Der gestern veröffentlichte Bericht zum US-Verbrauchervertrauen ergab ein überraschend positives Ergebnis. Haben die US-Bürger ihr Vertrauen in die US-amerikanische Wirtschaft wiedererlangt? Am heutigen Handelstag sollten Anleger ihr Augenmerk insbesondere auf den Indikator Verkauf bestehender Häuser des Monats April richten, der um 16:00 Uhr veröffentlicht wird. Positive Zahlen könnten den USD weiter stützen.
Wirtschafts News
USD
Dollar-Kurspaare gewinnen aufgrund positivem Verbrauchervertrauen
Der Dollar verbuchte gestern Gewinne gegenüber seinen Hauptwährungen, nachdem Anzeichen eines gesteigerten US-Verbrauchervertrauens und neu aufkeimenden Sorgen über Deutschlands Bankensystem, der europäischen Währung zusetzten, die in der gesamten letzten Woche einen zinsbullischen Lauf hatte. Der Index des Conference Boards kletterte im Monat Mai auf 54,9 Punkte. Im Monat April lag dieser noch bei 40,8 Punkten. Die US-Währung machte Boden gut, nachdem Medienberichten zufolge die Lage des deutschen Bankensystems erneut in Frage gestellt wurde. Die Marktteilnehmer reagierten sofort und schraubten ihre Positionen gegen den US-Dollar zurück. Zum mittäglichen Handel in New York, steigerte der Dollar seinen Wert zum EUR um 0,2% auf $1,3893, nachdem er zuvor bei $1,3859 gehandelt wurde. Auch zum japanischen Yen verbesserte der Dollar seinen Kurs und schloss bei 95,10 Yen, nachdem er am vergangenen Freitag noch bei 94,77 Yen notierte. Im weiteren Handelsverlauf erholte sich der EUR gegenüber dem Dollar leicht. Nach Ausgabe der Ergebnisse zum US-Verbrauchervertrauen schloss der EUR im späten New Yorker Handel bei $1,3984. In der vergangenen Woche wurde der Dollar bei einem neuen 5-Wochentief gehandelt. Diese Entwicklung ließ sich überwiegend auf die jüngst entstandenen Sorgen zurückführen, nach denen die fiskalische Glaubwürdigkeit der USA im Rahmen des AAA-Rating angezweifelt wird und die Amerikaner ihr Budgetdefizit zurückführen müssten. Jedoch wird sich ein Verlust des AAA-Rating wohl kaum bedeutend auf den Wert des USD auswirken, denn der Status des Dollars als Reservewährung der Welt gelte nach wie vor, so Analysten.Für heute steht ein weiterer wichtiger US-Indikator auf der Agenda: Der Indikator Verkauf bestehender Häuser im Monat April. Die Ergebnisse werden um 16:00 Uhr veröffentlicht. Die Verkaufszahlen sollen laut Prognose von 4,57 Million auf 4,65 Million steigen. Dieser Index könnte den Dollar, nach den starken Wertverlusten gegenüber dem EUR im vergangenen Monat stützen.
EUR
EUR-Kurswert von Sorge über deutschen Bankensektor getroffen
Die europäische Währung verbuchte zum ersten Mal in 7 Tagen Kursverluste und musste die Gewinne der letzten Woche, die den EUR bis auf ein 4-Monatshoch gebracht hatten, wieder einbußen. Die Währung der 16 Nationen verlor gestern insbesondere aufgrund von Mutmaßungen der Marktteilnehmer, ob die Kursgewinne der vergangenen Woche aufrechterhalten werden könnten. Letztendlich rutschte der EUR um 0,2% auf $1,3982 von zuvor $1,4017 ab. Am 22. Mai erreichte Europas Währung noch einen Höchststand seit dem 2. Januar bei $1,4051. Zum Yen wurde der EUR bei 132,87 gehandelt, nachdem er zuvor bei 132,92 Yen schloss.Ursache für die Kursverluste waren fallende Aktienkurse und schwache Konjunkturdaten. Nachdem laut Medienberichten die Lage des deutschen Bankensystems derzeit erneut in Frage gestellt wird, begannen die Marktteilnehmer ihre EUR-Positionen zu verkaufen. Die EUR-Kursverluste gegenüber dem Dollar stellten sich jedoch erst nach Veröffentlichung des Budgetdefizits in Deutschland ein. Experten schätzen, dass die deutschen Banken auf faulen Papieren im Wert von 200 Milliarden Euro (280 Milliarden Dollar) sitzen, die durch die Finanzkrise unverkäuflich wurden. Dennoch dürfte der EUR, entsprechend den Technischen Analysen, in seinem Wert gegenüber dem Dollar weiter steigen. Zum ersten Mal seit September ist der 50-Tages-Durchschnittswert bis über den des 200-Tages-Durchschnitts gestiegen. Ersterer liegt heute bei $1,3409, letzterer bei $1,3385. Beide werden als zinsbullisches Signal gedeutet.
JPY
Yen verliert gegen US-Dollar
Der japanische Yen rutschte gestern zum Dollar ab, nachdem US-Wirtschaftsberichten zufolge, die Erholung der Märkte näher rücke, die die Nachfrage nach "sicheren" Anlagen dämpft. Dabei verbuchte der JPY gegenüber 15 der 16 meistgehandelten Währungen Verluste, während in den USA das Verbrauchervertrauen auf einen neuen Höchststand seit vergangenem September kletterte. Darüber hinaus begab sich der JPY auf Talfahrt, nachdem Regierungsberichten zufolge deutlich wurde, dass die zweitgrößte Wirtschaft der Welt für den Monat April einen Handelsbilanzüberschuss verzeichnete. Folglich wurde der Yen zu Handelssluss bei 95,36 Dollar von zuvor 95,03 Dollar gehandelt. Zum EUR rutschte der Yen von 132,90 EUR auf 133,34 EUR ab.
Rohöl
Ölpreise steigen angesichts US-Verbrauchervertrauen
Die Ölpreise kletterten gestern um 0,8% auf $62,35 pro Barrel in die Höhe und erreichten im New Yorker Handel einen neuen Rekord der letzten 6 Monate, während der Leitindex an den US-Börsen zum ersten Mal innerhalb der letzten 5 Börsengänge anstieg. Bereits am Vortag verbuchten die Rohölpreise Gewinne, die sich nach Veröffentlichung der positiv ausgefallenen Zahlen zum US-Verbrauchervertrauen fortsetzen. Die Aktienmärkte zogen dementsprechend an. Die größte Steigerung des Verbrauchervertrauens seit 2003 entfachte zum wiederholten Male die Hoffnung unter den Marktteilnehmern, dass die schwerste Phase der globalen Rezession in der weltweit größten Öl konsumierenden Nation möglicherweise überwunden sei. Zu Beginn des gestrigen Börsengangs, verbuchte Rohöl zunächst Verluste, aufgrund der Annahme, dass die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) am für Donnerstag anberaumten Treffen zu dem Entschluss kommen werde, ihre Fördermengen vorerst nicht zu kürzen. Die OPEC hatte ihren Produktionsumfang für April zum ersten Mal seit September wieder angehoben, da sich einige Mitgliedsstaaten die jüngste Ölpreiserholung zu Nutze machten, wie die IEA, die International Energy Agency, berichtete. Die OPEC-Mitgliedstaaten, die etwa 40% der weltweiten Erdölproduktion fördern, werden ihre Produktion voraussichtlich zum zweiten Mal in diesem Jahr unverändert belassen. Analysten zufolge kommt die Ölpreiserholung derzeit neuen Kürzungen zuvor.
Technische News
EUR/USD
Nachdem dieses Paar die 1,4050-Marke erreicht hat, ist der Preis inzwischen wieder leicht abgerutscht, während EUR/USD aktuell bei 1,3960 gehandelt wird. Allem Anschein nach, könnte sich eine technische Preiskorrektur einstellen: Ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart ist bereits deutlich zu erkennen. Für heute könnte es bei diesem Paar richtig sein, zu verkaufen.
GBP/USD
Nach einigen gescheiterten Versuchen, das Widerstandslevel bei 1,6000 zu durchbrechen, scheint das zinsbullische Momentum an seine Grenzen gekommen zu sein. Aktuell sind alle Oszillatoren der Tages-Chart abwärts gerichtet, was ein Zeichen dafür sein kann, dass sich als nächstes eine gemäßigte Abwärtsbewegung einstellt.
USD/JPY
Auf der Stunden-Chart bildet sich eine sehr deutliche zinsbullische Handelsspanne heraus, in deren oberen Bereich das Paar mittlerweile schwankt. Die Tages-Chart gibt weiterhin zinsbullische Signale aus, während ihr RSI den "überkauften" Bereich verlassen hat und mittlerweile wieder aufwärts gerichtet ist. Kaufen könnte heute eine gute Strategie bei diesem Währungspaar sein.
USD/CHF
Dieses Paar unterlag in letzter Zeit hohen Kursschwankungen, nachdem sich auf der Tages-Chart eine Triple-Doji-Formation gebildet hat. Dennoch wird ein zinsbullisches Cross des Slow Stochastic auf der Tages-Chart deutlich, was bedeutet, dass eine zinsbullische Preisausrichtung bevorstehen könnte.
Die Wild-Card
Gold
Nach einem Monat zinsbullischer Tendenzen, zu denen die Unze Gold bei über $960 gehandelt wurde, scheint sich nun eine bärische Preiskorrektur einzustellen. Aktuell ist der RSI auf der Tages-Chart bis unter die 70-Marke gefallen, was bedeuten könnte, dass der Abwärtstrend anhalten wird. Hier könnte sich Forex -Anlegern eine großartige Handelsgelegenheit bieten, bei diesem äußerst gefragten Trend einzusteigen.
Donnerstag, 28. Mai 2009
Mittwoch, 20. Mai 2009
Marktoptimismus bringt Safe-Haven-Währungen ins Taumeln
Eine durch zinsbullische Aktienmärkte ausgelöste Steigerung an Optimismus sowie die gestrigen positiven Aussagen von US-Finanzminister Timothy Geithner, erhöhen die Risikobereitschaft unter den Marktteilnehmern. Bereiten Sie sich heute auf einen regen Handelstag einschließlich wichtiger Wirtschaftsindikatoren aus den USA, der Eurozone und Japan vor.
