Freitag, 10. Juli 2009

Schwache Konjunkturaussichten lassen USD zum Yen weiter sinken

Spekulationen darüber, dass die Führer der G8-Staaten den Status des Dollar als Welt-Leitwährung infrage stellen, ließen den US-Dollar zum Yen mit Minus 0,8% den zweiten Tag in Folge rückläufig sein. Die Führer der 8 wichtigsten Industrienationen treffen sich heute in Italien, um Maßnahmen gegen die schrumpfende Wirtschaft und steigende Arbeitslosigkeit zu erörtern, wenngleich die USA bereits ein Konjunkturpaket in Höhe von $12,8 Billionen aufgelegt haben, um die Rezession zu beenden.


Wirtschafts News

USD
Dollar macht gegenüber japanischem Yen an Boden gut


Der US-Dollar kletterte am Mittwoch auf breiter Front angesichts steigender Risikovermeidung, Unsicherheit hinsichtlich der weltweiten Konjunkturlage und US-Unternehmensgewinne. Der Dollar steig um 0,6% zum EUR auf $1,3840 und zum britischen Pfund Sterling auf $1,6046 gegenüber Vortagswert von $1,6072, nachdem er bereits mit $1,5985 auf den tiefsten Stand seit dem 8. Juni gefallen war.Der Dollar erholte sich gestern nachdem der US-Notenbankchef Ben Bernanke in einer Rede klarstellte, dass die Notenbank ihr Not-Darlehensprogramm für Sicherheitsunternehmen ins kommende Jahr ausdehnen werde, was der Zuversicht unter Investoren Auftrieb verlieh. Eine weitere Unterstützung des USD war der unerwartete Fall des Rohölpreises. Rohöl wurde gestern um $6 pro Barrel niedriger gehandelt als am Tag zuvor. Unterstützung wurde dem Dollar auch dadurch zuteil, dass japanische Importeure und Investoren, einschließlich Privatanlegern, nach Schnäppchen bei Fremdwährungen Ausschau hielten.Der US-Dollar fiel gestern jedoch um mehr als 3% verglichen zum japanischen Yen auf den tiefsten Stand seit Februar, da Investoren Risiken scheuten und sich von Carry Trades trennten. Der USD stand zuletzt mit 91,99 um 3,1% niedriger zum Yen, nachdem er bereits auf 91,82 gefallen war. Beim asiatischen Handel am Donnerstag war es dem Dollar allerdings gelungen etwas von dem Boden wieder gut zu machen, den er zum Yen am vorangegangenen Handelstag verloren hatte.

EUR
EUR zum Yen auf tiefsten Stand seit 6 Wochen


Am Mittwoch verzeichnete der EUR gemischte Ergebnisse verglichen zu den meisten seiner Währungspartner. Der EUR durchlief einen rückläufigen Trend zum USD und fiel um nahezu 100 Pips. Zum japanischen Yen ging der EUR gestern um mehr als 3% auf 127,95 zurück, den tiefsten Stand seit Mitte Mai, da Investoren Risiken scheuten und sich von Carry Trades trennten.Das Pfund Sterling fiel zum Dollar auf den tiefsten Stand seit einem Monat und weitete so seine Kursverluste aus, nachdem am Vortag schwache Industriedaten die Zweifel hinsichtlich einer Erholung der UK-Wirtschaft verstärkt hatten. Das britische Pfund Sterling fiel, verglichen zum US-Dollar, den 5. Tag in Folge und handelte bei $1,6048. Dazu führten Spekulationen, dass die Bank of England auf ihrem morgigen Währungspolitischen Komitee-Treffen ihr Anlagen-Aufkaufprogramm erhöhen wird, was die Versorgung mit der UK-Währung ankurbeln dürfte.Nach Ansicht von Wirtschaftswissenschaftlern wird die Bank of England morgen an ihrem Plan festhalten, 125 Millionen neu gedruckte Pfund Sterling auszugeben, um der Konjunktur Schwung zu verleihen. Nach Expertenmeinung dürfte das GBP in den kommenden Wochen zum Yen auf den tiefsten Stand seit 2 Monaten fallen, da es bereits unter den Stützwert von 154,08 abgesunken ist.

JPY
Sicherheitsdenken lässt den Yen den größten Anstieg seit 7 Monaten verzeichnen


Der Yen erzielte am Mittwoch zum Dollar den höchsten Stand seit 4 Wochen, da unsichere Aussichten betreffend die Weltwirtschaftslage die Risikobereitschaft von Investoren zügelten. Der JPY legte auch zum EUR zu, da Bedenken, dass die US-Unternehmergewinne rückläufig sein werden, Händler dazu veranlasste von ihrer Annahme Abstand zu nehmen, die japanische Währung würde sich abschwächen falls sich die Weltkonjunkturlage erholt. Traditionell verzeichnet der Yen in Zeiten finanzieller Unruhen Anstiege, da Japans Handelsüberschuss bedeutet, dass die Nation nicht auf ausländische Geldgeber angewiesen ist. Die japanische Währung stieg um 5,5% auf 70,96 zum Australischen Dollar, was den größten Anstieg innerhalb eines Tages seit dem 10. Februar darstellt. Zum südafrikanischen Rand stieg der Yen um 5,3% auf 11,16. Anlass dazu gaben Spekulationen, die Aussicht auf schwache US-Unternehmensgewinne und ein Rückgang an den Aktienmärkten werde die Nachfrage nach höhere Erträge erzielenden Anlagewerten reduzieren.

