aufwärtsgerichtete Preiskorrektur stattfinden könnte. Auch hier empfehlen wir bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, sobald die obere Grenze der Handelsspanne bezwungen wurde.

Die Wild-Card
Rohöl


Die Ölpreise sind während des letzten Monats deutlich gestiegen und erreichen mittlerweile die $67-Marke pro Barrel. Jedoch bewegt sich der RSI der Tages-Chart bereits im "überkauften" Bereich, was bedeutet, dass der jüngste Aufwärtstrend nachlässt und eine Abwärtspreiskorrektur bereits bevorsteht. Hier könnte sich Forex -Anlegern eine großartige Gelegenheit bieten, bei diesem Trend zu einem frühen Zeitpunkt einzusteigen.