Wirtschafts News
USD
Dollar gibt aufgrund steigender Aktienmärkte nach
Während des gestrigen Handels konnte ein deutlicher Anstieg der globalen Aktienmärkte beobachtet werden. Folglich verbuchte der US-Dollar gegenüber einem Großteil seiner Währungspaare Verluste. Die Rallye wurde von US-Finanzminister Timothy Geithner ausgelöst, nach dessen Einschätzung sich die Lage am US-Kreditmarkt verbessert hat. Im Rahmen einer Pressekonferenz legte Geithner seine Ansichten zur Entlohnung von Managern neu dar, nach denen die US-Regierung seines Erachtens keine Höchstgrenze für Managergehälter festlegen sollte. Darüber hinaus erklärte Geithner, dass sich die US-Wirtschaft stabilisieren würde, auch wenn die Bevölkerung den Umschwung noch nicht unmittelbar spüre. Weitere Ursache für den volatilen Dollar-Handel und den Kursgewinnen an den Aktienmärkten war die Erklärung mehrerer US-Kreditinstitute, darunter JP Morgan, Goldman Sachs und Morgan Stanley, die im Rahmen des TARP-Programms (Treasury's Troubled Assets Relief Program) erhaltenen Staatshilfen in Kürze an die US-Regierung zurückzuzahlen. Der neue Optimismus an den Märkten führte ebenfalls zu einem deutlichen Anstieg an Aktien der Banken Citigroup und Bank of America. Der US-Dollar rutschte um 100 Punkte zum EUR ab und schloss bei 1,3540. Bei einer gesteigerten Risikobereitschaft kehrten die Investoren dem "sicheren" USD mal wieder den Rücken zu und konzentrierten sich auf EUR-Anlagen. Das Britische Pfund verzeichnete einen beeindruckenden Wertzuwachs von 160 Punkten zum Dollar und notierte bei 1,5305. Bereits in den vergangenen Wochen hatte der US-Dollar deutlich an Boden gegenüber der britischen Währung verloren. Solange sich die globalen Aktienmärkte zinsbullisch zeigen, schwächen sie gleichzeitig den USD in seinem Wert. Lediglich zum japanischen Yen verbuchte der USD einen Gewinn von 170 Punkten, um bei 96,49 zu schließen. Diese Erholung kann möglicherweise auf die Kurskorrektur des Paares zurückgeführt werden, da auch die "sicheren" Yen-Anlagen mit steigender Risikobereitschaft der Marktteilnehmer an Attraktivität verlieren.Für heute stehen mehrere wichtige Indikatoren auf der Agenda. Wichtigste Veröffentlichungen sind dabei die Daten zu den Baubeginnen und Baugenehmigungen, die beide um 14:30 Uhr ausgegeben werden. Die Ergebnisse stehen in Wechselbeziehung und gelten als wichtige Indikatoren für eine Erholung an den US-Immobilienmärkten. Sollten die Ergebnisse positiv ausfallen, werden sich die Devisenmärkte voraussichtlich ähnlich wie am Montag verhalten. Andererseits könnten enttäuschende Zahlen den US-Dollar erneut stärken, da sich die Marktteilnehmer ihrer Safe-Haven-Währung USD bei Unsicherheit in der Regel wieder entsinnen.
EUR
EUR mit Kursgewinnen zum Dollar
Am Montag stieg der EUR-Kurs zum Dollar in die Höhe. Ursache dafür war hauptsächlich ein Anstieg der Aktienmärkte in den USA. Der jüngsten Preisstruktur zufolge gewinnt der EUR gegenüber dem USD, sobald sich die Aktienmärkte zinsbullisch zeigen. Einige Analysten erwarten eine Erholung des US-Dollar gegenüber dem EUR bei 1,2500, deuten dabei die aktuellen Kursentwicklungen möglicherweise nicht richtig. Ein Erreichen dieser Marke ist kurzfristig gesehen eher unwahrscheinlich. Sollten die Aktienmärkte in den kommenden Wochen weiterhin steigen, wird der EUR voraussichtlich auch künftig Kursgewinne zum USD verbuchen. Der Trend von EUR/USD ist im Grunde überraschend, nachdem Deutschlands vorläufige BIP-Zahlen am vergangenen Freitag verdeutlichten, dass die deutsche Wirtschaft um gewaltige 3,8% abgeflaut ist. Hier ist zu erkennen, dass der EUR stabiler ist, als oft behauptet.EUR/USD schloss gestern mit plus 100 Punkten bei 1,3540. Das Kurspaar EUR/GBP beendete den gestrigen Handel mit einem Verlust von 25 Punkten bei 0,8841. Zuvor hatte das britische Finanzministerium der Bank of England (BoE) im Kampf gegen die Finanzkrise einen Rahmen von 150 Mrd. Pfund für geldpolitische Operationen namens „quantitative Lockerung“ zugebilligt. Zum JPY kletterte der EUR um gewaltige 300 Punkte in die Höhe, nachdem die Nachfrage an „sicheren" Yen-Anlagen nachlässt und die Marktteilnehmer es bevorzugen, in risikoreiche und gewinnträchtige Anlagen zu investieren. Voraussichtlich wird dieses Währungspaar seinen Kurs in den kommenden Wochen noch nach oben korrigieren.Heute werden einige wichtige Indikatoren aus Großbritannien und der Eurozone veröffentlicht. Das Vereinigte Königreich gibt um 10:30 Uhr seine aktuellen Indizes zum Einzelhandelspreis sowie zum Erzeugerpreis aus. Die Eurozone veröffentlicht um 11:00 Uhr entsprechende Daten zu den europäischen und deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen. Negative Zahlen könnten zu einem bärischen Handel für EUR und GBP führen. Umgekehrt werden positive Ergebnisse EUR und GBP zinsbullische Tendenzen bringen. Darüber hinaus versucht Premierminister Gordon Brown, trotz Spesenskandal, Optimismus hinsichtlich Großbritanniens Wirtschaftslage zu verbreiten.
JPY
JPY verliert gegen Dollar
Am gestrigen Handelstag verlor der JPY gegenüber dem US-Dollar. Unter den Safe-Haven-Währungen gilt der Yen als „sicherste" Anlage. Die Marktteilnehmer zeigten am Montag leichte Risikobereitschaft und verlagerten ihre Yen-Käufe auf USD-Anlagen. Anschließend erfolgte eine Preiskorrektur für USD/JPY, nachdem der Kurs des Paares in den vergangen Wochen abgerutscht war. Das Anlegerverhalten konnte gestern auf die steigenden US-Aktienmärkte zurückgeführt werden. Ein neu entstandener Optimismus hinsichtlich der Wirtschaftslage in den USA brachte den Aktienmärkten in Übersee ebenfalls zinsbullische Tendenzen. Folglich war eine erhöhte Risikobereitschaft unter den Investoren zu erkennen. Japans Regierung zeigt sich über die jüngsten Entwicklung ihrer Währung erfreut. Bislang verhinderte ein zinsbullischer JPY jegliche Anzeichen eines Endes der Konjunkturkrise in Japan. Zum Dollar rutschte der Yen um 170 Punkte, bzw. nahezu 2% ab und schloss bei 96,49. Gegenüber dem Britischen Pfund verlor der JPY sogar 420 Punkte. Hier konnte die Britische Währung einen Großteil ihrer Verluste zum JPY der vergangenen Wochen wieder zurückgewinnen. Um dramatische 340 Punkte verlor der JPY gegenüber dem EUR an Boden. Im weiteren Handelsverlauf werden folgende wichtigen Indikatoren aus Japan veröffentlicht: Vorläufige Zahlen zum BIP sowie zum BIP Preisindex, 13:50 Uhr.
Rohöl
Ölpreise steigen um 5%
Die Ölpreise stiegen gestern um beeindruckende 5% von $2,42 auf $59,45 pro Barrel. Diese Entwicklung ist außergewöhnlich, insbesondere angesichts der aktuell hohen Kursschwankungen. Wieder einmal wurde der Kurszuwachs überwiegend durch einen schwachen US-Dollar sowie ansteigende Rohstoff- und Devisenmärkte ausgelöst. Auch die Zuversicht der Marktteilnehmer, dass sich in absehbarer Zeit eine deutliche Erholung der Wirtschaftslage einstellen könnte, stützt die Preise des Rohstoffes.Bereits seit einigen Wochen scheint sich der Preis für Rohöl zu stabilisieren, was wiederum teilweise auf die Fördermengenkürzungen der OPEC zurückzuführen ist. Viele Marktteilnehmer stellen sich inzwischen die Frage, ob die OPEC auch in den kommenden Monaten die Produktion herunterschrauben wird. Sollte dies der Fall sein, könnten die Ölpreise bis Ende Juni die $65-$70-Marke erreichen. Zu beachten sei, dass die aktuellen Ölpreise stets einen Messwert für die Konjunkturlage darstellen.
Technische News
EUR/USD
Ein neues Cross, Tendenz fallend, hat sich für den Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart gebildet und deutet auf eine rückläufige Ausrichtung in unmittelbarer Zukunft hin. Der rückläufige Trend der Oszillatoren auf der Stunden-Chart bestätigt diese Neigung. Sobald die Überwindung des unteren Bereichs der Handelsspanne vollzogen ist, könnte es eine gute Entscheidung sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
GBP/USD
Die Stunden-Chart gibt gemischte Signale für GBP/USD aus. Ihr Slow Stochastic schwankt dabei im neutralen Bereich. Jedoch verdeutlicht ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart, dass bereits innerhalb des nächsten Zeitfensters eine Abwärtskorrektur stattfinden könnte. Auch in diesem Fall ist es möglicherweise richtig, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, sobald ein Durchbruch der unteren Handelsspanne erfolgt.
USD/JPY
Die inzwischen typischen Kursschwankungen auf Stunden-Chart setzen sich fort. Der Slow Stochastic der Tages-Chart schwankt hier im neutralen Bereich. Aktuell bewegt sich dieses Kurspaar allerdings nahe des oberen RSI-Bereichs auf der 4-Stunden-Chart. Hier steht ebenfalls eine Abwärtsberichtigung bevor. Sobald die untere Grenze der Handelsspanne überwunden ist, könnte es von Vorteil sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
USD/CHF
Dieses Paar unterliegt bereits seit geraumer Zeit hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die 4-Stunden-Chart lässt keine eindeutige Tendenz erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie auf deutlichere Signale auf den Stunden-Charts.
Die Wild-Card
Rohöl
Nach einigen Tagen anhaltender Aufwärtstendenzen, scheint sich der Preis dieses Rohstoffs mittlerweile im "überkauften" Bereich des RSI auf der Tages-Chart zu bewegen. Darüber hinaus hat sich ein neues rückläufiges Cross für den Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart gebildet, was bedeutet könnte, dass sich Forex -Anlegern eventuell die Gelegenheit bietet, bei dem bevorstehenden Abwärtstrend zu einem äußerst günstigen Einstiegspreis zu investieren, um bei diesem Rohstoff heute auf fallende Kurse zu setzen.