Rohöl
Rohölpreis den sechsten Tag in Folge rückläufig, da US-Daten Bedenken hinsichtlich der Nachfrage aufkommen lassen


Der Rohölpreis fiel am Mittwoch um mehr als 4% auf den tiefsten Stand seit 7 Wochen und zeigte sich den sechsten Tag in Folge rückläufig. Anlass dazu gab ein gestern veröffentlichter Bericht des US-Energieministeriums, wonach die US-Rohölbestände vergangene Woche mit einem Rückgang um 2,9 Mio. Barrel auf 347,3 Mio. auf den tiefsten Stand seit Januar gefallen sind. Die Periode der Rückläufigkeit beim Rohölpreis ist die längste seit der, die am 5. Dezember endete. Der Rohölpreis ist in diesem Monat bereits um 14% zurückgegangen, und Investoren stellen sich die Frage, ob der Grundsatz von Angebot und Nachfrage ausreichend genug ist, um den jüngsten Rohölpreisanstieg auf über $70 pro Barrel zu rechtfertigen. Die von der Organisation der Erdölexportierenden Länder (OPEC) herausgegebenen Welt-Öl-Aussichten 2009 trugen ebenfalls zur gedrückten Stimmung bei, indem sie darlegten, dass es, aufgrund der schwachen Wirtschaftslage und dem Nachfrageeinbruch Jahre dauern könne, bis man sich von dem Rückgang in 2009 erholt hat. Das Kartell ist der Meinung, der Rohölverbrauch werde bis 2013 nicht über den durchschnittlich in 2008 erzielten Verbrauch von 31 Millionen Barrel pro Tag hinausgehen.

Technische News
EUR/USD


Der RSI auf dem Tages-Chart vermittelt gemischte Signale und bewegt sich im neutralen Bereich. Der RSI auf dem Stunden-Chart bewegt sich jedoch bereits im überkauften Bereich, was besagt, dass eine Abwärtskorrektur bevorstehen könnte. Sobald die untere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.

GBP/USD
Der zinsbullische Trend verliert an Kraft und die Paarung scheint sich um den Wert von 1,61 zu konsolidieren. Das Paar befindet sich beim RSI auf dem Stunden-Chart derzeit am oberen Grenzbereich, was bedeuten kann, dass eine Abwärtskorrektur bevorsteht. Auch hier könnte es heißen: Sobald die untere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.

USD/JPY
Das rückläufige Momentum, das dieses Paar seit dem Durchbrechen des Channel auf dem Tages-Chart aufweist, setzt sich fort. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart zeigt eine Weiterführung dieses Trends und die Studien der Stunden-Charts bestätigen diese rückläufige Annahme. Zu verkaufen könnte für heute die richtige Wahl sein.

USD/CHF
Die Paarung befindet sich derzeit inmitten eines relativ heftigen Abwärtstrends und handelt um den Wert von 1,087. Es sieht jedoch so aus, als würde sich der Wert von 1,085 als ein sehr starker Stützwert herausstellen. Sollte es der Paarung gelingen diesen zu durchbrechen, dürfte eine weitere kräftige rückläufige Bewegung einsetzen.

Die Wild-Card
Rohöl


Ein ausgeprägter rückläufiger Channel hat sich auf dem Tages-Chart gebildet, da Rohöl derzeit im unteren Preisbereich gehandelt wird. Da derzeit jedoch alle Oszillatoren aufwärts deuten, scheint es, als könne eine technische Korrektur einsetzen. Hier könnte sich Forex -Händlern eine großartige Gelegenheit bieten sich diesem Trend bereits am Ausgangspunkt anzuschließen.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Risikovermeidung dominiert weiterhin den Handel

Angesichts der zu erwartenden Gewinnzahlen für das zweite Quartal sinkt die Risikobereitschaft unter Investoren weiterhin. Zunehmende Befürchtungen dass diese Zahlen aufgrund zurückhaltenden Verbraucherkonsums enttäuschend ausfallen werden veranlassen Investoren sich von riskanteren Währungen abzuwenden und bei Safe-Hafen-Währungen wie USD und JPY Zuflucht zu suchen. Der starke Dollar und rückläufige Aktienmärkte haben auch negativen Einfluss auf den Rohölpreis, der auf $62 pro Barrel gesunken ist.


Wirtschafts News

USD
Dollar weiterhin im Aufwind


Der Dollarkurs stieg gestern im Vergleich zu EUR und GBP, da die Unsicherheit hinsichtlich der weltweiten Konjunkturaussichten sowie die zu erwartenden US-Unternehmensgewinne den Reiz des USD als Safe-Hafen verstärkten. Beim gestrigen Handelsschluss stieg der USD zum EUR und brachte die gern gehandelte Währungspaarung bis zum Wert von 1,3890. Ähnlich verhielt sich der Dollar zum GBP und schloss bei 1,6085.Was die Veröffentlichung von wichtigen Wirtschaftsdaten aus den USA betrifft war gestern ein relativ ruhiger Tag. Händler bereiten sich bereits innerlich auf die Bekanntgabe der US-Unternehmensgewinne für das zweite Quartal vor, die in den kommenden Wochen veröffentlicht werden. Experten sind der Meinung, dass schwache Ergebnisse, insbesondere von Finanzunternehmen, die Nachfrage nach dem Dollar ankurbeln werden. Experten beobachten auch voller Interesse den G8-Gipfel, der heute in Italien beginnt. So haben China, Russland und Brasilien verlauten lassen, dass sie den Standpunkt vertreten werden, dass die Welt sich nach einer neuen Leitwährung als Alternative zum Dollar umsehen solle, obwohl zugegebenermaßen eine solche Veränderung Zeit brauchen werde. Für heute dürfte der wichtigste Wirtschaftsindikator die für 14:30 MGZ vorgesehene Bekanntgabe der US-Rohöllagerbestände sein. Händler sollten dieser Veröffentlichung große Aufmerksamkeit schenken, da ein besser als erwartetes Ergebnis dem Dollarkurs kurzfristig eine Schub verleihen könnte. Händler sollten ebenfalls auf die für etwa 16:55 MGZ vorgesehene Rede des Offenmarktausschuss-Mitglieds Evan achten. Diese Rede dürfte sehr wahrscheinlich die Volatilität des Dollar beeinflussen und die Richtung des Dollar für den verbleibenden Handelstag bestimmen.