Wirtschafts News
USD
Dollar gibt aufgrund steigender Aktienmärkte nach
Während des gestrigen Handels konnte ein deutlicher Anstieg der globalen Aktienmärkte beobachtet werden. Folglich verbuchte der US-Dollar gegenüber einem Großteil seiner Währungspaare Verluste. Die Rallye wurde von US-Finanzminister Timothy Geithner ausgelöst, nach dessen Einschätzung sich die Lage am US-Kreditmarkt verbessert hat. Im Rahmen einer Pressekonferenz legte Geithner seine Ansichten zur Entlohnung von Managern neu dar, nach denen die US-Regierung seines Erachtens keine Höchstgrenze für Managergehälter festlegen sollte. Darüber hinaus erklärte Geithner, dass sich die US-Wirtschaft stabilisieren würde, auch wenn die Bevölkerung den Umschwung noch nicht unmittelbar spüre. Weitere Ursache für den volatilen Dollar-Handel und den Kursgewinnen an den Aktienmärkten war die Erklärung mehrerer US-Kreditinstitute, darunter JP Morgan, Goldman Sachs und Morgan Stanley, die im Rahmen des TARP-Programms (Treasury's Troubled Assets Relief Program) erhaltenen Staatshilfen in Kürze an die US-Regierung zurückzuzahlen. Der neue Optimismus an den Märkten führte ebenfalls zu einem deutlichen Anstieg an Aktien der Banken Citigroup und Bank of America. Der US-Dollar rutschte um 100 Punkte zum EUR ab und schloss bei 1,3540. Bei einer gesteigerten Risikobereitschaft kehrten die Investoren dem "sicheren" USD mal wieder den Rücken zu und konzentrierten sich auf EUR-Anlagen. Das Britische Pfund verzeichnete einen beeindruckenden Wertzuwachs von 160 Punkten zum Dollar und notierte bei 1,5305. Bereits in den vergangenen Wochen hatte der US-Dollar deutlich an Boden gegenüber der britischen Währung verloren. Solange sich die globalen Aktienmärkte zinsbullisch zeigen, schwächen sie gleichzeitig den USD in seinem Wert. Lediglich zum japanischen Yen verbuchte der USD einen Gewinn von 170 Punkten, um bei 96,49 zu schließen. Diese Erholung kann möglicherweise auf die Kurskorrektur des Paares zurückgeführt werden, da auch die "sicheren" Yen-Anlagen mit steigender Risikobereitschaft der Marktteilnehmer an Attraktivität verlieren.Für heute stehen mehrere wichtige Indikatoren auf der Agenda. Wichtigste Veröffentlichungen sind dabei die Daten zu den Baubeginnen und Baugenehmigungen, die beide um 14:30 Uhr ausgegeben werden. Die Ergebnisse stehen in Wechselbeziehung und gelten als wichtige Indikatoren für eine Erholung an den US-Immobilienmärkten. Sollten die Ergebnisse positiv ausfallen, werden sich die Devisenmärkte voraussichtlich ähnlich wie am Montag verhalten. Andererseits könnten enttäuschende Zahlen den US-Dollar erneut stärken, da sich die Marktteilnehmer ihrer Safe-Haven-Währung USD bei Unsicherheit in der Regel wieder entsinnen.
EUR
EUR mit Kursgewinnen zum Dollar
Am Montag stieg der EUR-Kurs zum Dollar in die Höhe. Ursache dafür war hauptsächlich ein Anstieg der Aktienmärkte in den USA. Der jüngsten Preisstruktur zufolge gewinnt der EUR gegenüber dem USD, sobald sich die Aktienmärkte zinsbullisch zeigen. Einige Analysten erwarten eine Erholung des US-Dollar gegenüber dem EUR bei 1,2500, deuten dabei die aktuellen Kursentwicklungen möglicherweise nicht richtig. Ein Erreichen dieser Marke ist kurzfristig gesehen eher unwahrscheinlich. Sollten die Aktienmärkte in den kommenden Wochen weiterhin steigen, wird der EUR voraussichtlich auch künftig Kursgewinne zum USD verbuchen. Der Trend von EUR/USD ist im Grunde überraschend, nachdem Deutschlands vorläufige BIP-Zahlen am vergangenen Freitag verdeutlichten, dass die deutsche Wirtschaft um gewaltige 3,8% abgeflaut ist. Hier ist zu erkennen, dass der EUR stabiler ist, als oft behauptet.EUR/USD schloss gestern mit plus 100 Punkten bei 1,3540. Das Kurspaar EUR/GBP beendete den gestrigen Handel mit einem Verlust von 25 Punkten bei 0,8841. Zuvor hatte das britische Finanzministerium der Bank of England (BoE) im Kampf gegen die Finanzkrise einen Rahmen von 150 Mrd. Pfund für geldpolitische Operationen namens „quantitative Lockerung“ zugebilligt. Zum JPY kletterte der EUR um gewaltige 300 Punkte in die Höhe, nachdem die Nachfrage an „sicheren" Yen-Anlagen nachlässt und die Marktteilnehmer es bevorzugen, in risikoreiche und gewinnträchtige Anlagen zu investieren. Voraussichtlich wird dieses Währungspaar seinen Kurs in den kommenden Wochen noch nach oben korrigieren.Heute werden einige wichtige Indikatoren aus Großbritannien und der Eurozone veröffentlicht. Das Vereinigte Königreich gibt um 10:30 Uhr seine aktuellen Indizes zum Einzelhandelspreis sowie zum Erzeugerpreis aus. Die Eurozone veröffentlicht um 11:00 Uhr entsprechende Daten zu den europäischen und deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen. Negative Zahlen könnten zu einem bärischen Handel für EUR und GBP führen. Umgekehrt werden positive Ergebnisse EUR und GBP zinsbullische Tendenzen bringen. Darüber hinaus versucht Premierminister Gordon Brown, trotz Spesenskandal, Optimismus hinsichtlich Großbritanniens Wirtschaftslage zu verbreiten.
JPY
JPY verliert gegen Dollar
Am gestrigen Handelstag verlor der JPY gegenüber dem US-Dollar. Unter den Safe-Haven-Währungen gilt der Yen als „sicherste" Anlage. Die Marktteilnehmer zeigten am Montag leichte Risikobereitschaft und verlagerten ihre Yen-Käufe auf USD-Anlagen. Anschließend erfolgte eine Preiskorrektur für USD/JPY, nachdem der Kurs des Paares in den vergangen Wochen abgerutscht war. Das Anlegerverhalten konnte gestern auf die steigenden US-Aktienmärkte zurückgeführt werden. Ein neu entstandener Optimismus hinsichtlich der Wirtschaftslage in den USA brachte den Aktienmärkten in Übersee ebenfalls zinsbullische Tendenzen. Folglich war eine erhöhte Risikobereitschaft unter den Investoren zu erkennen. Japans Regierung zeigt sich über die jüngsten Entwicklung ihrer Währung erfreut. Bislang verhinderte ein zinsbullischer JPY jegliche Anzeichen eines Endes der Konjunkturkrise in Japan. Zum Dollar rutschte der Yen um 170 Punkte, bzw. nahezu 2% ab und schloss bei 96,49. Gegenüber dem Britischen Pfund verlor der JPY sogar 420 Punkte. Hier konnte die Britische Währung einen Großteil ihrer Verluste zum JPY der vergangenen Wochen wieder zurückgewinnen. Um dramatische 340 Punkte verlor der JPY gegenüber dem EUR an Boden. Im weiteren Handelsverlauf werden folgende wichtigen Indikatoren aus Japan veröffentlicht: Vorläufige Zahlen zum BIP sowie zum BIP Preisindex, 13:50 Uhr.
Rohöl
Ölpreise steigen um 5%
Die Ölpreise stiegen gestern um beeindruckende 5% von $2,42 auf $59,45 pro Barrel. Diese Entwicklung ist außergewöhnlich, insbesondere angesichts der aktuell hohen Kursschwankungen. Wieder einmal wurde der Kurszuwachs überwiegend durch einen schwachen US-Dollar sowie ansteigende Rohstoff- und Devisenmärkte ausgelöst. Auch die Zuversicht der Marktteilnehmer, dass sich in absehbarer Zeit eine deutliche Erholung der Wirtschaftslage einstellen könnte, stützt die Preise des Rohstoffes.Bereits seit einigen Wochen scheint sich der Preis für Rohöl zu stabilisieren, was wiederum teilweise auf die Fördermengenkürzungen der OPEC zurückzuführen ist. Viele Marktteilnehmer stellen sich inzwischen die Frage, ob die OPEC auch in den kommenden Monaten die Produktion herunterschrauben wird. Sollte dies der Fall sein, könnten die Ölpreise bis Ende Juni die $65-$70-Marke erreichen. Zu beachten sei, dass die aktuellen Ölpreise stets einen Messwert für die Konjunkturlage darstellen.
Technische News
EUR/USD
Ein neues Cross, Tendenz fallend, hat sich für den Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart gebildet und deutet auf eine rückläufige Ausrichtung in unmittelbarer Zukunft hin. Der rückläufige Trend der Oszillatoren auf der Stunden-Chart bestätigt diese Neigung. Sobald die Überwindung des unteren Bereichs der Handelsspanne vollzogen ist, könnte es eine gute Entscheidung sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
GBP/USD
Die Stunden-Chart gibt gemischte Signale für GBP/USD aus. Ihr Slow Stochastic schwankt dabei im neutralen Bereich. Jedoch verdeutlicht ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart, dass bereits innerhalb des nächsten Zeitfensters eine Abwärtskorrektur stattfinden könnte. Auch in diesem Fall ist es möglicherweise richtig, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, sobald ein Durchbruch der unteren Handelsspanne erfolgt.
USD/JPY
Die inzwischen typischen Kursschwankungen auf Stunden-Chart setzen sich fort. Der Slow Stochastic der Tages-Chart schwankt hier im neutralen Bereich. Aktuell bewegt sich dieses Kurspaar allerdings nahe des oberen RSI-Bereichs auf der 4-Stunden-Chart. Hier steht ebenfalls eine Abwärtsberichtigung bevor. Sobald die untere Grenze der Handelsspanne überwunden ist, könnte es von Vorteil sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
USD/CHF
Dieses Paar unterliegt bereits seit geraumer Zeit hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die 4-Stunden-Chart lässt keine eindeutige Tendenz erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie auf deutlichere Signale auf den Stunden-Charts.
Die Wild-Card
Rohöl
Nach einigen Tagen anhaltender Aufwärtstendenzen, scheint sich der Preis dieses Rohstoffs mittlerweile im "überkauften" Bereich des RSI auf der Tages-Chart zu bewegen. Darüber hinaus hat sich ein neues rückläufiges Cross für den Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart gebildet, was bedeutet könnte, dass sich Forex -Anlegern eventuell die Gelegenheit bietet, bei dem bevorstehenden Abwärtstrend zu einem äußerst günstigen Einstiegspreis zu investieren, um bei diesem Rohstoff heute auf fallende Kurse zu setzen.
Montag, 18. Mai 2009
Rege Wirtschaftswoche verspricht hohe Volatilität
In der vergangenen Woche unterlag der US-Dollar stärkeren Kursschwankungen als üblich. Die genauen Ursachen dafür lassen sich nur schwierig festlegen. In der anstehenden Woche werden überwiegend Daten aus Europa und Japan veröffentlicht, die den Dollar und seine Crosse in ihrem Kurs beeinflussen werden.
Wirtschafts News
USD
USD zieht an und profitiert von seinem Safe-Haven-Ruf
Bereits in den heutigen frühen Morgenstunden ergab sich für den Dollar ein positiver Handel. Nachdem die US-amerikanische Währung am Freitag mit leichten Kursgewinnen gegenüber einem Großteil der Kurspaare schloss, setzte der USD seinen zinsbullischen Trend nun fort und scheint dieses Momentum aufrecht zu erhalten. Nach einem Wertzuwachs gegenüber dem EUR, wird der Dollar mittlerweile nahe der 1,3435-Marke gehandelt. Zum Schweizer Franken kletterte der USD sogar bis auf 1,1240, dem höchsten Stand der letzten 10 Tage.Nachdem US-Wirtschaftsdaten in der vergangenen Woche verdeutlichten, dass sich die US-Wirtschaftslage verbessert hat, begannen große Exportländer wie China vermehrt in US-Banknoten anzulegen. Eine Reihe negativer Wirtschaftszahlen aus Europa und auch aus Kanada, veranlassten viele Investoren am vergangenen Freitag, "sichere" USD- und JPY-Anlagen zu kaufen. Trotz Warnungen, nach denen die US-amerikanische Währung derzeit weniger stabil sei, als von den Marktteilnehmern vermutet, setzten Händler weiterhin auf US-Dollaranlagen, um ihren Bestand zu sichern. Erwartungsgemäß wird sich dieses Anlegerverhalten in den nächsten Tagen fortsetzen, bis sich eine plötzliche Trendwende einstellt.In dieser Woche werden nur einige wenige Wirtschaftsdaten aus den USA veröffentlicht. Treibende Feder der Devisenmärkte in dieser Woche ist wieder einmal der EUR. Zwei wichtige US-Indikatoren stehen jedoch auf der Agenda und sollten nicht außer Acht gelassen werden. Am Dienstag wird der aktuelle Bericht der Baugenehmigungen in den USA veröffentlicht, der möglicherweise zum ersten Mal in Monaten darlegen könnte, dass sich der Immobilienmarkt in den Vereinigten Staaten langsam aber sicher erholt. Demnach könnte der Dollar seinen jüngsten Aufwärtstrend zumindest bis Donnerstag fortsetzen. Dann werden die Arbeitmarktzahlen der Woche ausgegeben, die, in Anbetracht des enttäuschenden ADP-Berichts zum Wechsel der US-Beschäftigung der letzten Woche, von größerer Bedeutung sein könnten. Folglich können sich zum Wochenende Abwärtstendenzen für den USD einstellen.
EUR
Eurozonen-Fundamentaldaten aufgrund schrumpfendem BIP schwach
Als Schwäche auf breiter Front könnten die jüngsten Entwicklungen des EUR heute Morgen bezeichnet werden. Der EUR muss aktuell Kursverluste gegenüber den Hauptwährungen hinnehmen. Zum USD rutschte der EUR bereits bis auf 1,3435 ab, zum JPY auf 127,30 und selbst gegenüber dem Pfund Sterling erreichte der EUR neue Tiefstände bei 0,8870. Seit vergangenem Freitag befindet sich die Währung der 16 Nationen auf einem bärischen Trend. Die vor dem Wochenende veröffentlichten Zahlen zum BIP verdeutlichten, dass das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone stärker gesunken ist, als erwartet.Die weltweite Wirtschaftskrise trifft die Länder innerhalb der Währungsunion (EWU) deutlich dramatischer. Als Ursache gilt vor allem der Einbruch beim Export. Analysten prognostizieren für das laufende Jahr noch keinen Aufschwung, auch wenn der Rückgang sich abschwächen soll.Bei der Vielzahl anstehender Wirtschaftsveröffentlichungen aus der Eurozone in dieser Woche wird der EUR klar das Steuer an den Devisenmärkten übernehmen. Experten gehen zunächst von weiterhin negativen Fundamentaldaten aus Europa aus. Es ist nicht zu übersehen, dass es den 16 Nationen der EWU nach wie vor schwer fällt, positive Arbeitsmarkt-, Herstellungs- sowie Industrieproduktionszahlen zu generieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Am Donnerstag werden frische Daten aus dem Herstellungs- sowie Dienstleistungssektor Frankreichs und Deutschlands veröffentlicht, die möglicherweise verdeutlichen werden, dass sich die Eurozone immer noch tief im Konjunkturabschwung befindet. Sollten die Zahlen positiv überraschen, könnte sich ein deutlich zinsbullischer Trend für den EUR ergeben.
JPY
Yen übertrifft die Hauptwährungen
Der Yen konnte in den vergangenen Tagen wieder Boden gegenüber den Hauptwährungen gutmachen. Nachdem die japanische Währung einen Großteil ihrer Verluste der letzten Wochen zurückgewinnen konnte, erreicht der JPY mittlerweile neue Höchststände. Gegenüber dem USD kletterte der Yen bis auf 94,80 und erreichte somit ein Level, dass seit dem letzten Monat nicht mehr zu beobachten war. Japans Währung scheint ihren Status als "sichere" Anlage wiedererlangt zu haben. Zum EUR wird die asiatische Währung mittlerweile bei 127,30 gehandelt - auch hier neuer Rekordstand seit Ende April.In dieser Woche bleibt es um den JPY ebenfalls spannend, versprechen die Experten - eine Aussage, die nicht häufig unter den Analysten der Devisenmärkte zu finden ist. Mit zwei anstehenden Indikatoren aus Japan in dieser Woche, könnte der JPY tatsächlich einmal Einfluss auf die Entwicklungen an den Märkten nehmen. Am Dienstag wird das Cabinet Office Japans die vorläufigen BIP-Daten des Landes veröffentlichen. Diese werden Prognosen zufolge verdeutlichen, dass Japans Wirtschaft um 4,2% im ersten Quartal 2009 geschrumpft ist. Darüber hinaus entscheidet die Bank of Japan (BoJ) in dieser Woche über ihre kurzfristige Leitzinsrate. Da der Zinssatz sich bereits um 0% bewegt, ist eine Senkung sehr unwahrscheinlich. Die erwarteten Daten seitens der BoJ können Anlegern einen Hinweis darauf geben, welche zukünftigen geld- und währungspolitischen Maßnahmen Japans Regierung treffen wird.
Rohöl
Haben die Ölpreise ihren Höchstand für 2009 bereits erreicht?
Die Ölpreise befinden sich seit einigen Wochen auf einem kontinuierlich zinsbullischen Trend. Am vergangenen Freitag ergab sich jedoch für diese Tendenz ein Umschwung. Die schwachen Aktienmärkte belasteten auch die Ölpreise, für die sich folglich eine Abwärtsausrichtung ergab. Zum Wochenende stand die Nachfrage an Rohöl auf dem Prüfstand. Während die USA überwiegend positive Wachstumsdaten veröffentlichten, unterstreichen Zahlen aus der Eurozone mit rückläufigen BIP-Daten die momentane Schwäche der europäischen Nationen. Die jüngsten Verluste an den führenden Aktienmärkten hatten die Risikobereitschaft der Investoren gebremst. Experten erklärten, dass selbst ein Rückgang der Ölreserven in den USA die Preise nur zeitweise hat ansteigen lassen.Den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen führen Wirtschaftswissenschaftler einerseits auf den neu entstandenen Marktoptimismus, als auch auf den bisher schwachen USD zurück. Da sich die Märkte jedoch stets unausweichlich selbst korrigieren, werden nun die tatsächlichen Kurswerte deutlich. Mit der Veröffentlichung der Nachfrageprognose der Internationalen Energieagentur in der vergangenen Woche, revidieren viele Analysten ihre Prognose für 2010 nach unten. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, könnte der aktuelle Ölpreis bei $57,00 zum Höchststand der kommenden Wochen werden.
Technische News
EUR/USD
Ein neues zinsbullisches Cross des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart verdeutlicht, das eine zinsbullische Korrektur bereits unmittelbar bevorsteht. Die steigende Tendenz der Oszillatoren auf der Stunden-Chart bestätigt diese Neigung. Eine gute Strategie könnte sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, sobald die obere Grenze der Handelsspanne überwunden ist.
GBP/USD
Dieses Paar unterliegt bereits seit geraumer Zeit hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die 4-Stunden-Chart lässt keine eindeutige Tendenz erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie auf deutlichere Signale auf den Stunden-Charts.
USD/JPY
Die Stunden-Chart gibt gemischte Signale aus. Ihr RSI schwankt im neutralen Bereich. Jedoch bewegt sich der RSI der Tages-Chart bereits im "überkauftem" Bereich, was bedeuten könnte, dass sich schon bald eine zinsbullische Ausrichtung ergibt. Auch in diesem Fall könnte es eine gute Entscheidung sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, sobald die obere Grenze der Handelsspanne überwunden ist.
USD/CHF
Aktuell bewegt sich dieses Paar im "überkauften" Bereich auf der Stunden-Chart. Ihr RSI deutet auf eine bevorstehende Abwärtsausrichtung hin. Die fallende Tendenz der Oszillatoren auf der 4-Stunden-Chart bestätigt diesen Trend. In diesem Fall könnte es eine gute Entscheidung sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, sobald die Überwindung des unteren Bereichs der Handelsspanne vollzogen ist.
Die Wild-Card
Gold
Der Goldpreis ist innerhalb der letzten Woche erneut deutlich angestiegen und steht nun bei $933 pro Feinunze. Jedoch bewegt sich der RSI der Tages-Chart bereits im "überkauften" Bereich, was bedeuten könnte, dass der jüngste Aufwärtstrend nachlässt und eine Abwärtskorrektur bevorsteht. Hier könnte sich Forex -Anlegern eine großartige Gelegenheit bieten, bei diesem Trend zu einem äußerst frühen Zeitpunkt einzusteigen.
Wirtschafts News
USD
USD zieht an und profitiert von seinem Safe-Haven-Ruf
Bereits in den heutigen frühen Morgenstunden ergab sich für den Dollar ein positiver Handel. Nachdem die US-amerikanische Währung am Freitag mit leichten Kursgewinnen gegenüber einem Großteil der Kurspaare schloss, setzte der USD seinen zinsbullischen Trend nun fort und scheint dieses Momentum aufrecht zu erhalten. Nach einem Wertzuwachs gegenüber dem EUR, wird der Dollar mittlerweile nahe der 1,3435-Marke gehandelt. Zum Schweizer Franken kletterte der USD sogar bis auf 1,1240, dem höchsten Stand der letzten 10 Tage.Nachdem US-Wirtschaftsdaten in der vergangenen Woche verdeutlichten, dass sich die US-Wirtschaftslage verbessert hat, begannen große Exportländer wie China vermehrt in US-Banknoten anzulegen. Eine Reihe negativer Wirtschaftszahlen aus Europa und auch aus Kanada, veranlassten viele Investoren am vergangenen Freitag, "sichere" USD- und JPY-Anlagen zu kaufen. Trotz Warnungen, nach denen die US-amerikanische Währung derzeit weniger stabil sei, als von den Marktteilnehmern vermutet, setzten Händler weiterhin auf US-Dollaranlagen, um ihren Bestand zu sichern. Erwartungsgemäß wird sich dieses Anlegerverhalten in den nächsten Tagen fortsetzen, bis sich eine plötzliche Trendwende einstellt.In dieser Woche werden nur einige wenige Wirtschaftsdaten aus den USA veröffentlicht. Treibende Feder der Devisenmärkte in dieser Woche ist wieder einmal der EUR. Zwei wichtige US-Indikatoren stehen jedoch auf der Agenda und sollten nicht außer Acht gelassen werden. Am Dienstag wird der aktuelle Bericht der Baugenehmigungen in den USA veröffentlicht, der möglicherweise zum ersten Mal in Monaten darlegen könnte, dass sich der Immobilienmarkt in den Vereinigten Staaten langsam aber sicher erholt. Demnach könnte der Dollar seinen jüngsten Aufwärtstrend zumindest bis Donnerstag fortsetzen. Dann werden die Arbeitmarktzahlen der Woche ausgegeben, die, in Anbetracht des enttäuschenden ADP-Berichts zum Wechsel der US-Beschäftigung der letzten Woche, von größerer Bedeutung sein könnten. Folglich können sich zum Wochenende Abwärtstendenzen für den USD einstellen.