EUR
EUR verliert an Momentum


Der EUR schloss den gestrigen Handel mit gemischten Ergebnissen verglichen zu den Haupt-Währungen. Die 16-Nationen-Währung verzeichnete am Dienstag Kursgewinne zum Pfund Sterling und handelte über dem Wert von 0,8633 inmitten eines allgemeinen Ausverkaufs des GBP. Der EUR hatte auch Rückgänge zu verzeichnen, verlor über 150 Pips zum JPY und schloss den Handel bei 131,85.Ein führender Indikator der gestern aus Europa bekannt gegeben wurde war der Bericht über die Auftragseingänge der deutschen Industrie. Deutschland ist die größte und stärkste Wirtschaftsmacht der Eurozone, und demzufolge hat eine solche Veröffentlichung für gewöhnlich großen Einfluss auf den Kurs des EUR. Die Zahlen belegen, dass im Mai der größte monatliche Zuwachs seit zwei Jahren zu verzeichnen war. Wirtschaftswissenschaftler sind jedoch der Ansicht, dass ein solcher Jahresvergleich noch auf geraume Zeit hin schwach ausfallen wird. Zudem warnt eine Studie der Europäischen Kommission, dass Europas Konjunktur angesichts der Wirtschaftskrise weiter schrumpfen werde, sollten nicht die richtigen politischen Maßnahmen ergriffen werden und falls Europa nicht in der Lage ist die Probleme seiner Finanzindustrie in den Griff zu kriegen. Für heute dürfte der wichtigste wirtschaftliche Indikator aus der Eurozone die für 10:00 MGZ vorgesehene Veröffentlichung des deutschen Berichts zur Industrieproduktion sein. Experten erwarten hier einen Anstieg der Zahlen gegenüber ihren Vorwerten. Händler sollten dieser Veröffentlich große Aufmerksamkeit zollen, da besser als erwartete Ergebnisse den EUR kurzfristig ankurbeln könnten. Ebenfalls mit Interesse sollten Händler den für 08:00 MGZ in Großbritannien zur Veröffentlichung vorgesehenen Halifax Hauspreisindex betrachten, da er die Entwicklung der Haupt-Währungspartner des EUR bis in die nächste Woche beeinflussen könnte.

JPY
Yen-Kurs steigt verglichen zu anderen Haupt-Währungen


Der Yen kletterte im Vergleich zum Dollar auf den höchsten Stand seit mehr als einem Monat aufgrund der Annahme die US-Unternehmensgewinne werden zurückgehen, was japanische Investoren dazu verleitete ausländische Anlagewerte zu veräußern und in der eigenen Währung anzulegen. Auch verglichen zu EUR und GBP verzeichnete der Yen beim gestrigen Handel kräftige Kursgewinne und erreichte mit 152,30 den höchsten Stand seit fünf Wochen zum britischen Pfund Sterling und mit 131,50 den höchsten Stand seit zwei Wochen zum EUR. Die Paarungen des Yen sind seit Anfang Juni ständig gesunken, nachdem der ab Januar anhaltende mehrmonatige Aufwärtstrend, ausgelöst durch verbesserte Stimmung hinsichtlich weltweiter wirtschaftlicher Gesundung, rückläufig wurde.Mit Ausnahme des Stimmungsberichts des Economy Watcher können Händler heute aus Japan nur relativ wenige Wirtschaftsindikatoren aus Japan erwarten. Experten erwarten, dass die zahlen über ihren Vorwerten liegen werden. Dieser Indikator verursacht allerdings für gewöhnlich nur sehr geringe Volatilität. So halten EUR und USD wahrscheinlich die Zügel beim heutigen Marktgeschehen in der Hand. Händler täten gut daran ihre zukünftige Ausrichtung zu vermerken, da sie im Allgemeinen große Auswirkungen auf all die anderen Währungen haben.

Rohöl
Rohölpreis fällt weiteren Tag in Folge


Der Rohölpreis fiel gestern den siebten Tag in Folge, und das Barrel Rohöl kostet jetzt $10 weniger als noch vor einer Woche, als der Rohölpreis den bisher höchsten Stand in diesem Jahr erreichte. Der Ölpreis hatte gleich nach seinem Höchststand am Dienstag vergangener Woche mit dem Abrutschen begonnen, und düstere Arbeitsmarktdaten letzte Woche aus den USA und Europa haben diesen Prozess noch beschleunigt. Optimismus über eine rasche wirtschaftliche Gesundung und einen Aufschwung beim Energiebedarf erhielten einen Dämpfer als Dienstag letzter Woche das Arbeitsministerium bekannt gab, die US-Wirtschaft habe im Juni mit 467.000 weit mehr Arbeitsplätze verloren als erwartet. Am gleichen Tag wurde aus Europa berichtet, dass in den 16 Nationen in denen der EUR die Währung ist die Arbeitslosigkeit im Mai den höchsten Stand seit 10 Jahren erreicht hatte. Die heutige Bekanntgabe der Rohölbestände wird jedoch sehr wahrscheinlich die Richtung des Preises für das schwarze Gold bestimmen. Folglich könnten Händler hier Gewinne verzeichnen, da der Preis für Rohöl kurz- bis mittelfristig recht volatil zu sein scheint.

Technische News
EUR/USD


Die Bollinger Bands auf dem Tages-Chart scheinen sich zu verengen, was auf eine bevorstehende volatile Bewegung hindeutet. Alle Oszillatoren zeigen jedoch, dass sich der Kurs im neutralen Bereich bewegt und auf dem 4-Stunden-Chart zeigt sich ein deutliches Range Trading Verhalten in einem rückläufigen Channel. Innerhalb dieser Spanne bei Tiefstständen kaufen und bei Höchstständen verkaufen könnte für heute eine kluge Entscheidung sein.

GBP/USD
Der jüngste Wertverlust dieser Paarung hält den Kurs beim RSI auf dem 4-Stunden- und dem Tages-Chart weiterhin im überkauften Bereich, was auf Aufwärtsdruck hindeutet. Obgleich das Momentum abwärts deutet ist anzunehmen, dass wir doch einige Aufwärtskorrekturen im Verlauf des Tages erleben werden. Innerhalb dieser Fluktuationen bei Tiefstständen kaufen und bei Höchstständen verkaufen könnte sich heute als gute Strategie erweisen.

USD/JPY
Das rückläufige Momentum das diese Paarung seit dem Durchbrechen des Channel auf dem Tages-Chart aufweist setzt sich fort. Der Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart zeigt eine Fortsetzung dieses Trends und die Stunden-Charts bestätigen ebenfalls den rückläufigen Trend. Zu verkaufen könnte hier heute die richtige Wahl sein.