EUR
Eurozonen-Fundamentaldaten aufgrund schrumpfendem BIP schwach
Als Schwäche auf breiter Front könnten die jüngsten Entwicklungen des EUR heute Morgen bezeichnet werden. Der EUR muss aktuell Kursverluste gegenüber den Hauptwährungen hinnehmen. Zum USD rutschte der EUR bereits bis auf 1,3435 ab, zum JPY auf 127,30 und selbst gegenüber dem Pfund Sterling erreichte der EUR neue Tiefstände bei 0,8870. Seit vergangenem Freitag befindet sich die Währung der 16 Nationen auf einem bärischen Trend. Die vor dem Wochenende veröffentlichten Zahlen zum BIP verdeutlichten, dass das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone stärker gesunken ist, als erwartet.Die weltweite Wirtschaftskrise trifft die Länder innerhalb der Währungsunion (EWU) deutlich dramatischer. Als Ursache gilt vor allem der Einbruch beim Export. Analysten prognostizieren für das laufende Jahr noch keinen Aufschwung, auch wenn der Rückgang sich abschwächen soll.Bei der Vielzahl anstehender Wirtschaftsveröffentlichungen aus der Eurozone in dieser Woche wird der EUR klar das Steuer an den Devisenmärkten übernehmen. Experten gehen zunächst von weiterhin negativen Fundamentaldaten aus Europa aus. Es ist nicht zu übersehen, dass es den 16 Nationen der EWU nach wie vor schwer fällt, positive Arbeitsmarkt-, Herstellungs- sowie Industrieproduktionszahlen zu generieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Am Donnerstag werden frische Daten aus dem Herstellungs- sowie Dienstleistungssektor Frankreichs und Deutschlands veröffentlicht, die möglicherweise verdeutlichen werden, dass sich die Eurozone immer noch tief im Konjunkturabschwung befindet. Sollten die Zahlen positiv überraschen, könnte sich ein deutlich zinsbullischer Trend für den EUR ergeben.
JPY
Yen übertrifft die Hauptwährungen
Der Yen konnte in den vergangenen Tagen wieder Boden gegenüber den Hauptwährungen gutmachen. Nachdem die japanische Währung einen Großteil ihrer Verluste der letzten Wochen zurückgewinnen konnte, erreicht der JPY mittlerweile neue Höchststände. Gegenüber dem USD kletterte der Yen bis auf 94,80 und erreichte somit ein Level, dass seit dem letzten Monat nicht mehr zu beobachten war. Japans Währung scheint ihren Status als "sichere" Anlage wiedererlangt zu haben. Zum EUR wird die asiatische Währung mittlerweile bei 127,30 gehandelt - auch hier neuer Rekordstand seit Ende April.In dieser Woche bleibt es um den JPY ebenfalls spannend, versprechen die Experten - eine Aussage, die nicht häufig unter den Analysten der Devisenmärkte zu finden ist. Mit zwei anstehenden Indikatoren aus Japan in dieser Woche, könnte der JPY tatsächlich einmal Einfluss auf die Entwicklungen an den Märkten nehmen. Am Dienstag wird das Cabinet Office Japans die vorläufigen BIP-Daten des Landes veröffentlichen. Diese werden Prognosen zufolge verdeutlichen, dass Japans Wirtschaft um 4,2% im ersten Quartal 2009 geschrumpft ist. Darüber hinaus entscheidet die Bank of Japan (BoJ) in dieser Woche über ihre kurzfristige Leitzinsrate. Da der Zinssatz sich bereits um 0% bewegt, ist eine Senkung sehr unwahrscheinlich. Die erwarteten Daten seitens der BoJ können Anlegern einen Hinweis darauf geben, welche zukünftigen geld- und währungspolitischen Maßnahmen Japans Regierung treffen wird.
Rohöl
Haben die Ölpreise ihren Höchstand für 2009 bereits erreicht?
Die Ölpreise befinden sich seit einigen Wochen auf einem kontinuierlich zinsbullischen Trend. Am vergangenen Freitag ergab sich jedoch für diese Tendenz ein Umschwung. Die schwachen Aktienmärkte belasteten auch die Ölpreise, für die sich folglich eine Abwärtsausrichtung ergab. Zum Wochenende stand die Nachfrage an Rohöl auf dem Prüfstand. Während die USA überwiegend positive Wachstumsdaten veröffentlichten, unterstreichen Zahlen aus der Eurozone mit rückläufigen BIP-Daten die momentane Schwäche der europäischen Nationen. Die jüngsten Verluste an den führenden Aktienmärkten hatten die Risikobereitschaft der Investoren gebremst. Experten erklärten, dass selbst ein Rückgang der Ölreserven in den USA die Preise nur zeitweise hat ansteigen lassen.Den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen führen Wirtschaftswissenschaftler einerseits auf den neu entstandenen Marktoptimismus, als auch auf den bisher schwachen USD zurück. Da sich die Märkte jedoch stets unausweichlich selbst korrigieren, werden nun die tatsächlichen Kurswerte deutlich. Mit der Veröffentlichung der Nachfrageprognose der Internationalen Energieagentur in der vergangenen Woche, revidieren viele Analysten ihre Prognose für 2010 nach unten. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, könnte der aktuelle Ölpreis bei $57,00 zum Höchststand der kommenden Wochen werden.
Technische News
EUR/USD
Ein neues zinsbullisches Cross des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart verdeutlicht, das eine zinsbullische Korrektur bereits unmittelbar bevorsteht. Die steigende Tendenz der Oszillatoren auf der Stunden-Chart bestätigt diese Neigung. Eine gute Strategie könnte sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, sobald die obere Grenze der Handelsspanne überwunden ist.
GBP/USD
Dieses Paar unterliegt bereits seit geraumer Zeit hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die 4-Stunden-Chart lässt keine eindeutige Tendenz erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie auf deutlichere Signale auf den Stunden-Charts.
USD/JPY
Die Stunden-Chart gibt gemischte Signale aus. Ihr RSI schwankt im neutralen Bereich. Jedoch bewegt sich der RSI der Tages-Chart bereits im "überkauftem" Bereich, was bedeuten könnte, dass sich schon bald eine zinsbullische Ausrichtung ergibt. Auch in diesem Fall könnte es eine gute Entscheidung sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, sobald die obere Grenze der Handelsspanne überwunden ist.
USD/CHF
Aktuell bewegt sich dieses Paar im "überkauften" Bereich auf der Stunden-Chart. Ihr RSI deutet auf eine bevorstehende Abwärtsausrichtung hin. Die fallende Tendenz der Oszillatoren auf der 4-Stunden-Chart bestätigt diesen Trend. In diesem Fall könnte es eine gute Entscheidung sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, sobald die Überwindung des unteren Bereichs der Handelsspanne vollzogen ist.
Die Wild-Card
Gold
Der Goldpreis ist innerhalb der letzten Woche erneut deutlich angestiegen und steht nun bei $933 pro Feinunze. Jedoch bewegt sich der RSI der Tages-Chart bereits im "überkauften" Bereich, was bedeuten könnte, dass der jüngste Aufwärtstrend nachlässt und eine Abwärtskorrektur bevorsteht. Hier könnte sich Forex -Anlegern eine großartige Gelegenheit bieten, bei diesem Trend zu einem äußerst frühen Zeitpunkt einzusteigen.
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Mittwoch, 6. Mai 2009
Dollar beendet seine Verluststrähne
Dollar-Käufe wurden gestern wieder aufgenommen, nachdem die US-Aktienmärkte etwas abrutschten und die US-Wirtschaft mit positiven Produktionszahlen überraschte. Anleger verteilen ihre Positionen entsprechend. In den nächsten Tagen wird eine Menge wichtiger Wirtschaftsdaten erwartet, die die Preisvolatilität auf den Märkten erhöhen soll.
Wirtschafts News
USD
Dollar kommt zum ersten Mal in drei Tagen wieder auf die Beine
Die US-amerikanische Währung konnte am Dienstag Boden gegenüber dem EUR gutmachen und einen Teil ihrer Verluste gegen die übrigen Hauptwährungen zurückgewinnen. Diese Entwicklung zeichnete sich ab, nachdem die Aktienmärkte zuvor abrutschten und der Bericht des ISM (Institut für Versorgungsmanagement) verdeutlichte, dass die US-Wirtschaft in einem langsameren Tempo schrumpfe als im vergangenen Monat. Der ISM-Einkaufsmanagerindex, Dienstleistungen, kletterte bis auf 43,7 im Monat April, was die Analysten überraschte. Bei seiner Vormessung lag der Index bei 40,8. Dies war das beste Ergebnis seit vergangenem Oktober. Des Weiteren begannen Händler, ihre EUR-Anlagen zu verkaufen. Die europäische Währung hatte zunächst einen neuen Rekordstand dieses Monats bei $1,3440 erreicht. Unter den Marktteilnehmer verbreitet sich jedoch Unsicherheit in Bezug auf den bevorstehenden Leitzinsentscheid der EZB sowie den Stresstest-Ergebnissen der US-Banken. Der USD kletterte um 0,8% auf $1,3280 pro EUR von zuvor $1,3406. Zum Yen stieg der Dollar ebenfalls: um 0,2% von 98,80 auf 98,97. Darüber hinaus stieg der Dollar in seinem Wert zum EUR, nachdem nach Einschätzung des Vorsitzenden der US-Notenbank, Ben Bernanke, vor dem gemeinsamen Wirtschaftsausschuss von Senat und Repräsentantenhaus, dass sich der Rückgang wirtschaftlicher Aktivität bereits verlangsame und es Hinweise auf eine Stabilisierung der Konjunktur gäbe. Laut Bernanke soll die US-Wirtschaft zum Ende des Jahres, dank steigender Konsumausgaben, einer Stabilisierung des Immobilienmarktes sowie der Lagerbestände von Unternehmen, wieder eine positive Entwicklung erfahren. In den vergangenen 4 Wochen war der Dollar unter erheblichen Druck geraten. Die US-Währung wurde innerhalb einer Spanne von $1,2886 bis $1,35 pro EUR gehandelt. Nun scheint es, als hätte sich der USD wieder gefangen. Analysten gehen davon aus, dass der Dollar seinen Aufwärtstrend in nächster Zukunft fortsetzen und bis zum Ende des 2. Quartals bis auf $1,30 klettern könnte.
EUR
EZB-Leitzins auf Rekordtief
Die europäische Währung gab gestern leicht nach, nachdem diese im Monat April bereits ein neues Rekordhoch gegenüber dem Dollar erreicht hatte. Morgen wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) eine weitere Zinssenkung erwartet. Einige Marktteilnehmer geben an, dass sie sich im Vorfeld des Zinsentscheids von EZB und BoE vorsichtig verhalten und weniger risikobereit wären. Demnach musste die Währung der Eurozone gestern einige Kursverluste hinnehmen. Zusätzlich zu einer erneuten Leitzinssenkung, werden Trichets Aussagen zu den angekündigten „unkonventionellen Maßnahmen“ erwartet, nach denen die Laufzeit der Refinanzierungsgeschäfte mit den Geschäftsbanken von sechs auf zwölf Monate verlängert werden soll. Die Leitzinsen in der Eurozone werden erwartungsgemäß auf ein Rekordtief von 1,0% sinken. Die BoE hingegen, soll ihre Zinsrate bei 0,5% stabil halten. Darüber hinaus spekulieren einige Analysten, dass die EZB Geschäftsbanken Unternehmensanleihen abkaufen könnte, um so deren Bilanzen zu entlasten. Sollte sich die EZB gegen „unkonventionelle Maßnahmen“ entscheiden und somit nicht dem Beispiel der US-Notenbank folgen, könnte der EUR seinen Aufwärtstrend gegenüber dem USD wieder aufnehmen.
JPY
Yen minimiert Verluste gegenüber USD
Japans Währung konnte gestern gegenüber dem US-Dollar deutlich Boden wieder gutmachen, nachdem die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, dass ersten Berichten des US-Banken-Stresstests zufolge, allein der Kapitalbedarf der Bank of America $34 Milliarden beträgt. Folglich stieg der Yen zum Dollar um 0,8% auf 98,17 und verbuchte den höchsten Kursgewinn seit dem 24. April. Gegenüber dem EUR kletterte die japanische Währung gestern in New York um 1,2% von zuvor 131,73 auf 130,09. Der JPY verbucht Gewinne, seitdem der US-Notenbank zufolge bekannt wurde, dass rund 10 der 19 Großbanken in den Vereinigten Staaten frisches Kapital benötigten. Analysten glauben, dass der Banken-Stresstest das Anlegervertrauen in die Märkte erschüttern und den jüngst entstandenen Optimismus im Keim ersticken könnte.
Rohöl
Ölpreise geben infolge 2009-Rekordhoch nach
Am Dienstag rutschte der Ölpreis etwas ab, nachdem die neuesten Hoffnungen der Anleger auf eine Erholung der angespannten Lage durch steigende Lagerbestände und einen rückläufigen Bedarf zerschlagen wurden. Händler deuteten die neueste Entwicklung des Ölpreises nach den deutlichen Kursgewinnen als vorübergehende Ruhepause. Zuletzt hatte eine Reihe von positiven Konjunkturdaten den Ölpreis gestützt. Rohöl beendete den gestrigen Handelstag mit einem Verlust von 63 Cents bei $53,60 pro Barrel. Zuvor wurde dieses beim neuen Rekordhoch von $54,83 gehandelt. Seit dem Tief von $32,40 zu Beginn des Jahres 2008 haben sich die Rohölpreise deutlich erholt, bleiben jedoch unter dem absoluten Rekordhoch von $147, dass im Juli vergangenen Jahres erreicht wurde. Die Konjunkturkrise hat den Rohölpreisen bislang einen kräftigen Schlag verpasst und die Lagerbestände in die Höhe getrieben. Dennoch stärkt eine Verbesserung der führenden Wirtschaftsindikatoren das Anlegervertrauen. Die Marktteilnehmer glauben an ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum zur zweiten Hälfte des Jahres 2009, was die Rohölpreise wiederum stützt, die unter Umständen sogar die $65-Marke pro Barrel erreichen könnten.
Technische News
EUR/USD
Dieses Paar hat jüngst seinen stark rückläufigen Kurs beendet und testet aktuell die 1,3250-Marke. Nach drei Versuchen, dieses Preislevel zu durchbrechen, könnte sich nun bei 1,3250 eine Trendwende einstellen. Nachdem der RSI der 1-Stunden-Chart bis unter die 30-Linie fiel, ist dieser nun wieder aufwärts gerichtet. Dies bestätigt, dass ein Umschwung bevorstehen könnte. Für heute ist es eventuell richtig, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.
GBP/USD
Allem Anschein nach hat dieses Paar seinen zinsbullischen Trend abgeschlossen. Auf der Tages-Chart ist zu erkennen, dass die Aufwärtsbewegung, die im unteren Bereich der Bollinger Bands begonnen hat, mittlerweile die obere Grenze erreicht. Das rückläufiges Kreuz des Slow Stochastic auf der Tages-Chart könnte ebenfalls bedeuten, dass ein Abwärtstrend bevorsteht. Verkaufen könnte die richtige Strategie für heute sein.
USD/JPY
Dieses Paar befindet sich aktuell inmitten einer verhältnismäßig starken Abwärtskorrektur und wird derzeit um die 98,10-Marke gehandelt. Allem Anschein nach hat sich die 97,90-Marke mittlerweile zu einem äußerst soliden Unterstützungslevel entwickelt. Sollte das Paar diese Marke überwinden, wird sich voraussichtlich eine weitere deutliche Aufwärtsbewegung ergeben.
USD/CHF
Dieses Paar setzt seinen volatilen Trend der letzten Wochen fort und wird derzeit bei 1,1340 gehandelt. Da ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart zu erkennen ist, könnte als nächstes eine Abwärtsbewegung erfolgen. Verkaufen könnte die richtige Strategie für heute sein.
Die Wild-Card
Rohöl
Auf der Tages-Chart bildet sich eine sehr deutliche zinsbullische Handelsspanne heraus, in deren unteren Bereich der Rohstoff inzwischen gehandelt wird. Dennoch sind alle Oszillatoren aufwärts gerichtet, was ein Zeichen dafür sein kann, dass eine technische Korrektur unmittelbar bevorsteht. Hier könnte sich Forex -Anlegern eine großartige Gelegenheit bieten, bei diesem neuen Trend von Anfang an einzusteigen.
Wirtschafts News
USD
Dollar kommt zum ersten Mal in drei Tagen wieder auf die Beine
Die US-amerikanische Währung konnte am Dienstag Boden gegenüber dem EUR gutmachen und einen Teil ihrer Verluste gegen die übrigen Hauptwährungen zurückgewinnen. Diese Entwicklung zeichnete sich ab, nachdem die Aktienmärkte zuvor abrutschten und der Bericht des ISM (Institut für Versorgungsmanagement) verdeutlichte, dass die US-Wirtschaft in einem langsameren Tempo schrumpfe als im vergangenen Monat. Der ISM-Einkaufsmanagerindex, Dienstleistungen, kletterte bis auf 43,7 im Monat April, was die Analysten überraschte. Bei seiner Vormessung lag der Index bei 40,8. Dies war das beste Ergebnis seit vergangenem Oktober. Des Weiteren begannen Händler, ihre EUR-Anlagen zu verkaufen. Die europäische Währung hatte zunächst einen neuen Rekordstand dieses Monats bei $1,3440 erreicht. Unter den Marktteilnehmer verbreitet sich jedoch Unsicherheit in Bezug auf den bevorstehenden Leitzinsentscheid der EZB sowie den Stresstest-Ergebnissen der US-Banken. Der USD kletterte um 0,8% auf $1,3280 pro EUR von zuvor $1,3406. Zum Yen stieg der Dollar ebenfalls: um 0,2% von 98,80 auf 98,97. Darüber hinaus stieg der Dollar in seinem Wert zum EUR, nachdem nach Einschätzung des Vorsitzenden der US-Notenbank, Ben Bernanke, vor dem gemeinsamen Wirtschaftsausschuss von Senat und Repräsentantenhaus, dass sich der Rückgang wirtschaftlicher Aktivität bereits verlangsame und es Hinweise auf eine Stabilisierung der Konjunktur gäbe. Laut Bernanke soll die US-Wirtschaft zum Ende des Jahres, dank steigender Konsumausgaben, einer Stabilisierung des Immobilienmarktes sowie der Lagerbestände von Unternehmen, wieder eine positive Entwicklung erfahren. In den vergangenen 4 Wochen war der Dollar unter erheblichen Druck geraten. Die US-Währung wurde innerhalb einer Spanne von $1,2886 bis $1,35 pro EUR gehandelt. Nun scheint es, als hätte sich der USD wieder gefangen. Analysten gehen davon aus, dass der Dollar seinen Aufwärtstrend in nächster Zukunft fortsetzen und bis zum Ende des 2. Quartals bis auf $1,30 klettern könnte.
EUR
EZB-Leitzins auf Rekordtief
Die europäische Währung gab gestern leicht nach, nachdem diese im Monat April bereits ein neues Rekordhoch gegenüber dem Dollar erreicht hatte. Morgen wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) eine weitere Zinssenkung erwartet. Einige Marktteilnehmer geben an, dass sie sich im Vorfeld des Zinsentscheids von EZB und BoE vorsichtig verhalten und weniger risikobereit wären. Demnach musste die Währung der Eurozone gestern einige Kursverluste hinnehmen. Zusätzlich zu einer erneuten Leitzinssenkung, werden Trichets Aussagen zu den angekündigten „unkonventionellen Maßnahmen“ erwartet, nach denen die Laufzeit der Refinanzierungsgeschäfte mit den Geschäftsbanken von sechs auf zwölf Monate verlängert werden soll. Die Leitzinsen in der Eurozone werden erwartungsgemäß auf ein Rekordtief von 1,0% sinken. Die BoE hingegen, soll ihre Zinsrate bei 0,5% stabil halten. Darüber hinaus spekulieren einige Analysten, dass die EZB Geschäftsbanken Unternehmensanleihen abkaufen könnte, um so deren Bilanzen zu entlasten. Sollte sich die EZB gegen „unkonventionelle Maßnahmen“ entscheiden und somit nicht dem Beispiel der US-Notenbank folgen, könnte der EUR seinen Aufwärtstrend gegenüber dem USD wieder aufnehmen.
JPY
Yen minimiert Verluste gegenüber USD
Japans Währung konnte gestern gegenüber dem US-Dollar deutlich Boden wieder gutmachen, nachdem die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, dass ersten Berichten des US-Banken-Stresstests zufolge, allein der Kapitalbedarf der Bank of America $34 Milliarden beträgt. Folglich stieg der Yen zum Dollar um 0,8% auf 98,17 und verbuchte den höchsten Kursgewinn seit dem 24. April. Gegenüber dem EUR kletterte die japanische Währung gestern in New York um 1,2% von zuvor 131,73 auf 130,09. Der JPY verbucht Gewinne, seitdem der US-Notenbank zufolge bekannt wurde, dass rund 10 der 19 Großbanken in den Vereinigten Staaten frisches Kapital benötigten. Analysten glauben, dass der Banken-Stresstest das Anlegervertrauen in die Märkte erschüttern und den jüngst entstandenen Optimismus im Keim ersticken könnte.