USD/CHF
Nachdem sie beim Kurs von 1,0960 ihren Höchststand erreichte hat diese Paarung in ihrem zinsbullischen Momentum innegehalten und handelt derzeit um den Wert von 1,0933. Der RSI auf dem Stunden-Chart ist um den 60-Wert gesetzt, was besagt, dass für die Aufwärtsbewegung noch Spielraum besteht. Zu kaufen könnte für heute die richtige Strategie sein.

Die Wild-Card
Gold


Scheinbar hat es einen kräftigen Durchbruch des oberen Grenzwerts der Bollinger Bands sowohl auf dem Stunden- als auch dem 4-Stunden-Chart gegeben, was auf leichten Abwärtsdruck auf den Preis dieses Rohstoffs hindeutet. Allerdings bewegt sich der Preis derzeit beim RSI auf dem 4-Stunden-Chart im überkauften Bereich, was darauf schließen lässt, dass in naher Zukunft möglicherweise eine Aufwärtskorrektur bevorsteht. Forex -Händler könnten von dieser potentiellen Trendumkehr profitieren indem sie eine frühe Kauf-Position beziehen und dann die Aufwärtsbewegung abwarten.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Risikovermeidung sinkt da Daten Zuversicht ankurbeln

In den frühen Stunden des gestrigen Tages zeigten USD und JPY starke Aufwärtstendenzen, zweifelsohne ein Überbleibsel der trüben Berichte, mit der sich die Weltwirtschaft vergangene Woche auseinandersetzen musste. Das plötzliche Ansteigen der Risikovermeidung bei Öffnung der Londoner Märkte am gestrigen Morgen gab das Startsignal zur Rückkehr zu Safe-Hafen-Anlagen. Nach Öffnung der US-Märkte führten positive Wirtschaftsdaten Investoren ins wirkliche Leben zurück, so dass der Ansturm auf Safe-Hafen-Anlagen etwas vorschnell erschien. Die Frage die sich stellt ist, ob sich die Kursgewinne bei EUR und GBP heute fortsetzen können.


Wirtschafts News

USD
Bekanntgabe des ISM-Index setzt Dollar in Bewegung


Während die US-Aktienmärkte rückläufig waren zeigte der Dollar beim frühen gestrigen Handel Aufwärtstendenzen. Die Bekanntgabe der ISM-Einkaufsmanagerindexe für Dienstleistungen und verarbeitendes Gewerbe brachte den Dollar jedoch bald wieder zu seinem Eröffnungswert zurück. Die Bekanntgabe ist insofern von Wichtigkeit, da der Index einen Großteil der wirtschaftlichen Aktivitäten in den USA misst. Da die Indexe besser als erwartete Ergebnisse auswiesen kehrte später am Tag der Optimismus an die US-Aktienmärkte zurück. So ließ im Verlauf des Tages die Risikovermeidung langsam nach, trotz der finanziellen Unruhen für EUR und GBP, da die Wirtschaften der Eurozone und Großbritanniens möglicherweise von einer lang anhaltenden Finanzkrise bedroht sind. Der Dollar erreichte zwischenzeitlich den höchsten Stand seit einem Monat zum GBP, bevor er diese Kursgewinne wieder verlor und er den Handel fast unverändert bei 1,6261 schloss. Fast identisch war der Verlauf beim EUR, nur dass der Dollar hier den höchsten Stand seit 5 Wochen erzielte bevor ebenfalls fast unverändert bei 1,3964 schloss. Die Volatilität an den Devisenmärkten mag auf das etwas geringere Handelsvolumen als üblich zurückzuführen sein, da zuvor in den USA mit dem Unabhängigkeitstag ein Feiertag war. Ein wichtiger Faktor der Investoren beschäftigte waren die tristen US-Arbeitsmarktdaten der vergangenen Woche. Das führte zu heftigen Bewegungen an den Devisenmärkten am Montag. Für heute werden nur relativ wenige Wirtschaftsdaten aus den USA erwartet. Um 12:30 MGZ werden die Zahlen der US-Baugenehmigungen und um 14:00 MGZ der Einkaufmanagerindex (Ivey-PMI) veröffentlicht. Eine Großzahl von wirtschaftlichen Ergebnissen wird jedoch in Großbritannien und in Japan bekannt gegeben, was heißt, dass GBP und JPY die gefährdetsten Währungen beim heutigen Handel sein dürften.

EUR
EUR zum USD kurzfristig auf tiefstem Stand seit 5 Wochen


Der EUR erreichte zu USD kurzfristig den tiefsten Stand seit 5 Wochen bevor er's ich später am Tag wieder erholte. Dieses Verhalten ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, wie beispielsweise die Furcht vor einer länger anhaltenden wirtschaftlichen Krise, da die Arbeitslosigkeit weiterhin zunimmt. Des Weiteren ließ der EU-Wirtschaftskommissar Joaquin Almunia verlauten, dass die Eurozone wahrscheinlich auf absehbare Zeit durch geringes wirtschaftliches Wachstum eingeschränkt sein wird. Grund dafür sind die hohen Ausgaben die Europa bei der Bewältigung der Finanzkrise zu leisten hat. Das wiederum führte zu einem riesigen Schuldenberg, der die wirtschaftliche Gesundung langfristig schädigen dürfte.Die EUR/USD-Paarung erreichte den Wert von 1,3875 bevor sie später wieder auf 1,3964 zurückfiel. Experten fragen sich nun wie es wohl der Wirtschaft Großbritanniens ergehen werde, da das Land voraussichtlich sein AAA-Schulden-Rating verlieren wird. Sollte dieser Fall tatsächlich eintreten, dürfte sich die britische Wirtschaft im permanenten Rückzug befinden, was heißt, dass für das GBP lebenserhaltende Maßnahmen ergriffen werden müssen. Die jüngste Verschlechterung der Banken-Situation in Deutschland und der drohende Kollaps anderer europäischer Währungen könnten langfristig ernsthafte Konsequenzen für den EUR haben. Für heute erwarten wir eine ganze Anzahl Wirtschaftsdaten die die Kurse der EUR- und GBP-Paarungen beim heutigen Handel beeinflussen könnten. Um 10:00 MGZ erwarten wir die Auftragseingänge der deutschen Industrie. Aus Großbritannien kommen um 08:30 MGZ die Zahlen für Industrieproduktion und verarbeitendes Gewerbe und um 23:00 MGZ der Bericht über das Verbrauchervertrauen. Positive Ergebnisse aus Großbritannien und der Eurozone könnten wegweisend für den Rest der Woche sein. Es könnte zu erhöhter Risikobereitschaft führen, wenn Händler sich von USD und JPY ab- und dem EUR und dem GBP zuwenden.