Rohöl
Ölpreise geben infolge 2009-Rekordhoch nach
Am Dienstag rutschte der Ölpreis etwas ab, nachdem die neuesten Hoffnungen der Anleger auf eine Erholung der angespannten Lage durch steigende Lagerbestände und einen rückläufigen Bedarf zerschlagen wurden. Händler deuteten die neueste Entwicklung des Ölpreises nach den deutlichen Kursgewinnen als vorübergehende Ruhepause. Zuletzt hatte eine Reihe von positiven Konjunkturdaten den Ölpreis gestützt. Rohöl beendete den gestrigen Handelstag mit einem Verlust von 63 Cents bei $53,60 pro Barrel. Zuvor wurde dieses beim neuen Rekordhoch von $54,83 gehandelt. Seit dem Tief von $32,40 zu Beginn des Jahres 2008 haben sich die Rohölpreise deutlich erholt, bleiben jedoch unter dem absoluten Rekordhoch von $147, dass im Juli vergangenen Jahres erreicht wurde. Die Konjunkturkrise hat den Rohölpreisen bislang einen kräftigen Schlag verpasst und die Lagerbestände in die Höhe getrieben. Dennoch stärkt eine Verbesserung der führenden Wirtschaftsindikatoren das Anlegervertrauen. Die Marktteilnehmer glauben an ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum zur zweiten Hälfte des Jahres 2009, was die Rohölpreise wiederum stützt, die unter Umständen sogar die $65-Marke pro Barrel erreichen könnten.
Technische News
EUR/USD
Dieses Paar hat jüngst seinen stark rückläufigen Kurs beendet und testet aktuell die 1,3250-Marke. Nach drei Versuchen, dieses Preislevel zu durchbrechen, könnte sich nun bei 1,3250 eine Trendwende einstellen. Nachdem der RSI der 1-Stunden-Chart bis unter die 30-Linie fiel, ist dieser nun wieder aufwärts gerichtet. Dies bestätigt, dass ein Umschwung bevorstehen könnte. Für heute ist es eventuell richtig, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.
GBP/USD
Allem Anschein nach hat dieses Paar seinen zinsbullischen Trend abgeschlossen. Auf der Tages-Chart ist zu erkennen, dass die Aufwärtsbewegung, die im unteren Bereich der Bollinger Bands begonnen hat, mittlerweile die obere Grenze erreicht. Das rückläufiges Kreuz des Slow Stochastic auf der Tages-Chart könnte ebenfalls bedeuten, dass ein Abwärtstrend bevorsteht. Verkaufen könnte die richtige Strategie für heute sein.
USD/JPY
Dieses Paar befindet sich aktuell inmitten einer verhältnismäßig starken Abwärtskorrektur und wird derzeit um die 98,10-Marke gehandelt. Allem Anschein nach hat sich die 97,90-Marke mittlerweile zu einem äußerst soliden Unterstützungslevel entwickelt. Sollte das Paar diese Marke überwinden, wird sich voraussichtlich eine weitere deutliche Aufwärtsbewegung ergeben.
USD/CHF
Dieses Paar setzt seinen volatilen Trend der letzten Wochen fort und wird derzeit bei 1,1340 gehandelt. Da ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart zu erkennen ist, könnte als nächstes eine Abwärtsbewegung erfolgen. Verkaufen könnte die richtige Strategie für heute sein.
Die Wild-Card
Rohöl
Auf der Tages-Chart bildet sich eine sehr deutliche zinsbullische Handelsspanne heraus, in deren unteren Bereich der Rohstoff inzwischen gehandelt wird. Dennoch sind alle Oszillatoren aufwärts gerichtet, was ein Zeichen dafür sein kann, dass eine technische Korrektur unmittelbar bevorsteht. Hier könnte sich Forex -Anlegern eine großartige Gelegenheit bieten, bei diesem neuen Trend von Anfang an einzusteigen.
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Montag, 4. Mai 2009
Globale Erholung bringt Dollar Kursverluste
Der US-Dollar erreicht mittlerweile ein 3-Wochentief gegenüber dem EUR. Weltweit wurden in der vergangenen Woche positive Wirtschaftsdaten veröffentlicht, die die Marktteilnehmern in ihrer Zuversicht bestärken und die Risikobereitschaft der Anleger erhöhen. Die Abwärtstendenz des Dollars könnte sich jedoch im Vorfeld der Ergebnisse des Banken-Stresstests für die 19 größten US-Banken, von der US-Notenbank durchgeführt, mäßigen. Als Konsequenz des Stresstests-Ergebnisses könnten die Märkte erneut unter Druck geraten. Der Dollar als Safe-Haven-Währung könnte auf lange Sicht gesehen dann wieder an Bedeutung zunehmen.
Wirtschafts News
USD
Banken-Stresstest könnte USD unter Druck setzen
Bei näherem Hinsehen, verdeutlichen die Bewegungen am Devisenmarkt seit Freitag zwei grundlegende Faktoren, die den USD-Kurs während des frühen Morgenhandels heute bestimmten. Zum einen, wurde der Veröffentlichungstermin der Stresstest-Ergebnisse kurzfristig auf den weiteren Wochenverlauf verschoben. Darüber hinaus scheinen Anleger nach wie vor negativ von der Sorge um eine Ausbreitung der Schweinegrippe beeinflusst zu sein. Während der USD bereits an Boden gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen verloren hat, könnte sich dieser Trend in den kommenden Wochen fortsetzen.Seit Markteröffnung heute früh, rutschte der USD in Richtung 1,3330-Marke zum EUR ab sowie bis auf 1,4960 gegenüber dem Pfund Sterling. Hier wurde das Rekordtief der vergangenen Woche übertroffen. In Anbetracht der bevorstehenden Stresstest-Ergebnisse erwarten einige Marktanalysten die Erkenntnis der Marktteilnehmer darüber, dass der USD tatsächlich keine allzu sichere Investition ist, wie viele denken. Dementsprechend könnten Anleger in den kommenden Wochen eine regelrechte Flucht vor dem US-Dollar beobachten, während die Banken versuchen werden, den korrekten Wert der US-Währung festzulegen. Wie tief könnte der Dollar angesichts dieser Situation fallen? Wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Wirtschaftsdaten aus den USA jüngst positiv ausfallen, erscheint eine solche Entwicklung eher unrealistisch. Einige Wirtschaftswissenschaftler sagen jedoch voraus, dass der Dollar mittelfristig die 1,4500-Marke zum EUR sowie die 1,5100 zum Pfund erreichen wird. Zunächst werden am Donnerstag jedoch die Stresstest-Daten erwartet, bei denen die US-Notenbank mit Hilfe von Rechenmodellen einschätzt, welche Verluste Banken verkraften können.
EUR
EUR profitiert von jüngsten Marktsorgen
Der EUR gilt als Sieger der vergangenen Woche an den Devisenmärkten. Die europäische Währung konnte deutliche Kursgewinne gegenüber all ihren Währungsgegnern verbuchen. Der EUR startete in die neue Woche zum USD bei 1,3330 und bewegt sich gegenüber dem GBP bereits auf die 0,8950-Marke zu.Während die Sorge um einen internationalen Ausbruch der Schweingrippe weiter anhält, drehen Anleger typischen "Sicherheitsinvestitionen" den Rücken zu. Darüber hinaus setzen die für Donnerstag angekündigten Stresstest-Ergebnisse der US-Banken den USD bereits im Vorfeld unter Druck, der derzeit als Save-Haven-Wahl gilt. Wirtschaftsdaten aus der Eurozone hatten jüngst verdeutlicht, dass Europas Wirtschaft bereits auf Erholungskurs sei, was viele Marktteilnehmer überraschte. Diese unerwartet positiven Ergebnisse machten den EUR zum primären Nutznießer der vergangenen Woche. Analysten zufolge soll sich dieser Trend auch in der anstehenden Woche fortsetzen.Auf der Eurozonen-Agenda stehen in den kommenden Tagen nur einige wenige Datenveröffentlichungen, während negative Ergebnisse für die US-Wirtschaft bereits vorausgesagt werden. Normalerweise erweisen sich ruhige Wirtschaftswochen einer Währung für schädlich, da die übrigen Märkte das Steuer sozusagen übernehmen. Die Ergebnisse des US-Bankenstresstests wiederum könnten dem EUR große Vorteile bringen. In der bevorstehenden Woche könnten Anleger deutliche Kursgewinne für den EUR beobachten. Ein Preislevel bei 1,3600 zum Dollar ist nicht unwahrscheinlich.
JPY
Yen-Schicksal abhängig vom USD?
Die vergangenen Handelstage haben den japanischen Yen stark strapaziert. Gegen den USD wurde der Yen nahe der 100,00-Marke gehandelt, zum EUR wiederum bei 132,60 - eine verhängnisvolle Entwicklung für die Inselwährung. Während Japans Wirtschaft weiterhin schrumpft und Investoren sich angesichts der Schweinegrippe von ihren "sicheren" Anlagen wegorientieren, könnte der JPY seinen schwersten Schlag aller Zeiten erfahren. Wirtschaftswissenschaftler mutmaßen wie lange diese negative Wende für Japans Währung noch anhalten wird.Im Vorfeld der Ergebnisse zum US-Banken-Stresstest mit ihren möglichen negativen Folgen für den Dollar, könnte ein Teil des Drucks, der derzeit auf Japans Yen lastet, auf die US-amerikanische Währung übergehen. Doch auch eine solche Entwicklung bleibt fragwürdig. Angesichts einer eher ruhigen Wirtschaftswoche in Japan, könnte das Schicksal des JPY vom US-Dollar abhängen. Sollte der Dollar in den kommenden Tagen tatsächlich an Wert verlieren, könnte sich diese Abwärtstendenz ebenso negativ auf den Yen auswirken und Anleger dazu bringen, sich auf weniger traditionelle Bankensysteme, wie in Europa üblich, zu konzentrieren. Was immer das Resultat sein möge, Anleger scheinen schon jetzt bereit zu sein, ihre JPY-Anlagen zu verkaufen.
Rohöl
Ölpreise steigen wenn USD fällt
Zum Ende der vergangenen Handelswoche schlugen die Rohölpreise einen ziemlich ungewöhnlichen Aufwärtstrend ein. Zunächst wurde das Barrel Rohöl bei $50,50 gehandelt. Während der letzten Handelsstunden am Freitag, kletterte der Preis sprungartig bis auf $53,00. Zu Beginn des heutigen Börsengangs schienen sich die Ölpreise unverändert um die $53-Marke zu bewegen.Was könnte die Ursache für diese Preisentwicklung sein? Auf den Charts ist aktuell kein deutlicher Grund für den Aufwärtstrend zu erkennen. Einziger Einflussfaktor könnte dementsprechend die neueste Abwärtstendenz des USD sein. Da das Rohöl in USD bepreist wird, stehen diese beiden in einer Wechselbeziehung zueinander. Während der USD aus verschiedenen Gründen, wie die Angst vor einem Ausbruch der Schweinegrippe sowie einer gesteigerten Risikobereitschaft der Marktteilnehmer, an Wert verliert, steigt der Preis pro Barrel Rohöl. Noch hat der Ölpreis jedoch keine bedeutende Preisgrenze überwunden. Sollten die Ölpreise die $54-Marke in dieser Woche übersteigen, könnte sich Anlegern eine gute Handelsgelegenheit bieten, in diesen Rohstoff zu investieren. Gleiches gilt bei einer Fortsetzung des jüngsten USD-Trends. Rohöl könnte somit zu einer verhältnismäßig "sicheren" Anlage werden.