JPY
Yen setzt seinen Aufwärtstrend zu Haupt-Währungen fort


Angesichts zunehmender Risikovermeidung setzte der Yen am Montag seinen Aufwärtstrend verglichen zu den anderen Haupt-Währungen fort. Gestern kehrten Händler Währungen wie USD, EUR und GBP den Rücken zu und bevorzugten den JPY. Außerdem profitierte der JPY von einem Bericht der japanischen Regierung in dem behauptet wird, das Schlimmste in der Wirtschaftskrise in Japan sei überstanden. Der Grund für die gestrige Risikovermeidung war in Berichten zu finden wonach die Rezession sich noch weiter fortsetzen würde. Das mischte sich mit den trüben Aussichten für die wirtschaftliche Zukunft sowohl Großbritanniens als auch der Eurozone.Für heute stehen in Japan einige wirtschaftliche Veröffentlichungen an, die den späten Handel beeinflussen könnten. Da sind u. a. die Bestellungen für Werkzeugmaschinen, Bank-Darlehen und die Leistungsbilanz, die alle gemeinsam um 23:50 MGZ bekannt gegeben werden. Bis zu diesem Zeitpunkt sollten Devisenhändler ein Augenmerk auf die Pläne der Obama-Administration hinsichtlich der steigenden Arbeitslosigkeit in den USA legen. Sollte die Regierung nicht in der Lage sein auf diese Frage überzeugende Antworten zu geben dürfte der Yen auch weiterhin auf der Gewinnerstrasse sein.

Rohöl
Ölpreis purzelt angesichts schlechter weltweiter Konjunkturaussichten


Die schlechten weltweiten Konjunkturaussichten führten beim gestrigen Handel dazu, dass der Rohölpreis auf seinen niedrigsten Stand seit 5 Wochen gesunken ist. Der Preis fiel bis auf $63,35 pro Barrel bevor er's ich etwas erholte und bei $64,20 schloss. Das rückläufige Preisverhalten am Montag wurde durch die Bedenken hinsichtlich sinkenden Energieverbrauchs noch zusätzlich angeheizt. Diese Bedenken werden sich voraussichtlich noch fortsetzen, da weltweit die Arbeitslosigkeit weiter im Steigen begriffen ist, was wiederum Auswirkungen auf die Nachfrage für Öl hat. Die Tatsache, dass der Rohölpreis den 6. Tag hintereinander gesunken ist hat auch Besorgnis bei den OPEC-Ministern ausgelöst, die den Preis lieber bei gesunderen $75 pro Barrel sähen. Es sollte aber auch bedacht werden, dass der Rohölpreis am Montag auch aufgrund des kräftigen Dollar gefallen ist. Was den Rohölpreis wohl am nachhaltigsten beeinflussen dürfte sind Nachrichten die uns am 8. Juli vom G8-Gipfel in L'Aquila in Italien erreichen.

Technische News

EUR/USD
Da beim RSI auf dem Stunden-Chart der Kurs dieser Paarung sich im überkauften Bereich bewegt könnte ein Abwärtsdruck bevorstehen. Der bevorstehende rückläufige Cross beim Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart bestätigt diese Annahme. Zu verkaufen könnte für heute keine so schlechte Idee sein.

GBP/USD
Ein neuerliches zinsbullisches Cross beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart sowie dem MACD auf dem 4-Stunden-Chart zeigen, dass diese Paarung noch viel Potential für Aufwärtsbewegung in sich trägt. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte für heute eine kluge Wahl sein.

USD/JPY
Die kurzfristige Aufwärtskorrektur die wir gestern gesehen haben hat den Kurs dieser Paarung beim RSI auf dem Stunden-Chart in den überkauften Bereich gedrängt, was auf Abwärtsdruck hindeutet. Das bevorstehende rückläufige Cross beim Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart lässt diese Abwärtsbewegung umso mehr bevorstehen. Zu verkaufen scheint hier angesagt zu sein.

USD/CHF
Ein bevorstehendes zinsbullisches Cross beim MACD auf dem Stunden-Chart und beim Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart lassen auf eine baldige Aufwärtsbewegung schließen. Da der Kurs jedoch jüngst über den überkauften Bereich beim RSI auf dem Stunden-Chart hinausgegangen ist, dürfte für diese bevorstehende zinsbullische Bewegung nur wenig Spielraum bestehen. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen dürfte für heute die sicherste Maßnahme sein.

Die Wild-Card

USD/ZAR

Beim RSI auf dem 4-Stunden-Chart bewegt sich der Kurs dieser Paarung derzeit im überkauften Bereich, was auf bevorstehenden Abwärtsdruck hindeutet. Die bevorstehenden rückläufigen Crosse sowohl beim MACD auf dem Stunden-Chart als auch beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart bestätigen beide die Annahme einer Abwärtsbewegung. Diejenigen die heute am Devisenhandel teilnehmen sind gut beraten diese Paarung im Auge zu behalten, da der Abwärtsdruck offenbar stärker wird und eine rückläufige Bewegung unmittelbar bevor steht. Forex

Freitag, 3. Juli 2009

Dollar im Aufschwung da die globale Leitwährungsfrage wieder akut wird

Der Dollar befand sich gestern im Vergleich zu den meisten seiner Währungspartner im Aufschwung, da sich wieder einmal die Frage nach der globalen Leitwährung stellte. Schuld daran waren die schlechten US-Arbeitsmarktdaten die aufzeigten, dass die Arbeitslosenzahlen in den USA weitaus kräftiger angestiegen sind als ursprünglich von Experten erwartet. Das kurbelte die Nachfrage nach Safe-Hafen-Währungen wie dem USD und dem JPY an. Als Folge des starken Dollar purzelte allerdings der Rohölpreis. Händler sollten sich heute bei ihren Geschäften auf USD, EUR, JPY und Gold konzentrieren, da hier bei der Volatilität am Markt mit großen Gewinnen gerechnet werden kann.


Wirtschafts News

USD
Dollar verzeichnet Gewinne angesichts der US-Arbeitsmarktdaten


Der Dollar verzeichnete am Donnerstag in etwa 1% Gewinne verglichen zum EUR und den kanadischen und neuseeländischen Währungen, nachdem die US-Regierung mehr Arbeitsplatzverluste als erwartet bekannt gab, was der Sorge betreffend wirtschaftlicher Erholung neuen Nachdruck verlieh und den Reiz des Dollar als Safe-Hafen-Währung verstärkte. Laut Regierungsbericht wurden im Juni von US-Firmen, weit mehr als erwartet, 467.000 Arbeitsplätze gestrichen, was die Arbeitslosenquote auf 9,5% ansteigen ließ. Der Dollarkurs profitierte auch von Äußerungen von Offiziellen des chinesischen Außenministeriums hinsichtlich Spekulationen über eine Änderung der globalen Leitwährung. Es sollte auch bedacht werden, dass die gestrigen Daten der Risikobereitschaft von Investoren einen Dämpfer verpassten, was dazu beitrug den Yen im Vergleich zum Dollar leicht ansteigen zu lassen. Folglich schloss der Dollar den Handel am Donnerstag bei 95,95 Yen, gegenüber einem Vorwert von 96,60. Auf die gesamte Woche gesehen hat der Dollar zum Yen jedoch immer noch einen Anstieg von 0,5% zu verzeichnen.Der Dollar sieht sich jedoch auch einigen Risiken ausgesetzt. Experten sind der Ansicht die schlechten US-Arbeitsmarktdaten verstärken den bereits vor der Veröffentlichung vorhandenen Trend an den Devisenmärkten, dass der Dollar überkauft sei. Händler ziehen immer noch andere Währungen dem Dollar vor, und mittelfristig herrscht die Neigung den Dollar zu verkaufen. Da heute nur wenige Wirtschaftsdaten aus den USA erwartet werden, dürften sich Investoren eher auf Fakten berufen, die dem USD zum Schaden gereichen können, wie Steuermindereinnahmen und Inflation.

EUR
Leitzinsentscheidung lässt EUR-Kurs purzeln


Die europäische Währung verzeichnete gestern zu US-Dollar und Yen leichte Rückgänge, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) wie erwartet bekannt gab, den Leitzinssatz unverändert bei 1% zu belassen. Die EZB hielt auch an dem geplanten Aufkauf von Covered-Bonds fest. Zum Rückgang des EUR trug auch bei, dass angenommen wird, dass EZB Offizielle heute bekunden werden, dass sie keine Notwendigkeit für weitere Maßnahmen zur Belebung der Wirtschaft der Eurozone sehen.Analysten sind der Ansicht der Rückgang des EUR fand statt, nachdem der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, sich dahingehend äußerte, dass die wirtschaftlichen Aktivitäten der Eurozone für den Rest des Jahres noch ziemlich schwach ausfallen werden und eine größere Form der Erholung erst Mitte 2010 zu erwarten sei. Der EUR schloss bei $1,3980 gegenüber $1,4115 am Vortag. Zum Yen fiel der EUR auf 134,15 Yen, gegenüber Vorwert von 136,53 Yen. Die 16-Nationen-Währung könnte im Vergleich zum Dollar in der kommenden Woche auf ihren niedrigsten Stand seit 2 Monaten absinken, da angesichts der US-Arbeitsmarktdaten für Juni die Risikobereitschaft drastisch zurückgegangen ist.

JPY
Der Yen profitiert vom Safe-Hafen-Status


Der japanische Yen machte am Donnerstag im Vergleich zu allen 16 Haupt-Währungen Kursgewinne, nachdem ein US-Regierungsbericht darlegte, dass im Juni weit mehr Arbeitsplatzverluste zu verzeichnen waren als von Experten ursprünglich angenommen. Das veranlasste Investoren ihre höhere Erträge abwerfenden Anlagewerte zu veräußern. Der Yen stieg den zweiten Tag in Folge im Vergleich zum EUR, und die asiatischen Aktienmärkte mussten aufgrund der Befürchtungen die weltweite Rezession werde auch weiterhin anhalten Verluste hinnehmen, was wiederum die Nachfrage nach dem Safe-Hafen-Yen ankurbelte. Der Yen stieg auf 134,21 zum EUR gegenüber 136,33 gestern in New York. Zum Dollar stieg der japanische Yen auf 95,95 Yen, gegenüber Vorwert von 96,60. In Zeiten finanzieller Unruhe beweist die japanische Währung traditionell Stärke, da Japans Handelsüberschuss die Währung attraktiv erscheinen lässt, weil die Nation nicht auf ausländische Darlehensgeber angewiesen ist. Darüber hinaus wird auch der Dollar gekauft, da er die wichtigste Leitwährung der Welt ist.

Rohöl
US-Arbeitsmarktdaten lassen Rohölpreis auf tiefsten Stand seit 1 Monat sinken


Der Rohölpreis purzelte am Donnerstag um etwa 4% auf den niedrigsten Stand in diesem Monat. Der Rohölpreis musste ebenfalls den dritten wöchentlichen Rückgang in Folge verzeichnen, da enttäuschende US-Arbeitsmarktdaten die Befürchtungen hinsichtlich einer nicht so schnell stattfindenden Erholung der US-Wirtschaft wieder anfachten. Zum Rückgang des Ölpreises trug auch die vergleichsweise Stärke des US-Dollar bei. Letztlich half auch das Überangebot von Rohöl am Markt den Ölpreis zu schwächen. Falls die Situation so bestehen bleibt dürfte es sehr unwahrscheinlich sein, dass die OPEC bei ihrem nächsten Treffen am 9. September eine Steigerung der Fördermengen beschließen wird. Analysten gaben zu Bedenken, dass die enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten dazu Anlass geben könnten, die Hoffnungen auf eine baldige US- und weltweite wirtschaftliche Erholung zu überdenken. Der Bericht bestätigt nur was wir schon zu Anfang der Woche beim reduzierten US-Verbrauchervertrauen erlebt haben. So wird die Nachfrage nach Rohöl weiterhin gering bleiben und auch in die kommende Woche hinein wird der Rohölpreis unter Druck stehen.