Technische News
EUR/USD
Aktuell bewegt sich der Kurs dieses Paares im oberen Bereich der Bollinger Bands auf der Stunden- sowie 4-Stunden-Chart. Dies kann als Zeichen für eine gemäßigte Abwärtsausrichtung gedeutet werden. Da EUR/USD im "überkauften" Bereich des RSI auf der Stunden-Chart zu finden ist, zeichnet sich die bevorstehende Abwärtskorrektur immer deutlicher ab. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte heute eine gute Entscheidung sein.
GBP/USD
Auf der 4-Stunden-Chart bildet sich eine eindeutig zinsbullische Handelsspanne heraus, in deren Mitte das Paar mittlerweile schwankt. Dennoch befindet sich der RSI auf der Stunden-Chart bereits im "überkauftem" Bereich, was bedeuten könnte, dass auch hier eine Abwärtskorrektur bereits unmittelbar bevorsteht. Ebenfalls für GBP/USD könnte es von Vorteil sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
USD/JPY
Der kontinuierliche Aufwärtstrend dieses Paares nimmt nun auch Einfluss auf den Langzeit-Oszillator RSI, der diesen auf der 4-Stunden-Chart in den "überkauften" Preisbereich drückt. Dementsprechend scheint USD/JPY unter Druck zu geraten und eine Abwärtsausrichtung zu erfahren. Das Momentum verlagert sich mittlerweile in eine Abwärtsposition. Daher könnte auch hier die Strategie, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, Erfolgt haben.
USD/CHF
Dieses Paar unterliegt bereits seit geraumer Zeit hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic der Stunden-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die 4-Stunden-Chart lässt keine eindeutige Tendenz erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie deutlichere Signale auf den Stunden-Charts ab.
Die Wild-Card
EUR/GBP
Nach dem heftigen Preisrückgang der letzten Woche, zeigt dieses Paar Potenzial zum Umschwung. Das zinsbullische Momentum ist im unteren Bereich der Bollinger Bands entstanden, was bedeuten könnte, dass sich dieser Trend vorerst fortsetzen könnte. Forex -Anlegern könnte sich eine gute Chance bieten, bei diesem Trend bei einem äußerst günstigen Einstiegspreis einzusteigen.
Wirtschafts News
USD
Banken-Stresstest könnte USD unter Druck setzen
Bei näherem Hinsehen, verdeutlichen die Bewegungen am Devisenmarkt seit Freitag zwei grundlegende Faktoren, die den USD-Kurs während des frühen Morgenhandels heute bestimmten. Zum einen, wurde der Veröffentlichungstermin der Stresstest-Ergebnisse kurzfristig auf den weiteren Wochenverlauf verschoben. Darüber hinaus scheinen Anleger nach wie vor negativ von der Sorge um eine Ausbreitung der Schweinegrippe beeinflusst zu sein. Während der USD bereits an Boden gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen verloren hat, könnte sich dieser Trend in den kommenden Wochen fortsetzen.Seit Markteröffnung heute früh, rutschte der USD in Richtung 1,3330-Marke zum EUR ab sowie bis auf 1,4960 gegenüber dem Pfund Sterling. Hier wurde das Rekordtief der vergangenen Woche übertroffen. In Anbetracht der bevorstehenden Stresstest-Ergebnisse erwarten einige Marktanalysten die Erkenntnis der Marktteilnehmer darüber, dass der USD tatsächlich keine allzu sichere Investition ist, wie viele denken. Dementsprechend könnten Anleger in den kommenden Wochen eine regelrechte Flucht vor dem US-Dollar beobachten, während die Banken versuchen werden, den korrekten Wert der US-Währung festzulegen. Wie tief könnte der Dollar angesichts dieser Situation fallen? Wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Wirtschaftsdaten aus den USA jüngst positiv ausfallen, erscheint eine solche Entwicklung eher unrealistisch. Einige Wirtschaftswissenschaftler sagen jedoch voraus, dass der Dollar mittelfristig die 1,4500-Marke zum EUR sowie die 1,5100 zum Pfund erreichen wird. Zunächst werden am Donnerstag jedoch die Stresstest-Daten erwartet, bei denen die US-Notenbank mit Hilfe von Rechenmodellen einschätzt, welche Verluste Banken verkraften können.
EUR
EUR profitiert von jüngsten Marktsorgen
Der EUR gilt als Sieger der vergangenen Woche an den Devisenmärkten. Die europäische Währung konnte deutliche Kursgewinne gegenüber all ihren Währungsgegnern verbuchen. Der EUR startete in die neue Woche zum USD bei 1,3330 und bewegt sich gegenüber dem GBP bereits auf die 0,8950-Marke zu.Während die Sorge um einen internationalen Ausbruch der Schweingrippe weiter anhält, drehen Anleger typischen "Sicherheitsinvestitionen" den Rücken zu. Darüber hinaus setzen die für Donnerstag angekündigten Stresstest-Ergebnisse der US-Banken den USD bereits im Vorfeld unter Druck, der derzeit als Save-Haven-Wahl gilt. Wirtschaftsdaten aus der Eurozone hatten jüngst verdeutlicht, dass Europas Wirtschaft bereits auf Erholungskurs sei, was viele Marktteilnehmer überraschte. Diese unerwartet positiven Ergebnisse machten den EUR zum primären Nutznießer der vergangenen Woche. Analysten zufolge soll sich dieser Trend auch in der anstehenden Woche fortsetzen.Auf der Eurozonen-Agenda stehen in den kommenden Tagen nur einige wenige Datenveröffentlichungen, während negative Ergebnisse für die US-Wirtschaft bereits vorausgesagt werden. Normalerweise erweisen sich ruhige Wirtschaftswochen einer Währung für schädlich, da die übrigen Märkte das Steuer sozusagen übernehmen. Die Ergebnisse des US-Bankenstresstests wiederum könnten dem EUR große Vorteile bringen. In der bevorstehenden Woche könnten Anleger deutliche Kursgewinne für den EUR beobachten. Ein Preislevel bei 1,3600 zum Dollar ist nicht unwahrscheinlich.
JPY
Yen-Schicksal abhängig vom USD?
Die vergangenen Handelstage haben den japanischen Yen stark strapaziert. Gegen den USD wurde der Yen nahe der 100,00-Marke gehandelt, zum EUR wiederum bei 132,60 - eine verhängnisvolle Entwicklung für die Inselwährung. Während Japans Wirtschaft weiterhin schrumpft und Investoren sich angesichts der Schweinegrippe von ihren "sicheren" Anlagen wegorientieren, könnte der JPY seinen schwersten Schlag aller Zeiten erfahren. Wirtschaftswissenschaftler mutmaßen wie lange diese negative Wende für Japans Währung noch anhalten wird.Im Vorfeld der Ergebnisse zum US-Banken-Stresstest mit ihren möglichen negativen Folgen für den Dollar, könnte ein Teil des Drucks, der derzeit auf Japans Yen lastet, auf die US-amerikanische Währung übergehen. Doch auch eine solche Entwicklung bleibt fragwürdig. Angesichts einer eher ruhigen Wirtschaftswoche in Japan, könnte das Schicksal des JPY vom US-Dollar abhängen. Sollte der Dollar in den kommenden Tagen tatsächlich an Wert verlieren, könnte sich diese Abwärtstendenz ebenso negativ auf den Yen auswirken und Anleger dazu bringen, sich auf weniger traditionelle Bankensysteme, wie in Europa üblich, zu konzentrieren. Was immer das Resultat sein möge, Anleger scheinen schon jetzt bereit zu sein, ihre JPY-Anlagen zu verkaufen.
Rohöl
Ölpreise steigen wenn USD fällt
Zum Ende der vergangenen Handelswoche schlugen die Rohölpreise einen ziemlich ungewöhnlichen Aufwärtstrend ein. Zunächst wurde das Barrel Rohöl bei $50,50 gehandelt. Während der letzten Handelsstunden am Freitag, kletterte der Preis sprungartig bis auf $53,00. Zu Beginn des heutigen Börsengangs schienen sich die Ölpreise unverändert um die $53-Marke zu bewegen.Was könnte die Ursache für diese Preisentwicklung sein? Auf den Charts ist aktuell kein deutlicher Grund für den Aufwärtstrend zu erkennen. Einziger Einflussfaktor könnte dementsprechend die neueste Abwärtstendenz des USD sein. Da das Rohöl in USD bepreist wird, stehen diese beiden in einer Wechselbeziehung zueinander. Während der USD aus verschiedenen Gründen, wie die Angst vor einem Ausbruch der Schweinegrippe sowie einer gesteigerten Risikobereitschaft der Marktteilnehmer, an Wert verliert, steigt der Preis pro Barrel Rohöl. Noch hat der Ölpreis jedoch keine bedeutende Preisgrenze überwunden. Sollten die Ölpreise die $54-Marke in dieser Woche übersteigen, könnte sich Anlegern eine gute Handelsgelegenheit bieten, in diesen Rohstoff zu investieren. Gleiches gilt bei einer Fortsetzung des jüngsten USD-Trends. Rohöl könnte somit zu einer verhältnismäßig "sicheren" Anlage werden.
Technische News
EUR/USD
Aktuell bewegt sich der Kurs dieses Paares im oberen Bereich der Bollinger Bands auf der Stunden- sowie 4-Stunden-Chart. Dies kann als Zeichen für eine gemäßigte Abwärtsausrichtung gedeutet werden. Da EUR/USD im "überkauften" Bereich des RSI auf der Stunden-Chart zu finden ist, zeichnet sich die bevorstehende Abwärtskorrektur immer deutlicher ab. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte heute eine gute Entscheidung sein.
GBP/USD
Auf der 4-Stunden-Chart bildet sich eine eindeutig zinsbullische Handelsspanne heraus, in deren Mitte das Paar mittlerweile schwankt. Dennoch befindet sich der RSI auf der Stunden-Chart bereits im "überkauftem" Bereich, was bedeuten könnte, dass auch hier eine Abwärtskorrektur bereits unmittelbar bevorsteht. Ebenfalls für GBP/USD könnte es von Vorteil sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
USD/JPY
Der kontinuierliche Aufwärtstrend dieses Paares nimmt nun auch Einfluss auf den Langzeit-Oszillator RSI, der diesen auf der 4-Stunden-Chart in den "überkauften" Preisbereich drückt. Dementsprechend scheint USD/JPY unter Druck zu geraten und eine Abwärtsausrichtung zu erfahren. Das Momentum verlagert sich mittlerweile in eine Abwärtsposition. Daher könnte auch hier die Strategie, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, Erfolgt haben.
USD/CHF
Dieses Paar unterliegt bereits seit geraumer Zeit hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic der Stunden-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die 4-Stunden-Chart lässt keine eindeutige Tendenz erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie deutlichere Signale auf den Stunden-Charts ab.
Die Wild-Card
EUR/GBP
Nach dem heftigen Preisrückgang der letzten Woche, zeigt dieses Paar Potenzial zum Umschwung. Das zinsbullische Momentum ist im unteren Bereich der Bollinger Bands entstanden, was bedeuten könnte, dass sich dieser Trend vorerst fortsetzen könnte. Forex -Anlegern könnte sich eine gute Chance bieten, bei diesem Trend bei einem äußerst günstigen Einstiegspreis einzusteigen.
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