Technische News

EUR/USD
Die EUR/USD-Paarung stürzte gestern bis auf 1,3927. Laut Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart scheint sich das Paar im überkauften Bereich zu bewegen, und für heute dürfte noch mit einer Aufwärtsbewegung zu rechnen sein. Allerdings besagen Slow Stochastic auf dem Tages-Chart und MACD auf dem 4-Stunden-Chart, dass sich der Abwärtstrend heute noch fortsetzen könnte. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte die Gelegenheit bieten heute große Gewinne zu verzeichnen.

GBP/USD
Diese Paarung wies in den zurückliegenden Tagen viel rückläufiges Verhalten auf. Die technischen Daten deuten allerdings darauf hin, dass sich dieser Trend schon sehr bald umkehren könnte. So zeigt zum Beispiel der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart dass eine zinsbullische Umkehr bevorsteht. Einen solchen Aufwärtstrend zeigt auch der MACD auf dem Stunden-Chart an. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte sich heute auszahlen.

USD/JPY
Die USD/JPY-Paarung zeigte sich in den letzten 2 Tagen rückläufig und steht derzeit beim Wert von 95,86. Die Oszillatoren auf den Tages-Charts sind was diese Paarung betrifft etwas irreführend. Bei genauerer Betrachtung deutet der RSI auf dem Wochen-Chart heute auf eine weitere Rückläufigkeit dieser Paarung hin, wohingegen der Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart eine heute stattfindende zinsbullische Umkehr aufweist. Bei dieser Paarung erst einzusteigen wenn sich klarere Signale abzeichnen dürfte für heute eine kluge Entscheidung sein.
USD/CHF
Diese Paarung handelte in den vergangenen 3 Tagen in einer Spanne zwischen 1,0700 und 1,0910. Der MACD auf dem Stunden-Chart lässt den Schluss zu, dass der USD/CHF-Paarung langsam die Kraft ausgeht und dass wir beim heutigen Handel ein rückläufiges Verhalten erleben werden. Das wird auch vom Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart bestätigt. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte sich für heute als eine kluge Vorgehensweise herausstellen.

Die Wild-Card
Silber


Silber hat eine ziemlich triste Woche hinter sich, fiel um über 50 Pips und handelt derzeit um den Wert von 13,45. Die Oszillatoren auf den Tages-Charts deuten jedoch auf eine heutige zinsbullische Umkehr hin. Das wird auch vom Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart und dem Wochen-Chart bestätigt. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte sich heute als gute Strategie erweisen um Silber hat eine ziemlich triste Woche hinter sich, fiel um über 50 Pips und handelt derzeit um den Wert von 13,45. Die Oszillatoren auf den Tages-Charts deuten jedoch auf eine heutige zinsbullische Umkehr hin. Das wird auch vom Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart und dem Wochen-Chart bestätigt. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte sich heute als gute Strategie erweisen um Forex -Händlern noch zu Wochenschluss-Gewinnen zu verhelfen.

US Arbeitslosendaten bestimmen heute die Volatilität des Dollar

Es wird angenommen, dass der Devisenmarkt heute (Donnerstag) große Volatilität aufweisen wird, da in den USA um 12:30 MGZ die Bekanntgabe des ADP-Berichts zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) erwartet wird. Von dem Mindestbietungssatz des EUR um 11:45 MGZ und dem Bericht über Ansprüche auf Arbeitslosenunterstützung in den USA um 12:30 MGZ wird ebenfalls erwartet, dass sie den Handel der USD-, EUR- und GBP-Paarungen dominieren werden. Händler tun gut daran bei den Haupt-Währungspaarungen rechtzeitig einzusteigen um von der Risikobereitschaft zu profitieren.


Wirtschafts News

USD
Dollarkurs sinkt angesichts schlechter Wirtschaftsdaten


Der Dollarindex ging gestern weiter zurück und fiel auf 79,619 gegenüber dem Mittwoch-Wert von 80,179. Grund war der ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP), der schlechter als erwartete Ergebnisse aufzeigte. Verschlimmernd kam noch hinzu, dass China den Antrag gestellt hat auf dem nächste Woche in Italien stattfindenden G8-Gipfel das Thema globale Leitwährung zu diskutieren.Zunehmende Risikobereitschaft hat in jüngster Zeit den Handel beherrscht, trotz überwiegend pessimistischer Wirtschaftsdaten. Die Erholung an den Aktienmärkten hat zu dieser Risikobereitschaft beigetragen, was den Dollarkurs weiter unter Abwärtsdruck setzte. Schlechter als erwartete Ergebnisse bedeuten nicht länger automatisch, dass Händler sich in die Sicherheit des Dollar zurückziehen, da bei positiver Aktienmarktlage die Risikobereitschaft hoch bleibt. Des Weiteren haben negative Wirtschaftsdaten aus den USA zusammen mit einem ausgedehnten Haushaltsdefizit und Inflationsbefürchtungen dafür gesorgt, dass Bedenken über die Zukunftsperspektiven des Dollar geäußert werden. Dieses hat die Stimmung für den Dollar entsprechend sinken lassen.In Vorfeld zum Unabhängigkeitstag-Wochenende am 4. Juli wird am heutigen Donnerstag angesichts der für 12:30 MGZ vorgesehenen Bekanntgabe des ADP-Berichts zum Wechsel der US-Beschäftigung und der neuen Arbeitslosenquote, sowie der zeitgleich stattfindenden Pressekonferenz der EZB, ein ziemlich volatiler Handel erwartet, der bestehende Trends noch verstärken könnte.

EUR
EUR im Aufwind angesichts erhöhter Risikobereitschaft


Der EUR setzte gestern seinen Aufschwung verglichen zum USD fort und erreicht seinen höchsten Wert seit fast einem Monat. Die europäische Währung erhielt zusätzlichen Rückenwind nachdem besser als erwartete Ergebnisse der deutschen Einzelhandelsumsätze bekannt wurden. Da Deutschland den größten Wirtschaftsfaktor in der Eurozone darstellt hat das einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Bewegungen des EUR. Die EUR/USD-Paarung stieg auf den Höchststand von $1,4201 nachdem der ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung schlechter als erwartete Ergebnisse aufzeigte. Bei Handelsschluss jedoch lag der EUR/USD-Kurs bei 1,4115, dieweil die Paarung USD/JPY bei 136,33 Yen schloss, gegenüber Vorwert von 135,82. Das Pfund Sterling schloss bei $1,6464 gegenüber $1,6449.Händler sollten der EZB-Pressekonferenz um 12:30 MGZ große Aufmerksamkeit zollen, da Themen wie währungspolitische Maßnahmen und Konjunkturaussichten zur Sprache kommen. Es wird zwar erwartet, dass der Leitzinssatz unverändert bei 1% belassen wird, doch dürfte es interessant sein, etwas über das neu Covered-Bond Aufkaufprogramm der Bank und den Fortschritt der Maßnahmen zur Lockerung der Geldmarktpolitik zu erfahren. Hier dürften Anzeichen für die Richtung des EUR-Kurses zu finden sein und ob er seine jüngsten Gewinne wohlmöglich noch erweitern kann.

JPY
JPY verzeichnet Gewinne zum USD im Vorfeld der Veröffentlichung wichtiger US-Wirtschaftsdaten


Der Yen verzeichnete Kursgewinne im Vergleich zum Dollar im Vorfeld der Bekanntgabe des ADP-Berichts zum Wechsel der US-Beschäftigung und der Arbeitslosenquote, die wahrscheinlich belegen wird, dass die Arbeitslosigkeit in den USA den höchsten Stand seit 25 Jahren erreicht hat. Bis zu einem gewissen Grad spornte das auch die Nachfrage nach der Sicherheit des JPY an. Händler sollten sich bewusst sein, das die Paarung USD/JPY das Paar ist, dem nach Bekanntgabe der US-Daten heute die größte Aufmerksamkeit gelten wird.Die japanische Währung hatte in jüngster Zeit unter zunehmendem Optimismus und erhöhter Risikobereitschaft bei Investoren zu leiden, da diese sich von der relativen Sicherheit des JPY höhere Erträge erzielenden Währungen zuwandten. Obwohl die Risikobereitschaft an den Märkten hoch bleibt, könnten schlechter als erwartete Ergebnisse aus den USA den JPY beim heutigen Handel dennoch zu Kursgewinnen verhelfen.

Rohöl
Bekanntgabe der Rohöl-Bestandsdaten lässt Rohölpreis unter $70 fallen


Der Rohölpreis fiel am Mittwoch um über $2,50 oder 5% auf $69,01 pro Barrel. Dieser Preisrückgang erfolgte nachdem die U.S. Energy Information Administration (EIA) bekannt gab, dass die Rohölbestände um 18,3% höher sind als im vergangenen Jahr. Trotz sinkender Bestände in den letzten 4 Wochen bleibt die Nachfrage weiterhin gering, wohingegen auf der Lieferseite ein Überangebot besteht. Obwohl die Aktienmärkte jüngst Gewinne zu verzeichnen hatten und der Dollar weiterhin Schwäche aufweist ist es dem Rohölpreis nicht gelungen den Wert von über $72 zu halten. Grund dafür sind nach wie vor schwache Nachfrage und hohe Lagerbestände. Der heutige Handel könnte dem Ölpreis etwas Aufwind verleihen, da die für heute erwarteten US-Arbeitsmarktdaten den jüngsten rückläufigen Trend des Dollar noch verschärfen könnten.

Technische News
EUR/USD


Die EUR/USD-Paarung erlebte gestern einen kräftigen Aufwärtsschub als das Paar den Wert von 1,4200 erreichte. Seitdem geht es jedoch abwärts, und die Paarung handelt derzeit um die 1,4120. Beim Tages-Chart bewegt sich der Kurs im neutralen Bereich, der Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart und der MACD auf dem Stunden-Chart zeigen jedoch an, dass sich das Abwärts-Momentum fortsetzen könnte. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte heute zu erheblichen Gewinnen führen.

GBP/USD
Die Paarung schloss den gestrigen Handel im neutralen Bereich relativ unverändert bei 1,6464. Ein Blick auf den RSI beim Tages-Chart zeigt, dass sich das Paar im überkauften Bereich bewegt und dass eine kräftige Abwärtsbewegung jederzeit stattfinden könnte. Sich diesem Trend zu einem frühen Zeitpunkt anzuschließen könnte sich auszahlen.

USD/JPY
Dieses Paar steht derzeit beim Wert von 96,60. Es scheint, als wäre die jüngste Rückläufigkeit der USD/JPY-Paarung nur von kurzer Dauer, da der RSI auf dem 4-Stunden-Chart belegt, dass noch viel Kraft in der Paarung steckt. Außerdem zeigt der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart an, dass wir noch heute einen Aufwärtstrend sehen könnten. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte für heute eine kluge Wahl sein.

USD/CHF
Diese Paarung hat sich in den vergangenen Tagen recht volatil gezeigt und handelte in einer Spanne zwischen 1,0700 und 1,0920. Der Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart zeigt an, dass sich das Paar heute rückläufig verhalten wird. Dem hingegen lässt der MACD auf dem Stunden-Chart den Schluss zu, dass in den kommenden Tagen ein Aufwärtstrend bevorsteht. Bei dieser Paarung erst einzusteigen wenn klarere Signale vorliegen könnte sich für heute als eine kluge Entscheidung herausstellen.

Die Wild-Card
Rohöl


Der Rohölpreis wurde in den letzten Tagen schwer gebeutelt und steht derzeit bei $69,20 pro Barrel. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart lässt auf eine weitere rückläufige Bewegung für den Preis dieses Rohstoffs beim heutigen Handel schließen. Diese Annahme wird auch vom MACD auf dem Tages-Chart bestätigt. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte sich heute für Forex -Händler als sichere Angelegenheit erweisen.